Hallo,
ich habe gebraucht einen 18 Zoll Stromkasten gekauft (19 Zoll, Metall).
Eingang: 32A, dann FI, Sicherungen. Ausgang 1x 16 Cekon, 1x32 Cekon, 6x Schuko.
Die Innenverdrahtung sieht sehr ordentlich aus, mit Reihenklemmen, Aderendhülsen etc.
Das einzige was mich stutzig macht: Die Schuko Steckdosen sind mit 2.5 mm² angeschlossen - ausser der Schutzerde - die ist nur mit 1.5mm² ausgeführt. Ist das fachlich ok?
Ich meine im Ernstfall kann da natürlich nur kurzdristig ein Strom fliessen - dann fliegt ja die Sicherung - vom physikalischen Verständnis sollte das gutgehen aber ist das VDE gerecht?
Danke für Info
Gruss Dirk
Schutzleiter zu dünn?
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afaik gilt die Faustregel: Schutzleiter-Querschnitt genau so hoch wie querschnitt von N und L...
Soviel zum Thema wenn da "nur" LSS drin sitzen. Keine Ahnung wie das läuft wenn da noch ein aktives Schutzorgan läuft...
Meine Verteiler sind jedenfalls immer so verdrahtet, dass Schutzleiter den selbern Querschnitt hat wie Phase und Neutral. Damit ist man auf der sicheren Seite!
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.. Afaik 1.5 okay, da FI und sowieso (hoffentlich) nur 16A Vorsicherung. Mechanisch ist es auch geschützt, daher würde ich sagen: Nicht unbedingt schön, aber zulässig.
Tomy
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hoppla... hatte überlesen, dass FI vorhanden.
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Hallo,
innerhalb einer Verteilung darf man laut VDE bis zu 2 Querschnitte tiefer gehen als außen. -
Zitat von "Elektriker"
Hallo,
innerhalb einer Verteilung darf man laut VDE bis zu 2 Querschnitte tiefer gehen als außen.Wo steht dass denn bitte?
Es gibt einen IEC-Entwurf von Herrn Hörmann, der Strombelastbarkeiten für Leiter in Schaltanlagen und Verteiler beschreibt. Hier ist aber die Häufung, erhöhte Temperatur in der Verteilung, etc. zu berücksichtigen.
Die Tabelle ist weit entfernt von 2 Querschnitte tiefer !Gleichzeitig gilt für Schutzleiter bis 16qmm, dass Sie mindestens Außenleiterquerschnitt haben müssen. (Siehe z.B. Typgeprüfte oder Teiltypgeprüfte Schaltanlagen-Kombinationen VDE 0660 T500)
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.... aber mal zurück zur ursprünglichen Frage !
Generell ist die Verdrahtung von Schukos (und CEE16) mit Einzellitzen als "freie" Verdrahtung innerhalb eines Verteilers mit 1,5² in Ordnung.
Dabei geht es beim Schutzleiter nicht unbedingt um die max. Belastung von 16A (im Kurzschlußfall ist der Strom kurzzeitig um vielfaches höher), sondern um möglichst kleine Übergangswiderstände (siehe Schutzleiterprüfung z.B. nach DIN VDE 702). Im schlimmsten Fall addieren sich diese bis zur letzten 3-fach Steckdose bzw. Endgerät bei jedem Stecker bzw. Kontaktstelle derart, dass der Schutzkreis nicht mehr wirklich funktioniert. Unter diesem Gesichtspunkt ist 2,5mm² immer besser, da der Kabelwiderstand eben kleiner ist.
Deshalb würde ich generell anzweifeln, ob dieser Sachverhalt dem Hersteller des Verteilers bekannt ist !
.... aber vielleicht galt bei der Wahl des Herstellers auch hier .... je günstiger desto besser ?!!!