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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

HK PR112 umbau des 12"Mitteltöners? Geht das??

  • PA-Freund068
  • 29. Mai 2004 um 14:41
  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 29. Mai 2004 um 14:41
    • #1

    Hallo!

    Ich wollte wissen ob jemand weis welchen Speaker man in die PR112 bauen könnte um den vorhandenen 12"er zu ersetzen. Eben einer wo mehr Schalldruck bring und vielleicht noch besser klingt. Weil wenn sie voll ausgefahren sind hören sie sich ja als Hochtonlastig an. Das wurde als mal so beschrieben im Forum oder nicht???
    Ok es ist halt wohl ne schlechte Idee da ja nur 3/4 Zoll CD-Hörner drinn sind...mmh ich weis ja nicht.

    Ich habe auch noch einen 2x15 Band EQ in meinem AMP-Rack, aber bisjetzt hatte ich den meist Linear stehen, ok man kann ja auch die Mitten mehr reindrehen oder sowas oder die höhen dämpfen...ich weis ja nicht was die beste Lösung ist. Es kommt eben auch oft auf das Lied an ist mir aufgefallen. Ich höre eben damit Oldies, Rock, oder Techno und House.


    Vielleicht gibt es doch ein 12"er Speaker wo in dem Gehäuse besser laufen würde??? Ok is halt so ne Sache wegen der vorhandenen Weiche oder??

    Wäre wohl ein kompletter neubau von 2 Tops besser oder???

    bye bye Pa-Freund068

  • PreciousX
    Beiträge
    698
    • 29. Mai 2004 um 15:05
    • #2

    Vergiss es lieber. Ich lass mich selbst auch immer dazu verleiten irgendwelche Verbesserungen an einer Box vorzunehmen. Es ist zu 100% immer die Weiche, woran es scheitert. Schau mal, der Delta12 in der PR112 spielt glaub ich bis min. 3 KHz, damit das Fostex 3/4" Horn nicht soweit runter muß. Das ist schon ein arger Kompromiss.

    Wenn du einen anderen 12er einsetzen willst mußt du die Weiche grundlegend verändern. Das Gehäusevolumen passt dann sehr wahrscheinlich auch nicht mehr. Du siehst hinterher bleibt von der einstigen Box nicht mehr viel übrig.

    Mein Tipp:

    Entweder Neubau oder mal den EQ etwas kitzlen um den subjektiv betrachteten starken Mitten-High/peak zu kompensieren.

    Gruß

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 29. Mai 2004 um 20:11
    • #3

    gut formuliert.
    Wenn man anfängt an dieser Box etwas zu ändern, kann man gleich die komplette bestückung herraus werfen ;)
    da kann man dann gleich was vernünftiges neues bauen, wenn man sich denn in sachen weichenentwicklung halbwegs auskennt.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 29. Mai 2004 um 20:27
    • #4

    Kann man so pauschal nicht stehen lassen.
    Es gibt schon Situationen, wosich das lohnen kann, und eine Verbesserung ergibt. Aber man sollte entweder wirklich Lust haben, sich da auf einiges an zeitlichem Aufwand und Hörtests einzulassen, oder sich die Hilfe von jemand holen, der das schon länger macht.
    Auf jedenfall muss das Gehäuse gut sein. Ein mechanisch schwaches Gehäuse wird nicht viel besser mit guten Speakern.
    Das Volumen muss nicht unbedingt immer grad falsch sein, wenn man den Tieftöner wechselt. Man kann sowas nachrechnen, oder wenn man den LS hat, ausprobieren. Da gibts dann Methoden die Bassreflexabstimmung zu ermitteln, die Lautsprecher Hersteller geben ja unterdessen alle die T&S Parameter derChassis an.
    Auch nicht schlecht ist, mal anfangen zu lesen, auch wenns Klang &Ton ist, oder Hobby Hifi, da werden Grundlagen langsam und süffig vermittelt(Auch wenns nicht immer ganz 100%ist)...

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 29. Mai 2004 um 20:43
    • #5

    ohne messeinrichtung ist aber ein umbau bzw neubau einer frequenzweiche nicht möglich.
    und eine verbesserung ergibt sich wohl in 95% aller fälle nur mit einer angepassten weiche. weiche anpassen per gehör geht meistens auch in die hose.

    deswegen sollte man lautsprecher wirklich nur dann umbauen, wenn man weiß was man tut, oder halt etwas nachbaut.

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 29. Mai 2004 um 20:50
    • #6

    Man kann Weichen nach Gehör tunen. Zugegebenermassen brauchts Erfahrung und viel Zeit. Aber es ist nicht wahr, das man es nicht kann.
    Messysteme wie MELISSA gibts ja noch nicht so lange, und da hatte man nur den Neutrik-schreiber oder die Annaliesen. Das aber nur als Stütze.
    Damals wurden aber schon Lautsprecher gebaut, auch gute.

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 30. Mai 2004 um 10:48
    • #7

    @ Jack

    Eine nach gehör abgestimmte Box funktioniert vieleicht im Hifi Bereich bei geringen lautstärken brauchbar aber im Pa-Bereich, wo Treiber oft aufwendig entzerrt und impedanz korregiert werden müssen, ist es ohne messeinrichtung nur sehr schwer möglich eine gute Weiche zu entwickeln.
    Sicher hat jeder mal ohne Messeinrichtung angefangen und hat auch die ein oder andere Box zusammengestrickt und war natürlich total begeistert. (ging mir ja genauso) Wenn man sich diese dann allerdings mal durchmisst wird man schnell ernüchtert.

    In gewissen Grenzen kann man mit nem Frequenzgenerator und nem brauchbaren Gehör eine halbwegs passende Frequenzweiche basteln, aber richtig linear, mit passender phase usw klappt das eher selten.

  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 30. Mai 2004 um 12:55
    • #8

    OK Leute
    Ich seh es ja ein.

    Ich werde die PR112 so lassen un wenn die höhen eben mal bei hohen lautstärken zu laut sind dann korrigiere ich eben am EQ , ich meine mit links und rechts 15 Bänder is schon was machbar. Ich kann ja auch die Mitten bei 400, 630 oder 1Khz noch etwas höher stellen, hört sich meiner meinerung nach oft dann besser an.

    Ich sage ja immer Tops kaufen und Subs selbst bauen. Ich finde grad dann wenn man eben nicht selbst sich ne Weiche für ein Top bauen kann isses die beste Lösung. Ich wollte eben die HK PR112 weil sie sich leise auch noch gut anhören. Also ich finde den Klang der 3/4 Zoll CD-Hörner mal besser als den von meinen Hifi Stand-boxen mit den Hochtonkalotten. Ok , is eben geschmacksache und da ich 80% im Jahr eh nur Zimmerlautstärke oder etwas mehr fahre machts wenig sinn mir neue Tops zu bauen. Ich hatte auch mal die Behringer 1220er Tops zum Test da aber da muss ich sagen das das Horn meiner Meinung nicht ganz so fein Klingt, man hörts oft bei den "hihats" von nem gut aufgenommenen Schlagzeug. Dort in den Tops ist zwar ein echtes 1"Zoll Horn aber neija mir gefällt der Klang für zu hause nicht, auf Partys gehts ja , da isses ich lauter.

    Ich weis halt auch nicht welche Tops man heute kaufen kann wenn man maximal 300 oder 400 € für eine ausgeben will? Ich finde mal das man bei den HK Tops keinen fehler macht wenn sie einem persöhnlich doch Klanglich und optisch gefallen und man sagt man will so ne Anlage jetzt auch mal 10 Jahre haben. Wenn sie eh nur 3mal im Jahr aus dem Haus geht, denke ich is das machbar oder?
    Ich habe die Tops übrigendes auch auf 2 K&M Ständer es ganze Jahr im Wohnzimmer stehen. (Natürlich mit je einem 15er SUb dabei >Aktiv alles)

    bye Pa-Freund068

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 30. Mai 2004 um 13:05
    • #9

    Gute Entscheidung.
    Mit nem Eq kann man die Premiums ganz brauchbar ans laufen bekommen. Nen bekannter von mir hat die Pr 115 und mit EQ klingen die auch ganz ordentlich. Natürlich gibts immer besseres, aber für den Preis ist das schon ok. Ohne Eq ist die Box bei höheren Lautstärken klanglich nicht ganz so angenehm.
    Umbauen würde ich die Box schon alleine deswegen nicht, da der delta 12" der da drinn sitzt sehr hoch spielt damit man den 3/4" ankoppeln kann. Viele andere 12" machen ab 2 khz schon arge Probleme...
    Also so lassen, bisschen mit eq die kreischfrequenzen herraus ziehen und gut. :)

  • MasterMatze
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    1.371
    • 30. Mai 2004 um 15:56
    • #10

    Ich würd jetzt mal genz frech vermuten das die weiche in der günstigen HK nichts dolles ist. mit anderen worten es würde mich nicht wundern wenn der TT stumpf bei 2500-3000Hz getrennt wird und dann das horn leicht entzerrt mit ner pegelanpassung ankoppelt... mehr nicht, wenn du nun z.b einen LS findest der auch über 2kHz einen besseren job im gegebenen gehäuse macht als der delta (da kann man einige finden) und per L-regler den neuen vorwiederstand für den HT ermittels wirst du bei ensprechender qualität des austausch TT auch zu einem positiverem ergebniss kommen als eben beschrieben...nun noch einmal gemessen und mit deinem EQ ein lineares grundsetup gemacht welches dann je nach VA gegebenheiten individuell angepasst wird... bleibt ein guter sound und die neue pegelfestigkeit durch den neuen speaker!
    natürlich macht es mehr sinn das gehäuse komplett neu abzustimmen und zu bestücken, da die verarbeitung sprich warnex und Co ja nicht schlecht ist.. aber danach haste ja nicht gefragt :wink:

    mfg Matthias Schoster

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 30. Mai 2004 um 16:35
    • #11

    es lohnt meiner meinung nach absolut nicht, den tieftöner auszutauschen und den 3/4" fostex zu berhalten.
    dann eher komplett austauscht, nur das lohnt auch nicht wirklich, da das gehäuse auch nur aus mdf besteht...
    lohnt einfach nicht.
    wenn man da irgendwo anfängt zu verbessern, kann man auch gleich ne neue kiste bauen. aber macht ruhig, ich werd niemanden aufhalten.

  • PA-Freund068
    Beiträge
    360
    • 30. Mai 2004 um 17:02
    • #12

    Ich bau aber nix neu!!!

    Ich wollte halt mal eure Meinung wissen!!!

    Dafür das ich die ganze PA eigentlich nur meist zu hause benutze sind die HK Tops schon gut.

    Ich mache keine VAs, höchstens mal in der Familie Geburstage oder mit Freunden kleine Technopartys mit 20 oder 30 Leuten un dafür reichts wirklich mit 2 HK PR112 Tops und 2 18Sound 15er Subs oder???

    Nochmal bau ich jetzt nix mehr! Baue ja schon die Subs selbst! Dann würde ich lieber sparen und irgendwann neue Tops kaufen! Weis aber auch im Moment nicht was da so gut ist. Die PR112 sind halt nitt so groß und nitt so schwer das fand ich schon gut.

    bye Pa-Freund068

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 31. Mai 2004 um 08:28
    • #13

    Thomas
    Also schwer, aber nicht unmöglich. So kann ichs akzeptieren.
    Die letzte Box, die ich ohne Messystem konstruiert hab, wird jetzt für die Theaterbeschallung mit Richtmikros verwendet. Als sie später nachgemessen wurde, und zwar von einem Fachmann mit MELISSA System, war sie in einem sehr engen Schlauch Flat.
    Allerdings ist das ne 10/2er, und es wurde darauf geachtet, dass das HT-Horn etwa in Time mit dem 10er ist, sonst kanns richtig Probleme geben.

    Ich bin bloss dafür, dass die "neuen" auch mal was versuchen, auch um zu sehn, warum eine Box mit 2 Jahre Entwicklungszeit einfach Geld kostet,
    bis sie so zu haben ist.

  • Dr.Sound
    Beiträge
    153
    • 31. Mai 2004 um 14:32
    • #14

    @PA-Freund 068

    Versuch es mal mit einem dynamischen Limiter ab ca. 4 - 5 kHz (High - Pass) ungefähr auf 3 dB Filtergüte 1. Ordnung. Sollte die vorwitzigen Höhen bei steigender Lautstärke passend reduzieren.

    Gruß Norbert

    Good Vibrations to you

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