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Mikrofon für Sprache mit ungünstiger Einsprechrichtung gesucht

  • Pfälzer
  • 22. Juni 2025 um 17:18
  • Pfälzer
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    • 23. Juni 2025 um 09:29
    • #21

    Guten Morgen zusammen,

    na das ist doch schon mal einiges an Vorschlägen.

    Ursprünglich hatte ich auch schon an e865 gedacht, weil... kost halt nix. :S

    Am Einfachsten lässt sich der Vorschlag von niggles umsetzen, da die e965 Kapseln eh für die Funken im Lager rumliegen. Dann schalte ich die mal auf Niere und teste auf der nächsten Onkologen Konferenz.

    Ich wünsche Euch allen einen guten Start in die neue Woche.

    Wolf

    Einmal editiert, zuletzt von Pfälzer (23. Juni 2025 um 10:53)

  • Walgesang
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    • 25. Juni 2025 um 11:12
    • #22

    Auch wenn es finanziell schmerzhaft ist:

    DPA d:facto 4018

    Ich kenne kein anderes Mikrofon, dass aus allen Richtungen so gleichmäßig klingt.

    Außerdem extrem wenig Pop- und Griffgeräusche. Nahbesprechungseffekt sehr gut kontrollierbar.

    Sehr Rückkopplungssicher.

    Ich sitze gerade wieder in einer Industrieveranstaltung mit den üblichen ungeübten Rednern und bin wieder begeistert wie gut das funktioniert.

  • guma
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    • 25. Juni 2025 um 11:43
    • #23

    Auch wenn das grundsätzliche Problem dadurch nicht gelöst wird:

    Für das „brauchbare Ergebnisse bei etwas größeren Mikrofonabstand“ Thema ist das d:facto auch mein Favorit.

  • Pfälzer
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    • 25. Juni 2025 um 12:30
    • #24

    Meinst Du das V oder das VL?

    bzw. wo liegen die Unterschiede?

    Das Mikrofon scheint ne Superniere zu sein. Funktioniert das bei 90 °?

  • Walgesang
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    • 25. Juni 2025 um 14:19
    • #25
    Zitat von Pfälzer

    Meinst Du das V oder das VL?

    bzw. wo liegen die Unterschiede?

    Das Mikrofon scheint ne Superniere zu sein. Funktioniert das bei 90 °?

    Ich hatte immer nur das V, da meine Zumietoptionen keine VLs haben.

    Das Ding klingt aus allen Richtungen ziemlich gleich, es ändert sich nur der Pegel gemäß der Richtcharakteristik. Dementsprechend geht 90° auch. Zumindest besser als bei allem anderen.

  • wora
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    • 25. Juni 2025 um 14:57
    • #26

    das von mir weiter oben empfohlene DPA 2028 ist auch eine superniere ... ich bitte, diesen fehler zu entschuldigen!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • HenrySalayne
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    • 25. Juni 2025 um 19:47
    • #27

    Ich würde bei dieser Problemstellung das Beta 87C in den Ring werfen. Das ist meiner Meinung nach ein deutlich besseres Mikrofon als das Beta 87A, hat aber in dessen Schatten immer ein Nischendasein geführt und ist damit ein ziemlicher Exot.

    KSM9 und 965 als Niere können das natürlich auch...

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • wora
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    • 26. Juni 2025 um 13:35
    • #28

    @Pfälzer

    ich könnte dir einfach mal ein AE3300 zum ausprobieren ausleihen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Pfälzer
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    • 26. Juni 2025 um 13:58
    • #29

    Danke, werde ich drauf zurück kommen bei Gelegenheit. mein erster Ansatz ist jetzt mal die e965 Kapsel in der Nieren Einstellung zu testen.

    Grüße Wolf

  • oton
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    • 29. Juni 2025 um 23:35
    • #30

    Falls jemand noch mal eines gebraucht bekommt ... in einem Venue habe ich noch ein altes Beyer TG X 930, damals ein Konkurrent zu den Neumännern, und tatsächlich was meine Ohren angeht besser als Sie ... wenig Nahbesprechung, Top Klang auch Off-Axis, sehr linear, wirklich ein tolles Mikro ... leider damals komplett untergegangen. Wer an eines rankommt probiert es aus !!

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 30. Juni 2025 um 00:47
    • #31
    Zitat von oton

    leider damals komplett untergegangen

    tja, es gab sicher schon einige gute mikros, die es trotz "guter gene" nicht geschafft haben, eine anständige verbreitung zu erfahren.

    mit ein grund dafür dürfte sein, dass in unserer branche ein fast schon extremistischer konservatismus gegenüber neuen mikrofonen herrscht.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Pfälzer
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    • 14. Oktober 2025 um 13:16
    • #32

    Hallo zusammen,

    da ich die 90 ° Einsprechsituation an einer auf Niere gestellte e965 Kapsel unfreiwillig testen durfte. Hier meine Rückmedlung.

    Folgende Situation: Ein Festakt mit ca. 200 geladenen Gästen, welche andächtig das auf der Bühne dagebotene verfolgten. Bestuhlte Publikumsfläche geschätzt 18m Breite 15m Tiefe. Lautsprecher L-C-R zusätzlich nochmal L + R je ein Delay bei ungefähr 7m.

    Ein Redner nahm den Handsender am Rednerpult ab und steckt diesen nach seinem Beitrag so ungeschickt wieder auf, dass dieser jetzt im 90 ° Winkel zum Pult stand.

    Trotz des großen Mikrofonabstands zum Redner und dass das Mikrofon jetzt von schräg hinten auf einen ca. 4m entfernten Lautsprecher zeigte, konnte ich die Situation am Pult ausregeln ohne mitten im Vortrag vor auf die Bühne zu müssen. Fairer Weise muss jedoch anmerken das dies auch am ruhigen, kleinen Publikum, sowie der ausreichenden Anzahl an Lautsprechern lag. Da der Redner recht leise sprach war ich an der FB Grenze, aber es ging.

    Von daher, Daumen hoch.

    Grüße Wolf

  • Wisdomofhope
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    • 15. Dezember 2025 um 01:40
    • #33

    Rednermikros beschäftigen mich auch schon ewig. Und gefühlt jeder Kollege hat da ganz eigene Techniken. Vom Neumann KM 184 am Rednerpult bis zum Beta58A auf das auch ein Kollege und guter Freund von mir schon ewig schwört und damit immer wieder gute Ergebnisse erzielt-auch wenn ich damit nie richtig warm geworden bin.

    Bei mir haben bisher in drei Preiskategorien am besten das Rode M1als Low Budget, das Austrian Audio OD505 als Mittlere Preiskategorie und die DPA 2028 auf ner Shure Funkstrecke als gehobenere Preisklasse gut funktioniert. Fürs De:Facto 2 konnte ich leider noch keine Erfahrungen sammeln, aber wird sicher ganz oben dabei sein. Ist ja aber Preislich nochmal eine ganz andere Liga. Grade wenns um die 90 Grad Geschichte geht wird das 4018 dies sicher besser können als viele andere Mikros.

    Das M1 ist ein dynamisches Mikro und unfassbar günstig, verzeiht durch die Niere auch mal Kopfbewegungen und koppelt zumindest bei mir stehts deutlich später als SM58 oder Beta58 bei Redneranwendungen. Gibts aber nicht als Kapsel einzeln und nur Kabelgebunden. Aber in der Kategorie Kost nix unter 100 Euro wäre das meine Empfehlung. Alternative V7: Gibts auch als Kapsel, ich mag das Mikro im Gegensatz zu vielen anderen hier aber nicht sooo besonders vom klang her.

    Das Austrian Audio ist da schon gerichteter aber sonst auch ein super Mikro und als aktiv Dynamisches auch empfindlicher-aber wenn ich aus meinem Mikrokoffer mich für eines entscheiden müsste würde ich das DPA 2028 nehmen.

    Fest am Pult kann man natürlich auch über das DPA 4098 reden wenn das Budget da ist.

    Als Handmikro gibts vermutlich die Ultimative Lösung sowieso nicht, aber mit allem kommt man immer irgendwie zu recht-oft muss man eh mit dem arbeiten was vor Ort ist.

    Ein direkter Vergleich zwischen der DPA 2028 und 4018 VL würd mich wirklich mal sehr interessieren.

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