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X-MAX ?

  • dani
  • 3. November 2003 um 19:29
  • dani
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    435
    • 3. November 2003 um 19:29
    • #1

    hi...
    hab mal ne ganz einfache ...blöde frage...
    ...wo kann ich während einer va sehen wieviel xmax der sub gerade macht(...an der membran??? :oops: ...ist klar ....)
    ...besser gesagt...WO...?
    ..am dom
    ...an der sicke?

    ...wenn der speaker(prof.!!) max. 6mm macht lt. pdf wieviel würdet ihr ihm geben? alles oder nur 70%...oder so..

    mfg dani

  • SRAM
    Profi
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    5.548
    • 3. November 2003 um 19:51
    • #2

    Wenn Du den Hub mit bloßem Auge siehst ist was faul (oder Du hast Augen, die mehr als 25 Hz auflösen können :wink: ).

    Zum Sichtbarmachen am besten einen Laserpointer schräg auf Dom oder Membran richten --> der zu sehende "Strich" ergibt mit dem Winkel von Membran und Winkel unter dem der Strahl zur Senkrechten steht korrigiert den Hub.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • dani
    Beiträge
    435
    • 3. November 2003 um 19:55
    • #3

    ...merci...!
    ..glaub aber das da ned richtig praktikabel is...
    ....schaut ja eigentlich jeder immer nach!....wie machts ihr?

  • florian
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    • 3. November 2003 um 20:35
    • #4

    Naja. Also den Membranhub kann man schon recht gut mit freiem Aug erkennen (sicher nicht ,wenns <1mm ist, aber sonst find ich schon). Man sieht halt nicht die gesamte Bewegung aber durch die Einzel"abtastungen" kann man doch ganz gut erkennen wie's ausschaut finde ich

  • acoio
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    • 3. November 2003 um 20:50
    • #5
    Zitat von &quot;dani&quot;

    ...schaut ja eigentlich jeder immer nach!...

    Also ich hab´noch nie -und ich bin nicht gerade neu bei der Sache- während einer VA das Bedürfnis gehabt, zu wissen wieviel Hub meine Bässe machen.

    Vor zuviel Hub greift der Limiter, vor zuwenig greif ich zum Master...

    Die Herren Akustik- Ingenieure sollten sich imho bei der Entwicklung darüber Gedanken machen, nicht ich während ´ner VA...

    ...mal abgesehen davon dass es mir zu blöd ist, den Frontschaum usw. zu demontieren, während die Gäste vor der Bühne stehen... :D

    Allerhöchstens bei nem Selbstbau- Sub, dann aber ganz sicher auch nur beim Soundcheck...

    MFG

    Ralf

    PS: Ausserdem: Wie soll denn das bei BP und Hörnern praktikabel sein???

    extreme conditions demand extreme responses

  • florian
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    • 3. November 2003 um 20:56
    • #6

    Beim BP geht das auf jeden Fall. Grad bei der Entwicklung kann das nicht schaden. Oder beim Einstellen der Limiter.

  • acoio
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    • 3. November 2003 um 21:16
    • #7
    Zitat von &quot;florian&quot;

    Beim BP geht das auf jeden Fall.

    Also ich kenne BPs, bei denen das auf jeden Fall nicht geht.

    Zitat von &quot;florian&quot;

    Grad bei der Entwicklung kann das nicht schaden. Oder beim Einstellen der Limiter.

    ...das ist aber bei mir beides vor der VA und nicht während... :wink:

    MFG

    Ralf

    extreme conditions demand extreme responses

  • dani
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    • 3. November 2003 um 21:19
    • #8

    ...jajaja!
    ...bin zwar ned der profi .. :roll: ..aber beim BP kann ich nat. ned nachkucken....

    ...s´geht natürlich um nen BR 15" selbstbau-sub.....

    .....hab ihn simuliet(und einige andere vollprofis ausem forum auch...)....jedoch macht er unter vollast(800rms) CA 24mm+-...das kann aber ned sein da egal wie ich die box bau und mach und tu ich minimum auf 20mm +- komm!
    das ding kann +-8mm ab..kann aber max 650rms von der stufe draufgeben...
    ...eigentlich kann ich sie ja dann nicht braten ausser reckteck :oops: ..davor limiter...!
    aber das mit den 24 mm macht mir halt sorgen und deswegen will ich mal den hub unter vollast(650) mwssen...bevors losgeht..! :wink:

    thx dani

  • florian
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    • 3. November 2003 um 21:23
    • #9

    Ok. Ich gebe mich geschlagen.

    Natürlich gibts massenhaft BP bei denen das nicht geht :D

    Aber halt auch manche wo man mit Taschen(sch)lampe doch was sieht...

  • Wulfson
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    • 3. November 2003 um 22:02
    • #10

    im normalfall hört man das mech. ende eines speakers. es klackt fürchterlich. wenn dann der pegel nicht zurück genommen wird, gibts ärger :wink:

    angeschlagene polplatten, gerissene sicken...etc

  • dani
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    • 3. November 2003 um 22:11
    • #11

    .....danke an alle...! :wink:

    ...kann mir jedoch jemand genau sagen WO ich x-max messen kann und wieviel ihr euern speakern zutraut x-max*1,0 oder doch nur x-max*0,75...?
    ..oder kann man das überhaupt so sagen...?

    thx dani

  • Wulfson
    Verifiziert
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    • 3. November 2003 um 22:19
    • #12

    mit nem lineal gehts nicht...du brauchst messsoftware samt hardware

    es müßte doch über die impedanzmessung gehen...??

  • pm-acustics
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    • 3. November 2003 um 22:23
    • #13
    Zitat von &quot;Wulfson&quot;

    mit nem lineal gehts nicht...du brauchst messsoftware samt hardware

    es müßte doch über die impedanzmessung gehen...??

    Wie wäre es induktiv oder mit einen Beschleuningungssensor..... :lol:

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • dani
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    • 3. November 2003 um 22:33
    • #14

    ...kann ich ned sagen wenn das ding ....5mm rausspringt isch langsam gut...oder so ähnlich? :roll:

    dani

  • pm-acustics
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    • 3. November 2003 um 22:46
    • #15
    Zitat von &quot;dani&quot;

    ...kann ich ned sagen wenn das ding ....5mm rausspringt isch langsam gut...oder so ähnlich? :roll:

    dani

    Spätestens wenn das Chassie mit einem vorschlagähnlichen Geräusch auf der hinteren Polplatte aufschlägt ist es wohl "langsam" gut........ oder schon hin, je nach Deformation des Spulenträgers.

    Mal ernst, den realen Hub recht genau mit dem Auge zu erfassen ist fast nicht möglich.

    Testen hilft ! Natürlich nicht auf einer wichtigen Veranstaltung !

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Jens Droessler
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    • 4. November 2003 um 01:32
    • #16

    Also 20mm ist generell nicht gut. Da ist was fehlabgestimmt. Desweiteren ist der Hub frequenzabhängig.

    Im Normalfall geht einem 1kW 18er mit Tuning um 40-45Hz zum Beispiel der Hub im Bereich von 60Hz aus. Das heißt in diesem Bereich ist er nicht voll belastbar, sondern vielleicht nur 600W anstatt des kWs. ABER: Das gilt bei Sinus-Signalen. Kein Mensch wird 500W bei 60Hz draufgeben, sondern es sind natürlich komplexe Signale, die in ihrer Gesamtheit ruhig 1kW sein können, ohne dass dieser Sub in Nöte kommt.

    Aber wie gesagt, 20mm, da muss was verkehrt sein. Hast du das Volumen gegenüber der Empfehlung deutlich vergrößert und die Tuningfrequenz deutlich abgesenkt?

  • m.e.
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    • 4. November 2003 um 20:02
    • #17

    Hallo, Ihr Spezialisten!

    Natürlich kann man die Auslenkung eines Basslautsprechers in groben Zügen ohne großen Aufwand messen!
    Ein Leiste o.ä. über die Front des Speakers am Gehäuse befestigen (bei den von uns verwendeten VOLT-Speakern ist es einfacher, die haben den Korb vorne), ein Stück Schreibpapier knicken und an der Leiste so befestigen, daß die Papierkante genau auf der Schnittstelle Sicke-Membrane aufliegt. Position markieren, und Papier um den gewünschten mm-Betrag zurückziehen. Verstärker mit einem Tongenerator (ist in vielen Pulten schon drin) verbinden
    und durchheulen. Sobald der Speaker durch seine Auslenkung das Papier berührt, gibts ein Höllengeknatter (kaputtgehen kann nichts). Dann hat die Membran den Abstand Membran-Papier überbrückt.
    Das Verfahren funktioniert auch mit Aussteuerung durch Musik nach Durchlauf einer Weiche, das Geknatter ist dann noch hörbar. Wenn Topteile o.ä. angeschlossen sind, hört man natürlich nix. Das Verfahren ist nicht gerade wissenschaftlich, aber bei weitem genau genug, um herauszufinden, bei welcher Frequenz und Vollaussteuerung das Chassis demnächst sterben wird.
    Die Auslenkung des Chassis ist frequenzabhängig!

    Die Boxensimulation mit PC-Programmen ist ein zweischneidiges Schwert. Meistens wird von Idealzuständen ausgegangen, aber gerade bei hoher Aussteuerung ist das System Chassis-Gehäuse alles andere als ideal.

    Was mit dem o.a. Verfahren nicht zu ermitteln ist, ist eine evtl. asymmetrische Auslenkung der Membran (böses Thema).

    Der in vielen Datenblättern angegebene Wert "xmax" (dessen Herleitung von Hersteller zu Hersteller variiert) gibt die größte Auslenkung der Membran vor oder zurück an, bei der die Schwingspule den lienearen Bereich nicht verlässt (na ja). Darüber ist der Bereich, wo sich die Membran nicht mehr proportional zur Erhöhung der Ansteuerspannung bewegt.
    Dannach tritt die Schwingspule aus dem Luftspalt ganz aus, und dann wirds ernst: durch das fehlende Magnetfeld geht der Schwingspulenwiderstand auf den Gleichstromwert zurück (bei einem 8 Ohm-Chassis ganz häufig um die 5,5 Ohm), das bedeutet der Strom, der durch die Spule fließt erhöht sich entsprechend (und damit die Schwingspulentemperatur) oder die Membrane verkantet sich und die Membran bleibt in einer Endlage hängen (Das sollte bei einem richtig konstruierten Chassis nicht vorkommen). Da bei letzterem Fall auch automatisch Katastrophe eins eintritt, heißt es reconen.

    Viele Hersteller geben eine Membranauslenkung an, ab der das System zerstört werden kann; wenn diese Grenze mit der von Euch verwendeten Verstärker-Gehäusekombination über einen größeren Frequenzbereich locker erreicht wird, wird der Speaker über kurz oder lang seinen Dienst quittieren.

  • Jens Droessler
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    • 4. November 2003 um 20:44
    • #18
    Zitat von &quot;m.e.&quot;

    durch das fehlende Magnetfeld geht der Schwingspulenwiderstand auf den Gleichstromwert zurück (bei einem 8 Ohm-Chassis ganz häufig um die 5,5 Ohm)


    Naja, ganz so ist es nicht. Denn die Spule bleibt eine Spule, ob im Feld eines anderen Magneten oder nicht. Und Spulen haben so an sich, auch einen induktiven Anteil zu haben. Allerdings bleibt es tatsächlich nicht bei der nominellen Impedanz, da sich quasi der "Spulenkern" ändert/verschiebt. Aber es gibt auch bein normalen Betrieb Frequenzbereiche, bei denen die Impedanz schon nahe an den Re ranrutscht.....

  • dani
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    • 4. November 2003 um 21:12
    • #19

    ...hoho...jetzt gehtz los.... :oops:

    ...zum glück bin ich kein "profi"....und mach mir über so tiefreichende dinge keine gedanken....!

    ..@ m.e....
    du sprichst ne "Membranenauslenkung...zerstören des systems "an...

    ist das zufällig "displacement limit" ????
    da steht nämlich 31mm(pk-pk)

    das heist max 15 mm in eine richtung....oder

    und der speaker in dem gehäuse überschreitet das zwischen 55 und 90 HZ (...bis zu 24mm)....

    @ jens drossler

    ...fast alle die netterweise den sub für mich simuliert haben...sind auf solch ein ergebnis gekommen (95 L und 45 hz tuned,290 cm2 und 35cm lang)....!

    .....aber der dirk hahn(verkäufer des teiles) sagt da besteht kein grund unruhig zu sein.../(geb ja eh max 650rms drauf...eher das rechteck gefährlich..)...und der musses ja wissen ...er ist der fachmann...da muss ihm wohl vollund ganz auf seine kompetenz vertrauen...!

    dani

  • m.e.
    Beiträge
    26
    • 4. November 2003 um 21:13
    • #20

    Hallo Jens!

    Ist leider doch so! Die Impedanz der Schwingspule nach komplettem Austreten aus dem Luftspalt geht in den uH Bereich zurück, für Bassfrequenzen macht sich die Schwingspulenimpedanz dann noch nicht bemerkbar (ich hatte mich da ungenau ausgedrückt).
    Ist ein akademischer Streit, der Speaker geht so oder so kaputt.

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