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ETC Source Four PAR vs. PAR64

  • Stephan Graeske
  • 15. April 2004 um 12:53
  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 15. April 2004 um 12:53
    • #1

    Hallo,

    mir wurde die Verwendung von ETC Source Four PAR statt der gewöhnlichen PAR64 mit CP62 vorgeschlagen. Mein bisherigen Erkenntnisse machen diesen Scheinwerfer tatsächlich zu einer sehr guten Alternative.

    Er soll bei uns in 6erBas verwendet werden und zur Ausleuchtung von bei Konzerten Bühnen dienen. D.h. mal zur Spot und mal zur Flächenbeleuchtung.

    Meine Frage: Wer hat mit dem Source Four PAR Erfahrungen, insbesondere auch zur Robustheit im Roadbetrieb. Wer würde mir zum Ersatz meiner PAR64 Bars durch SourceFourPars raten bzw. anraten (und natürlich die Gründe dazu).

    Danke und Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 15. April 2004 um 13:49
    • #2

    Hallo!

    Die S4PAR sind schon sehr robust, allerdings haben sie einen nicht unerheblichen Nachteil:
    Das Anschlusskabel bricht ausgesprochen häufig genau an der Gehäuseeinführung oder zuweilen auch an anderen Stellen. Das Problem bei der Sache ist, dass du nicht einfach das Kabel gegen ein x-beliebiges austauschen kannst, sondern die Originalkabel von ETC nehmen musst. Die Leuchtmittelfassungen gibts nämlich nicht einzeln, sondern nur mit Kabel.
    Für mich ist das eindeutig ein Konstruktionsfehler, vielleicht sogar ein beabsichtigter. Denn wenn ich mir überlege, wieviele Kabel ich bereits getauscht habe, müssen die an den Kabeln mittlerweile mehr verdienen als an den Scheinwerfern :wink: .

    MfG, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • PA-Peter
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    7.614
    • 15. April 2004 um 14:28
    • #3

    Siehe irgendwo weiter unten!
    Ich stand vor kurzem auch vor der Entscheidung und habe mit S4-PAR gekauft!
    Bin eigentlich mehr als zufrieden mit den Lampen (bei mir sind auch noch keine Kabel gebrochen ;) Was aber wohl eher daran liegt, das die Lampen erst 4 Monate alt sind)!

    Fakt ist jedoch: die Dinger sind mal richtig teuer! Die Nachbauten sind nur bedingt tauglich!

    PA-Peter
    ****
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  • Stephan Graeske
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    1.217
    • 15. April 2004 um 17:34
    • #4

    Also wenn dann hole ich mir die originalen Modelle.

    Kann man eine 6er Bar mit den S4 Par (unter Verwendung der breitstreuendsten) auch mal statt Stufenlinsen zur Bühnenausleuchtung nutzen, oder haben die Fresnel Stufen doch noch ihre Vorteile.

    Ich stelle mir halt im Moment vor, mit S4 Bars flexibel zu sein und höchstens die Linsen tauschen zu müssen...

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • PA-Peter
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    7.614
    • 15. April 2004 um 18:07
    • #5

    Um die Dinger nur auf 6er Bar's zu verwenden sind sie zu teuer :cry:
    Besser ne flexiblere Lösung...

    ...als Frontlicht auch nur bedingt einsetzbar! Meine ARRI's sind mir dann doch deutlich lieber...

    PA-Peter
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    • 15. April 2004 um 22:01
    • #6

    Mein Kollege Uwe hat mir von massiv Problemen mit der Stabilität der Linsen berichtet, gebe das mal ungeprüft so weiter...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Stephan Graeske
    Profi
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    • 15. April 2004 um 23:54
    • #7

    Danke für jede Antworten. Ich möchte gerne noch mehr Infos und Erfahrungen haben...

    Peter: Worin besteht diese Beschränkung, die S4Par als Frontlicht zu nutzen?

    Mein Camco DDM1210 könnte 6 Stück 6er Bar S4Par versorgen. Ich dachte 4 als Front, 2 von Hinten wäre mit den entsprechenden Linsen zum einen genügend Licht, zum anderen wäre man sehr flexibel. Der Vorteil gegenüber den "normalen" PAR64 sehe ich darin, daß mehr Licht bei weniger Leistung rauskommt und das Licht durch die Linsen besser verteilt wird. Ist meine Vorstellung richtig?

    Nach diversen Mitteilungen zur mechanischen Ausführung würde ich gerne speziell zum Thema Robustheit noch mehr Erfahrungen von Anwendern haben!

    Schöne Grüße

    Stephan

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  • PA-Peter
    Profi
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    • 16. April 2004 um 08:34
    • #8

    Also: Im Vergleich zur klassischen Stufenlinse ist der Lichtkegel nicht so regelmäßig! Außerdem halt nur begrenzt fokussierbar (halt durch Tausch der Linse)...
    ...hinzu kommt, das Du immer noch Tore brauchst, wenns vernünftig sein soll!

    Zum Lichtoutput: nicht mehr Licht als beim klassischen CDP60-62, sondern ungefähr gleiches Licht bei (fast) halber Leistung!

    Ich werde mir fürs Frontlicht bald einen Schwung 650er ARRI's kaufen...
    ...das ist halt deutlich schicker!

    PA-Peter
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  • Carm
    Profi
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    • 16. April 2004 um 12:40
    • #9

    kann aus erfahrung die probleme mit den kabeln/leuchtmittelfassungen nicht bestätigen. bei den companies für die ich arbeite geht da jedenfalls nix kaputt, und das bei recht ordentlichen stückzahlen.

    die lampen sollten jedenfalls gecased transportiert werden (sollte sich ja eigentlich von selbst verstehen). da gibts auch von amptown recht gute komplett-set-cases mit fächern/halterungen für die wechsellinsen und sonstiges zubehör (mini-stative, klemmen).

    von daher kann ich die linsenstabilität auch nur bedingt bestätigen. man muss halt beim wechseln entsprechend vorsichtig sein und das nicht einfach ohne unterweisung irgendwelchen helfern auftragen. da ist schon die eine oder andere linse hops gegangen.

  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 16. April 2004 um 15:19
    • #10
    Zitat von "Carm"

    kann aus erfahrung die probleme mit den kabeln/leuchtmittelfassungen nicht bestätigen. bei den companies für die ich arbeite geht da jedenfalls nix kaputt, und das bei recht ordentlichen stückzahlen.

    Kommt natürlich immer drauf an, wie die Dinger behandelt werden. Bei uns (ebenfalls hohe Stückzahl) gehen die eigentlich immer im Dolly raus. Die Kabelbrüche sind aber nicht unärgerlich, da die Ersatzkabel mit der Zeit doch sehr ins Geld gehen. Man sollte auf jeden Fall immer ein paar Ersatzkabel in der Werkstatt haben.

    MfG, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 16. April 2004 um 16:08
    • #11
    Zitat von "Tobias P."

    Kommt natürlich immer drauf an, wie die Dinger behandelt werden. Bei uns (ebenfalls hohe Stückzahl) gehen die eigentlich immer im Dolly raus. Die Kabelbrüche sind aber nicht unärgerlich, da die Ersatzkabel mit der Zeit doch sehr ins Geld gehen. Man sollte auf jeden Fall immer ein paar Ersatzkabel in der Werkstatt haben.

    MfG, Tobias


    OK, meine Lampen sind auch im 6er Päckchen gecased!
    Dolly wäre mir, bei ner Lampe die VK-technisch an den 400,- EUR kratzt, deutlich zu grob!
    Solche Lampen gehören gecased....

    PA-Peter
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  • Tobias P.
    Beiträge
    1.225
    • 16. April 2004 um 18:37
    • #12

    Naja, wir haben mehrere hundert Stück von den Dingern. Die alle einzucasen wäre vom Kostenaufwand her nicht machbar. Wenn nur ne geringe Anzahl davon auf'n Job geht, werden die auch schon mal zusammen mit Bodenbrettern etc. im Transflex verpackt, bei großer Anzahl hängen die dann allerdings immer mittels Magicclamp im Dolly (mir tut der arme Kerl leid, der damals die Mini-TV-Zapfen an die Lampen geschraubt hat *grins*).
    Wenn ich selbst ein paar von den Dingern hätte, würde ich allerdings auch ein passendes Case dafür bauen.
    Dummerweise reichts geldmässig nicht ganz für die netten kleinen Lampen, sonst würde ich mir sofort ein paar zulegen :(

    MfG, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • Stephan Graeske
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    • 16. April 2004 um 22:33
    • #13

    Ich bedanke mich schomal für die vielen Antworten, freue mich aber auf noch mehr Erfahrungsberichte und Ratschläge. Tendenziell neige ich nun dazu, einen ganz anderen weg einzuschlagen und lieber 2Kw Stufen zu kaufen. Ich glaube dies bringt mich meinem Ziel eher näher, wenn auch mit einigen Einschränkungen (aber auch großen Vorteilen).

    Grüße

    Stephan

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • Carm
    Profi
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    • 17. April 2004 um 17:05
    • #14

    naja - die casediskussion ist ja von der grossen firma p aus HH bekannt. m.e. zahlen sich cases auf dauer aus wenn man mal den materialausfall wegen reparatur etc. aufgrund von transportschäden beachtet. geschweige denn den ärger aufm job wenn wieder zubehörteile irgendwo in pappkartons rumfliegen und sie keiner findet...

  • Jaiko
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    105
    • 19. April 2004 um 18:29
    • #15

    Eine weitere Idee wäre evtl. die Verwendung von ETC PAR-NEL-Scheinwerfer.
    Bei den Scheinwerfer lässt sich der Abstrahlwinkel zwischen 25-45° einstellen. Damit wärst du das Generve mit den Wechsellinsen los.

    Mal eine ganz andere Frage:
    Gibt es eigentlich Raylight-Reflektoren für stinknormale Par-64er mit einem passenden Sockel für HPL-Leuchtmittel ?

    der Jaiko, der ...

    Man kann alles schreiben, was man denkt, nur muss man es so formulieren, dass keiner weiss, was man eigentlich meint.

  • RaceFace
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    24
    • 29. April 2004 um 00:33
    • #16

    ETC-Pars sind eigentlich ziemlich geil durch ihre Funktionsvielfalt und eigentlich auchn sehr robust, würde ich aber nicht für Six-Bars nehmen. Sie sind auf jden Fall dunkler, da es einfach mal nur 575er Brenner sind, außerdem sind sie als Sixbar verdammt schwer. Da brauchst du mindestens zwei Leute um eine Sixbar einzuhängen, die Arbeit kann man sich Sparen.

    der andy

  • test
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    • 29. April 2004 um 10:38
    • #17

    also alle meine parnells sind 750er und die sind eindeutig heller. ich denke für diesen anwendungsfall hier ist das mat einfach zu teuer.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

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