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Erfahrungen im BMW Park (=Audi Dome, =Rudi-Sedlmayer-Halle)?

  • funkbrother
  • 14. Juli 2025 um 15:56
  • funkbrother
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    • 14. Juli 2025 um 15:56
    • #1

    Servus

    ich war gestern zum BNB (beats and Buckets), das gab sich als supercooles Event (siehe deren webseite).

    Leider war es nicht gefüllt mit Menschen, sondern halb leer, ansonsten wär der Sound nicht ganz so mies gewesen.

    Und eben deswegen frag ich mal in die Runde der Profis, die auch in dieser Hallen-Größenordnung Erfahrungen haben.

    Die Moderatoren waren schon schlecht zu verstehen, sicher aus versch. Gründen, alles schön gemischt: unsaubere Aussprache, Mikroabstand (Handgurke) zu stark variiert, 2mal dachte ich "typische" Funkaussetzer zu hören, usw. usf.

    Aber die Sänger Sprechgesangdarbieter (Rapper, HipHoper) waren so gut wie gar nicht zu verstehen.

    Und da dachte ich zu hören, dass neben dem Hall der Halle, die FX (Hall und Echoeffekte, manchmal dachte ich sogar nen Phasingeffekt zu hören...) aktiv waren, was dem ganzen sicherlich nicht förderlich war, in der bescheidenen Akustik dieser Halle.

    Wie kennt Ihr das?

    1. Gebt Ihr in so einer bescheiden "klingenden" Halle, noch die Effekte drauf, die in einer "trockenen" Halle (oder gar im Freien) erwünscht werden von den Künstlern?

    2. Kennt jemand exakt diese Halle und kann dazu noch was sagen?

    3. Der Sound kam ja als Playback, nur das Mikro der HipHoper war live. Gibt es da versch. (Studio) Versionen, die dann je nach Hallenakustik verwendet werden können?

    4. (Oder) sind diese Soundplaybacks grundsätzlich so wie es im fertigen Album gehört/verkauft wird (nur ohne die Stimmen)

    Danke Euch für etwas Aufklärung, respektive etwas tiefere Einblicke.

    (Nur als Ergänzung: Meinereiner hat bisher zwar einige Playback Sänger (auch Geiger, Sax, und andere Solomusiker mit Soundplayback) bedient, natürlich auch mit Effekten, aber das Playback kam dabei immer so vom Künstler, wie es eben war - gottlob hatte ich bisher auch keine Halle in der Größe, bzw mit so einer bescheidenen Akustik)

  • secluded
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    • 14. Juli 2025 um 17:08
    • #2

    Is doch völlig wurschd, ob man den HippelHoppier versteht, oder wie war die Fragestellung jetzt nochmal genau ? ^^

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

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  • funkbrother
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    • 14. Juli 2025 um 17:12
    • #3

    Ja, das schon, aber zumindest die Mods hätte ich gerne besser verstanden, aber da war (hoffentlich) eh kein zusätzl. FX drauf.

    Ich hab übrigends die Fragen numeriert, zum einfacher antworten ;)

  • secluded
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    • 14. Juli 2025 um 17:32
    • #4

    jetzt kann man auch damit arbeiten ^^

    1. Wenn die Halle hallt, dann kein Hall - is klar ;) (vielleicht so bissi was für's Volumen, aber nie übertreiben - und die Hallfahne deutlich kürzer halten, als die Halle selber Hall macht)

    2. nope - sieht aber wie 'ne typische Basketball / Eishockey-Halle aus mit den Displays und dem Tongeraffel da oben in der Mitte - Klassiker halt - klingt schei§§e, wenn sie leer is - viel zu viel Reflexionen von dem Beton und dem Plastik - wird erst besser, wenn man (grob überschlagen) 4.943 Kilogramm Molton auf die unbenutzten Sitzplätze legt, oder 'ne VA reinbucht, die die Plätze auch voll bekommt...

    3. nö - Das einzig Richtige wäre da wohl gewesen einfach nicht so sehr aufdrehen (oder Teile der PA nicht nutzen - Beispielsweise das Zeugs, was in die leeren oberen Ränge für umsonst pustet) - nur weil an dem Master 'ne 0dB-Linie dran is, muß man die auch nicht nutzen... Je lauter das ganze ist, desto mehr wird der Bunker angeregt und schreit dann zurück in Form von matschigem Hall, was den STI-Wert rapide nach unten sinken läßt...

    4. Das schon - meißt aber noch MP3-Komprimiert - gerne auch beim "Manager" auf dem Handy - dann kannste nur sagen "Shit In - shit Out" *finger MP3 klingt halt 'ne ganze Ecke beschi§§ener, als 'n echtes WAV-File - da kannste dann auch die tollste eingemessene Anlage hinstellen, aber dem Kunden mußte erst erklären, daß sein Input (das MP3-File) einfach die schei$$ Quali hat...

    Ich hab' das mal vor Jahren zum Vergleich gemacht - CD-Wav, dann 320 kBit MP3, 192 kBit MP3 und 128 kBit MP3 - immer vom gleichen Song - abgespielt von 'nem Digital-Player, digital via AES in's Digital-Pult (also keine billo-Wandler zwischendrinne) auf 'ne eingemessene Anlage - Antworten (genau in dieser Reihenfolge auch abgespielt):

    128kbit: "hört sich schei§§e an."

    192 kBit: "Hört sich aber gut an"

    320 kBit: "Wow ! Toll !"

    Wav: [Totenstille und unfassbares Staunen]

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • MBelle
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    • 14. Juli 2025 um 20:02
    • #5

    Also wenn das in dem Bild oben dein Platz im Konzert war, sehe ich noch ein anderes Problem:

    Du hattest gar kein vernünftiges Lautsprechersystem vor dir.

    Links strahlen zwei Line-Arrays weg, das gleiche vermutlich auf der rechten Seite auch. Aber die Seiten (also wo Du warst) bleiben nicht abgedeckt (mal von den paar teils fragwürdigen Point-Sources abgesehen).

    Also da sehe ich Beschallungstechnisch noch Luft nach oben.

  • test
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    • 15. Juli 2025 um 02:07
    • #6

    die hätten sich die mühe machen sollen, im vorfeld mal die halle zu simulieren. das sieht eher aus nach: pa ist drinn und schon sparen wir uns das geld :)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • secluded
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    • 15. Juli 2025 um 09:15
    • #7

    jaja - kennt man...

    Beim Bau den Bauakustiker und das Planungsbüro für Audiotechnik eingespart (Raumsimulation) - wären Kosten ca. 30.000€ gewesen.

    Danach dann Akustische Verbesserungen durch Umbauten in der Halle und komplette Überarbeitung der Beschallungsanlage - Kosten 850.000€

    ...alles schon miterlebt *finger

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  • schrottt
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    • 15. Juli 2025 um 10:30
    • #8
    Zitat von secluded

    Beim Bau den Bauakustiker und das Planungsbüro für Audiotechnik eingespart (Raumsimulation) - wären Kosten ca. 30.000€ gewesen.

    Die Halle ist von 1972. Die damaligen Anforderungen an die Beschallung einer Sporthalle waren sicher auch andere als heute.

  • niggles
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    • 15. Juli 2025 um 11:34
    • #9

    Ich kenne die Halle und wenn das die Besucherdichte bei der VA war auch das Problem...

    Die Hütte wurde für Olympia '72 schnell und ohne Rücksicht auf Sekundärnutzungen hoch gezogen. Dementsprechend besch...en ist die Akustik, vor allem wenn das Dämmfleisch auf den Rängen fehlt. Auch die Hausanlage tut sich dann schwer mit den Rückwürfen von den leeren Tribünen, und wenn vielleicht noch die Interferenz von einer zusätzlichen Beschallung/Monitoring auf dem Feld dazu kommt ist es komplett vorbei.

    Wenn man das als Veranstalter will kann man die Zuschauerfläche verkleinern lassen um wenigstens dort vernünftig beschallen zu können. Das kostet aber zusätzliches Geld für mehr Lautsprecher am Spielfeldrand, extra Ordner und Absperrungen plus den Papierkram für die Ausserbetriebnahme bestimmter Notausgänge. Da ist es leider billiger zu sagen: "Egal, die haben ja schon Eintritt gezahlt und die Hausanlage ist im Standardpaket mit drin."

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • floger
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    • 15. Juli 2025 um 11:58
    • #10

    Sieht das eigentlich nur so aus, oder werfen die Bananen die Hälfte der Schallenergie über die Ränge?

    Dafür wird der Bereich, in dem unser Kollege sitzt gar nicht beschallt.

  • wora
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    • 15. Juli 2025 um 12:15
    • #11
    Zitat von floger

    Sieht das eigentlich nur so aus, oder werfen die Bananen die Hälfte der Schallenergie über die Ränge?

    das ist aus dem winkel und einem einzelnen foto schwer zu sagen.

    Zitat von floger

    Dafür wird der Bereich, in dem unser Kollege sitzt gar nicht beschallt.

    das könnte man dagegen durchaus vermuten ;)

    allerdings ist es eben nur ein foto, man kann hier nicht sehen, ob es hier oberhalb der zuschauerposition vielleicht doch noch downfills gibt... man müsste sich das mal vor ort anschauen / anhören.

    solche hallen sind aber, das dürfte unter uns technikern allgemein bekannt sein, durchaus schwierig zu beschallen. vor allem kann man bei dem baujahr vermuten, dass es keine weiteren akustischen maßnahmen gab.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • secluded
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    • 15. Juli 2025 um 12:41
    • #12
    Zitat von schrottt

    Die Halle ist von 1972. Die damaligen Anforderungen an die Beschallung einer Sporthalle waren sicher auch andere als heute.

    ...ich rede auch von einer anderen Halle - Neubau, keine 15 Jahre alt, bis zu 6.200 pax Fassungsvermögen, Multifunktionshalle...

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