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Abstrahlcharakteristik von Wärmepumpen

  • Hanseat
  • 28. November 2025 um 14:17
  • FF
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    • 29. November 2025 um 12:57
    • #21
    Zitat von Hanseat

    Ich vermute, dass vor allem die dünnen Metallständer dem ganzen Konstrukt die "Schwingfähigkeit" verleihen.

    Das ist auch der Sinn einer freistehenden Installationsvorsatzschale. Freistehend heißt in diesem Fall ohne Kontakt zur tragenden Holzwand dahinter. Diese Ausführung ist bzgl. Schallentkopplung bzgl. Lw und Rw eigentlich das höchste der Gefühle und für Elektroinstallationsschalen im Holzbau eher unüblich. Meist werden die Installationsschichten direkt auf der tragenden Wand verschraubt, und auch das bringt bzgl. Schalldämmung deutliche Verbesserungen.

    Wenn deine Schale mit OSB und GK ausgeführt wurde, entspricht sie keiner der Regelkonstruktionen; siehe dazu auch bei Knauf unter W61...

    Die Vorsatzschale alleine für einen unbefriedigenden Schallschutz verantwortlich zu machen, greift zu kurz; es geht um das Gesamtsystem der Wand mit all ihren Schichten. Wer hat denn das geplant und was war das Planungsziel? Vergleichsaufbauten mit Anhaltswerten kannst du unter dataholz.eu finden.

  • ulf klüpfel
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    • 29. November 2025 um 15:29
    • #22
    Zitat von FF

    Wenn deine Schale mit OSB und GK ausgeführt wurde, entspricht sie keiner der Regelkonstruktionen; siehe dazu auch bei Knauf unter W61...

    Vollflächig OSB ist als Wandverstärkung für hohe Lastaufnahme mit unbekanntem Angriffspunkt auch bei Vorsatzschalen durchaus üblich. z.B. in Schulen an der Tafelwand, Wohnzimmer- und Küchenwand im Wohnbau usw.

    Natürlich nehmen das die Gipsplattenhersteller nicht in ihre Regeldetails weil sie dafür lieber ihre hochfesten Platten wie Knauf Diamant oder Rigips Habito verkaufen wollen.

    Im Gegenteil raten sie sogar aktiv davon ab unter Anpreisung ihrer Plattentypen ;)

    Hanseat bist du dir sicher dass deine Vorsatzschale keinen gleitenden Deckenanschluss hat? Das ist im Holzbau wegen höherer Setzungen und Durchbiegungen nichts unübliches. Dieses flexiblere und von der restlichen Konstruktion losgelöste System würdest du mit dem Durchschrauben auf die Außenwand komplett zerstören und Setzungsrisse provozieren.

    Ist die Wand oben und unten starr verbunden schadet auch das Rückverankern auf die Außenwand nichts. Dann aber auf jeden Fall mit Vollgewindeschrauben, damit die Wand nicht auf dem gewindelosen Schaft weiterschwingen kann.

    Da in deinem Aufbau die OSB der Außenwand anscheinend gleichzeitig innere Dampfsperre ist gibt es halt nur einmal einschrauben und nie wieder raus pro Punkt! Sonst war jegliches Stoßkanten abkleben usw. für die Tonne.

    Besser wäre es bei bekanntem Ständerraster den Holzständer der Außenwand zu treffen....

    Und du solltest sehr genau wissen wo in der Vorsatzschale deine Installationen verlaufen.

    Nur zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die Dummheit der Menschen, beim Weltall bin ich mir jedoch nicht sicher. (Albert Einstein)

  • Hanseat
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    • 29. November 2025 um 15:44
    • #23

    Den Aufbau habe ich selbst so gewünscht. Gips auf vollflächig OSB ist meines Wissens hierzulands recht häufig, die Idee mit den Metall-Profilen hatte ich eben aufgrund des Wunsches zur besseren Schallentkopplung und auch aufgrund der etwas besseren Wärmedämmung der Installationsebene.

    Das Durchbohren der Dampfsperre (OSB-Platte) ist ein wichtiger Punkt, den ich gern vermeiden würde. Ist es wahrscheinlich, dass die offen sichtbaren Deckenbalken auf den Balken der Holzrahmen-Konstruktion liegen? Dann wäre das einfach zu erkennen. Sonst wird das schon schwieriger.

    Einen gleitenden Deckenanschluss gibt es nicht.

  • FF
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    • 29. November 2025 um 17:38
    • #24

    Man wählt Konstruktionen aber nunmal nicht nach Häufigkeit, sondern nach Anwendungszweck aus, wenn ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden soll. Als gelernter Zimmermann (Trockenbau war damals nicht nur Teil der Ausbildung, sondern wurde von meinem Lehrbetrieb auch häufig ausgeführt) und Architekt mit Schwerpunkt Holzbau frustet es mich immer, wenn aufgrund solcher Entscheidungen sich dann Meinungsbilder breitmachen z.B. über den schlechten Schallschutz von Holzhäusern.

    Natürlich werden Montagewände oder Vorsatzschalen oft mit OSB Lagen beplankt, wenn es für die geplante Anforderung sinnvoll ist, bei der Installationsschale einer Küche z.B.. Dann erstellt man die Vorsatzschale aber sinnvollerweise nicht freistehend, sondern beplankt die Tragwand dahinter mit Rahmenhölzern, OSB und GKB, um die Last von Hängeschränken etc. aufnehmen zu können. Geht es dagegen um verbesserten Schallschutz, verändert die OSB Lage nunmal die diesbezüglichen Eigenschaften eine freistehenden Vorsatzschale ungünstig; hier ist ein Regelaufbau mit reiner GKB Beplankung meist sinnvoller und aufgrund der zahlreichen Herstellerdaten auch recht zielgenau planbar. Um da ein kleines Hifiregal oder einen TV an die Wand zu hängen, reicht es allemal. In meinem alten Büro waren die Schreibtische mit den großen CAD Röhrenmonitoren einseitig nur am 2-fachem Gipskarton befestigt, das dürften locker 100kg Last pro Tisch gewesen sein.

    Für eine weitere Bewertung, was sinnvoll sein könnte, fehlen einfach zu viele Infos. Welche Metallständer, Wandhöhe, Abstand der Schale zur Tragwand, mit was gedämmt, welchen Aufbau hat die Tragwand dahinter usw..

    Wenn der Holzbau < 20-25 Jahre alt ist, sollte die OSB Beplankung der Tragwand als luftdicht abgeklebte Dampfbremse ausgeführt worden sein und hoffentlich nicht als Dampfsperre, das ist ein nicht unerheblicher Unterschied im Holzbau. Je nach Wandaufbau sind ein paar offene Schraubenlöcher bzgl. Wirkung der Luftdichtheit auch nicht zwingend sofort ein Drama, ohne weitere Infos lässt sich das nicht abschließend beantworten.

    Bei mit OSB beplankten Holzständerwänden muss man sich bei üblichen Wohnhausdimensionen um gleitende Deckenanschlüsse bei Vorsatzschalen eigentlich keine Gedanken machen, denn sowohl die Faserausrichtung der Ständer als auch die aussteifende Wirkung der Beplankung minimieren das "Arbeiten" der Holzwand auf völlig unkritisch Toleranzen. Bei einer unter einer Holzdecke am maximalen Durchbiegepunkt stehenden nicht tragenden Montagewand kann das anders und die Nachfrage beim Tragwerksplaner sinnvoll sein.

    Jetzt irgendwie und irgendwo ein paar Schrauben durch die Schale in die Tragwand zu setzen, halte ich für unsinnig. In den Metallständern halten auch die erwähnten Vollgewindeschrauben nicht und der Schraubenkopf ist für die Beplankungen maximal ungeeignet. Im schlimmsten Fall klappert nachher noch Metallschraube an Blechständer.

    Wenn du nach Planung und Überlegung zum Schluss kommst, die Vorsatzschale punktuell an der Tragwand befestigen zu wollen, dann mache es richtig, d.h. Schale in Teilbereichen öffnen und die Metallständer mit Winkeln oder Laschen mit der Tragwand verschrauben.

    Sollte die Installtionschale aktuell ungedämmt sein, wird das Ausdämmen die beste Wirkung zeigen. Leider musst du dann dafür die Beplaklung nochmals entfernen.

  • ulf klüpfel
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    • 29. November 2025 um 18:18
    • #25
    Zitat von FF

    Als gelernter Zimmermann (Trockenbau war damals nicht nur Teil der Ausbildung, sondern wurde von meinem Lehrbetrieb auch häufig ausgeführt) und Architekt mit Schwerpunkt Holzbau

    Ich liebe die Bandbreite der hier vertretenen beruflichen Hintergründe und würde mich freuen Architekten mit diesem handwerklichen Hintergrund häufiger in Schnittstellenabstimmungen gegenüber zu haben.

    Nur zwei Dinge sind unendlich, das Weltall und die Dummheit der Menschen, beim Weltall bin ich mir jedoch nicht sicher. (Albert Einstein)

  • Hanseat
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    • 29. November 2025 um 18:25
    • #26

    FF: Danke für deinen ausführlichen und fachkundigen Beitrag!

    Die Metallständer für die Installationsebene sind auf meinem eigenen Mist gewachsen - mit der Absicht besserer thermischer und akustischer Isolierung. Mea culpa. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Zum genauen Aufbau:

    Außenwand: (Hersteller)

    • Boden-/Deckel-Schalung
    • Querlattung (geringerer Dampfwiderstand als OSB-Platte auf Innenseite, damit Feuchtigkeit nach außen diffundieren kann)
    • Weichfaserplatte
    • Holzrahmen + Einblasdämmung Zellulose
    • OSB-Platte (als Dampfbremse abgeklebt / Nut-/Feder ? - Einblasöffnungen für Dämmung abgeklebt)

    Installationsebene: (Eigenleistung)

    • 1cm Luftspalt
    • Metallständer mit 5cm Mineralwoll-Dämmung
    • OSB-Platte
    • Gipsplatte

    Bei der Veschraubung wollte ich die OSB-Platte der Beplankung mit der OSB-Platte bzw. bestenfalls dem Holzrahmen dahinter verschrauben und das Schraubenloch im Gips dann verspachteln. Bei ausreichend großem Schraubenkopf sollte das doch eigentlich möglich sein - oder welches Problem siehst du darin?

  • FF
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    • 29. November 2025 um 19:44
    • #27

    Sorry, ich wollte vorhin nicht zu harsch klingen. Mit dem Wandaufbau habt ihr erstmal vieles gut und richtig ausgewählt, insbesondere die Zellulose freut mich.

    Die reine Ausenwand OHNE Installationsschale sollte Schalldämmwerte im Bereich 45dB erreichen, siehe auch hier bei dataholz.eu

    Schon mit einer fest verschraubten Installationsschale sind Werte für Rw > 52dB erreichbar, siehe auch hier bei dataholz.eu, das ist eigentlich ein guter Wert. Man sieht aber auch, dass für tieffrequenten Verkehrslärm 6-8dB verloren gehen. Bei deiner freistehenden Vorsatzschale sollte sogar nochmals ein etwas besseres Dämmmmaß Rw erreicht werden. Die Verbesserungswerte von Knauf für die Vorsatzschalen gelten nur für Wände >300kg/m², aber die Frequenzangaben lassen sich verwenden. Es ist von Reonanzfrequenzen zwischen 30-50Hz auszugehen, passt das mit deiner Wahrnehmung zusammen?

    Insgesamt wundert mich dein Problem tatsächlich, das sollte so stark nicht wahrnehmbar sein. Steht die Installationsschale auf der Rohdecke und der Estrich läuft mit Randstreifen dagegen oder steht die Schale auf dem Estrich? Ersteres wäre der bessere Regelfall. Überträgt sich etwas von oben aus der Decke (Bauart, Aufbau?) in die Schale?

    Wenn die Schale zu stark schwingt, könnte das auch auf eine unzureichende Verarbeitung hindeuten, z.B. zu wenig oder falsche Verschraubungen. Hier könnte ein Trockenbauer vor Ort mal eine Aussage machen, wie er die erreichte Steifigkeit der Schale einschätzt. Ich würde die Schale eher vollflächig mit einer zusätzlichen GKB-Lage beplanken, als die nach hinten zu verankern. Mit ordentlicher Verschraubung bis in die Metallständer können eventuelle Verarbeitungsfehler der bestehenden Schalen behoben werden und die zusätzliche Masse drückt die Resonanzfrequenz der Schale weiter nach unten.

  • Hanseat
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    • 29. November 2025 um 20:08
    • #28

    Der von dir genannte Frequenzbereich für die wahrgenommene Resonanz der Wand stimmt dem Emfinden nach ziemlich genau mit deiner Angabe überein. Die Installationsschale steht auf dem Fundament des EG und ist oben an den Fasebrettern der offenen Holzbalkendecke befestigt. Estrich gibt es in diesem Bereich nicht. Wir haben (nur im Wohnzimmer) direkt auf dem Funament zwei kreuzweise Balkenlagen (vollständig mit Mineralwolle gedämmt) und darauf Dielen verlegt.

    Die Decke zum OG ist schon eher hellhörig (mangels Mass) - spielt aber bei dem hier genannten Problem keine Rolle.

    Der Aufbau:

    • Bodenbelag (fast überall Lärchenholz-Dielen auf Trittschall-Unterlage)
    • Estrich (recht dünn)
    • OSB-Platte
    • Fasebretter
    • Sichtbalken

    Die Verschraubungen in die Metallständer sind mit reichlich Knauf-Schrauben erledigt worden und die Gips-Platten wurden mit einem Magazin-Schrauber und ebenso reichlich Schrauben befestigt. Da hab ich nicht gespart.

    Das Problem der Resonanz ist keine tägliche Belastung, stört aber an manchen Tagen sehr, wenn man dringend Ruhe benötigt und jemand in der nächsten Seitenstraße Party feiert. Bei uns ist der von der Resonanz betroffene Bass im Haus ziemlich störend zu hören. Draußen ist man dann völlig überrascht, weil der Bass dort weit weniger deutlich zu hören ist. Wenn sich das mit einfachen Maßnahmen lindern ließe, würde mich das freuen. Aber das scheint nicht ganz so leicht zu sein.

    P.S.: Hatte mich vor dem Bau auch reichlich mit Wand- und Deckenaufbauten sowie den entsprechenden Dämmwerten beschäftigt. Daher kam dann wohl auch die Idee der vorgesetzten Installationsebene.

  • secluded
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    • 1. Dezember 2025 um 09:19
    • #29
    Zitat von Hanseat

    Wie ich die Resonanz der riesigen "Passiv-Membran" (Installationsebene der Wand aus Rigips/OSB/Metallständer) in den Griff bekommen könnte, beschäftigt mich weiterhin, denn das ist schon manchmal echt nervig. Könnte die oben beschriebene Idee funktionieren?

    genau so was hat mich auch schon ab und an Beschäftigt.

    Abhilfe schafft da schon ein stehendes Schalbrett z.B., was stehend auf die schwingende Fläche mit rangeschraubt wird. das macht erstens die Fläche stabiler und zweitens schwerer, was die Resonanzfrequenz der Fläche ändert.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

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    • 1. Dezember 2025 um 10:21
    • #30

    Wie wäre es statt Schrauben unsymmetrisch Löcher in die Installationsschale zu bohren und dann PU-Schaum punktuell in diese Löcher einzubringen. Damit müsste man es doch erreichen können, dass sich die Schale an einigen Punkten an der Außenwand 'abstützt' und die Resonanzen der Schale dämpfen oder verändern müsste.

    Alternativ an passenden Stellen Masse an die Innenwand anbringen (Hängeschrank) und damit die Eigenschwingungen verändern.

    Das sind nichts anderes als Partialschwingungen von Lautsprechermembranen, nur dass hier die Membran eben die Innenschale ist.

    Versuch:

    Basslautsprecher im Außenbereich mit Sinusgenerator - Resonanz suchen - dann von Innen an verschiedenen Stellen gegen die Wand drücken - wo verändert sich die Resonanz deutlich. Das wären die Angriffspunkte für Veränderungen.

    Ja, ja - ich bin Physiker......

  • Hanseat
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    • 3. Dezember 2025 um 08:35
    • #31

    Hab noch einen zweiten möglichen "Übeltäter" identifiziert, der sich allerdings sehr viel schwieriger "behandeln" ließe (falls überhaupt). Wir haben eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung über Kreuzwärmetauscher - und eine der Röhren könnte wie eine "Orgelpfeife" in diesem tiefen Frequenzbereich eine Resonanz haben. Ich muss wohl demnächst mal versuchen, zu messen. Die Röhre könnte ich ja gut mit einem Mikro messen, aber wie könnte man das an der Wandfläche machen? Eine Art Kontaktmikrofon nutzen?

  • Fux
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    • 3. Dezember 2025 um 13:03
    • #32

    Habe auch seit über 20 Jahren eine Lüftungsanlage mit Wärerückgewinnung (selbst installiert) mit mineralwollfreien Telefonieschalldämpfern in den Verteilungen auf den Etagen und 3 Schalldämpfern an der Zentraleinheit/Kreuzwärmetauscher.

    Da die Resonanz ja auch von der Lüfterdrehzahl bzw. Strömungsgeschwindigkeit abhängt, versuch doch einfach mal die Drehzahl für die Lüfterstufen anders einzustellen. (geht bei mir über Dipschalter aka "Mäuseklavier")

    Bei bestimmten Lüfterdrehzahlen/Strömungsgeschwindigkeiten hatte ich auch ein tieffrequentes "Wabern" im weit verzeigten System, dass besonders im Schlafraum störte, das ich aber durch das "Verstimmen" beseitigen konnte.

    Ist halt bei mir noch reichlich analog (HELIOS KWL EC350) mit einem Drehschalter 0-1-2-3 im Wohnzimmer und in der Zentraleinheit kann man via Mäuseklavier jeder Schalterstellung einen Luftdurchsatz/Drehzahl zuordnen.

    Bei der Wandfläche würde ich so vorgehen:

    Mit kräftigem Bechallungsmöbel im Innenraum am Funktionsgenerator (am einfachsten so ein Onlineteil) langsam durchstimmen und dabei die andere Hand auf die Wandfläche halten.

    Je nach Kraft des Beschallungsmöbel wirst du deutlich erfühlen, wo die Wand ihre Resonanz(en) hat.

    Bei aureichender Dimensionierung der Beschallung funktioniert das auch wenn der "Sender" ein Haus weiter steht... ;)

    Viele Grüße,
    Fux

    2 Mal editiert, zuletzt von Fux (3. Dezember 2025 um 13:57)

  • Jürgen Klingel
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    • 3. Dezember 2025 um 16:16
    • #33

    Hanseat Ob Deine Kreuzstrom-WRG resoniert kannst einfach feststellen: Einmal an der Regelung, oder direkt am Klappenantrieb auf "Außenluft-Bypass" umstellen...aber Achtung, bei kalten Temperaturen geht die Anlage recht schnell in den Frostschutz-Modus :/

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

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