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Digitalpult !? Welches nehmen?

  • moser7
  • 2. September 2002 um 09:47
  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 5. September 2002 um 10:03
    • #21

    ich hatte mir die alte VMIX geschichte angesehen.

    also gebootet hat es ewig.

    so ca. 5min.

    ein 02R ist innerhalb von 30s da.


    nun ja vielleicht ist das ja mittler weile anders.

    ansonsten halt keine inserts am pult sondern nur in der Multicore kiste.

    evtl gibts da ja jetzt ne abgesezte insert kiste ich hoffe es zumindest.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • DrChefe
    Beiträge
    48
    • 5. September 2002 um 20:48
    • #22

    Ahoi!
    Ich war auch auf jenem BAP Konzert.
    Ob nun Digitalpult oder Analog, wenn der Technik unfähig ist, bringt das beste Equipment nix. Aber nun nochmal zu Digipulten. Ich bin zwar mit meiner Meinung was altmodisch, aber Digipulte sind nur bedingt für Live zu gebrauchen. Auch wenn man das Pult noch so gut beherrscht ist es Wahnsinn einen grosse Band mit einem Digitalpult zu fahren ohne jegliche andere Bearbeitungsgeräte. Die Übersichtlichkeit ist bei Analog einfach die bessere und man bricht sich trotzdem jedesmal einen ab um bei einem Digipult in die Menüpunkte zu kommen (jedenfalls bei den Grossen). Das einzige Digitalpult mit dem ich für Live gute Erfahrungen gemacht habe ist der Yamaha O2R.

  • Benny
    Beiträge
    754
    • 13. September 2002 um 10:38
    • #23

    Jo hi, das 01V hat den vorteil das es wohl am meisten verbreitet ist. dh. Kaskade ist unproblematischer(jeder 2te verleiher hat so ein pult), ein fremder techi kommt damit klar (es gibt zwar immer noch mehr leute, die nur analog können, aber wenn einer digital kann, dann meistens 01V/02R)... übrigens hatten wir schon viele (junge) fremdmischer, denen wir das 01V und ein Alternatives Analogpult angboten haben und die sich dann für das 01V entschieden haben, einfach um neue erfahrungen zu machen. (ich weis es gibt 1000 de alte hasen, die niemals auf so einer teufelsmaschine arbeiten würden!)
    die Inovason ist auch ein sehr geiles pult, aber eher für größere geschichten. DA7 ist halt geil wegen des touchscreen. Das DM-24 oder wie es jetzt heist (tascam auf jeden fall...!) ist besser für recording und das Roland finde ich noch zu teuer (wenn man es ausreichend ausgestattet haben will) die spirit und LEM teile gefallen mir schon optisch nicht so, deshalb schau ich sie mir garnicht erst an-> kann dazu quasi nix sagen

    Gruß Benny

    "...Wer den Durchfall hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen...!"

  • Spencer
    Beiträge
    85
    • 13. September 2002 um 11:17
    • #24
    Zitat


    Benny schrieb am 2002-09-13 10:38 :
    Jo hi, das 01V hat den vorteil das es wohl am meisten verbreitet ist. dh. Kaskade ist unproblematischer(jeder 2te verleiher hat so ein pult), ein fremder techi kommt damit klar (es gibt zwar immer noch mehr leute, die nur analog können, aber wenn einer digital kann, dann meistens 01V/02R)... übrigens hatten wir schon viele (junge) fremdmischer, denen wir das 01V und ein Alternatives Analogpult angboten haben und die sich dann für das 01V entschieden haben, einfach um neue erfahrungen zu machen. (ich weis es gibt 1000 de alte hasen, die niemals auf so einer teufelsmaschine arbeiten würden!)
    die Inovason ist auch ein sehr geiles pult, aber eher für größere geschichten. DA7 ist halt geil wegen des touchscreen. Das DM-24 oder wie es jetzt heist (tascam auf jeden fall...!) ist besser für recording und das Roland finde ich noch zu teuer (wenn man es ausreichend ausgestattet haben will) die spirit und LEM teile gefallen mir schon optisch nicht so, deshalb schau ich sie mir garnicht erst an-> kann dazu quasi nix sagen

    Gruß Benny

    das da7 hat leider keinen touchscreen, dafür klingt es um einiges besser als das 02R.

  • sebastian
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    • 3. Oktober 2002 um 17:01
    • #25

    Hi,

    das 01 v ist einfach ein geiles Pult für's Geld.

    Wenn doppelt belegte Fader in Problem sein sollten, dann kann man doch einfach eine Midifaderbox zusätzlich anschließen.

    Leider kann man allerdings nicht über Midi das Tempo der Effektprogramme synchronisieren,
    und bei der Steuerung von zusammengefassten Stereokanälen muß man leider auch etwas tricksen, .....
    aber sonst ..... geiles Pult !

    ciao

    Sebastian

  • wora
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    • 9. Oktober 2002 um 03:10
    • #26

    uups, heut schreib ich mir aber die finger wund...

    die digitalen dinger haben doch alle das selbe problem:
    die intuitive und schnelle bedienung ist nicht möglich! (zum PM1D kann ich nix sagen, hab noch nicht drauf gearbeitet)
    auch das neue DM2000 ist nicht wesentlich schneller zu bedienen, weil es ja gleich viel mehr funktionen hat als alles bisher dagewesene.

    und wenn jetzt jemand behauptet, er wäre auf ner digitalen konsole schneller als auf nem analogen tisch mit siderack, dann glaub ich ihm das einfach nicht. aus eigener erfahrung. (na ja, wenn das siderack nicht gerade mal wieder 4m weg steht...)

    im grunde genommen ist es wie mit den PC´s:
    die sind ja dafür gebaut, probleme in den griff zu bekommen, die es ohne sie überhaupt nicht gäbe! :wink:
    scherz beiseite...

    in den digitalen pulten stecken also haufenweise funktionen drin, was ja an sich ne tolle sache ist. aber man kommt eben auch vergleichsweise langsam zum ziel. auch wenn man die szenen schön abspeichern kann und sich damit viel arbeit beim soundcheck ersparen könnte, merkt man doch jedesmal, das man doch wieder in die EQ-, die dynamics- und delay-sektionen springen muss, um die sache an die jeweilige umgebung anzupassen. und wehe dem, der auf so einem pult "mal schnell" einen soundcheck mit einer unbekannten band machen muss weil die zeit mal wieder knapp wurde... auch wenn er die kiste in- und auswendig kennt...

    ich lasse mir von einem pult ungern vorschreiben, wie ich zu arbeiten habe. die analogen kisten sind über viele jahre immer weiter verbessert worden was die bedienung angeht. wenn man sich die teile der frühen 70er anschaut, bekommt man ja auch das kalte grausen... später dann haben soundcraft&co einfach masstäbe gesetzt, die bisher noch kein digitalpult erreicht. vielleicht sollte die entwicklung besser in diese richtung gehen...

    ich hab heut abend wieder einen kleinen clubgig auf nem 01V. ich finde das schlimm. man kann die aux-summen nicht abhören (monitor-mixe) und wenn man mal ein delay auf eine bestimmte passage setzen will, muss man dafür in kauf nehmen die mastersektion ausser kontrolle zu haben. ausserdem kann man nicht gescheit komprimieren, da sich das ja gleich wieder auf die monitorwege auswirkt. in meinen augen ist das teil live nur als zuspielmixer geeignet.

    ok, weil man ja fair sein will: einen vorteil gibt es doch!
    es geht verdammt fix, am konzertende den FOH abzubauen :wink:

    kollegiale grüsse
    wolfgang, nachtmensch.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Fränkie
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    1.137
    • 11. November 2002 um 11:23
    • #27

    Durfte mir mal eim PM1D näher anschauen,
    is schin sehr lecker das Teil und wenn es 125k€ kostet issen im vergleich zu anderen analogen Pulten Pulten Cadac Midas richtig gehen d günstig wenn man bedenkt das man fast keine Sideracks mehr braucht.

    wenn man Andere Inserts benutzen will muß man sich ein 4(?) HE Gehäuse mit A/D und D/A untern Tisch stellen oder geht eben Digital in sein 480 er.
    Auf einem Klassik open air hat man schon zwei dm 2000 und ein PM1D auf einem zweiten PM1D auflaufen sehen. Von dem 2 PM1D sind die signale dann auf die Monitorweg und (waren es 4) stereo Ausgange geleitet Worden. Die Monitorwege und die Frontkanäle sind gleich aus dem PM1D verzögert worden ( nix extra schrank für Delay-lines) EQ-ing auch ( nix ektra 15 HE Schrank für BSS EQ in dem Ding sind wohl 8 Effektprozzessoren (man munkelt spx 990) drin es giebt für jeden eingangskanal ein Delay und comp und fx und voll para EQ (4 Bänder) und die Höhen und Tiefen gab als seperater Schelving oder waren zu mindest umschaltbar Weis es nich mehr so genau.
    wenn man bedenkt was man an Material spart mit so ner Kiste, dann kann das ding ni verkehrt sein.

    wenn man an einem Analogen Pult was verstellen will uberlegt der Mensch ja doch irgenwann auf welchen Kanal er zugreifen will, beim PM 1D wählt man diesen aus und Hat ein Bedienfeld wo es für jede Funktion einen extra regler giebt, ohne umständliches wählen von untermenüs wie z.b. beim o1v.
    Der Bediencomfort ist also fast wie auf einem Analogpult nur das ich bei dem keinen Monitor habe wo mir alle EQ-ing und Compressoring vorgänge optisch verdeutlicht werden, Spielerei mag sein, aber eine Verdammt schöne.

    Gruß Fränkie

    P.S. ich werd nich von Yamaha bezahlt, ich find halt nur das Pult geil, und werd mir vom Bafög morgen eins Kaufen. ( Häää?)

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • ThomasL
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    • 11. November 2002 um 16:32
    • #28

    Tag die Damen&Herren,

    ich denk mal,es kommt sehr auf die Anwendung an, oder? Man wird sich sicher schnell einig, daß kaum einer 'nen Live-Gig einer ausgewachsenen Band, womöglich mit Massen-Effektgeballer, Monitormix vom FoH etc. lieber auf nem Digi- als auf nem Analogpult macht...für alles aber was vom Aufwand darunter liegt, nämlich solche Sachen wie Kulturgeschichten (Kabarett/Theater...), Messen, Kleinstbesetzungen (irgendwas ohne aufwendige Abnahme halt), sind Digis doch eine echte Alternative. Ich hab bis jetzt allen möglichen "Kleinkram" (klingt böser als es gemeint ist ... :smile:) auf nem Promix 01 gemacht (wurd nie vom Pult oder seinen "Möglichkeiten im Stich gelassen) und werd für dieserlei Ding demnächst auf ein 01V umsteigen. Solangs dem Zweck gerecht wird, ist doch alles schön :smile:

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Inselgert
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    • 11. November 2002 um 16:40
    • #29

    Hallo Thomas,
    Meine Erfahrung ist aber eher das Theater / Musical deutlich mehr aufwand ist als rockn roll. Mit Sender tauschen cues druecken womoeglich noch suround und dann noch nen Timecode dran. Das geht aber mit manchem analog pult garnicht.
    So als Beispiel eines Cues: 3 Handsender aus 2 Sender 6db leiser, 2 Sender an. Gerausch einspielen, 2x Hall umschalten und Band von underscore auf Sololevel und das alles auf die naechste 1 bitte. Versuch das mal mit nem XL 3. Die einzigen die sowas richtig wuppen sind Cadac pulte mit automation. oder halt jedes Digipult!

  • ThomasL
    Profi
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    41
    Beiträge
    2.438
    • 11. November 2002 um 22:09
    • #30

    Hallo Gert...

    ohoh...da war ich wohl vorlaut mit meinem dauernden in-Klammern-schreiben :smile: Ich meinte mit meinem Post eher so den "Kleinkram" (man entschuldige den Ausdruck) unter den Veranstaltungen, halt das, was im örtlichen Kulturzentrum als Kabarett/Lesung etc. passiert. Und auch bei Theater hatt ich so die kleinere, mobile, eher nonbissemiprofessionelle Variante im Kopf, eine Handvoll Schauspieler, ein bis zwei Zuspieler und das wars...

    Sorry für die Verwirrung, ansonsten hast Du natürlich recht :smile:

    Grüße aus dem schönen Ostwestfalen,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Inselgert
    Profi
    Beiträge
    717
    • 12. November 2002 um 11:29
    • #31

    Das sind dann sowieso die besseren gigs. Richtig Musical nervt ja auch nur. Zu viele haeuptlinge und nicht genug Indianer. Hab mich auch garnicht angegriffen gefuehlt!
    Bin ja sowieso eher jemand der denkt das er sich das nicht immer aussuchen kann! Man muss die Gigs ja nehmen wie sie kommen, das schliesst das MAt ein. Nen Kumpel von mir hat nen kleinen Laden im Norden und macht ab un zu Gigs mit seinem Venice und V Systems. Das mach ich auch gerne weil da alle nett sind und die Jobs Spass machen.
    Im Prinzip ist mir MAt egal.

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