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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

"amtliches montieren von Basschassis"

  • diggi
  • 17. Februar 2004 um 21:44
  • diggi
    Beiträge
    56
    • 17. Februar 2004 um 21:44
    • #1

    Hallo,

    gibt es für das "amtliche" montieren vom PA-Chasssis (so etwa ab 12") eigentlich ne bestimmte Vorgehensweise... Ich meine Lautsprecher, die nen Stahlblech- oder Gußkorb haben ins Gehäuse einbringen, ohne das Verspannungen aufs selbige kommen?

    Wie macht Ihr das?

    A - bei der Montage auf die Schallwand von vorn oder von hinten (OK ich denke meist von vorn) aber warum ?
    B - mit Klammern (vier Stück) und ordentlich Dichtband
    C - nur mit durchgezogenen Schrauben und Holzmuttern
    D - Kombination von B und C
    E - Spacks reichen auch ?

    ... und spielt es für Euch eine Rolle, in welcher Reihenfolge die Schrauben bei der Ringbefestigung angezogen werden (z.B. nur über Kreuz oder immer im Urzeigersinn?)
    Nimmt jemand von Euch evtl. nen Drehmomentschlüssel? oder ist das alles nicht wichtig ?

    Viele viele Fragen auf die ich bei der Suche im Forum noch nicht gestoßen bin! :-?

    ... weniger macht manchmal mehr Druck ...

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 17. Februar 2004 um 22:01
    • #2

    lol.

    öhm so empfindlich sind chassis auch nicht. viele hersteller donnern die mit nem acku schrauber und spaxen da rein...

    besser ist es mit einschlagmutter und dann metallschrauben.
    nunja solange du nicht so derbe anziehst, dass sich der korb verzieht kann man da eigentlich nichts falsch machen.
    und dichtband sollte man auch verwenden.

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 17. Februar 2004 um 22:14
    • #3

    ...also, mit spax würde ich nicht versuchen einen RCFL15P200AK DAUERHAFT zu befestigen :wink:


    Imbusschrauben oder Innenvielzahn (weis jeder zu schätzen, der schonmal abgerutscht ist :D ) mit Kopfdurchmesser und -Höhe so, dass Schraube nicht vorsteht. Gegenseite Einschlagmuttern (aber NICHT einschlagen , sondern mit Schraube einpressen !).

    Dichtband, wenn Herstellerseitig keine Dichtung vorhanden.

    Bei Montage von Vorne setze ich gerne noch eine blinde Front mit der Dicke des LS-Flansches und dem Auschnitt des Chassisaußendurchmessers vor (dann ist alles eben).

    Montage von Hinten ist bei Bass völlig gleichwertig, mann braucht dann aber eine abschraubbare Rückwand.

    Bei höheren Frequenzen ergibt sich bei Montage von Hinten durch die Dicke der Frontplatte ein Resonator, das kann zu verfälschungen führen, das kann mann aber auch gezielt nutzen, um nach oben etwas zu boosten :wink:

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 17. Februar 2004 um 22:33
    • #4
    Zitat von "SRAM"

    Gegenseite Einschlagmuttern (aber NICHT einschlagen , sondern mit Schraube einpressen !).


    Das hab ich auch schnell gemerkt. Aber Aufpassen muss man da! Ruck zuck ist da die Schraube ab oder der Imbus (der Schraube) abgedreht wenn man eine zu potente Bohrmaschine hat :D .
    Später hab ich vom Tthorsten noch den Tipp bekommen, die Einschlagmuttern noch fest zu kleben. GAE (oder wer das war) soll sie ja sogar noch von hinten fest schrauben.
    Sonst noch irgendwelche Tipps?

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 17. Februar 2004 um 23:31
    • #5

    @ sram jo hast recht, nur da hier nach nem 12" gefragt wurde... da reichen billig schreiben aus. (auch wenns nicht gerade professionell ist)

    nen 18" oder nen 15" mit richtig hub würde ich auch nicht so befestigen, der wird sonst wohl nach und nach die schräubchen aus dem holzgewinde ziehen. :D

    ansonsten acku schrauber oder schraubendreher als membran piekser verwenden ist wirklich böse. (ist glaube ich jedem schonmal passiert)

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 18. Februar 2004 um 07:41
    • #6
    Zitat

    Ruck zuck ist da die Schraube ab oder der Imbus (der Schraube) abgedreht wenn man eine zu potente Bohrmaschine hat


    ......immer die Leute mit den Maschinchen :-?

    feinfühliges Händchen ist angesagt :D


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • DJ-JAJA
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    Beiträge
    4.137
    • 18. Februar 2004 um 08:39
    • #7

    Einschlagmutter funzen oft nicht, weil zu wenig rand zwischen ausschnitt und befestigungsloch ist.
    Außerdem rütteln die sich nach ner weile wieder weg.
    Einkleben hilft auch nicht. Zudem kann es passieren, dass die Gewinde etwas leiden, und dann drückst Du die Einschlagmuter unfreiwillig bei dem nächsten Anschraubversuch aus dem Holz und dann wirds richtig lustig! Nämlich wenn die da noch so 2-3 Gewindegänge angezogen ist, aber nicht mehr im Holz. Dann bekommst Du weder die Mutter gescheit fest, noch das Chassis ordentlich raus. Das will ich nie mehr erleben (2h Arbeit wegen 2 solcher vergurkten Muttern am Chassis!)

    Wenn Du z.B. durch den Griffausschnit sowohl von Außen als auch Innen an den Speaker rankommst, dann mach es so wie wir.

    Schraube, U-Scheibe, Bass, Holz, U-Scheibe, Selbstsichernde Mutter.

    Ist zwar ein wenig teuerer und ein ziemliches Gefummel bei der Montage (Zu zweit aber einfacher!), lohnt aber wirklich.

    Allerdings empfehle ich das nur bei Chassis, die auch lange ganz bleiben, weil es ziemlich Mühevoll ist, und mal schnell rausnehmen issnich!

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • eybon
    Beiträge
    159
    • 18. Februar 2004 um 09:57
    • #8

    Den Kreisausschnitt kann man auch leicht schräg gestalten, wenn man mit der Stichsäge arbeitet oder einen entsprechenden Fräskopf hat. Das reicht dann schon oft aus um die Einschlagmuttern sicher zu befästigen. Außerdem ziehe ich die Einschlagmutter mit einer harten Schraube aus VA Stahl erstmal ohne Lautsprecher ein. Dafür kann man sich noch ein kleines Holzbrett mit Bohrung und Unterlegscheibe dazwischen legen, wenn man die Oberfläche nicht verrammeln will. Bei Gusslautsprechern ist es sinnvoll die Schrauben über Kreuz zu befästigen um den Lautsprecher verspannungsfrei einzubauen. Dabei hat sich bei mir der Akkuschrauber bewährt, da ich den besser unter Kontrolle halten kann als den Imbußschlüssel. Alternativ erachte ich eine Ratsche für sinnvoll.

  • lextrax
    Profi
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    1.506
    • 18. Februar 2004 um 10:37
    • #9

    hallo,

    ein gutgemeinter rat: vergesst die sache mit den einschlagmuttern, wenn die mal den halt verliert ( zb vernudeltes gewinde) ists extrem blöd, das teil zu lösen.

    ich verwende für sämtliche lösbaren befestigungen nur mehr einschaubmuffen. gibts zwar nicht im baumarkt, aber bei jedem besseren
    grosshandel oder fachhändler. damit stellen sich die problem einfach nicht mehr!

    lg alex

    ps: falls das jemand nicht kennt: etwas grösserer aussendurchmesser mit "verkehrtem" selbstschneidenden gewinde und innen normale gewindebuchse mit "richtigem" metrischen gewinde.
    zuerst muffe reindrehen, dann metrische schraub samt speaker von der anderen seite festziehen und gut ists. noch nie ein problem damit.

  • Chris.Ybanrac
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    1
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    492
    • 18. Februar 2004 um 23:19
    • #10

    mhh ?!?

    also mir ist noch keine einschlagmutter davon gelaufen !!
    ich fräse die ls immer aus und habe bei diversen herstellern noch nie probleme gehabt !! (emi, rcf, oberton, .....)

    bei rückwärtig eingebauten ls ist dies ja eh alles kein problem !

    was evtl auch geht die ausfräsung ein wenig kleiner machen und dann mit einer vernünftigen feile den ausschnitte auf der vorderseite (näher zur sicke) ein wenig erweitern / ausfeilen => so bleibt hinten auf jeden fall mehr als genug material für die einschlagmutter stehen und der ls ist ja eh konisch - das schaut nicht 100% profi aus - aber es funzt !

    und wer es ganz besonders gut machen will fräst erst eine spur (äußerer kreis) halbe tiefe und dann einmal komplett die runde rum ein stück weiter innen - für die chirugen unter euch :D :roll:

    es geht ja notfalls ach eine 5er einschlagmutter für den ls.

    die verwende ich ja eigentlich nur für füsse bei cases !! aber wenn es gar nicht anders geht- spar ich mir da bei den ls auch noch 1-2 mm !!

    aber meine meinung steht !! => nichts ausser einschlagmuttern (die drei cent wird man wohl noch über haben !!)

    das lohnt sich spätestens beim 2.mal ls-ausbauen, wo denn dann nichts mehr drin hält !

    ciao

    christoph

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 19. Februar 2004 um 00:10
    • #11

    ein betonieren :D

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Miguelino
    Beiträge
    79
    • 19. Februar 2004 um 01:08
    • #12

    da geb ich SRAM eigentlich Recht!

    Zitat

    ...also, mit spax würde ich nicht versuchen einen RCFL15P200AK DAUERHAFT zu befestigen


    also ich hab meine 4 Stk. RCF 200AK mit 5er Spax "befestigt"
    (vorgebohrt mit 3er Bohrer)
    und zwar auf ein 22mm MDF Gehäuse ohne Dichtungsband und bis jetzt hält's und ist imho dicht und auch nicht an der Kante ausgerissen
    (-> obwohl MDF :roll: )
    Ich muß zugeben die Teile sind bisher auch nicht über längere Zeit
    unter Volllast gelaufen ( max. 600W RMS über 4-5 Std. )
    Wenn man öfter mal das Chassis herausnehmen/wechseln :lol:
    muss gibt das aber mit Sicherheit Probleme,
    also macht's nur im Notfall so wie ich,
    für den prof. Einsatz würde ich davon abraten!

    Wo bekomme ich eigentlich Dichtungsband her?
    Bei Thomann und MP kann ich keins finden.

    Grüße
    Michael

  • eybon
    Beiträge
    159
    • 19. Februar 2004 um 10:08
    • #13

    Dichtband gibts in großer Auswahl im Baumarkt. Ich nehme gerne das B-förmige. Wie es da allerdings mit den Dauereigenschaften beim Ein- und Ausbau aussieht weis ich nicht, da ich meine Lautsprecher selten wechsele.
    Gruß Dirk

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 19. Februar 2004 um 10:10
    • #14

    adam hall

  • ds-audio
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    1
    • 19. Februar 2004 um 15:07
    • #15

    Ich schraube seit Ewigkeiten alle LS mit Spax 4.5 oder 5.0. Vorsichtig über Kreuz andrehen wie bei ner Felge. Da hat sich noch nie was gelockert. Mit Einschlagmuttern hatte ich schon öfters Probleme beim Service. Wenn die Schraube dort "festgerostet" ist dann viel Vergnügen
    beim Ausbauen!

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 19. Februar 2004 um 17:00
    • #16

    Einschlagmuttern 2 mal festtackern. dann drückt man sie beim Einführen der Schraube nicht versehentlich weg - sehr ärgerlich!

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • DJheini
    Moderator
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    4
    • 19. Februar 2004 um 18:49
    • #17

    Volker Holtmeyer

    SUPER IDEE!! :):):)
    Muß ich mir merken.

    MfG

    DJHeini

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Chris.Ybanrac
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    • 19. Februar 2004 um 22:11
    • #18

    mhh ?!?

    fenster gummi = dichtband tut´s doch auch

    wie gesagt baumarkt, fensterladen :roll: oder evtl. auch beim
    "teppich-freund! und kollegen

    oder ihr habt einen verwandeten / bekannten oder sonst wen, der
    schaltschränke montiert !! da ist das zeug immer kilometerweise über und einfach so mit dabei :roll: :roll: :roll:

    ich hab bestimmt 15 á 3-5m rollen zu hause :D:D:D

  • Fabs
    Beiträge
    465
    • 19. Februar 2004 um 22:33
    • #19

    da kannst du mir ja 1 oder 2 rollen abgeben :D

  • Chris.Ybanrac
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    1
    Beiträge
    492
    • 19. Februar 2004 um 22:53
    • #20

    naja :roll: :D :roll:

    die arbeiten sind noch nicht ausprojektiert - und auch 10-15meter sind ganz schnell mal weg => für dichtung von griffen, flansch & co :roll: :D :roll:

    abholung ??!?

    kannst ja zum testhören mal reinschauen :P
    sind ca.200km

    ciao

    christoph

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