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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Doppel 21 Zoll Bandpass und Horn

  • Dirk Hahn
  • 20. März 2004 um 23:11
  • Dirk Hahn
    Verifiziert
    Beiträge
    1.138
    • 20. März 2004 um 23:11
    • #1

    Jetzt ist er fertig: der Doppel 21" Bandpass-Horn. Er hat eine klare Hornfunktion, die nicht zu verwechseln ist mit ESX oder anderen Hybriden.

    Es gibt Messungen, die ich heute machte, gegenüber einem Doppel18 Zoll Reflex, der bestückt ist mit FANE Spezialchassis, die in ihren Parametern und Eigenschaften sehr vergleichbar sind mit Oberton 18 XB 700 und D.A.S. 18 S. Das Reflexgehäuse hat 140 Liter Nettovolumen pro Kammer. Also hier die Daten gegenüber Reflex:

    40 Hz: + 14 dB
    50 Hz: + 9 dB
    60 Hz: + 5 dB
    70 Hz: +1 dB
    80 Hz: + 1 dB
    90 Hz: + 4 dB
    100 Hz: + 3 dB
    110 Hz: + 4 dB
    120 Hz: + 11 dB
    145 Hz: + 8 dB

    Somit kann man diesen Infra auch noch bis 160 Hz betreiben. Somit stellt er ein einzigartiges Produkt dar, welches bisher von keinem anderen "amtlichen" Hersteller" entwickelt wurde.

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • KlangTerrorist
    Beiträge
    5.988
    • 20. März 2004 um 23:50
    • #2

    Plan?
    Bestückung?
    Auf rück mal was raus!!!!!

  • Bolandi
    Beiträge
    72
    • 21. März 2004 um 00:07
    • #3

    Hallöchen!

    Nichts für ungut, aber ´nen 21" bis 160 Hertz betreiben zu wollen, find´ich reichlich vermessen... Sicher kann die Konstruktion auch in diesem Bereich noch vollen Pegel leisten, das Impulsverhalten läßt aber sicher schon zu wünschen übrig.

    Schöne Grüße, Günther

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 21. März 2004 um 06:55
    • #4
    Zitat

    Das Reflexgehäuse hat 140 Liter Nettovolumen pro Kammer.


    ......und wieviel Volumen hat der 21" Bandpass pro Chassis ?

    So weis mann noch nicht mal ob Apfel mit Apfel oder mit Birne, oder gar mit Grapefruit verglichen wurde, nicht wahr Dirk :?


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Bolandi
    Beiträge
    72
    • 21. März 2004 um 07:26
    • #5

    Hallöchen!

    Naja, der ganze Vergleich ist ja eh´eigentlich für die Katz´, wenn keine einzige der messrelevanten Parameter preisgegeben werden und noch nicht mal die Daten der zum Vergleich herangezogenen BR angegeben sind, das BR-Volumen allein hat ja überhaupt keinen Informationsgehalt... Von ´ner viel zu hoch abgestimmten Boombox bis zu ´ner viel zu tief abgestimmten Box, die wie´n geschlossenes Gehäuse funktioniert wäre ja, so gesehen, alles möglich... :wink:
    Was mir aber auch noch auffällt, ist die eklatante "Welligkeit": angenommen die BR ist halbwegs normal abgestimmt, sollte sie ja zumindest zwischen 70 und 140 Hertz vergleichsweise linear sein, dann müßte aber das BP-Horn einen Pegelanstieg von 10dB in diesem Bereich aufweisen, hier sollte auch das Ausschwingen dann deutlich verzögert sein. Ähnliche Effekte treten bei Hörnern und Hybriden ja öfters auf und sagt nichts über die Qualität des Konzepts aus, trotzdem ist das allemal ein weiteres Argument gegen den Einsatz bis 160 Hertz, bei 100 Hertz sollte wohl spätestens getrennt werden.
    Sollte die BR aber sogar bis ca. 50 Hertz oder tiefer linear laufen, dann würde das beworbene BP-Horn ein zweites Aufschaukeln mit ca. 10 dB bei 40 Hertz besitzen... Das würde mich dann aber, ehrlich gesagt, eher an die typischen Bläheffekte mässig abgestimmter BP erinnern... Die ganze Präsentation sollte vom Vertrieb also schon deutlich nachgebessert werden, wenn man um seriöse Kundeninformation bemüht sein will...

    Schöne Grüße, Günther

  • Dirk Hahn
    Verifiziert
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    1.138
    • 21. März 2004 um 22:58
    • #6

    Kurze Antwort auf SRAM: natürlich vergleichen wir hier Äpfel mit Birnen, da alleine das Gehäuseprinzip anders ist. Dennoch hier die Daten zu den Gehäusemassen:

    Das Doppel 18" BR Gehäuse hat ein Bruttovolumen von etwas mehr als 400 Lieter, der BPH 221 hat 790 Liter Brutto.

    @ Bolandi: Du hast sicherlich recht mit dem Impulsverhalten bei 160 Hz, auch Deine Kritk zu der noch nicht angegebenen Abstimmfrequenz des BR ist berechtigt. Aber mir sehr klar, dass sowieso noch viele Fragen und Kritiken kommen. Daher kann ich sagen, dass die Tuningfrequenz des BR bei 42 Hz liegt.
    Darüber hinaus möchte ich das Konstruktionsziel dieses BPH 221 mal mit kurzen Worten erklären, da Du über die Welligkeit im Frequenzband sprachst.

    1. Ich habe sehr häufig in vielen Jahren das Verhalten der Anwender beobachtet, das bei tiefen Frequenzen so viel EQ bei tiefen Frequenzen reingepulvert wird, obwohl die Tuningfrequenz des Gehäuses höher liegt. Das macht m. E. keinen Sinn

    2. modernere Lösungen sind unterkritisch abgestimmt. Fehlendes im Tiefbass wird durch EQing geholt. Das macht zwar mehr Sinn, jedoch saugt es an der Endstufenenergie und fährt den Speaker thermisch und hubtechnisch schnell ins Limit.

    3. auch aktuelle Infra´s sind nicht immer so sehr tiefbasstauglich. Meiner Information nach wird der D&B B2 erst über den hauseigenen Controller zu einem Infra, da ihm noch massiv Tieftonsignale zugespielt werden müssen (berichtigt mich, wenn ich irre). Daher muss ich keinen 700 Liter großen Doppel 18 Bandpass einsetzen, wenn er dann noch Defizite hat.

    Daher stand in meinem Lastenheft: die Entwicklung eines Infra´s, der ohne weitere Maßnahmen den gewünschten Bass macht. Zusätzlich war es für mich wichtig, den Bass sowohl liegend als auch stehend betreiben zu können und sich hierbei die Membrane immer in neutraler, senkrechter Position befindet. Daher verringere ich den Effekt der durchhängenden Pappen und verhinder die Nachteile der mit der Erdbeschleunigung einhergehenden Probleme bei der Vor- und Rückwärtsbewegung der Membrane.

    Aber eines ist doch schon bemerkenswert: 14 dB mehr Schalldruck bei 40 HZ! Oder?

    Eine kleine Bitte an unsere vielzahlig vorhanden Mathematiker: kann mal jemand ausrechnen, wieviel Leistung ein 18" BR bekommen muss, um den gleichen Schalldruckpegel bei 40 Hz zu liefern, wenn der BPH 221 mit 2000 Watt betrieben wird? Das wäre nett.

    Grüße an Euch

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • aw-audio
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    • 22. März 2004 um 00:31
    • #7

    die Idee eines wahren infas ist schon nicht schlecht. obgleich das Volumen auch Riesig ist.
    würd gern ma ein bildchien sehen.

    aber sind 21"er wirklich notwendig?. sie kosten gleich einiges mehr als ein 18"er, und ein 18er Bphorn kann man auch schon gut tief züchten.

  • Bolandi
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    72
    • 22. März 2004 um 00:36
    • #8

    Hallöchen, Dirk!

    Ehrlich gesagt, finde ich Deine Informationen immer noch reichlich dürftig. Keine Frage, das Interesse an echten Infras ist hoch und für den Subbassbereich ist ein Konzept, wie das von Dir annoncierte sicher mehr als berechtigt... Leider fehlt aber jede Information über die von Dir verwendete Messmethode, über den Messaufbau u.u.u.; alles was vorliegt ist ein sehr selektiver und nur auf wenige Frequenzpunkte bezogenener reiner Schalldruckvergleich mit einer nicht recht objektiv zu beurteilenden Bassreflexbox. Bei den von Dir gemachten Angaben fällt es mir schwer, mir den Charakter Deiner Konstruktion vorzustellen: weder weiß ich ob und in welchem Bereich das Horn linear läuft, noch weiß ich etwas über das Verhalten unter 40 Hertz, noch weiß ich auch nur die geringste Kleinigkeit über das Ausschwingverhalten im angedachten Frequenzbereich. Natürlich hören sich 14 dB mehr an Schalldruck erstmal gewaltig viel an, aber ist dieses mehr an Pegel auch tatsächlich nutzbar, oder handelt es sich nur um eine relativ schmalbandige Überhöhung ohne echten Nutzen oder sogar um eine eher schädliche Resonanz mit mässigem oder tatsächlich miserablen Ausschwingen...? Da Du in Deinem ersten Post ja noch einen Einsatz bis 160 Hertz protegiert hast, obwohl ganz offensichtlich das Horn hier nicht optimal ausschwingt (und der Bereich zwischen 100 und 200 Hertz ist bei schlechtem Impulsverhalten wahrlich unangenehm), erscheint mir das Nachhaken in diesem Punkt schon gerechtfertigt.
    Bitte versteh´das nicht falsch: ich möchte Deine Konstruktion keinesfalls abwerten oder miesmachen, im Gegenteil interessiert mich das Horn durchaus und einen ausgiebigen Test fände ich sehr reizvoll, ich befürchte nur, daß ohne objektiv zu beurteilende Informationen die möglicherweise vorhandenen Qualitäten der Box nicht ins rechte Licht gerückt werden können... Schließlich interessiert mich an einer Box nicht, was die Konkurrenz falsch macht, sondern was diese Konstruktion richtig macht... :wink:

    Schöne Grüße, Günther

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 22. März 2004 um 01:40
    • #9

    70 Hz: +1 dB
    80 Hz: + 1 dB
    90 Hz: + 4 dB
    100 Hz: + 3 dB
    110 Hz: + 4 dB

    Mhh was mir jetzt spontan mal auffällt:
    400 Liter, der BPH 221 hat 790 Liter
    was ist denn wenn wir die dual 18" kiste einfach 2 mal nehmen.
    würde bedeuten, bei gleicher leistung etwa 3 db mehr, was gerade im nutzbassbereich von 70 hz 2 db mehr! pegel bedeuten würde :shock:
    und wenn wir dann noch von verdoppelter leistung ausgeben, muss man sogar nochmal 3 db dabei rechnen. das wären dann schlappe 5 db mehr im nutzbassbereich.
    und wenn wir uns dann mal den bereich unter 70 hz anschauen, bei dem deine dual 21" kiste bei z.b. 50hz 9 db mehr haben soll, kriege ich so meine bedenken. eine 18" bassreflex box sollte bei 50 hz in etwa noch vollen pegel liefern, wenn sie richtig abgestimmt ist. also genausoviel schalldruck wie bei 100 oder 80 hz. nunja das würde aber bedeuten, dass deine konstrukt absolut tiefenbetont wäre.
    mir drängt sich da irgendwie die vermutung auf, dass man mit 2 x doppel 18" im endeffekt mehr anfangen kann. erstmal klingen diese aufgrund der wesentlich geringeren membranmasse und auch besseren membransteifigkeit sicher besser als ein 21" und lassen sich somit noch etwas weiter herrauf nutzen. von der bessen transportmöglichkeit mal ganz zu schweigen.

    am ende kann ich dem Bolandi nur zustimmen. ohne zumindest eine messung der 18" box, angabe des verwendeten amping und der messumgebung kann man eigentlich keine sinnvollen schlüsse aus deinen angaben ziehen.

  • Kracky
    Profi
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    12.055
    • 22. März 2004 um 02:42
    • #10
    Zitat

    1. Ich habe sehr häufig in vielen Jahren das Verhalten der Anwender beobachtet, das bei tiefen Frequenzen so viel EQ bei tiefen Frequenzen reingepulvert wird, obwohl die Tuningfrequenz des Gehäuses höher liegt. Das macht m. E. keinen Sinn

    Das würde ich aber gerne genauer aufgreiffen. Ich geh jetzt hier mal vom Psychoakustik aus. Jeder Grundton erzeugt Ober und Untertöne. Auf diesen Ober und Untertönen basierend, kann das Menschliche Gehör im gewissen Rahmen sich seinen Grundton wieder selbst erstellen. Das ist auch der Grund, warum wir beim Telefonieren (300Hz- 10Khz Telefonübertragungsfrequenz) trotzdem genau erkennen können, ob es sich hierbei um eine männliche oder weibliche Stimme handelt.

    Rege ich nun diesen Grundton stärker an so findet sich das natürlich auch in den Obertönen dieses Grundtones wieder der dann über der Tunigfrequenz des Basses liegt. Bedingt durch das Hörprinzip ist es doch wohl nun so das sich unser Gehör hier seinen Grundton wieder erstellt, obwohl der unterhalb der Tunigfrequenz ist, so das dieses ein Runderes Klangbild im Bassbereich gibt. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, ich habe schon Discoinstallationen ausgetrickst mit diesem Ansatz. Grundproblem waren scheppernde Lüftungskanäle im ganzen Raum, angeregt durch die 6 unter 30 Hz spielenden Doppel 18"er. Idee war nun einen Low Cut bei 45 Hz zu setzen aber durch diesen Psychoakustischen Höreffekt mit dem Parametrischen EQ des JBL Controllers den Bereich unter 45 Hz stark anzuheben um über die Obertöen die Hörillusion des ewig tiefen Basses bei zu behalten aber das scheppern durch Direktschall zu unterbinden. Zu 100% ist diese Rechnug natürlich nicht aufgegangen aber ich habe dadurch mehr Vorteile als Nachteile. Das scheppern ist weitestgehen weg, der Tiefbass ist für den Discobesitzer immernoch so wie er das gerne hätte und durch die geringere Belastung unter 45 Hz sind die doppel 18"er viel impulsiever, bringen also mehr Kick auf die Tanzfläche was den Rock DJ sehr gefreut hat. Dazu ist das ganze nun auch etwas sauberer in den Bässen. Alles in allem ein wirklich guter Kompromiss. Und ich glaube man sollte sich sowas immer vor Augen halten, wenn man mit Infraschall arbeitet.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 22. März 2004 um 03:03
    • #11

    zur Dirk Hahnschen Telefonzelle wurde ja schon einiges vor einem JAhr gepostet anscheinend will er jetz auch wieder ans PA Forum verkaufen (oder muss weil keiner seine Produkte sonst will)

    Fakten
    - die schwere Wabbelpappe mit dem Fragilen Antreib so einzubauen dass sie nicht durchhängt ist schon mal gut - ansonsten ists schluss mit bass nach 6 monaten
    - bis 160 ist Wunschdenken Energieabgabe im Nutzbassbereich 60....120 = 0 nach Pisa Small bzw. Hauptschüler Messverfahren funzt da natrülich inder Praxis ....
    - das ein Bandpass tief abgestimmt Pegelvorteile im Tiefsatbass gegen einen normal abgestimmten Reflex bei 42 hat dürfte einleuchten ...
    -wenn man die Telefonzelle mit einem der schlechtesten 18er der am Markt erhältlich ist (Fane "faltpappe / Airbag") muss der Output enorm gering sein die Dirk hahn spezialbeahndlung langhnup bringt bei Faltpappen - Airbag Membrankompression nix aussser dass es leiser wird
    Vorschlag vergleihc doch mit Omnitronic wenn du schon einen Wirkungsgrad schwachen Gegener benötigst

    den Fane mit dem Oberton zu vergleichen nur weil Wickelhöhe ähnlich ist ist wie Lada niva mit Audio Quattro zu vergleihcen weil die Motorleistung ähnlich ist mir ist klar das Dirk hahn in Punkto Lautsprecher Kompetenz eher am untersten Feld rangiert aber so teif hätte ich das know how nicht angesiedelt Kurz der Fane und der Oberton sind Grundverschieden! das sieht man schon an der Membran gut in Pisa Small parmetern wird die ja nicht angegeben

    sorry für den Text aber Dirk Hahn unser neuer TTHorsten mit weniger Kompetenz???

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 22. März 2004 um 10:41
    • #12

    @ TBF Du hast mit deinen Aussagen zwar recht, auch wenn sie ein wenig drastisch formuliert sind, aber persönlich angreifen musst du den dirk nun auch nicht. Wenn das hier wieder in persönliches "anflaumen" abgleitet wird der threat nur geschlossen. also beruhigt euch bitte wieder ein bisschen und lasst uns möglichst sachlich bleiben.

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 22. März 2004 um 11:11
    • #13

    Ich sehe das Problem anders...

    Der telefonzellensub ist nun mal ein Laster mit einem Fiat500 Motor!

    Ich finde ca.15Kg Ferrit in einem Gehäuse dieser größe "etwas" Untermotorisiert.
    Aber immerhin wird der Antrieb ja Entlastet*gg*Es Bewegt sich ja bei hohem Pegel nur noch die staubschutzkalotte mit ein bisschem Membrananteil :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • SRAM
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.548
    • 22. März 2004 um 17:47
    • #14

    Hallo Dirk,

    o.k., das Ding geht tief und laut.

    Aber ist es auch ökonomisch ?

    Nehmen wir mal einen 18", der genauso tief geht und der vom Masse/Antriebsverhältnis ähnlich ist, den Beyma 18LX60.

    Das Chassis hat dasselbe Hubvermögen wie der 21", vier davon aber mehr Membranfläche als zwei 21". Damit ist auch das Hubvolumen größer und bei gleichem Einbauvolumen und ähnlicher Abstimmung (egal welche Bauart nun bevorzugt) der Schalldruck im Tiefbassbereich höher, nicht zuletzt auch wegen der geringerer PC, da mehr wärmeabgebende Schwingspulenoberfläche. Das erhöht auch Überlastfähigkeit und Betriebssicherheit.

    Der Preis von zwei 21" ist etwas geringer als der von vier Beyma, deren output aber höher ist.

    Da würde ich doch zwei Doppel-18"-er mit je 400 Liter vorziehen, insbesondere, weil besser skalierbar.

    Habe ich Vorteile des 21" - Antriebes (ich rede nicht vom Boxenkonzept, die angedeutete, eingebaute "loudness"-Schaltung halte ich durchaus für überlegenswert, die geht aber auch mit anderen Chassis als Antrieb) übersehen ?


    Gruß SRAM

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  • Dirk Hahn
    Verifiziert
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    1.138
    • 22. März 2004 um 20:29
    • #15

    Was ist das denn für ein Hyänenverhalten hier?

    Man hätte viel und lange diskutieren, kritisieren und den Bauplan austauschen können. Jeder hätte seine eigenen Ideen einfügen können und es wäre sicherlich ein interessantes Endojekt geworden, z.B. durch Halbierung, also 1 x 21" BPH usw.
    Aber da ich jetzt schon so zerstückelt wurde, dass ich meine Sekretärin mit der Tipparbeit beauftragen muss, verbleibt bei mir keinerlei Intention, den weiteren Verlauf mit Aasfressern zu teilen. Vielleicht schade für die, die hier ihrem Hobby nachgehen und durch Tips und Tricks Anregungen bekommen. Aber die Terroristen haben mal wieder aus Freude Frust gemacht und zerbombt, was bisher noch niemandem mehr als 10% Erkenntnisstand gebracht hat.

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • Bolandi
    Beiträge
    72
    • 22. März 2004 um 20:45
    • #16

    Hallöchen, Dirk!

    Da ich recht neu im Forum bin, weiß ich nicht, worauf du in Deinem letzten Post anspielst und es interessiert mich auch nicht besonders. Einen Teil der Posts empfinde ich auch nicht als Glanzstücke von Gesprächskultur, aber ich denke, daß nur harte Fakten etwaige voreingenommene Meinungen ändern können. Also solltest Du vielleicht eher mal auch Deine Informationspolitik überdenken, als Dich beleidigt zurückziehen. Immerhin gibt´s ja auch durchaus sich interessiert und diskussionsfreudig zeigende Beiträge, oder...
    Ich jedenfalls fände es schon schade, wenn ich mit meinem jetzigen, völlig uninformierten Kenntnisstand Deiner Konstruktion sterben müßte... :wink:
    Schöne Grüße, Günther

  • doublefishdesigns
    Beiträge
    1.174
    • 22. März 2004 um 20:48
    • #17

    es will offenleslich schlicht und einfach niemand gefrierkombinationen schleppen, auch wenn sie diesen ganz speziellen kick haben sollten...

    meines erachtens an bestehende bedürfnisse vorbeigeplant

    kommt aber bestimmt gut für festinstallierte discothekenzwecke

    mfg
    emmanuel

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 22. März 2004 um 21:01
    • #18

    ... laßt es den Dirk doch einfach mal versuchen, ob er sich mit der großen Kiste durchsetzen kann und dafür "Freunde" findet.

    [volles Verständnis]
    Außerdem: Wenn so ein Chassis im 18Sound-Programm ist, dann ist die Versuchung für einen Emntwickler eben groß ...
    [/volles Verständnis]

    Ob die Kiste dann in der Praxis funktioniert, wird sich dann sowieso zeigen.

    Wenn ich ehrlich bin: für mich wäre sowas sowohl von der Entwicklung als auch von der Anwendung her völlig uninteressant, weil ich andere Prioritäten sehe.

    Andererseits gibt es aber bestimmt Leute, die auf sowas "voll abfahren".
    Auch ich hab mich vor einigen Wochen bequatschen lassen und für einen Verleiher eine (hybride) Bassextensions berechnet (allerdings hatte ich versucht, es ihm auszureden ...), die ich (... ist eben MEINE persönliche Meinung ...) als überflüssig ansehe - aber: er wollte sowas einfach haben und hat damit dann auf einer Veranstaltung DJs, die dummerweise mit "richtigen" Plattenspielern gerarbeitet haben, etwas geärgert (weil die Nadeln ständig weggeflogen sind ... :mrgreen: ) .

    Für Live-Betrieb ist sowas möglicherweise sogar gefährlicher Unfug - aber für Konservenmucke (uff - da - uff - da - uff - da ...) stehen da wohl einige drauf ...

    Warten wir es doch einfach mal ab (ich glaube - wenigstens in dieser Hinsicht - fest an Darwin ... :wink: ).

  • stami
    Beiträge
    481
    • 22. März 2004 um 21:33
    • #19
    Zitat von "Sound-Klinik"

    Andererseits gibt es aber bestimmt Leute, die auf sowas "voll abfahren".

    Wenn EAW draufstünde, würden bestimmt mehr als 80 % "voll drauf abfahren".

    IMO sollte Dirk Hahn eine gerechte Change bekommen seine Idee zu entwickeln und vorzustellen.Deswegen sollte er doch nicht gleich in die Luft zerissen werden. Ich finde das unfair.

    Andererseits sollte Dirk auch einmal auf RESET drücken und noch mal von vorn anfangen und nicht jeden im PA Forum als Depp anzusehen nur weil einige seine Kompetenz angreifen.

  • bowdy
    Beiträge
    963
    • 23. März 2004 um 01:12
    • #20

    Jetzt lassen wir mal Butter bei den Fischen.
    So ein Infrabass hat als Festinstallation eine Berechtigung, als verleiher eher nicht! Hip Hop, Drum and Bass fordern schließlich so ein Teil.
    Ich find es gut das Leute sowas mal versuchen. Leute bitte nur Konstruktive Kritik, bitte kein bla bla, denn damit kann keiner was anfangen!!!!
    Dirk Hahn mach bitte weiter so.

    Gruß Bowdy

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