Aus Erfahrung mit einem Club in einem Gewölbekeller würde ich auf eine dezentrale Beschallung mit vielen kleinen Lautsprechern setzen. Da haben die Sofas dann schön für die Akustik ausgereicht.
Beschallung Kellerröhre
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Das kommt wohl sehr darauf an was da an Programmmaterial dargeboten werden soll.
Für das "volle Brett" wird das mit vielen kleinen Lautsprechern eher nichts werden.
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Hi,
da wir hier ja eher in der Hobby-Liga spielen: checkt mal das "Raumakustik"-Subforum bei recording.de aus. Da gibts extrem gute Tutorials wie man so einen Raum erstmal durch Messungen Qualitativ beschreiben und dann daraus Maßnahmen ableiten kann.Absorber bauen muss nicht sehr teuer sein, und man kann die auch durchaus gut in die Deko integrieren bzw. als Akzente benutzen.
Gruß
Henrik
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Sonorock, Latten, Bretter, leichter Molton. Gebaut ist das schnell und günstig.
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Sonorock, Latten, Bretter, leichter Molton. Gebaut ist das schnell und günstig.
Ich möchte noch "große Müllsäcke" ergänzen, um gesichert den Faserflug zu unterbinden.
Oder ist Molton dicht genug gewebt?
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Und bitte achtet auf die Nichtentflammbarkeit des Akustikmaterials und aller anderen Einbauten.
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Wie oben schon angedeutet beim Molton dringend den schwerentflammbaren nehmen.
Gibts bei den üblichen Verdächtigen Gerriets und Tüchler auch in verschiedenen hübschen Farben, muss also nicht zwangsläufig schwarz sein.
Dieser ist zwar mit Flammschutzmitteln behandelt, aber für die "öffentliche" Anwendnung wiegt der Brandschutz höher. (ist ja nicht in einem Schlafzimmer)
Ich würde noch empfehlen unter dem Molton ein "Hasenstallgitter" oder auch "Estrichgitter" zu befestigen, damit der Molton nicht wegen dem Druck/Gewicht der Mineralwolle ausbaucht.
Sucht Euch da am besten einen Engagierten bei Euch in der Gegend, der für so eine gemeinnützige Sache auch mal mit Euch ein paar Messungen für lau macht.
Also Nachhallzeit RT60 vor der Maßnahme messen. dann läßt sich die mit Absorbern zu belegende Fläche nach der Sabinschen Formel schon mal grob kalkulieren.
Nach der Formel kann die Nachhallzeit ohne Dämmmaßnahme auch schon mal ohne Messung grob berechnet werden.
Die Nachhallzeit berechnen nach Sabine — Raumakustik.chMithilfe der Sabineschen Nachhallformel kann aus dem Raumvolumen V und der gesamten äquivalenten Absorptionsfläche A im Raum die Nachhallzeit T berechnet…www.raumakustik.chFalls Ihr einen der Euch da hilft zur Hand habt, ist es auch nicht verkehrt nicht nur die gesammte Nachhallzeit, sondern auch die Nachhallzeit in Oktavabständen von sagen wir 100Hz bis 10kHz zu messen. So könnt Ihr die Dimensionierung der Absorber (es gibt ja auch frequenzselektive Absorber, die z.B. nur über eine Bandbreite von 2 Oktaven wirken) auf die möglicherweise verschieden Nachhallzeiten in den verschiedenen Frequenzbereichen anpassen.
Leicht passiert es einem nämlich dass mit den akustischen Maßnahmen der Höhenbereich überproportional im Verhältnis zu den Mitten oder dem Grundtonbereich bedämpft wird, was dann recht schnell dumpf klingt.
Im Idealfall habt Ihr durch den Einsatz geeigneter/verschiedener Absorber im genannten Frequenzbereich eine recht einheitliche Nachhallzeit, was dann zu einem guten akustischen Ergebnis führt.
Die selben Messungen nochmal nach dem Bau und der Installation der Absorber zum Überprüfen des Ergebnisses durchführen. Die erzielbare akustische Aufwertung des Raums ist enorm und hat einen wesentlich größeren Einfluß auf den Sound in Eurer Lokation als die Entscheidung für Lautsprecher X oder Lautsprecher Y.
Wenn man es perfekt machen möchte, würde man auch noch entsprechende Diffusoren einsetzten, was aber hier wohl den Rahmen sprengen dürfte. Es soll ja kein Tonstudio oder Theater werden, sondern eine Party (Live?) Location.
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Sonorock, Latten, Bretter, leichter Molton. Gebaut ist das schnell und günstig.
Und bitte achtet auf die Nichtentflammbarkeit des Akustikmaterials und aller anderen Einbauten.
Genau so

Ich hab' mal in 'nem akustisch etwas schwierigen Großraum einfach ein paar Stellwände aus Rahmen mit Dämmwolle und Molton drumrum gebaut - zusätzlilch quadratische Holzrahmen mit Dämmung und Molton drumrum unter der Decke abgehängt. Dann noch Fahnenstoff mit Logo und Gedöhns bedruckt und auf das ganze aufgespannt. Sieht gut aus und frißt einiges an Nachhall

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Bei großflächiger Applikation wie es in der Tunnelröhre notwendig sein wird, um die Nachhallzeit deutlich nach unten zu bringen, wird man aber wohl zum Teil auch mit anderen Absorbern (z.B. Schlitzabsorbern/Membranabsorbern) arbeiten müßen, um nicht die Höhen über die Maßen zu bedämpfen damit nicht die Nachhallzeiten in den Höhen viel kürzer als in den Mitten sind.
(klingt sonst unnatürlich, klaustrophobisch, fast schon ein wenig wie im schalltoten Raum)
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Kann man da nicht einfach die Steinwolle hinter einen Lattenzaun packen? Dann bedämpft die Wolle die tiefen und mittleren Frequenzen und die Latten reflektieren die Höhen.
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Du kannst auch einfach Latten über deinen Holzrahmen tackern.
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Kann man da nicht einfach die Steinwolle hinter einen Lattenzaun packen? Dann bedämpft die Wolle die tiefen und mittleren Frequenzen und die Latten reflektieren die Höhen.
Das schimpft sich dann Schlitzabsorber bzw. Slotabsorber und wirkt ungefähr über zwei Oktaven.
Das "Tuning" erfolgt über die Spaltenbreite und Spaltentiefe.
Das Volumen dahinter wird mit Dämmmaterial ausgefüllt.
https://pub.dega-akustik.de/DAGA_1999-2008/data/articles/001831.pdf
Die Töne die in etwa mehr als eine Oktave höher liegen werden vom "Lattenzaun" einfach reflektiert.
Töne die mehr als eine Oktave tiefer liegen, interessiert der Slotabsorber dann auch nicht.
Man kann also schön frequenzselektiv auf die Nachhallzeit einwirken.
Wenn man sich tiefer mit der ganzen Raumakustik Materie beschäftigen will, kann ich das Buch "Masterhandbook of Acoustics" wirklich empfehlen.
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"Studio Akustik" von Andreas Friesecke hilft bestimmt auch weiter (Sofern mensch das noch kaufen kann - der Verlag ist pleite...)
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Zur Vermeidung der Anregung des Raums sind Tops mit enger Abstrahlung anzuraten.
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