Hallo Leute,
Hat jemand Selbstbauerfarung mit
Schaltnetzteilen > 1KW.
Gruß Andreas
Hallo Leute,
Hat jemand Selbstbauerfarung mit
Schaltnetzteilen > 1KW.
Gruß Andreas
Ich
150-10K
Gruss
Das Netzteil an sich ist kein Problem.
Das Dumme ist nur, dass du ne ganz verzwickte Entstörung brauchst, sonst macht deine Endstufe ganz tollte Geräusche und andere Nebeneffekte die man absolut nicht haben will.
Sowas selbst zu entwickeln ist verdammt schwer.
Bei mir in der Uni hat mal jemand nen 100 Watt Vertsärker mit Schaltnetzteil als Diplom Arbeit gebaut. Der hat da monatelang drann rumgestrickt, bis das einigermaßen funktioniert hat...
In der Leistungsklasse hab ich zwar noch keins gebaut, aber da kommt wahrscheinlich nur ein Gegentakt-Flußwandler in Frage. Von den Herstellern (z.B. Unitrode, jetzt TI)der Ansteuer-chips gibt es auch ganz gute Applikatiosunterlagen zur Berechnung, aber ich sehe das grösste Problem im Aufbau des Übertragers; die Wicklungen müssen gute Kopplung haben und die Steuinduktivität soll klein sein. Nicht ganz trivial das Thema. Das EMV-Problem wurde ja schon erwähnt. Ich glaube für diese grosse Leistung ist jetzt auch eine Leistungsfaktorkorrektur vorgeschrieben; gibt es auch chips dafür. Ich denke für ne Eigenentwicklung ne richtig anspruchsvolle Herausforderung.
"Das Netzteil an sich ist kein Problem."
Ähhm..
Na dann viel Spass
@"Opa"
Fürn Rockn-roll Opa hast es aber Faustdick hinter den Ohren:-)
IEC 555 hin oder her...ne PFC braucht ne Endstufe nicht unbedingt,macht ja kein Dauerstrich
Sonst ne CEE32 als Input*gg*,da ist meines Wissens wieder alles Erlaubt an Oberwellenhaltiger Stromaufnahme
Gruss
Hallo,
der Trafo ist nicht das Problem
http://www.schmelzer.de/schmelzerprodukt/ms_13_00.htm
Welcher Wandlerchip ist zu empfehlen?
Gruss Andreas
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: mufffty am 2002-09-25 18:42 ]</font>
auch wenn ich mich erst kurz damit befasse aber immer noch nicht getraut habe .....
Trafo also für den prototypen wirste um selberwickeln nicht umher kommen (Litze / folie > bifilar wickeln) ich nehme an wenn Du das von einer firma machen lässt kostet das ein mittleres vermögen - kommt auch auf deine fähigkeiten an wenn Du das alles theoretisch druchrechenn kannst und das dann zufällig passt spricht nix dagegen
solltest auch vorher das wandlerprinzip wissen und ggf. die Frequenz - je höher diese ist desto komplexer wird die platine(di/dt) und der trafo kleiner
Trafo hängt auch davon ab was Du für ein Prinzip wählst ein Sprerrschwinger braucht luftspalt gegentakt durchfluss nicht dafür eine zuätzliche drossel fürs glätten auch je nach belastung & prinzip muss der kern größer / kleiner werden
auch nach last art; ein amp braucht einen kleinere SMPS als ein dauerlastverbraucher usw...
mit reichelt bauteilen muss man da nicht anfangen => knall rumms abe das weisst du sowieso wie ich sehe
ganz interessant zum einsteigen ist vorhandene SMPS umdesignen
Chip unitrode - oder gibts andere brauchbare?
erst mal ohne PFC anfangen die PFC ist ja auch nur ein SMPS "Abfallprodukt" (Aufwärtswandler) oder die PFC doch gleich ins design einfliessen lassen halt PFC regeln (stromaufnahme) nicht den ausgang je nach Anwendungsfall - weiss ja nicht für was es gedacht ist ???
wie gesagt in nicht der spezialist (will aber auch mal SMPS bauen) - der einzig wahre spezialist wäre wellenfront
Hi
Na der olle Opa ist wohl auch einer!
Kleine Spannung Push-Pull
Kleine Leistung Halbbrücke 100-1KW
Große Leistung oder hohe Spannung-3Phase Serien-Eintakt(Asymetrischer Durchflussw.)
Nett aber schwer zu designen Resonant Converter mit IGBT,s....Tailstrom fällt weg durch ausräumung des PNP Tr. durch parasitäre Mos Diode bei Polaritätsumkehr.
Gruss
Hallo Andreas,
ich empfehle dir mal die einschlägigen "Bibeln" von Wüstehube und Kilgenstein (gibt sicher auch noch andere) zu besorgen; (hat wohl fast jede Universitätsbücherei) und die durchzuarbeiten. Dann schau mal, ob du das nötige Equipment hast; ein schneller Speicheroszi mit Stromzange und Differenztastkopf ,ein Regel/Trenntrafo und ein paar Lastwiderstände solltest du schon haben. An vorhandenen Netzteilen mal ein bißchen messen und die umzudimensionieren wie trockenbassfetischist vorgeschlagen hat, finde ich für den Einstieg ne ganz gute Idee. Besorg dir mal ein paar alte PC-Netzteile vom Elektronikschrott oder Flohmarkt und das Datenblatt/Applikationsschaltung von dem Ansteuer-IC. Die Chinesen sind meist recht einfallslos, deren schaltung wird primärseitig zu 99% der application note vom chip entsprechen. Mess mal dran rum, schau dir Spannungs-und Stromverläufe an. Wenn du verstehst, was da passiert, kannst du als nächsten Schritt mal den Übertrager für andere Ausgangsspannungen berechnen und wickeln. Du kannst den Übertrager auch wickeln lassen; die wollen von Dir aber genaue Angaben zum Aufbau, Windungszahlen etc. Wird richtig Geld kosten. Hat es beim Einschalten nicht geknallt und gestunken, mess mal wieder dran rum und versuch die Sache noch zu optimieren, insbesondre die Stabilität des Regelkreises. Wenn bis jetzt alles gut gelaufen ist, kannste mal über ein ganz eignes Design nachdenken. Für den Anfang würde ich aber von Resonanzwandlern und PFC noch die Finger lassen, macht zu viele Probleme auf einmal. So nach nem kurzem Kochrezept in 5 Minuten kannste ein 1KW SMPS wohl kaum bauen.
Wie wärs denn, wenn man einfach ein Schaltungsdesign aus einer Endstufe wie einer QSC PL klaut?
hm und den übertrager als teures ersatzteil kaufen? platine nachmachen imho auch schwierig
wird verm. mit hoher frequenz arbeiten da wird das ganz extrem kritisch
oder ist das ein resonanzwandler? der wird aber auch recht hohe spitzen frequenzen haben
das problem ist der übertrager ein desigen ist genau auf diesen und nicht auf irgendeinen gemacht
bloss die idee klauen bringt auch nix weil ja SMPS designs hinreichend bekannt sind nur eben die ausführung ... da liegt imho das know how
aber imer noch nciht beantwortet für was eine 1 kw SMPS? dauer? kurzzeitig?
Gibts denn nicht was man in dem Bereich nachbauen. So 1-2Kw kurzzeitig wär schon interessant?
Hallo Leute,
Also an Meßmitteln oder Erfahrungen mit
Elektronik hapert es nicht.Ist eigentlich mein Job. Ich wollte das Rad aber nicht neu
erfinden. Dafür fehlt mir ein wenig die Zeit.
Ich weiß auch, dass das keine einfache Sache
ist aber es reizt mich gewaltig.
Das NT soll für eine digiale Endstufe sein
2 * 1 KW an 8 OHM
Gruß Andreas
Grüsze!
Interessantes Projekt, aber ich hab' auch noch nicht die Zeit und Motivation/Geld gefunden um da zu experimentieren.
Ein vorhandenes, gutes Design nachzubauen halte ich für sinnvoll, eventuell einen Trafo kommen lassen, zerlegen und dann nachbauen lassen.
Bei EMV-Dingen und Layouts könnte ich vielleicht behilflich sein, eine Prototypenplatine könnte ich eventuell auch zur Verfügung stellen.
Also wenn's was wird bin ich dabei.
mfg
JF
Wir haben einige englische Chevin A2000 im Bestand, an denen ich einige male was reparieren mußte!
Irgendwann habe ich mir deren Schaltungskonzept mal angeschaut - und das faszinierd mich!
Ein relativ einfacher Schwingkreis mit mehreren paralellen FETs treibt mit 100kHz konstant den Trafo an. An dessen Primärwicklung entsteht die Versorgungsspannung des Verstärkers von ca. +-90 Volt, wird mit kleinen 0,33uF gesiebt und auf die Mosfet Endtransistoren gegeben.
Die Gehäuseanschlüsse aller Endtransistoren liegen fest auf dem Gehäuse bzw. Minuspotenzial. Es gibt keinerlei Isolation!
Nun kommt die Musikansteuerung aus einer supereinfachen Treiberstufeb (1 x OP07 und 2 x MPSA91/92) an die Gates der Mosfets, und diese Belasten nun den Trafo des SMPS an seinen "Enden" auf der Versorgungsspannungsseite gegen Masse.
So, und nun kommts - der Trafo hat als Mittelabgriff der Sekundärwicklung den Lautsprecheranschluß sitzen! Und durch die Lastwechsel fällt als Differenz die nutzbare Musik ab!!
Gigantisch einfach, wenig Bauteileaufwand und recht guter Klang.
Die Leistung der A2000 bei uns ist übrigens 2 x 1200W an 2 Ohm, und um die 750 an 4!
Der Amp wiegt 12kg und hat 2HE.
Die Chevins eignen sich gut für Monitor und ähnliche Geschichten, die großen Modelle ab A3000 gehen sehr gut für großes Besteck.
Darum geht es aber nicht, ich finde nur die schlichtheit des elektronischen Designs überragend. Leider stehen mir keine detailierten Pläne des SMPS zur Verfügung, darüber gibt das Manual keine Auskunft. Die Bauteile sind auch alle schwarz gelackt worden - und da in diesem Bereich noch nie (6 Jahre alt) etwas kapputt war, hat es mich auch noch nicht näher interessiert.
Bei den SMPS Netzteilen aus dem Konsumerbereich (stellvertretend sei hier nur die nicht zu übertreffende Umständlichkeit einiger Philips TV Geräte zu nennen) ist die ganze Schaltung im Vergleich zur Chevin viel komplizierter. Diese Wandler haben alle einen geschlossenen Regelkreis - darauf basierend ist Selbstentwicklung für eigene Projekte sehr schwer.
Auch im Zeitalter der SMD Technik werden die SMPS in Endstufen immer aufwändiger (s.Camco Vortex), ich würde echt die Finger davonlassen.
Aber so etwas wie bei Chevin ließe sich realisieren, man müßte nur mal das Wandlerlayout genauer betrachten!
Stefan
Ältere QSC zb. EX4000 haben die gleiche Audioschaltung
Gruss
Von Solton gibts das auch.
nun, QSC baut das im Prinzip so ähnlich - aber da wird nicht direkt der Trafo (wobei die alten QSC ja kein SMPS Netzteil haben) sondern der Verbindungspunkt der Ladeelkos im Netzteil für den LS Anschluß verwendet.
Und Solton? Die haben das Prinzip der Chevin übernommen!
Diese Verstärker ähneln auch im Aufbau des inneren etwas den Chevins.
Stefan
Grüsze!
Also ich find' diese Bauweise schon recht gewagt. Billig zwar, aber doch recht brutal.
mfg
JF