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"ControlerSoftware"

  • weissnicht
  • 10. November 2003 um 15:38
  • weissnicht
    Beiträge
    962
    • 10. November 2003 um 15:38
    • #1

    Rein Interessehalber: Gibt es / kennt einer eine Software, mit der man vom Rechner aus zB EQ, Compressor,usw hat, sodass man das Signal durch den Rechner durchschleifen kann? Rein theoretisch müsste das ja hinhauen...Wenn ja wär es ja wohl besser wenn es die für Linux gäbe, würd mich nicht trauen ein Windoof Rechner an meine Anlage zu hängen :)

  • TJK
    Beiträge
    315
    • 10. November 2003 um 15:59
    • #2

    Klar gibts sowas, wenn dich eine Gesamtlatenz von ca. 10ms nicht stört. VST-Plugins können das alles, die kannst du in jedem Programm das VST Plugs unterstützt laufen lassen.

    Vergiss aber mal ganz schnell Linux das ist für Audio ungefähr so gut geeignet, wie ein Golf für die Formel 1.

  • chrsigg
    Beiträge
    13
    • 10. November 2003 um 16:14
    • #3

    aber am kommen...

    wen's interessiert:

    http://www.linuxdj.com/audio/lad/
    http://www.ladspa.org/ (open source VST alternative)
    http://www.djcj.org/LAU/guide/index.php

    gruss,
    Christian

  • TJK
    Beiträge
    315
    • 10. November 2003 um 16:25
    • #4

    chrsigg
    Vergiss das vor ein paar Jahren gab es auch Leute die behauptet haben Linux würde demnächst für Grafikanwendungen und Videoschnitt nutzbar sein. Bis heute ist das heiße Luft, zumindest wenn es um professionelle Anwendungen geht. Nichts gegen Linux aber es ist und bleibt einfach kein Multimedia-Betriebssystem.

    OK, OT :-?

  • Jens Droessler
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    2
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    9.074
    • 10. November 2003 um 16:39
    • #5

    Wieso kein Windows? Kennst du etwa professionelle Audiosoftware, die unter Linux läuft? Ich nicht (Ausser FinalScratch, was ich aber nicht für professionell halte). Wenn Live-Acts auf Technoevents absturzfrei Rechner unter Win haben, dann wirds dafür genauso gehen.

    ABER: Die Latenz wäre zu hoch. Man muss rechnen 6ms rein, 6ms raus plus Berechnungszeit! Also unter 10ms kommt man auch mit den schnellsten Rechnern derzeit nicht und das ist fürs Live-Geschehen einfach zu viel.

  • Schalldruck
    Profi
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    • 10. November 2003 um 17:01
    • #6

    Sorry Chief Napalm, das ist schlicht und einfach Quatsch.
    Linux unterstützt viele Pro-Soundkarten wie von die Hoontech 8*24/96 Ein/Aus.
    Und dies mit wesentlich geringeren Latentzzeiten als Windows. Zudem ist es mit dem ARts-Server der standardmässig unter KDE läuft, möglich, jede Signalquelle über Busse zu routen und und über Ethernet zu übertragen, inkl. Midi. Es ist also ein verteiltes System a la Cobranet möglich. Besonders interessant wird dies in Zusammenhang mit den modularen Synts die es für Linux gibt - die sind nämlicher lecker leistungsfähig. Es gibt auch Harddisk-Recording Lösungen (vergleichbar mit Samplitude) und eine spezielle Sound / Studio Distribution auf Debian-Basis ist in Arbeit. Sequencer Synths und Sampler git's eh massenweise. Und Filme schau ich unter Linux genauso an.

    Was stimmt ist dass mit Linux nicht immer alles so einfach ist wie mit Windows. Allerdings bekomm ich mit Windows Krämpfe wenn was nicht funktioniert - dann funktioniert es eben nicht. Bei Linux kann ich mir selber helfen. Aber sicher nix für "mal eben so kurz".
    Dafür performanter als Windows und es stürtzt nicht ab...

    weissnicht: Lass es. Unprofessionell, teuer (Laptop, externe Firewire Soundkarte, Softwarelizensen). Und hohe Latenzzeiten.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • TJK
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    315
    • 10. November 2003 um 17:11
    • #7
    Zitat von "Jens Droessler"

    ABER: Die Latenz wäre zu hoch. Man muss rechnen 6ms rein, 6ms raus plus Berechnungszeit! Also unter 10ms kommt man auch mit den schnellsten Rechnern derzeit nicht und das ist fürs Live-Geschehen einfach zu viel.

    Also ich bekomme mit meinem System 2,4ms Eingangs und Ausgangslatenz hin, bei bis zu 60% CPUload.
    Wenn 40% CPUload reichen komme ich auch runter auf 1,3ms.

    Jetzt muß man aber noch die Plug-Inn Latenz addieren, die sollte aber bei einfachen Delay und EQ Geschichten nicht über 2ms liegen.

  • TJK
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    315
    • 10. November 2003 um 17:17
    • #8
    Zitat von "Schalldruck"

    Sorry Chief Napalm, das ist schlicht und einfach Quatsch.


    Ich habe 4 Jahre für einen namhaften Audiosoftwarehersteller gearbeitet (In der Entwicklung) und weiß wo von ich rede. Es mag ja sein das man mit Linux auch so manchen Schabernack treiben kann. Aber Linux ist bei weitem kein professionelles Multimediabetriebssytem, denn niedrige Latenzen erkauft man sich mit der so hoch gelobten Stabilität.
    Wenn Hoontech Karten für dich Professionell sind...

  • weissnicht
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    962
    • 10. November 2003 um 18:27
    • #9

    mhh.. Mit cubase funzt es jedenfalls ganz gut, Quallität ist mit der SoundBlaster Live auch ganz ok...Is jedenfalls mal eine Erfahrung wert für einen Neuling wie mich*g*
    Mag sein das Windows für proffesionelles MultiMedia besser ist, aber Linux find ich troztdem schöner/besser/schneller/Efektiver...hab auch keine probs mit Filmen oder sonst was, aber was proffesionellen Kram angeht kann ich das natürlich nicht beurteilen das nur am Rande...

  • Jens Droessler
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    • 11. November 2003 um 00:33
    • #10

    @ ChiefNapalm: Naja, 60% CPU-Auslastung...... wenn ich 2x Billighall und Standardkompressor laufen lassen wollte, dann könnte ich mir das auch billig von Behringer in Hardware kaufen. Wenn, dann sollte das ja schon was edles sein, was da auf dem PC läuft, und ob da 60% NIE überschritten werden? Also, bei so niedrigen Latenzzeiten, die noch dazu von der CPU-Auslastung abhängen, hätte ich schiss, dass es doch mal droputet oder krackt.....

    Die Latenzzeiten von Plugins plus die "Behandlungszeiten" des Hosts sind immerhin so hoch, dass sie korrigiert werden müssen, damits noch "tight" klingt. Das geht live aber irgendwie ganz schlecht. Nicht ohne Grund ist bei Recording-Hardware für den PC eine Live-Monitor-Funktion integriert.....

    @ Schalldruck: Es ist schön, was du so auflistest. Aber das geht unter Windows auch. Aber man muss halt Geld dafür bezahlen.
    Du sagst, bei Linux kannst du dir selber helfen.... tja damit gehörst du wohl zu den 3% private Linuxanwender unter den Privat-PC-Besitzern. Der Rest sieht nicht ein, selber Scripte zu schreiben und ein Betriebssystem auf Kommandozeilenebene zu installieren.
    Weiterhin sehe ich nicht, wo Linux geringere Latenzen bietet als z.B. Kernel-Treiber unter Windows, wie sie z.B. bei BP-Studio verwendet werden.

  • TJK
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    • 11. November 2003 um 11:43
    • #11
    Zitat von "Jens Droessler"

    @ ChiefNapalm: Naja, 60% CPU-Auslastung...... wenn ich 2x Billighall und Standardkompressor laufen lassen wollte

    Auf nem Athlon XP 2400+ kriege ich in Cubase SX2 immerhin:

    14 Stereo Instanzen Waves Trueverb bei 96kHz/24bit = 58%CPU Load

    oder

    16 Stereo Instanzen Waves Renaisance Comp bei 96kHz/24bit = 56% CPU Load

    Mal ganz davon abgesehen halte ich von Computern im Livebereich eh nichts. Z.B. Hallplugins an sich erhöhen die Latenz noch einmal ungemein, das Problem hat man zwar bei EQ's und Comps nicht, aber hier fehlt meiner Ansicht nach ein Vernünftiges Interface. Wennn ich mir Überlege mit meinem Touchpad vom Labtop mal eben schnell ne koppelnde Frequenz rauszuziehen erledigt sich der Gedanke ganz schnell und ich programmiere mit dem Ding lieber die Controller und mach es danach aus.

  • Schalldruck
    Profi
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    1
    • 11. November 2003 um 13:15
    • #12

    Damit sind wir uns ja immerhin alle einig, dass ein Computer nix in der PA-Kette zu suchen hat.

    @ChiefNapalm: ich hab ja nicht gesagt, dass Linux besser ist als Windows. Aber multimediatauglich ist es (meine Meinung / Erfahrung) genauso. Und MacOS X hat ja immerhin auch einen UNIX-Kern (BSD).
    Aber das ist der alte Linux - Windows Streit der zu nichts führt :)
    Wg. Soundkarten: Hoontech war ein Beispiel. Ist für die meisten Leute hier wohl ausreichend. Professionell ist Digidesign Protools mit ProControl. Dann macht Arbeiten auch richtig Spass :D Aber dafür hab ich die Kohle nicht. Bin ja froh dass ich sowas wenigstens hin und wieder nutzten darf...

    Worüber man mal nachdenken sollte: Wie viel Prozent der Cubase, Reactor, Logic etc. Benutzer hat wirklich alle Software gekauft? Von den Lizenzgebühren könnte man sich u.U. schon ganz nette Hardware - zumindest gebraucht - kaufen.

    Wo ich ChiefNapalm auch absolut recht gebe: Musik- und PA-Geräte muss man anfassen können. Mit der Maus rumzuklicken ist einfach nix. Damit kommt noch eine nette Stange Geld für Midi-Controller zu den Soft- und Hardwarekosten dazu. Und das mit zweifelhafter Stabilität, mieser Werterhaltung und absoluter "Un-Amtlichkeit :( " - da bleib ich lieber bei Hardware, zumindest bei allem was mit PA zu tun hat.
    Über ein Setup mit modularen Synths mit den entsprechenden Hardware-Controllern für Hobby-Studiozwecke denk ich allerdings schon nach. Natürlich unter Linux :D Wenn nur die liebe Zeit nicht wäre...
    Ich nutze Linux beruflich, daher ist das für mich naheliegend (Softwareentwicklung, IT-Security).

    Oliver

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

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