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dbx Drive-Rack für Klein-PA?

  • ibkoeppen
  • 5. April 2004 um 11:41
  • ibkoeppen
    Beiträge
    95
    • 5. April 2004 um 11:41
    • #1

    Hallo zusammen!

    Ich wollte mal nach Erfahrungen mit dem dbx DriveRack PA fragen, insbesondere, ob man dies auch als "Rundum-Wohlfühl-Paket" für ne Kleinst-PA (2x 12/1, 1xSubwoofer, 2x500W/4Ohm, Yamaha MG16/6FX; kleine Rockkapelle) nehmen könnte.

    Dann hätte ich ja EQ, Feedbackkiller und auch noch Kompressor auf 1HE!
    Wenn das Teil wirklich automatisch ne gute Entzerrung macht, und auch Stimme und Baßgitarre gut komprimieren kann, würde ich die 550,- gut angelegtes Geld finden, und mir mehrere HE Technik und Fummelei sparen, oder?

    Michael

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
    • 5. April 2004 um 16:46
    • #2

    der Kompressor würde den gesamten signalweg komprimieren. einzelne instrumente müßten schon im getrennten weg bearbeitet werden.

    der feedbackfinder ist imho nicht der bringer...zumal auf foh holz sowas gar nicht gehört

    ansonsten ist die automatische entzerrung relativ ok..nachregeln muß man allerdings noch, da das drive rack ja die anlage nicht kennt und somit sicher sachen rausholen will, die die pa gar nicht kann. im schlimmsten fall fliegt dir die pa um die ohren

  • Fränkie
    Profi
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    1.137
    • 5. April 2004 um 21:37
    • #3

    ich hab mit dem kompressor schlechte erfahrung gemacht, so richtig der bringer ist das teil insgesamt nicht, aber für den zweck sollte er ausreichen.

    Wenn du dich für den 260 er entscheiden kannst kost halt empfindlich mehr, dann könntest du über den 3. Ausgang eine delayline anfahren und hättest in allen wegen schickere komp. und 3 oder gar 4 fach parametrischen EQ.
    Aber wie gesagt der kost derzeit beim großen "T":1255 also das doppelte.
    dürfte damit wohl ausscheiden.

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • s.kraebbl
    Beiträge
    2
    • 5. April 2004 um 22:50
    • #4

    Hallo,

    ich setze das Driverack PA sowohl für Kneipenbeschallungen mit zwei 15/2er Boxen, als auch für größere Sachen (PA mit 7kW) ein.

    Wenn die PA gleichzeitig Monitor für die Künstler ist (siehe Fall eins oben) funktioniert das AFS zumindest bei mir ganz wunderbar.

    Auch der Summenkompressor/Limiter macht genau das, was er soll.

    Auf den Subharmonic Synthesizer kann man eher verzichten.

    Nach dem Autoeq-Vorgang klingt die PA zwar nicht toll, aber meist besser als ohne Entzerrung. ;) - Wobei ich lieber selber nach Gehör einstelle. (Was soll das Gerät eigentlich machen, damit einem die PA um die Ohren fliegt?)

    Ok, mehr Filter in den einzelnen Wegen wären schön [dann sollte man gleich das 480 nehmen (3300,-€) ;-)], aber man sollte mal das Preis/Leistungs/Größenverhältnis beachten.
    Ich kann das Driverack PA auf jeden Fall nur empfehlen.

    (Die Schilderung der Situation hörte sich für mich eigentlich nicht so an, als müsstest Du bei jedem Konzert über eine Delayline nachdenken, oder?)

  • Wulfson
    Verifiziert
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    1
    • 5. April 2004 um 23:42
    • #5

    s.kraebbl
    gerade bei billigen 15/2er boxen kann man schnell den hochtöner überladen (da 1"er verbaut)..das drive rack möchte dann gern gerade um die 1-2khz linearisieren, was dem 1er nicht gerade entgegenkommt und dieser dann meistens den mechanischen tod stirbt.

    das gleiche gilt für den bass, wenn ers nicht kann. deshalb sollte man sein frontholz kennen und nachregeln, ehe es vollgas gibt :wink:

  • nobodys
    Beiträge
    136
    • 8. April 2004 um 20:17
    • #6

    Also ich kann mich nur Fränkie anschliessen! Habe das 260 selber des öfteren im Einsatzt.
    Wenn man schnell ein annehmbares Resultat möchte bringt es das Teil.

    Würde zum 260 raten falls es dir finanziell drin liegt! Damit hast du sicher mehr freude!

    normal gibts schon...

  • Pfälzer
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    Beiträge
    2.225
    • 8. April 2004 um 22:18
    • #7

    Ich kann mich nobodys nur anschließen. Nimm das 260er, das PA knallt mit -20db beim einschalten und hat kein brauchbares Delay.

    Gruß Wolf

  • bassmanjan
    Beiträge
    194
    • 9. April 2004 um 11:01
    • #8

    also das 260er kostet doch mehr als der rest der anlage zusammen.

    hier würde ich den behringer ultradrive empfehlen. das ist das einige b-gerät, was mir bis jetzt dauerhaft in den signalweg darf. für diese grössenordnung auf jeden fall das richtige.

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 9. April 2004 um 13:46
    • #9

    [EDIT] OOps, da ist mir ja schon jemand zuvor gekommen.[/EDIT]
    Ich finde auch für eine kleine PA kann man guten Gewissens den Behringer Ultradrive empfehlen. Der hat bessere Audio-Werte als Drive-Rack-PA und das beste Preis/Feature-Verhältnis das man bei Digi-Prozessoren derzeit finden kann. Die neuere Software nutzt auch die Prozessorleistung viel effektiver.
    Diskussionen zum Thema "Amtlichkeit" des Gerätes gibt es hier im Forum übrigens Seitenweise, also erst nachlesen, bevor man sich hier erneut reinsteigert.

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 9. April 2004 um 15:57
    • #10

    ich kenne jetzt zwar nicht so genau die gemessenen Audiowerte der beiden geräte, aber ich habe mir mal die mühe gemacht den behringer und das pa direkt nacheinander zu vergleichen (so mit den ohren :) ) und kann daher sagen, dass das pa um einiges besser klingt.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • bassmanjan
    Beiträge
    194
    • 9. April 2004 um 18:23
    • #11

    tscha, bekanntlich hören die augen ja auch mit.

    in der besagten preisklasse sind aber sicherlich nicht die wie auch immer gearteten klangeigenschaften des contollers der limitierende faktor im gesamtsound.
    und im gegensatz zum driverack produziert der ultradrive keinen anschaltknacks. musste das schon ausprobieren, denn auf zwei zeltmuggen letztes jahr waren die stromkästen klevererweise nicht abgeschlossen. naja, also alkohol, dorftrottel und n stromkasten, da ist ja die gemeine zeltfinsternis fast schon ein kleines übel. jedenfalls hat die pa keinen mucks gesagt. auch nicht, als der strom wiederkam...

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