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kleiner Kauftipp in Sachen Steckdosenleisten

  • Ced
  • 14. November 2003 um 16:02
  • Ced
    Beiträge
    117
    • 14. November 2003 um 16:02
    • #1

    SChaut mal bei eurem nächsten Ikea-Besuch ob ihr irgendwo (weiße) 6er-Steckdosenleisten sieht. Sind super günstig (hab 2 € bezahlt glaube ich) und auch sehr gut verarbeitet.
    beleuchteter Schalter, schöne dicke Zuleitung, die Leiste selber ist auch relativ robust (die haben bei mir schon einiges mitgemacht), laut Prägung bis 3600 W belastbar, integrierte (Kinder)sicherung...

    Die sind laut Kabelprägung von Wujin ETM Electronic & Electrical co.. ltd. hersgestellt.


    Gruß, Ced

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 14. November 2003 um 16:11
    • #2

    Hallo Gecko,

    mit dem Post wirst Du Dir hier sicher nicht viele Freunde machen.

    Darum:

    1. Mobile Stromverteilungen müssen IP44 haben. (spritzwassergeschützt sprich mit klappdeckel)

    2. es ist nur schwere Gummischlauchleitung (Ho7rnf) oder ähnlich solides erlaubt

    3. Schalter sind an Verteilungen dieser Art eine der grössten Fehlerquellen---> davon ist strikt abzuraten)

    4. wenn ich durch dieses Ding 3,6kW jage brennt sie und das Kabel ab, bzw. schmilzt.

    5. diese intergrierten Kindersicherungen regen mich zu Hause schon auf, weil die meist klemmen und man urst schwer nen Stecker reinkriegt.


    Wenn Du schon anfangs günstiges Zeugs einsetzt (wie sicher jeder) nimm wenigstens welche ohne Schalter.

    Grüsse

    blubb.

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 14. November 2003 um 17:30
    • #3

    Hi!

    Vom Gehäuse mal ganz abgesehen. Wenn ich aus Versehen auf so'n Ding drauftrete, ist das sofort in tausend Stücken.
    Meine Tri - u. Duoblocks dagegen stecken das locker weg. Ich hab diese Billigleisten nicht mal in der Werkstatt oder an meinem Rechnerplatz.

    MfG, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • Ced
    Beiträge
    117
    • 14. November 2003 um 19:11
    • #4

    habe ja auch nicht behauptet, daß das ein Ersatz für "richtige" Verteiler ist. (Okay, ich habe auch nicht das Gegenteil gesagt, hätte ich vielleicht)

    Ich mache immer die Erfahrung, daß ich scheinbar schon aus Prinzip immer zuwenig Steckdosen haben, und ich bin immer ganz glücklich wenn ich von den Dingern noch ein paar in der Kiste habe. (Und bei dem Preis ist es finde ich ist es kein rausgeschmissenes Geld)
    Um ehrlich zu sein, ich sehe bei den Sachen die ich mache keinen Grund dafür indoor spritzwassergeschützte Dosen einzusetzen.

    Mit dem Schalter ist das solch eine Sache, kann auch nützlich sein. Und wenns dann ernst wird löst ein Streifen Gaffa das Problem des versehentlichen betätigen.

    Zum Kabel s.o.

    3000 Watt hat so ein Teil schon ohne weitere Probleme mitgemacht, kann ja mir ja mal irgendwann den Spaß machen und da mal 3600 durchjagen.

    Die Kindersicherungen haben mir im Übrigen noch nie Probleme gemacht, aber das ist sicher unterschiedlich.

    Mit der Stabilität: ich bin mal ein bisschen drauf rumgesprungen, da ist nur ein Kratzer dran, weil ein Stein in meinem Schuh war ;)


    Zuhause, bei kleinen Sachen am Anfang oder als (Not)reserve kann man die getrost nehmen. (was nicht heißen soll, daß man nicht bessere Sachen nehmen sollte wenn man sie hat :roll: )


    Gruß, Ced, *derganzfleissigseineikeasteckdosenleisteverteidigthat* :lol: :wink:

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 14. November 2003 um 23:37
    • #5
    Zitat von "Gecko"


    Um ehrlich zu sein, ich sehe bei den Sachen die ich mache keinen Grund dafür indoor spritzwassergeschützte Dosen einzusetzen.


    Keine Getränke auf der Bühne?

  • Ced
    Beiträge
    117
    • 15. November 2003 um 00:13
    • #6

    nein, hatte ich bis jetzt noch nicht, bzw. nicht so, daß solche Dosen vonnöten gewesen wären. Bis jetzt lagen die so, daß da beim besten Willen kein Wasser drankommen konnte.

    Das einzige Mal wo ich bis jetzt solche Sachen wirklich gebraucht habe war bei inem Schulfest Anfang Juli. Das Wetter hätte kaum schlechter sein können, es hat wie blöd geregnet, ich hatte nur einen billig-Pavillon, Bühne natürlich nicht überdacht, der PA-Verleiher hatte kein langes Stromkabel, so daß der Verteilerkasten in Plaste eingepackt auf der Wiese lag. Gut, daß ich an Bauplanen gedacht hatte.... aber da lief alles schief was auch nur schief gehen konnte, Gott sei dank hat alles den Tag überlebt.
    Bei den anderen Outdoor-Sachen muß ganz einfach aufgepasst werden, sind alles recht kleine Sachen, da hatte ich noch nie Probleme damit. (jaja, jetzt sagt mir bitte nicht, daß die aber schneller kommen, als man denkt, weiß ich selber ;))

    in dem Saal http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=15481 zum Bsp. in dem ich sehr oft bin sind Getränke und Speisen verboten, da erledigt sich das von selbst. ( Gastronomie / Catering ist dann im Foyer )

  • Rodler
    Beiträge
    82
    • 17. November 2003 um 17:19
    • #7

    Dann jag mal drei Rockbands über ne Bühne, dann weißt du warum spritzwassergeschützt, letztes mal standen ihre kompletten Bodeneffekte im Bier! Jetzt passen sie glaub besser auf! :P

  • ERICH
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    2
    • 17. November 2003 um 18:17
    • #8

    Letztes mal hat mir so ein Dödel ne halbe Flasche Bier über die Kabel gekippt.

    SO EIN DUMMBROT!

    Zur Strafe habe ich dann sein zurückgelassenes Klinkekabel in die Pfütze gelegt, bevor er es abholen kam. :D

    Und warum ist das passiert? Genau, weil Musiker hektisch sind und da schnell mal auch das gerade erst aufgemachte Bier einfach stehen lassen, der Nächste schaffts dann ...

    MfG


    ERICH

  • test
    Profi
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    4
    • 1. Dezember 2003 um 20:00
    • #9

    interessant wird das ja alles erst wirklich, wenn da einer liegt und die versicherung sagt: hätten sie sich an die vorschriften gehalten (gummidose) würden wir jetzt zahlen. so zahlen sie doch bitte die rente ohne uns.
    stellt sich die frage wieviele dosen ich für ein jahr invaliden rente bekomme?
    viel spaß mit dem mat :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Helpdesk
    Beiträge
    17
    • 2. Dezember 2003 um 10:03
    • #10

    Bevor irgendein Tontechniker oder Warenpräsentator (nenn ich mal die Darsteller so ...) irgendeinen Blödsinn mit meinen Sachen machen kann, lass ich alles entschweben, alles rauf auf die Lichttruss was nicht wirklich am Boden stehen muss, (Ausnahme: Lautsprecher, Verstärker) und hochgekurbelt das Schamott. Dann kann mir keiner was zerdeppern, die Mehrfachsteckdosen lass ich oben und nur ein Kabel (zugentlastet vom anderen Firlefanz) kommt runter und versorgt meine Billigsdorfer Effekte, bei denen iss es mir im Prinzip wurscht ob einer den für einen Fussabstreifer hält, weil was kaputt wird, wird ebn ersetzt *g*.

    Hoffe ein wenig geholfen zu haben :) M.f.g. AndyW

  • Andreas Müller
    Beiträge
    193
    • 3. Dezember 2003 um 15:06
    • #11

    Also ein klassischer Anwendungsbereich wäre z.B. in Ampracks oder ähnlichem....da kommen bestimmt keine Getränke rein...und wenn is das letzte an was ich denke die Verteilerdose.

    Mfg Andreas

  • Hamster
    Beiträge
    223
    • 22. Dezember 2003 um 17:43
    • #12

    Tach zusammen.

    1. Musiker bringen sich selber um, und zwar mit ihren eigenen Billigmehrfachsteckdosen mit durchgescheuerten Kabeln oder abgeklebten Schutzkontakten.

    2. Auch wir setzen seit geraumer Zeit billige Dreierverteiler, Stückpreis 1.50 im Bauhaus, ein um Lampen, Scanner, FX und sonstige Peripherie mit Netz zu versorgen. Allerdings oben im Rigg oder am FOH, wo der Mischer weiß was sich gehört oder sonst an Stellen, wo kein Bier fließt bzw. selten mehr als 2 kW auf einem Verteiler. Aber auch 3 CP MS HPE (=2700 W) sind nie ein Problem gewesen. Die Teile könnten von mir aus zu Dutzenden frecken, sie kosten ja nix.

    3. Das man damit keine Zentrale Stromversorgung einer Open-Air-Sache macht, ist ja wohl selbstredend. Aber insgesamt ein hilfreiches Werkzeug.

    4. RCD.

    So long,
    Christoph

  • Steffen
    Profi
    Beiträge
    1.817
    • 25. Dezember 2003 um 19:27
    • #13

    Hallo Leutz,


    sicherlich habt Ihr Recht mit den Aussagen zu den IP-44 Verteilungen und die werden ja größtenteils von den Kollegen hier auch eingesetzt (zumindest von denen, die wissen was sie tun, was ja leider nicht immer und überall in der Branche der Fall ist). Allerdings sollten wir "Profis" auch denen unter uns, die noch nicht so firm sind (hier trollen sich ja auch gehörig viele FfV-Azubis rum im 1. Lehrjahr ;) ) sagen, WO es steht, und nicht immer nur, ES IST SO. Auch wir Pros sind nicht allwissend und es kommen ständig neue Verordnungen bzw. Normen zum neuesten "Stand der Technik" raus und da sind wir doch auch froh, wenn wir mal erfahren, wo es denn geschrieben steht (na ja, die VPLT-Website sollte als "Wissensquelle" ja weithin bekannt sein)...

    In diesem Sinne

    Gruß, Steffen

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