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In ear Monitoring

  • tallica0815
  • 8. März 2004 um 01:22
  • tallica0815
    Beiträge
    150
    • 8. März 2004 um 01:22
    • #1

    Wir suchen für unsere Band ein erschwingliches In Ear Monitoring System. D.h. für 5 Musiker. Ab welchem Budget gibt es da was brauchbares? Kommt man (was ich im mom. nicht glaube) mit 1000€ hin ?

  • Audiowerk
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    2.757
    • 8. März 2004 um 03:00
    • #2

    Die Suchfunktion wird da sicherlich schon das ein oder andere Brauchbare ausspucken. Zum Beispiel hier entspinnt sich gerade eine Diskussion.

  • Seven
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    • 8. März 2004 um 19:04
    • #3

    Kabelgebunden:
    5 x Sennheiser IE-3 macht 450 € beim T
    Drahtlos:
    5 x Sennheiser IEM 300 (eventuell als Package) macht bei 2 Packages 1700 € + einzeln 700 €. Macht 2400 € plus Kabel und dann noch sonstiges wie Splitter, Kabel etc.

    Macht dann 4 Mono IEM Anlagen und eine Stereo.

  • tallica0815
    Beiträge
    150
    • 8. März 2004 um 21:32
    • #4

    wenn ich das richtig sehe ist das ie3 aber nru ein Kopfhörer, oder?

  • Peter Z
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    • 9. März 2004 um 09:41
    • #5

    Stimmt, die IE3 sind nur die Hörer.

    Ich habe vor ca. einem Jahr dB-technologies (IEM 1000, 2000), irgendein günstiges Shure und das EW300 von Sennheiser geliehen und getestet. Übrigblieb das Paket von Sennheiser EW300 mit 2 Empfängern und 1 Sender. Viele Frequenzen, 2 Empfänger und besserer Klang waren die Vorteile. Neupreis war damals 820,- inkl. der IE3 Hörer.

    Ich würde mir überlegen, wer von Euch unbedingt Funk braucht. Erstens ist der wesentlich teurer, zweitens ist die Qualität eines günstigen verkabelten Systems besser.

    Auch müßt ihr entscheiden, wieviele unterschiedlichen Mixes ihr braucht.

    Den Leuten in meiner Akustik-Band (8 Leute) hat es ganz gut getan, als ich allen nur noch den main-mix zur Verfügung stellte - jetzt müssen die Burschen und Mädels viel mehr auf die anderen hören, was dem Gesamtsound zu Gute kommt.

    In der Rock-Band verwende ich 4 Wege, wobei ich immer den main-mix plus jeweils einen Auxweg auf einem Behringer Kopfhörerverstärker zusammenmische. Ist übrigens eine praktisch und billige Möglichkeit.

    Es kommt sehr auf die Musik an, die ihr macht - je transparenter Eurer Sound ist, umso weniger Wege braucht ihr.

    Auch bei der Wahl der Ohrhörer kommt es auf Eure Musik bzw. Lautstärke an.

    Je lauter umso "geschlossener" sollten die Hörer sein. Optimal sind dann Otoplastiken, die Euer Ohr komplett ausfüllen, wobei auch die IE3 Hörer eine ähnliche Dämpfung habe, wie zB meine Elacin (15 dB). Dort ist allerdings die Dämpfung schon so groß, daß man sich etwas isoliert fühlt. Habe zwar schon mit zusätzlichen Raummikrofonen gearbeitet, ist mir aber auf Dauer eigentlich zu mühsam (auch wenns recht gut funktioniert - 2 AKG C451 links und rechts oberhalb der Bühne).

    Bei geringerer Bühnenlautstärke nehme ich gerne die besseren Sony Hifi-Hörer (ca. 50,-). Für mich sind die wesentlich angenehmer zu tragen, sie dämpfen kaum - vorteilhaft, weil man auch das Publikum und seine Mitmusiker versteht, nachteilhaft bei lauter Musik, weils meinen Tinitus quält.

    Somit:
    günstigste Lösung:
    Behringer Kopfhörervertärker
    Sony Hifi-Hörer
    Vorteil: klingt gut, ist billig, 4 Mixes möglich
    Nachteil: kaum Dämpfung bei lauter Musik (echt gefährlich!!!!), kein Limiter, daher fix im Rack verkabeln, damit niemand an den Steckern herumfummelt und irgendjemand durch das Krachen nur noch Pfeiffen hört (auch gefährlich, geht aber, wenn man sorgfältig ist)

    Teurere Lösung:
    wie von Seven beschrieben, allerdings glaube ich nicht, daß die EW 300 2 unterschiedliche Monosignale auf 2 Empfänger verteilen kann, habs aber nie versucht.

    Mittlere Lösung:
    Kombination von beiden. Den Funk kann man übrigens auch an den Kopfhörerverstärker anhängen, damit hat man auch dabei guten Zugriff auf die Mischung main-mix/aux und eine einfache Klangregelung, die aber gut funktioniert, um Unterschiede auszugleichen, wenn man unterschiedliche Hörer verwendet. Mit einem EW300 Doppelpack könnten sich 2 frei bewegen und zB drums keyboard und bass (wenn er nicht zuviel herumspringt) werden fix verkabelt.


    Grundsätzlich: Das Vorhaben IEM einzusetzen, ist in jedemfall begrüßenswert. Gewöhnt Euch bei ein paar Proben daran und ihr werdet merken, wie gut das Eurer Musik und Euren Ohren tut!

    Gruß
    Peter

  • Jochen Baltes
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    • 9. März 2004 um 11:31
    • #6
    Zitat von "Peter Z"

    allerdings glaube ich nicht, daß die EW 300 2 unterschiedliche Monosignale auf 2 Empfänger verteilen kann, habs aber nie versucht.

    Bevor eine falsche Vermutung eine Kaufentscheidung beeinflusst:

    Zwei Mono-Signale auf zwei Empfänger verteilen ist mit EW 300 sehr wohl möglich.

    Gruß,

    Jochen

  • Peter Z
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    • 9. März 2004 um 12:01
    • #7

    Hallo Jochen!

    Mir ist nicht ganz klar, wie das funktioniert. Der Sender läßt sich auf Mono umschalten, damit man das Signal der linken Eingangsbuchse auf beide Ohrwascheln bekommt - das ist aber nicht gewünscht.

    Der Empfänger hat die Möglichkeit der "Focus"-Einstellung. Da wird ein Stereosignal im Empfänger zu Mono zusammengemixt - auch nicht erwünscht.

    Wie ich das "linke" Signal auf einen und das "rechte" Signal auf den anderen Empfänger bekomme, ist mir nicht klar.

    Würde mich interessieren.

    thx
    Peter

  • Jochen Baltes
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    • 9. März 2004 um 13:30
    • #8
    Zitat von "Peter Z"

    Der Empfänger hat die Möglichkeit der "Focus"-Einstellung. Da wird ein Stereosignal im Empfänger zu Mono zusammengemixt - auch nicht erwünscht.

    Wohl erwünscht! Mit dem Pan-Regler am Empfänger bestimmt Du, wieviel Du vom linken/rechten Eingang auf die Ohren bekommst. Und wenn Du komplett getrennte Mixe haben willst: Bei Links-Anschlag hörst Du nur linkes Eingangssignal (auf beiden Ohren), bei Rechts-Anschlag nur rechtes Eingangssignal (auf beiden Ohren).

    Also: Einfach Sender auf Stereo-Betrieb, Empfänger auf Focus-Betrieb, und den Rest mit dem Pan-Regler.

    Viel Spaß dabei,

    Jochen

  • Peter Z
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    • 9. März 2004 um 16:48
    • #9

    Ich danke Dir! Werde ich mal austesten - wobei ich eigentlich eh lieber stereo höre! ;) Aber irgendwann kann man das schon brauchen!

    LG
    Peter

  • Seven
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    • 9. März 2004 um 17:13
    • #10

    also ich hab es für den rest der band immer mono gefahren. die waren so schon sehr glücklich und wollen den mehrpreis für stereo in der anschaffung einfach nicht zahlen.

  • Peter Z
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    • 9. März 2004 um 17:30
    • #11

    Im Vergleich zu wedges ist IEM in jedem Fall ein Riesengewinn - egal ob mono, stereo, Funk oder Kabel.

    Bei vielen akustischen Instrumenten bringt stereo eine superschöne Auflösung/Trennung der Instrumente. Ähnlich wie beim mixdown von Aufnahmen.

    So wie seven schreibt, scheint er selbst ja auch stereo zu fahren - nur der rest der Band kriegt das nicht ab! ;)

  • Seven
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    • 9. März 2004 um 23:24
    • #12

    also bei uns läuft es (momentan noch) so.
    Ich nehm mir als nichtsingender Drummer meist einfach das FoH Signal. Je nach Mixer gibt das ganz ordentliche Ergebnisse. Das ist natürlich wired und stereo. Dann ging es weiter mit Bassist und Rhythmusgitarrist. Die nutzen eine Sennheiser Station und haben eben 2 Empfänger. Also jeder einen Monomix. Dafür splitten wir Gitarren und Bass sowie deren Gesänge und die Bassdrum. Dazu noch ein FoH Mix von unten. Das regeln die beiden sich auf ner Venice zusammen auf der Bühne.
    Mal sehen wie die Saison dieses Jahr wird. Sänger und Sängerin (die hams ja am nötigsten) denken auch über IEM nach. Ich machs nie mehr ohne, außer bei wirklichen leisen Gigs. Alleine schon wegen dem Gehörschutz.
    Sinn macht halt ein fertiges Rack.
    Mit Pult, Splitter und Sendern fertig verkabelt.
    Aber das sind natürlich auch Kosten. Aber für die Gesundheit alleine wäre es mir das wert. So diszipliniert kann man als Rockband einfach nicht spielen, bzw es geht schon, wir machen es in Kneipen ja auch, aber nicht auf größeren Bühnen. Aber das muss jeder selbst wissen, ob er sich n Rectifier Fullstack und ne PRS zulegt, oder ob es auch ne Nummer kleiner geht, und die Differenz in Gehörschutz oder IEM wandert...

  • tallica0815
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    • 10. März 2004 um 23:05
    • #13

    Ja, also in ear monitoring sehen wir nicht nur aufgrund des Ohrschutzes als besser an, denn natürlich profitiert auch die Performance davon, wenn man einen Monitormix hat , den man kennt und auch mal wirklich guten Monitorsound. Oft sind die Monitoranlagen ja echt Zustände. Vielleicht wäre eine kabelgebundene Lösung ja echt das beste....bis auf unseren Sänger hängt ja sonst eh jeder am Kabel oder aufm Hocker ;)

    Wie ist denn eure Erfahrung, wenn man viel auf verschiedenen Gigs spielt, wo meißt dann 2-3 oder auch 4 Bands spielen...sind die FoH Leute da bereit einen seine in-ears anzubringen zu lassen oder gibt das stress?

  • Online
    Christian Engel
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    • 10. März 2004 um 23:40
    • #14
    Zitat von "tallica0815"

    Wie ist denn eure Erfahrung, wenn man viel auf verschiedenen Gigs spielt, wo meißt dann 2-3 oder auch 4 Bands spielen...sind die FoH Leute da bereit einen seine in-ears anzubringen zu lassen oder gibt das stress?

    Bei entsprechender vorheriger telefonischer oder schriftlicher Absprache - die ja ohnehin üblicherweise stattfinden sollte - dürfte das ganze kein Problem darstellen. Wenn man das dem FoH-Tech jedoch erst beim Aufbau präsentiert, könnte es Stress geben...
    Kommt natürlich auch darauf an, wie umfangreich das Ganze wird. Ein bis zwei Mono In-Ear-Mixes sind schnell gemacht und das Equipment auch schnell umgepatcht. Im Prinzip muss ja eh für beinahe jeden Musiker ein separater Monitor-Mix angefertigt werden. Aber auf ein komplettes Umstricken der Monitoranlage wird sich der Tech wohl eher nicht einlassen.
    Steht allerdings ein Monitorplatz, dann sieht die Sache wieder etwas anders aus...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • niggles
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    • 11. März 2004 um 12:22
    • #15

    Dazu aus eigener leidvoller Erfahrung: Wenn eine Band sich eine eigene IEM-Anlage anschafft, bitte bitte immer mit sauber verdrahteter eigener Splitbox (wenn möglich Trafo) fürs IEM-Pult. Die Aversion mancher FOH-Mischer gegen spontan auftauchende IEM-Anlagen gründet sich hauptsächlich auf die Fälle in denen das eben aus Kostengründen weggelassen wurde. Dann soll das IEM-Pult "irgendwie" mit Y-Kabeln ohne Groundlift auf die Stagebox gepfriemelt werden - Brummschleife ahoi! Noch schlimmer sind unsymmetrische oder aus einem Insert gezogene Direct-Outs, da kommt dann die BD beim Linecheck der 3. Band auf einem Stadtfest ohne Vorwarnung mit +4dBu in den Mic In vom FoH-Pult - autsch! Die Krönung ist es wenn bei so was eine SM91 in der BD liegt und die Phantomspeisung vom FoH den Direct Out vom Ohringer IEM-Pult himmelt...die Jungs hatten sich sogar was dabei gedacht und die Direct Outs schön auf eine Blende mit XLR's rausgeführt. Leider hat der Hand auf der Bühne nicht gespannt was da für ein Film abläuft als die Band sagte "Ja, wir nehmen uns hier bloß unser Monitorsignal ab, paßt schon, steck einfach ein, es steht ja drauf was wo anliegt."

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • PA-Peter
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    • 11. März 2004 um 15:46
    • #16

    Und auch auf die Funkfrequenzen achten!

    Ich hatte vor kurzem mit ner recht bekannten Combo ein Problem...
    ...die Jungs kamen während der Show an! Haben ihr IEM-Rack aufgebaut!
    Als er dann die Empfänger anschaltete gab es böse böse Störungen auf dem Moderatoren Anstecker!
    Seit dem lass ich keinen Tec mehr seinen Kram während der laufenden Show aufbauen (außer unmittelbar vor seinem Auftritt)!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • tallica0815
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    • 12. März 2004 um 00:03
    • #17

    niggles:

    Was meinst du genau mit der Splitbox, kann mir da so spontan jetzt nichts drunter vorstellen.

  • niggles
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    • 12. März 2004 um 02:17
    • #18

    Die einfachste Variante ist pro Kanal ein Y-Adapter (XLR female auf 2x XLR male) bei dem auf dem XLR male Stecker der zum IEM-Pult geht Pin 1 (Masse) nicht angeschlossen ist. Das ganze auf XLR's auf eine sauber beschriftete (in/out, Kanalnummern) 19"-Blende am IEM-Rack verdrahtet. Auf größeren Bühnen ist es noch besser wenn die "Durchschleifpunkte" in einer extra Kiste (vulgo Splitbox) sitzen, die mit einem etwa 10-15 m langen MuCo am Mischer im IEM-Rack hängt. So was kann man auch bei einem größeren Festival mit eigenem Monitorplatz mal eben am Hauptsplitter mit anhängen ohne daß der Kabelsalat allzusehr ausartet.

    Die nächst bessere Variante ist zusätzlich ein Schwung von den Dingern
    http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-151529.html

    gibts auch in 19" und mit besseren Übertragern
    http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-122883.html
    und wahrscheinlich noch in 100 anderen Varianten mit und ohne Multicore etc.
    Hier ist auch der Selbstbau durchaus lohnend, passende Übertrager sind z.B.
    http://www.musik-produktiv.de/shop2/shop04.a…5/quelle/listen

    Egal wie man's macht: Es darf immer nur einen und genau einen Weg von Pin 1 des Mikrofons oder der DI-Box zur Masse geben (i.d.R. zum FoH-Pult) und alle Signale die ursprünglich von einem Mikrofon oder einer DI-Box kommen (d.h. so ziemlich alle) müssen so auch 1:1 zum FoH- bzw. Monitorpult weitergereicht werden. Keine aktiven Bauteile bitte! Den Ton-Komplettausfall weil jemand über das Kaltgeräte-Netzkabel vom IEM-Rack mit selbstgestricktem aktivem Splitter gestolpert ist braucht wirklich niemand...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
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    • 12. März 2004 um 16:14
    • #19

    Kleiner Tip für drahgebundenes IEM:
    Man kann sich ein Kombikabel basteln das sowohl das Instrumentensignal als auch IEM führt. Das endet dann in einem Beltpack von dem ein kurzes Klinkenkabel zum Instrument geht. Habe sowas schon fertig bei Hearsafe gesehen.

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