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Kabellänge zwischen Ampund Mischpult

  • Techno
  • 22. Oktober 2003 um 10:14
  • Techno
    Beiträge
    188
    • 22. Oktober 2003 um 10:14
    • #1

    Hallo Zusammen,

    wollte mich mal erkundigen wie lang maixmal die XLR Kabel zwischen dem Amp und dem Mischpult sein darf?

    Habe demnächst eine Veranstaltung wo ich ca. 70 Meter benötige!

    Ist das machbar?
    Wie groß sind die Verzögerungen?

    Danke im Vorraus!!

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 22. Oktober 2003 um 10:47
    • #2

    Hallo, 70m für ein symmetrisches Signal sind überhaupt kein Problem (ich schließe das symmetrisch daraus das du XLR benutzt). das geht bis 600m gut.
    die Verzögerung kannst du selbst berechnen, das Signal macht etwa 300000 km/s.
    Aber glaube mir, den Taschenrechner kannst du in der tasche lassen. du wirst es nicht merken.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Techno
    Beiträge
    188
    • 22. Oktober 2003 um 10:55
    • #3

    Hallo,


    danke für die schnelle Antwort! Ja ich benutzte XLR Kabel! Ich werds mal versuchen auszurechnen! :wink:

  • Eike
    Beiträge
    165
    • 22. Oktober 2003 um 12:50
    • #4

    0,000002s

  • ton(i)
    Verifiziert
    Beiträge
    158
    • 22. Oktober 2003 um 13:13
    • #5

    Korrektur:
    0,00000023 s :D

  • Eike
    Beiträge
    165
    • 22. Oktober 2003 um 13:45
    • #6

    was erwartet ihr von einem angehendem Abiturienten mit den LK's Mathe und Physik. Hoffentlich nix, denn es sind ja Ferien

  • wora
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    11
    • 22. Oktober 2003 um 19:37
    • #7

    sorry, die geschwindigkeit der signale im kabel erreicht nicht ganz die lichtgeschwindigkeit... es sind nur ca. 290.000km/s :wink:

    echt wahr!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • MarkusW
    Beiträge
    154
    • 22. Oktober 2003 um 22:22
    • #8

    das kommt auf das epsilon_r vom Kabel an! :lol:

  • Everest2002
    Beiträge
    990
    • 30. Oktober 2003 um 19:00
    • #9

    wahhh 600m kann ein XLR kabel lang sein..ohne verstärkung..???

    -none-

  • ProSound
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    473
    • 12. November 2003 um 18:03
    • #10
    Zitat von "wora"

    sorry, die geschwindigkeit der signale im kabel erreicht nicht ganz die lichtgeschwindigkeit... es sind nur ca. 290.000km/s :wink:

    echt wahr!

    Also 0,0000002414 Sekunden! *g*

    Allerdings braucht es 210,2 ms bis das Signal bei Deinen Ohren ist! Das hörst Du ganz sicher!

    http://www.davidheuer.de

  • Kabelmeister
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    3
    • 24. November 2003 um 21:55
    • #11

    Um deine Frage mal kurz und sachlich zu beantworten :
    Ja, mit vernüpftigen Kabeln es ist kein Problem über 70m ein symmetrisches Signal zu übertragen.

    Lange Antwort:
    Also mit der Lichtgeschwindigkeit könnt Ihr zwar fein die Verzögerung berechnen, aber das ist ja auch nicht das Problem. Ab ca. 100m macht das Signal einfach, dank Éinstreungen und Verlusten (!), kein so großen Spaß mehr. Das Rauschen nimmt so stark zu wie alle anderen Nachteile auch. Also bis 150m wäre theoretisch noch ein kapazitiver Verlust erträglich, aber von linearer Übertagung ist dann keine Rede mehr.
    Eine symmetrische Leitung mit ~70pf ist empfehlenswert. Ab 100m eher kleiner (~60pf).

  • Jan Brandt
    Verifiziert
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    • 24. November 2003 um 22:15
    • #12

    Da fällt mir gerade mal was ein.

    Hab' letzt auf 'ner VA Licht mit dem MA Lightcommander und 'nem MA Dimmer gemacht. Nur PARs. Wir haben 'ne Kabelrolle mit 50 Meter DMX Kabel genommen.

    Ich hatte das Gefühl, dass da 'ne leichte Verzögerung war. Kann das möglich sein?

    040 audio GbR

    http://www.040audio.de | hallo@040audio.de

  • derautor
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    • 25. November 2003 um 01:25
    • #13

    Vielleicht waren ja Deine Lampen von der VA davor noch etwas müde? :D


    Nein, im Ernst: Wie bereits vorher von einigen Teilnehmern gepostet, verursachen selbst lange Kabel keine spürbaren Verzögerungen, ganz gleich ob da Audio, Midi oder DMX drüber läuft. Was immer die von Dir wahrgenommene Verzögerung ausgelöst haben mag, das Kabel wars sicher nicht.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Jan Brandt
    Verifiziert
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    960
    • 25. November 2003 um 06:59
    • #14

    Ja, dann war's wohl die Müdigkeit. :D

    Okay, vielen Dank.


    Grüße,
    Jan

    040 audio GbR

    http://www.040audio.de | hallo@040audio.de

  • cyraxx
    Verifiziert
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    • 25. November 2003 um 12:47
    • #15

    Mir stellt sich die Frage: Was tun bei mehr als ca. 100m?
    Wir haben öfters mal Veranstaltungen, bei denen wir mit unseren Leitungen quer durch die Halle (das können gut mal 200m werden) oder auch in die Nebenhalle müssen.

    Lösungen mit missbrauchten IEM-Strecken funktionieren zwar, sind aber nicht so wirklich schön.

    Gibt es so etwas wie "Booster", quasi eine Kombination aus kleinem Verstärker und Überträger? Oder wie löst man das?

  • simon
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    39
    • 25. November 2003 um 14:10
    • #16

    Genauso wie´s für DMX-Signale Booster gibt, müßte es die eigentlich auch für Audio-Signale geben.
    Zumindest beim DMX gibt es auch bei Längen weit über 100m kein Problem. Veranstaltung: Pult -> Booster ca. 60m, Booster -> 1. Robocolor ca. 120m, dann 5 weitere Robocolore in ca. 30m Abstand. Also insgesamt 270m nach dem Booster.Gut, ´n Terminator tat dann schon Not, aber ansonsten lief das Ganze ohne Probleme.

    Gruß,
    Simon

  • wora
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    • 25. November 2003 um 14:40
    • #17
    Zitat von "Jan Peters"

    Da fällt mir gerade mal was ein.

    Hab' letzt auf 'ner VA Licht mit dem MA Lightcommander und 'nem MA Dimmer gemacht. Nur PARs. Wir haben 'ne Kabelrolle mit 50 Meter DMX Kabel genommen.

    Ich hatte das Gefühl, dass da 'ne leichte Verzögerung war. Kann das möglich sein?

    das kann ich bestätigen!

    ich hab ja auch mal licht gemacht, das waren aber 0-10V steuerungen mit richtigem steuermulticore und so... DMX gab es da noch nicht.

    als ich dann zum ersten mal auf ner DMX anlage gearbeitet habe ist mir die verzögerung der lampen auch deutlich aufgefallen!!

    das liegt aber nicht an der kabellänge, sondern an der relativ geringen arbeitsgeschwindigkeit von DMX... da werden ja immer alle 512 adressen nacheinander rausgeschickt, egal ob etwas geändert wurde oder nicht. erst dann kann ein neuer wert übermittelt werden. das dauert einige ms...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Philipp
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    204
    • 25. November 2003 um 17:11
    • #18
    Zitat von "simon"

    Genauso wie´s für DMX-Signale Booster gibt, müßte es die eigentlich auch für Audio-Signale geben.
    ...

    heisst sowas net "aufholverstärker"???

    MfG Philipp

    PANIC: Falscher oder fehlender Kaffee, Anwender angehalten.

  • Eike
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    165
    • 25. November 2003 um 17:16
    • #19

    wora

    die Verzögerung bei DMX liegt dann aber an DMX selbst und nicht an der Kabellänge, hab ich das richtig verstanden?

  • derautor
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    • 25. November 2003 um 20:51
    • #20
    Zitat

    die Verzögerung bei DMX liegt dann aber an DMX selbst und nicht an der Kabellänge, hab ich das richtig verstanden?

    Ganz genau. Das Protokoll bzw. die Arbeitsweise der DMX-Schnittstelle ist für die Verzögerung verantwortlich, nicht die Kabellänge. Die verformt lediglich die Flanken der Rechtecksignale (kapazitiver Einfluss, der mit zunehmender Meterzahl ebenfalls zunimmt), so dass der Empfänger irgendwann nicht mehr zwischen 0 und 1 unterscheiden kann. Dann muss ein DMX-Booster bzw. Signalregenerator (Schmitt-Trigger) in die Leitung.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

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