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Umfrage Errichterprüfung 2025

  • Felix Z
  • 17. Februar 2025 um 23:30
  • test
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    • 20. Februar 2025 um 21:09
    • #61

    was hier für diskussionen geführt werden? es ist klar, das man einmal im jahr spätestens alles duchprüfen muß. warum versucht man hier dann irgendwelche lücken zu finden?

    man muß eine elektrofachkraft vor ort haben, die die anschlüße durchmißt und die eigenen aufbauten durchmißt. was ist daan so schwer zu verstehen? da gibt es auch keine ausnahmen.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • HenrySalayne
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    • 20. Februar 2025 um 21:30
    • #62
    Zitat von Felix Z

    So Funktioniert Normung eben, dort sitzen in den Gremien auch Interessenvertreter der Hersteller.


    Noch ein Punkt für die Fachkraft. Diese kennt alle Einschlägigen Normen, allerdings verbietet niemand von diesem Abzuweichen wenn das Schutzziel auch durch andere Maßnahmen erreicht wird. Deshalb gibt es ja das Mittel der Gefährdungsbeurteilung.

    Aber das wichtigste ist Verantwortung übernehmen für das was man tut und es entsprechend begründen können!

    Erst einmal ist es nicht verwerflich, dass Branchen ihre eigenen Standards haben, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind und die Besonderheiten berücksichtigen. Die Branchenvertreter wissen oftmals selbst am besten, was realistische und praxisrelevante Vorgaben sind. Eine gewisse Selbstregulierung ist daher nicht die schlechteste Idee. Zweitens möchte ich darauf hinweisen, dass ich die Arbeit des VDE in keinster Weise kleinreden oder verteufeln möchte.Aber es gibt hierbei zwei große Problemfelder.

    Das erste Problem ist der Interessenskonflikt, der durch die normative Selbstregulierung des VDE entsteht. Das ist kein Einzelfall (TÜV), hier aber besonders kritisch, da der VDE nicht nur die Standards der eigenen Branche festlegt, sondern die Standards für den Umgang mit und insbesondere Prüfung von elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen für alle definiert. Dabei schwingt jedes mal die Frage mit, ob Prüfungen und Bestimmungen die Sicherheit signifikant erhöhen oder nur eine gute Auslastung der Verbandsmitglieder sicherstellen sollen. Das zweite - in meinen Augen gravierende - Problem ist der indirekte VDE-Zwang, der in die DGUV V3 geschrieben wurde:

    Zitat von DGUV V3 §2 Abs. 2

    Elektrotechnische Regeln im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind die allgemein anerkannten Regeln der Elektrotechnik, die in den VDE-Bestimmungen enthalten sind, auf die die Berufsgenossenschaft in ihrem Mitteilungsblatt verwiesen hat. Eine elektrotechnische Regel gilt als eingehalten, wenn eine ebenso wirksame andere Maßnahme getroffen wird; der Berufsgenossenschaft ist auf Verlangen nachzuweisen, dass die Maßnahme ebenso wirksam ist.

    Ich denke, wir können uns auf die Prämisse einigen, dass jedes Unternehmen - egal wie klein es ist - elektrische Betriebsmittel oder Anlagen nutzt. Daraus folgt, dass jedes Unternehmen entweder die VDE-Bestimmungen direkt umsetzt oder die VDE-Bestimmungen zumindest vorliegen hat, um begründet davon abzuweichen. Die VDE-Bestimmungen sind aber keine freien Informationen, sondern müssen von einer privaten Organisation regelmäßig lizenziert werden. Für die verantwortungsvolle Führung eines Unternehmens essentielle Informationen hinter eine Paywall zu packen, ist in meinen Augen ein krasser Widerspruch. Dass es besser geht hat die EU gezeigt, als sie USB-C nicht nur vorgeschrieben, sondern den Standard auch für die Öffentlichkeit lizenziert hat.

    Es wundert mich nicht im geringsten, dass durch den Mangel an frei zugänglichen Informationen Prüfungen von elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen daher bei vielen kleinen und mittleren Unternehmen sehr lückenhaft umgesetzt werden. Es fehlt einfach die Aufklärung und Sensibilisierung für das Thema. Und vermutlich fehlt auch eine Möglichkeit einfache Prüfungen ohne die Aufsicht einer Fachkraft durchzuführen (Stichwort: Interessenkonflikt).

    Zusätzlich fehlt durch die Informationspolitik den Unternehmen bei der Beauftragung von externen Dienstleistern als Alternative zur eigenen Elektrofachkraft die Kontrollfunktion, ob Leistungen sinnvoll oder wirksam sind.

    Wenn die Sicherheit für Beschäftigte und Unbeteiligte wichtig ist, sollte sich an dieser Situation etwas ändern. Alle relevanten Informationen und Bestimmungen müssen öffentlich zugänglich gemacht werden und die Bestimmungen sollten auf ihre Praxistauglichkeit und Wirksamkeit hin überprüft werden.

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  • test
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    • 20. Februar 2025 um 21:56
    • #63

    es geht nicht unbedingt um die praxistauglichkeit. es bi der bg auch um viel geld, denn wer kann es sich schon leisten für einen 20igjährigen die nächsten 60 jahre berufsunfähigkeitsrente zu zahlen?

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  • HenrySalayne
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    • 20. Februar 2025 um 22:55
    • #64
    Zitat von test

    es geht nicht unbedingt um die praxistauglichkeit.

    Doch, genau darum geht es. Maßnahmen und Bestimmungen müssen minimalinvasiv in der Praxis funktionieren, sonst macht es niemand und der Sicherheit ist nicht geholfen. Deswegen haben KFZ auch Dreipunktgurte und keine Neinpunktrückhaltesysteme, obwohl die deutlich sicherer wären.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • test
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    • 21. Februar 2025 um 03:49
    • #65

    nein tut es nicht. es geht den haftpflicht versicherungen, da zähle ich die bg mal dazu, das die klare richtlinien wollen und auch brauchen, wann die eintreten und wann nicht. das steht hinter diesen regeln. dazu kommt sicher noch klientel politik in den gremien.

    es geht darum, wer haftet, wenn ich als angestellter einen stromunfall habe, es geht darum was passiert, wenn mir als musiker auf der bühne was passiert. es geht um nichts anderes als darum, wer dann die rente für mich zahlt, wenn ich einen schaden davon trage.

    es geht um viel geld!!

    ein totales autofahrverbot würde die zahl der verkehrstoten mit auto beteiligung auf null reduzieren :)

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  • wora
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    • 21. Februar 2025 um 11:19
    • #66
    Zitat von test

    es geht um viel geld!!

    das darf man so sehen, ja.

    volle zustimmung.

    aber es gibt noch eine andere betrachtung der sache:

    nämlich die, dass es hierbei ja auch darum geht, dass erstmal so wenige unfälle wie möglich passieren. und das nützt nicht nur den kassen, sondern auch den menschen.

    offensichtlich geht es ja nicht ohne regeln und vorgaben, denn viele leute sind wohl zu entwöhnt von der nutzung ihres eigenen gehirns...

    genau wie bei den ampeln: im vergleich zu den nachbarländern gibt es bei uns unfassbar viele ampeln.

    und sobald mal eine ausfällt, wissen einige autofahrer und autofahrerinnen nicht mehr, was sie tun sollen. sie brauchen diese ampeln mittlerweile unbedingt, denn ansonsten sind sie schlicht überfordert.

    in den nachbarländern funktioniert der verkehr aber mit viel weniger ampeln...

    ich hoffe ihr versteht, was ich damit sagen will?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • test
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    • 21. Februar 2025 um 12:21
    • #67

    das muß man so sehen und nicht anders. denn wenn nichts passiert, weil eben alle ordentlich arbeiten, dann sinken auch die Versicherungsprämien :)

    um das zu gewährleisten muß es eben klare regeln, die auch unbequem sind, geben. das fängt schon mit einer Investition in ein Messgerät an, das so 2000e ca kostet.

    ... und sind wir mal ehrlich: die elktromesserei ist doch einfach gegen die Besucherschutz beschallungsmessung, die kaum einer macht.

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  • julian-k
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    • 21. Februar 2025 um 12:41
    • #68

    Bei jedem Aufbau bei dem ich in der Verantwortung für den Strom stehe, meist jedoch nicht das gesamte System.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

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