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Computer als Digitalcontroller ?

  • T´oben
  • 21. Juni 2004 um 23:29
  • T´oben
    Beiträge
    80
    • 21. Juni 2004 um 23:29
    • #1

    Bis vor kurzem wußte ich nicht mal was ein Digitalcontroller ist, also verzeiht, wenn die Frage bescheuert ist.

    Theoretisch sollte der Computer doch ziemlich locker so`n ganzes Rudel Endstufen "bedienen" können. oder?

    Also ich habe in meinem Computer eine Audiowerk 8 (alt, ich weiß). Ich habe 2 Eingänge(analog) und 8 Ausgänge(analog). Es sollte kein Problem sein, jedem Ausgang einen eigenen Frequenzgang, Limiter zuzuordnen und sogar noch Delay, .... .

    Frage: Gibt es hierfür spezielle Programme? In Cubase ist die Latenz schon etwas groß, was vielleicht auch an meine Soundkarte liegt.

    Wenns juckt, musst kratzen!

  • TJK
    Beiträge
    315
    • 21. Juni 2004 um 23:51
    • #2
    Zitat von "T´oben"

    In Cubase ist die Latenz schon etwas groß, was vielleicht auch an meine Soundkarte liegt.



    Es liegt genau genommen an deiner Soundkarte und deiner CPU.

  • KlangTerrorist
    Beiträge
    5.988
    • 22. Juni 2004 um 00:01
    • #3

    Extra für dich gesucht, weil die Suche ja nicht gescheit geht:
    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=10165&highlight=

  • T´oben
    Beiträge
    80
    • 22. Juni 2004 um 01:02
    • #4

    Danke für den Link.

    Mit Linux und z.B der Firewire410 von M-Audio (wenns den Treiber für Linux gibt), welche sogar noch relativ günstig ist?

    http://www.m-audio.de/fw410.htm


    Naja, wahrscheinlich trotzdem sehr gewagt, sich auf einen Computer zuverlassen.

    Wenns juckt, musst kratzen!

  • moogman
    Beiträge
    353
    • 22. Juni 2004 um 09:43
    • #5

    Nimm NI Reaktor (Modularsystem) kann mindestens 8 ins und 8 outs über ASIO latenzen bis runter zu 2ms das sollte langen aber betriebssicherheit naja. Die Audiowerk 8 lieber nicht die hat nicht einmal symmetrische outs nimm lieber nen "richtigen, standalone" controller (der rane rpm26z wäre ebenfalls modular).

    Eine Festinstallation kann auch im Wohnzimmer stattfinden. Das Publikum sind in diesem Fall die Nachbarn. ;)

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 23. Juni 2004 um 22:00
    • #6

    Ich habe einiges mit Reaktor gemacht, sogar mal einen Taschenrechner daraus gebastelt :) Mit Reaktor hat man zwar prinzipiell die Möglichkeit sich ein Lautsprechermanagement zu basteln, allerdings glaube ich nicht, dass es inzwischen Computer gibt, die das schaffen würden. Die Rechenleistung eines standard Pentium XY mit 2+MHz reicht dafür zumindest mal nicht. Und schon gar nicht bei 2ms Latenz.
    Eventuell könnte man mit Creamware Scope etwas machen. Hier bekommst Du auf die Schnelle 15 shark DSPs auf einer PCI Karte und aus den mitgelieferten PlugIns sollte man schon so einigermaßen einen Controller bauen können. Toll ist hier die Latenz von weit weit weit unter 1ms, solange Du nur die PlugIns benutzt, die auf der Karte berechnet werden können. In einen Laptop passt die übrigens nicht rein, noch nicht mal in einen Standard PC-Tower. Hier ist dann schon Servergehäuse angesagt...... naja, vergiss es einfach :)

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • test
    Profi
    Reaktionen
    984
    Beiträge
    10.207
    Marktplatz Einträge
    4
    • 24. Juni 2004 um 18:02
    • #7

    das problem ist nicht die software oder die spezielle hardware. was ist bei aufhägern?
    was passiert mit deiner festplatte wenn ich die mal mit infras 'bearbeite'?
    wie sicher sind die kontakte? ich spile auf das 20 zusammenstecken an.
    was kostet eine solide hardware? (19'' industrie gehäuse, flatscreen im flightcase, und ...)
    da ist der behringer sicher billiger :mrgreen:

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • HippeliPA
    Profi
    Beiträge
    615
    • 25. Juni 2004 um 22:57
    • #8

    Erstmal Respekt an die Profis hier, die sich wirklich Mühe geben das Problem zu lösten.

    Ich kann nur sagen. Lass es.

    Gründe gegen eine PC-Lösung:
    -Luftfeuchtigkeit (auch Feuchtigkeit durch alkohlhaltige Getränke)

    -Vibrationen

    -Betriebssicherheit OS

    -Transportsicherheit (lass deinen Lapi mal runterfallen und dann ne Pro-Weiche und schau was passiert)

    -Verkabelung (Computerverkabelungen sind super empfindlich. 100x gesteckt und so ziehmlich jede verbindung spinnt rum. zb. USB und Co)

    -Netzstabilität. Wenn auf einer VA mal die Leistung in die Knie geht schafft Pro-Material auch noch bei 150V. Dein Rechner versucht dann neu zu booten.

    Gründe dafür:
    Man hat nix zu tun. Prima Arbeitsbeschaffungsmaßnahme.

    Geldersparniss? Garantiert hast du mit einer billig, Behringer Omnitronic und Co Weiche eine bessere Lösung und das ist gegen dein PC-Dingens hochproffesionell.

    no virtual - no line - no EQs

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