Also ich muß am Sonntag bei einer Veranstaltung per 2pol Telefonleitung das Signal einer Veranstaltung über mehrere 100 Meter in ein Altersheim übertragen. Hab solche Entfehrnungen schon symetrisch überbrückt aber noch nie unter diesen Umständen. Kabel legen geht definitiv nicht und das Telefonkabel liegt schon in der Erde. Bisher hat das immer eine andere Firma gemacht und wir nur die Beschallung.Bitte also dringend um Hilfe!!!
Danke, bias79
Übertragung per Telefonleitung DRINGEND !!!!
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Tja, da hilft dann nur das Signal erdfrei symmetrisch zu führen (nur Signal a und b ohne Schirm), und dann ordentlich Dampf auf die Leitung... was der Ausgang verzerrungsfrei hergibt.
Drücke Dir die Daumen.
MfG Tobias Zw.
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...was ist das genau für eine Leitung? Ist das eine Strippe von einer Haustelefonanlage oder eine gemietete Vierdrahtleitung von der T-Com? Im letzteren Falle wirds mit der Übertragung etwas aufwendiger da die T-Com auf einem genau definierten Maximalpegel (m.W.n. +15dBm) besteht, zu dessen Einhaltung ein guter, schneller Limiter vor die Leitung gehört. Außerdem sind an beiden Enden der Leitung passende 600Ohm-Übertrager anzubringen, die auch nicht jeder so rumliegen hat...
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Ich gehe mal davon aus das es eine Haustelefonleitung ist. Übertrager hab ich nich rumliegen. Also einfach fett Pegel drauf und Daumen drücken?
Wäre über weitere Tips dankbar.
Gruß, bias79 -
Das man bei einer Haustelefonanlage ein NF Audio Signal durchschicken kann (besonders bei ISDN), kann ich mir schlecht vorstellen. Dazu gibt es Wandler (Hybrid) z.B. von Telos, mit denen Radiosender ihr Audiosignal über die Telefonleitung senden. Hast du bei dir in der Umgebung Kontakt zu einem lokalen Radiosender? Die haben oft einige Geräte lose für AÜ`s. Oder bei einem privaten Radio Ü-Wagen fragen, ob die dir etwas leihen. In NRW hätte ich Adressen, aber nicht in Berlin. Oder frag beim Telos Vertrieb an. http://www.thummahr.de/Telos.html Radio Jungs (Kunden) sollen dort auch mieten können.
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Also bei einer Zweipol Telefonleitung, wie bias79 hier schreibt, denke ich wohl dass es kaum eine leitung von der Telekom sein wird, weil solche ja dann doch eher etwas ansehnlicher (Acht doppeladern?!) ausgestattet sind, zumindest in Unseren Regionen.
Und er meint ja auch, dass das schon zuvor so gemacht wurde, nur halt durch jemand anders, also denke ich, dass es sich einfach um ne lange Strippe handelt, die mal irgendwer mit nem Spaten verlegt hat...Daher würd ich wohl zum selben raten wie auch schon Tobias Zw.:
genügend "Dampf" auf die leitung geben.Nebenbei:
Ich habe auch schon auf einer Ferienfreizeit ein Audiosignal über knapp 100m nur durch 'nen 4Aderigen Signal- / Klingeldraht geleitet, was auch Tadellos gelungen ist. (Diese Aktion ist durch meinen "Status" "MÖchtegern Hobbykistenschlepper" auch so einigermaßen zu rechtfertigen :wink:TechNix
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Die Postleitungen früher an den Ü-Wagen waren immer nur ungeschirmte Adernpaare. Bei einem wirklich symmetrischen Signal kein Problem.
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Ich würd mir aber trotzdem einen aktiven Splitter besorgen und nur durch diesen das Signal einkoppeln.
Das müsste dann aber klappen.. -
Line-Übertrager vorn und hinten, die Telefonstrippe symmetrisch nutzen und alles wird gut. Sollte die Telefonleitung sogar einen Schirm haben (Alufolie und einen blanken Draht) diesen auf einer Seite mit Audio-masse vebinden, die andere Seite offen lassen. Das mit dem Schirm geht nur, wenn der nicht in irgendeiner Unterverteilung ebenfalls auf Masse liegt. Dann lässt man den Schirm ganz beiseite.
Gruß
Opi -
Zitat von "Ton_Opa"
Line-Übertrager vorn und hinten, die Telefonstrippe symmetrisch nutzen und alles wird gut.
Wenn es eine durchgehende Verkabelung ist, dann geht das so problemlos. Aber bias79 vermutet doch eine TK Anlage dazwischen. Wenn das ein altertümliches Gerät mit Relais wäre, dann könnte es damit auch gehen. Aber solche TK Anlagen sind kaum noch im Betrieb. Bei aktuellen Anlagen hängt da eine Elektronik zwischen, bei der ich mir kaum vorstellen kann, dass sie das Audiosignal problemlos durchlässt (ich lasse mich aber auch gerne etwas anderem belehren).
An deiner Stelle, bias79, würde ich vorher versuchen heraus zu bekommen, wie das verkabelt ist, und für den Fall, dass es eine TK Anlage ist ruf bei Thum u.Mahr an. Die wollen dir zwar bestimmt etwas verkaufen, aber vielleicht gibt es ja trotzdem Tipps dort. -
Hi Bias!
Ruf am Besten mal bei Thum und Mahr an, Frag nach dem Jürgen Wilms oder dem Claus Knefelkamp. 02173-967319.
Bestell dann nen schönen Gruss von mir... :mrgreen:Gruss Dirk
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Erst mal besten Dank für die rege Beteiligung.
Ich hab am Donnerstag noch einen Ortstermin, da werd ich das mal testen. Ich denke das is eine durchgängige zweiadrige telefonleitung ohne Schirm die nur zu diesem Zwecke dort vergraben wurde. Ich denke nicht das da irgendwelche Elektronik zwischenhängt.
Das Signal werde ich dann erdfrei symmetrisch (also heiß und kalt) über eine Monosumme aus dem Pult dirkt auf das Kabel geben. Das Signal dann so hoch wie das Pult unverzerrt (hörbar unverzerrt) arbeitet. Die Elektronikfirma die das sonst immer gemacht hat, hat sicherlich mit 600Ohm Übertragern gearbeitet. Kann da jetzt leider so kurzfristig nicht nachhaken.
Melde mich nachdem Test wieder.
Gruß, bias79 -
Hallo,
ZitatDas Signal werde ich dann erdfrei symmetrisch (also heiß und kalt) über eine Monosumme aus dem Pult dirkt auf das Kabel geben.
Denk aber dran, erdfrei symmetrisch bedingt einen Übertrager. So übliches Mixerzeug hat zumeist in den Ausgängen keinen Übertrager drin.
MfG
DirkB
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... und nicht vergessen daß der Pegel nur so hoch sein darf daß er am anderen Ende noch verarbeitet werden kann.

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btw: Telefonleitungen sind i.d.R. Twisted-Pair ausgeführt, so das sich Störeinstrahlungen (bei richtiger Verkabelung) gegenseitig auslöschen.
Davon abgesehen hab ich auch schon Audiosignale (PC-Out, also max 0,77 V?) über die CAT-5 Hausverkabelung geschickt, das ging auch ohne Übertrager und Co.
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Hallo,
Zitathab ich auch schon Audiosignale (PC-Out, also max 0,77 V?) über die CAT-5 Hausverkabelung geschickt, das ging auch ohne Übertrager und Co
Es kann gutgehen, muß aber nicht. Schon gar nicht, wenn an beiden Seiten Gerümpel mit Schukoanschluß dran ist. Ich würde das nicht dem Zufall überlassen.
MfG
DirkB
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wie währs mit ner kleinen, feinen Endstufe un ner DI Box am anderen Ende?
könnte auch klappen.
MfG
ERICH
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Eine kleiner Denkansatz:
Wie sieht es denn mit digitalisierten Daten aus?
Die müssten doch gut über die Telefonleitung gehen. Schliesslich funktioniert das Internet auch noch. (mehr oder weniger)Auch billige Geräte haben inzwischen einen digitalen Ausgang.
Vielleicht habt ihr ja etwas, was man da kombinieren kann. -
...Wenn da nicht das lästige Problem wäre, daß digitale Übertragungen zur zuverlässigen Funktion definierte Leitungsparameter benötigen. Als da wären: S/PDIF: Unsymmetrisch geschirmt, Wellenwiderstand 75Ohm (Videokabel) AES3: Symmetrisch geschirmt, Wellenwiderstand 110 Ohm (Theoretisch nur speziell dafür vorgesehene Kabel, in der Praxis geht eigentlich alles von Cat. 5E aufwärts)
Eine selbstverlegte Telefonstrippe (Y-Draht) ist von beidem meilenweit entfernt... und von der T-Com kriegste das auch nicht.
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Wir hätten Geräte um analog-digi-analog zu machenich glaube aber kaum das es mit einer Telefonstrippe funzt.
ERICH Wie meinst das mit der Endstufe und DI?
Signal aus dem Pult in eine Endstufe da um ein paar Volt verstärken direkt auf die Leitung und am anderen Ende mit der DI wieder abschwächen und ab in die Hausanlage?
Gruß, bias79 -