Ich vermute, dass vor allem die dünnen Metallständer dem ganzen Konstrukt die "Schwingfähigkeit" verleihen.
Das ist auch der Sinn einer freistehenden Installationsvorsatzschale. Freistehend heißt in diesem Fall ohne Kontakt zur tragenden Holzwand dahinter. Diese Ausführung ist bzgl. Schallentkopplung bzgl. Lw und Rw eigentlich das höchste der Gefühle und für Elektroinstallationsschalen im Holzbau eher unüblich. Meist werden die Installationsschichten direkt auf der tragenden Wand verschraubt, und auch das bringt bzgl. Schalldämmung deutliche Verbesserungen.
Wenn deine Schale mit OSB und GK ausgeführt wurde, entspricht sie keiner der Regelkonstruktionen; siehe dazu auch bei Knauf unter W61...
Die Vorsatzschale alleine für einen unbefriedigenden Schallschutz verantwortlich zu machen, greift zu kurz; es geht um das Gesamtsystem der Wand mit all ihren Schichten. Wer hat denn das geplant und was war das Planungsziel? Vergleichsaufbauten mit Anhaltswerten kannst du unter dataholz.eu finden.