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Multitrackrecorder und Speichern, Studioexperten ran......

  • rockline
  • 23. Mai 2004 um 12:14
  • rockline
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    • 23. Mai 2004 um 12:14
    • #1

    Gerade wurde ich gefragt, ob wir die nächsten 15 Gigs eines Kunden aufzeichnen können. Später soll das als Grundlage für eine DVD verwendet werden.
    Soweit so gut. Geht der Rockline also hin, und kauft einen schönen 24er Tascam.

    Aber, was mache ich mit den 24 Spuren? Ich kann ja nicht 15 Gigs aufzeichnen - da platzt ja die Festplatte :mrgreen:

    Also, kann ich das auf einer PC Festplatte sichern, und der Studiomann kann da später was mit anfangen?
    Von sowas habe ich überhaupt keinen Peil - deshalb die Frage.

    Welcher Mulitracker ist empfehlenswert? Die Mackieteile kenne ich, die habe ich schon sehr oft verwendet. Was ist mit Tascam? Die könnte ich mir günstig über die Yorkvillevertriebsschiene kaufen. Den Tascam habe ich aber noch nie bei solcherart Mitschnitten in die Hand gedrückt bekommen. Ich kann mich immer nur an Mackie erinnern. Warum? Nur weil er bloß 1300.- kostet?
    Stefan

  • MarkusW
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    • 23. Mai 2004 um 12:47
    • #2

    Hallo!

    Ist ja jetzt die Frage, was du genau abliefern musst.

    Sollst du 24 Wav-Dateien abliefern oder einfach das Dingen hinstellen, auf Rec drücken und fertig?

    Mal ganz abgesehen davon, daß ich nicht so ganz den Sinn darin sehe 15 (!) Gigs aufzuzeichnen.
    Die Datenmengen sind ja schon enorm.
    Welches Ding ist das denn genau? Hat das Wechselrahmen?

    Gruß
    Markus

  • Seven
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    • 23. Mai 2004 um 14:14
    • #3

    Ich bin zwar kein Recording Freak, aber wir nehmen viel auf HD mit den HD24 von Alesis auf. Das funzt soweit ganz gut. Wir haben da halt einige IDE Platten am Start, auf denen das Material solange verbleibt bis die Produktion fertig gemixt ist.
    Du wirst schon einige Platten brauchen, denn es ist ja egal ob du immer die Platten wechselst oder ob du alles direkt auf PC oder Mac wirfst, dort brauchst du ja den selben Speicherplatz. Eine Möglichkeit wäre, dass ganze als Wavefiles auf DVD zu brennen. Das wäre allerdings eine Schweinearbeit. Aber eben günstiger als 15 Platten zu kaufen. Aber irgendwo muss ja die nicht unerhebliche Datenmenge gespeichert werden.

    Hab mir grade nochmal das Manual vom HD24 durchgelesen. Da gehen auf 80 Gig Platte 6 Stunden 24 Spur Material. Ne 80 Gig Platte gibbet zwischen 45 € und 75 €, je nach Hersteller. Kommt als drauf an, wieviel Material sich da pro Show ergibt.
    gruß
    Jan

    Einmal editiert, zuletzt von Seven (23. Mai 2004 um 14:26)

  • hermste
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    • 23. Mai 2004 um 14:19
    • #4

    Falls Du den Tascam MX2424 gekauft hast, bist Du am richtigen Dampfer:
    1) Es schreibt automatisch OpenTL Projektdateien (das kann jedes professionelle Studioprogramm importieren)
    2) Du kannst Dir an der Vorderseite (5 1/4" Schacht) einen Wechselrahmen einbauen und mit z.B. 15 Platten auf Tour gehen (oder 7 - je nachdem wie lange das Konzert dauert) - auf jeder Platte sind dann 1 oder 2 Gigs.
    3) Du hast auch 96kHz als Option (falls die das wollen)...

    Allerdings ist das Ding nicht ganz billig - aber sicher (SCSI-Platten --> Stichwort Qualitätskontrolle und Betriebssicherheit)

    Grüße,
    Hermann

  • rockline
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    • 23. Mai 2004 um 21:37
    • #5

    Vielen Dank für die Infos - das ist schon ganz gut.

    Der Verwendungszweck ist auf zwei Jahre für einen Kunden geplant. Es sollen ca. 15 Gigs aufgezeichnet werden, von allen Tracks sollen später etwa 15 übrigbleiben, um als Tonmaterial für eine DVD verwendet zu werden. Ob das so wirtschaftlich ist lasse ich erst mal dahingestellt!

    Ich soll halt nur die Mitschnitte auf den Gigs machen, und überlege daher ob es Sinn macht die Maschine zu kaufen und jeden Mitschnitt zu berechnen. Ganz einfach gedacht.

    Nur wußte ich nicht so recht wohin mit dem gesammelten Datenberg. Das mit der Lagerung auf DVD hört sich verlockend an. Gibt es denn bei den Multitrackern nicht auch so was wie MP3 codierung (für gesparten Speicherplatz?).

    Ich muß so blöd fragen, weil ich von so etwas kaum eine Ahnung habe.
    Stefan

  • Andreas Vieten
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    • 23. Mai 2004 um 23:28
    • #6

    Hallo Stefan,

    den Platzbedarf kannst Du ganz einfach ausrechnen:

    Samplerate*Bitauflösung=Bit/sec

    Da bei 5.1 DD/Ac3 (dem DVD-Audio-Format) 48khz Standart sind, empfiehlt es sich auch gleich damit aufzuzeichnen. Bandbreite ist 24 Bit, da muss man sich keine sorgen machen wenn das Signal nicht optimal gepegelt in den Wandler geht, dafür hat man im leider meistens keine Zeit, außerdem sind die meisten Direct-Outs Post-Fader.

    Also:

    48000*24=1152000 Bit/sec

    Das ganze durch 8, und wir haben Byte (144000), noch mal durch 1024 und wir haben Kilobyte: 140,625 KB/sec

    Gesetz dem Falle, Du musst wirklich 24 Spuren aufzeichnen kommen für alle Spuren also 3375 KB/sec zusammen, das ergibt gerundet 3,3 MB/sec, pro Minute 198 MB, pro Stunde 11880 MB, das ergibt 11,6 GB/h.

    Auf eine im Einzelhandel für ca. 100 Euro erhältliche 160 GB-Festplatte kannst Du also locker mal 12 Stunden draufballern. Ich würde mir daher die ganze Backup-Geschichte sparen und dem Kunden die Festplatten als „Bandkosten“ weiterreichen. Das ist die einfachste und effektivste Lösung, denn meistens sind die einzelnen Projekte ja weit größer als 4,7 GB, dann muss man das vorher Splitten/Packen… Nichts ist langweiliger als die Fortschrittsanzeige einer Pack/Brenn-Software ;)

    Formattechnisch kann man aber so gut wie alles in jedes gewünschte Format umwandeln. Mit Wav-Files wird aber jeder Toni was anfangen können, bei dem Alesis kann man diese ganz einfach über Ethernet auslesen, oder die Festplatte in den PC einbauen, wenn ich mich richtig erinnere war das Dateiformat kompatibel. Was mit dem Mackie ist weis ich nicht so genau, und beim Fostex gibt’s immer noch die Möglichkeit die Spuren über Adat zu überspielen.

    Gruss

    Andreas

  • MarkusW
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    • 24. Mai 2004 um 09:15
    • #7

    Hallo!

    Von DVD als Backup-Medium würde ich Abstand nehmen, die sind einfach zu unsicher für sowas. Schon selbst mal erlebt. Da war es zwar nicht schlimm, weil ich einfach nochmal eine machen konnte, aber wenn das die einzige DVD ohne Backup ist....

    Auch von Komprimierung würde ich Abstand nehmen:
    Mp3 z.B. ist ein verlustbehaftetes Format, d.h. es wird Irrelevanz entfernt, die das menschliche Ohr sowieso nicht wahrnimmt.
    Diese Formate sind i.A. für eine Nachbearbeitung nicht geeignet (und die wird zweifelsohne passieren).
    So kann es z.B. passieren, daß der MP3-Encoder den sog. Verdeckungseffekt (ein 2. leisere Frequenz wird dicht neben einer anderen Frequenz nicht wahrgenommen) ausnutzt und den Toni im Studio genau diese Frequenz nachher anheben will - nur ist die dann nicht mehr da....

    Gruß
    Markus

  • Wulfson
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    • 24. Mai 2004 um 09:35
    • #8

    der mackie sdr hat usb...völlig easy auf den rechner zu bringen. die daten werden als wav gespeichert und man kann den mackie unter win xp als normale externe festplatte betreiben. die wandler sind imho besser als beim fostex d108 / 80 (mind. dynamikfähiger)

  • Audiowerk
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    • 24. Mai 2004 um 17:08
    • #9

    rockline

    Das Problem scheint ja das Datenvolumen zu sein. Und wenn Du vor dem Mastering irgendwann aus Platzspargründen via MP3 oder auf ähnliche Weise komprimierst... ich weiß nicht, wie der Tonstudiomann das hinterher findet...!

    Du kannst ja mal eruieren, ob es unbedingt HD-Recording sein muss, oder ob vielleicht auch Bandformate zugelassen werden. Der Klaus hat damals für die erste Live-CD dieses Kunden DTRS benutzt, das ist das proprietäre 8mm-Format von Tascam. Und hier scheint es ja auch um das enorme Datenaufkommen zu gehen - man kann ja keine fünf, sechs Festplatten für diese Sache anschaffen, das wäre doch - zusätzlich zum Kauf des Recorders - noch richtig kostenerzeugend. Mit DTRS könnte ich zwar nicht dienen, aber was ist mit ADAT (Alesis)? Das ist auch Studiostandard, acht Spuren pro Band auf einer S-VHS-Kassette (digital 16 Bit, und gerade die AD-Wandler der ADATs haben einen wirklich guten Ruf weg, weshalb die Maschinen oft auch nur als Wandlerkästen benutzt werden - acht Mal analog rein, einmal digital via ADAT-Lightpipe wieder raus). Die Recorder lassen sich problemlos kaskadieren, zwei Stück (16 Spuren) besitze ich selbst (mit RMB & BRC). Wenn man damit nicht auskäme, wäre Aufstocken mit einer dritten Maschine auch kein Thema...

  • rockline
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    • 24. Mai 2004 um 18:00
    • #10

    Fat A und die anderen: vielen Dank für die Informationen. Sehr nützlich!

    Die 160GB Festplatte macht den meisten Sinn. Das scheint schlüssig zu sein.
    Ich warte mal ab, was der Kunde so meint. Meine Überlegungen sind im ganz frühen Stadium - genaues wird sich demnächst herauskristallisieren. Zumindest weiß ich jetzt gut Bescheid, und kann zum Thema was sagen.

    @Philipp.......Du kennst das Projekt. Analoge Maschine auf den Baustellen? Hmmmm..... :| Und das rauscht doch ganz ordentlich. Da vermute ich mal einen Alesis oder Mackie HDR für runde 1400.- als einfachere Wahl - oder? Mal sehen was kommt......vielleicht kommt Klaus-Dieter jedesmal, wer weiß?
    Stefan

  • Seven
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    • 24. Mai 2004 um 18:26
    • #11

    Wenn ich 15 Gigs 24 Spur auf einem Medium haben will, kann ich es drehen und wenden wie ich will, ich brauche ordentlich Platz. Und dann sind Festplatten wohl das beste. Der Alesis kann laut Alesis, der Software nach, alle auf dem Markt befindlichen IDE Platten aufnehmen. Also dürften auch 200 oder 300 Gig kein Problem sein.
    Der Tascam nimmt wohl SCSI Platten, was auf jeden Fall sicherer (besser?) als IDE Platten ist. Aber sowie der Recorder, als auch die Platten kosten ein vielfaches. 80 Gig ab 200 € afaik.
    Und wir haben, wie gesagt mit den IDE Platten im HD24 noch nie ein Problem gehabt. Zusammen mit 24 Kanal Preamps in einem Rack hast du eine prima Recordingstation für Livegigs.

  • Wulfson
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    • 24. Mai 2004 um 19:22
    • #12

    mackie sdr 24/96 mit media tray + festplatte..man kann die daten direkt per usb auf nen rechner mit win xp und fat32 schaufeln. ab me solls wohl schon gehen

  • MarkusW
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    • 24. Mai 2004 um 19:30
    • #13

    im übrigen:

    Ich mein, rockline, dir kann das ja egal sein, aber welcher Tonmensch im Studio will sich nachher 15x24 Spuren anhören, um da was draus zu basteln?
    Die dann ja sehr wahrscheinlich alle noch an unterschiedlichen Orten aufgenommen werden mit unterschiedlichem Raumklang der Atmo-Mics?
    Irgendwie ein Riesen-Aufwand...

  • rockline
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    • 24. Mai 2004 um 20:44
    • #14

    Dem Einwand ist natürlich nichts hinzuzufügen! Wie Du schon sagtest - ich soll mich nur um das Rohmaterial kümmern.

    Mal sehen, wie die Jungs sich das denken. Ich vermute mal, dass es am Budget nicht scheitern soll - aber wer will bei sovielen Tracks noch gescheit diferenzieren?
    Stefan

  • DavidH
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    • 24. Mai 2004 um 22:37
    • #15

    Hi Stefan!
    Ich weiß ja nicht, ob das überhaupt ein Thema sein könnte, aber evtl. kann man da ja auch direkt HD-Recording per PC/Apple miteinbeziehen? Ist zwar evtl für den Anwender etwas "mehr" Einarbeitung, aber imho sind viele Recordingprogramme (Logic/CuBase/Samplitue/Cooledit...) nach der Einrichtung mehr oder weniger selbsterklärend. Und dann hat man die Daten gleich am PC in einem Projekt, wo sie im Endeffekt vermutl. eh' hin sollen?!
    Ich hab zumindest damit gute Erfahrungen gemacht. Und anständige Wandlerkarten (Motu,RME etc.) sind mittlerweile auch nicht mehr soo teuer.
    Firewire sollte hier idR das Format der Wahl sein, bei 24 Spuren.

    beste Grüße,
    David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • audiocontrol
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    • 24. Mai 2004 um 22:58
    • #16

    Hi,

    also bei Reamonn wurde es folgendermassen gemacht:

    2x 24-Spur mit Spliting und dann alles drauffeschaufelt.
    Also direkt ein Backupmitschnitt.

    Für die Mackies und die Alesis gibt es Firewireports, die die Festplatten aufnehmen können. Lohnt sich bei der Datenmenge auf jeden Fall.

    Habe bei meinem Mackie SDR für eine Übertragung von 6GB fast zwei Stunden gebraucht. Das kann man ja mal machen, aber....

    Dann auf keinen Fall in MP3 konvertieren (Wer hat eigentlich das Gerücht in die Welt gesetzt, dass man den Unterschied nicht hören kann ?!?!?!?)

    Da gibts nur eins wenn du mich fragst. FESTPLATTEN KAUFEN

    Sei beim Transport vorsichtig, dann passiert nix, auf keinen Fall die Platte im Gerät lassen, wenn die Roadies das Teil durch die Gegend schmeissen und der Schreib-LeseArm auf die Scheibe knallt, kanns aus sein mit dem Mitschnitt.

    Wer macht dich denn Sorgen um das Anhören von dem Material ?
    Er muss es doch nicht machen, oder ?!
    Gruss
    audiocontrol

  • Wulfson
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    • 24. Mai 2004 um 23:46
    • #17

    ein kleiner tip---> datensicherung

    nach jedem gig gibts nen backup und schon können die netten roadies tun und lassen, was sie immer machen :evil:

  • Audiowerk
    Verifiziert
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    • 25. Mai 2004 um 01:32
    • #18
    Zitat von "rockline"

    @Philipp.......Du kennst das Projekt. Analoge Maschine auf den Baustellen? Hmmmm..... :| Und das rauscht doch ganz ordentlich.

    ADAT ist digital. Was dann noch rauscht, ist höchstens Dein altes Event-Konsölchen *gg*. Und viel empfindlicher als so'n Festplattenteil ist ein ADAT-Rack auch nicht...

  • ThomasL
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    2.438
    • 25. Mai 2004 um 08:23
    • #19

    Moin,

    aber ADAT ist wesentlich umständlicher als HD...einfach nur die Tatsache, daß Du bei 24 Spuren während des Gigs evt. 3 Bänder wechseln musst... versteh mich nicht falsch, für Mitschnitte für den "Hausgebrauch" (Top40 Bands etc.) habe ich hier auch ein ADAT rumstehen, aber ich glaube fast, bei mind. 6 Tapes pro VA und dem dadurch entstehenden Stress bist Du mit HD besser beraten als mit ADAT. Ist wohl auch auf jeden Fall die zukunftssichere Lösung.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Toff
    Profi
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    349
    • 25. Mai 2004 um 13:17
    • #20

    Hallo Stefan!
    Der Tascam ist solide, professionell, "fühlt sich einfach gut an", ist sowas wie "amtlich", hat alles, was man sich wünschen kann. Die SCSI-Platten sind leider teurer als IDE, lassen sich aber (bin nicht ganz sicher, das müsste noch jemand bestätigen...) direkt in einen Rechner einbauen und dann sofort als Platte zum Mischen benutzen.
    Wenn du den Alesis nimmst, dann musst du das Material von den Platten über Ethernet oder Firewire-Interface nochmal in den Misch-PC spielen, weil Alesis ein eigenes Dateiformat verwendet. Ein PC kann die vom Alesis bespielten Platten also nicht direkt abspielen, wenn man sie in den PC einbauen würde - der PC kann die Platten nicht "lesen".
    Bei den Tascam-SCSI-Platten müsste es dem Mischstudio hinterher eigentlich möglich sein, einfach alle (oder zumindest einige) Platten in eine SCSI-Kette zu hängen, und dann auf alle Konzerte direkt Zugriff zu haben! Und das ohne Backup-Medium und ohne mühsame Übertragung der Daten auf PC-eigene Platten.
    Aber wie gesagt, das müsste noch jemand bestätigen; bei meinem letzten "Projekt", bei dem ich mit dem Tascam auf eine SCSI-Platte aufgezeichnet habe, ist es leider noch nicht zum Mischen und damit zum direkten Einbau der Platte in einen SCSI-Rechner gekommen.
    Wenns sowieso in ein professionelles Mischstudio mit Tausenden Giga Plattenplatz geht, relativiert sich das mit der eventuellen direkten Lesbarkeit der Platten natürlich wieder. Also: Spätere Verwendung/Mischsituation mitbedenken.
    Ich weiss ja nicht, in welcher Liga dein Projekt so spielt: Aber wenn du dem Kunden die Mehrkosten für die Platten aufdrücken kannst, sind Tascam und SCSI die sichere und angesehenere Lösung; über den Alesis gibts diverse "Gerüchte" wg. der Betriebssicherheit (mal in diversen Studio-Foren suchen...). Damit will ich aber definitiv keine negative Aussage über den Alesis machen...
    Toff

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