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Einsetzten von Tap-Delays

  • JS-Sound
  • 29. September 2004 um 16:05
  • JS-Sound
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    • 29. September 2004 um 16:05
    • #1

    Hallo,
    mich interessiert mal, wie ihr Tapdelays einsetzt.
    Damit meine ich jetzt nicht die "musikalische Ebene :mrgreen: ", sondern eher wie ihr die Tapdelays gezielt einsetzt.
    Dafür gibt es ja mehrere Möglichkeiten:

    - Effekt return muten und nur an den gewünschten Passagen öffnen
    - Effekt send muten und nur an gewünschten Passagen öffnen
    - Steuerung über das Effektgerät selbst (in meinem Fall MPX1)
    - ?

    Wie macht ihr das? Wenn ich z.B. nur das letzte Wort in einem Satz wiederholt haben will (auch mehrfach wiederholt), fällt ja erste Möglichkeit schon weg... Oder wird das Effektgerät, falls es nur auf z.B. einer Vocalsstimme gebraucht wird direkt über den Insert eingeschliffen? Dann bleibt ja nur 3. Möglichkeit...

    So, jetzt bin ich mal gespannt, :wink:

    Gruß Jürgen

  • hermste
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    • 29. September 2004 um 17:09
    • #2

    Die beste Variante ist natürlich mit dem Send-Poti erst drehen, wenn die Passage kommt, denn wenn Du nur den Return mutest, dann hast Du beim Öffnen auch Delays, die Du nicht drauf haben willst.

    Manchmal mute ich den FX Send (wenn mute-Taster verfügbar), meistens lasse ich master-send und return offen und fahre mit Hand die Aux-Potis, so kann ich das am Besten und die Qualität ist natürlich höher als beim Return muten.

    Auch wenn man die Band nicht kennt, kann man das, zugegeben, mit etwas Glück meist erraten.

    Grüße,
    Hermann

  • JS-Sound
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    • 29. September 2004 um 17:18
    • #3

    ok, aber ich hatte jetzt folgendes Problem:
    Ich wollte ein Delay auf dem letzten Wort, und das mit dem Aux-Poti hochdrehen führte zu komischen FadeIn-effekten bei dem Wort oder beim Wort davor.
    Daher habe ich dann auch die Auxsend-Mutetaste genutzt...
    (Behringer DDX)
    Von der Steuerung direkt vom Effektgerät aus hälst du nix? Den Tap-Button braucht man da ja meistens sowieso...

    Gruß Jürgen

  • Loloverde
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    • 29. September 2004 um 17:49
    • #4

    Howdy

    Zitat von "JS-Collect"


    - Effekt return muten und nur an den gewünschten Passagen öffnen
    - Effekt send muten und nur an gewünschten Passagen öffnen
    - Steuerung über das Effektgerät selbst (in meinem Fall MPX1)
    - ?

    Wie macht ihr das? Wenn ich z.B. nur das letzte Wort in einem Satz wiederholt haben will (auch mehrfach wiederholt), fällt ja erste Möglichkeit schon weg...

    Auf die Gefahr hin, den Ruf zu bekommen, etwas schwer von Begriff zu sein: Hä bitte?
    Ich fade die entsprechenden Passagen mit dem Return ein und aus. Das klappt eigentlich recht gut. Das ist bedeutend einfacher, als mit dem Aux Send zu arbeiten, da muß man nämlich schon ziemlich genau wissen was kommt. Wenn der Sänger den Einsatz verzögert oder Phrase davor verschleppt, hat man den Send zur falschen Zeit aufgemacht.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • JS-Sound
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    • 29. September 2004 um 17:52
    • #5

    schon, aber wenn du nur den Return aufziehst, und ein Wort mehrfach wiederholt haben willst, hast du ja den ganzen Rest von dem Satz ja auch noch drauf (wenn es jetzt das letzte Wort einer Strophe oder so sein sollte)...
    Schwer ohne Beispiele, aber ich hoffe du verstehst was ich meine *g*

    Gruß Jürgen

  • Loloverde
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    • 29. September 2004 um 18:05
    • #6
    Zitat von "JS-Collect"

    schon, aber wenn du nur den Return aufziehst, und ein Wort mehrfach wiederholt haben willst, hast du ja den ganzen Rest von dem Satz ja auch noch drauf (wenn es jetzt das letzte Wort einer Strophe oder so sein sollte)...

    Ok, ein Wort mitten im Satz mehrmals wiederholen lassen (im letzten Satz z.B. "im" mehrmals wiederholen).

    Zitat von "JS-Collect"


    Schwer ohne Beispiele, aber ich hoffe du verstehst was ich meine *g*

    Nenn mal eine Aufnahme, wo das vorkommt.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • JS-Sound
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    • 29. September 2004 um 18:29
    • #7

    hm, *grübel*
    Ich hatte es an den letzten beiden Wochenenden mehrmals, aber jetzt muss ich doch ernsthaft überlegen :)

    z.B. I`m a believer , an der Stelle "I`m in love", das Love....

    Ein anderes Beispiel ist dann "The first cut is the deepest", an der Stelle "try to love again" (auch wenns da jetzt nicht das letzte Wort ist, aber da es sich öfter wiederholen soll ("Orginal"+noch 2 mal) habe ich bei der "Returnvariante" auch noch Reste vom Satz davor drauf, was unschön ist...

    Wenn mir nochwas einfällt meld ich mich, aber glaub mir, es gibt so Stellen :mrgreen:

    Gruß Jürgen

  • niggles
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    • 29. September 2004 um 21:10
    • #8

    ...die Wiederholung von "try to love again" bei "The first cut..." ist ja auch eher ne Sache für nen hoffentlich vorhandenen Background-Sänger...
    :wink: Um hier mit einem Delay erfolgreich zu "bescheißen" sollten 1. eine tighte Band mit einem timingsicheren Sänger und 2. ein (eingangsseitig wirkendes!) Mute-Fußpedal für das Delay vorhanden sein. Letzteres kann man sich bei einem Digitalpult mit Mutes in den Auswegen auch sparen, analog muß man da halt noch einen Kanal opfern, in den man den Aux-Send reinjagt und das Delay dann aus einem weiteren Auxweg oder einer freien Subgruppe beschickt. Während eines Gigs im dunklen Siderack mit dem Finger auf der Taste eine halbe Minute auf seinen Einsatz zu warten ist ergonomisch in der Tat nicht so der Bringer, denn damit's richtig passt sollte man den Kollegen Frontschwein dabei ja auch auch noch ansehen :roll:
    Ansonste finde ich das Arbeiten mit Delay auch sehr viel entspannter, wenn man sich auf kurze Zeiten (1/4-1/2 Note) und moderates Feedback beschränkt so daß der Send offen bleiben kann...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • tontectino
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    • 30. September 2004 um 11:52
    • #9

    Hi, hab auch so ne Bande die total auf lange Delays auf bestimmten Zeilen/Wörtern steht, hier mach ich das so: Leadvocalkanal mit XLR-Y-Kabel aufsplitten, 2 Kanäle belegen. 1. Kanal auf die Summe, 2. Kanal vom Mix nehmen, über Postfadeaux ins Delay schicken und an den ensprechenden Stellen mit Channel on/off/Mute aufmachen. Zusatzlich kannst Du mit dem Fader dann noch den Level des Delays ändern.

    Greetzzz, T...

  • wora
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    • 30. September 2004 um 12:31
    • #10

    ich mache das einfach mit zwei händen:
    eine hand am aux-send, die andere am return.
    mit ein bisschen gefühl für die musik geht das sehr gut.
    wenn der musiker seinen einsatz verpasst, kannst du natürlich nix mehr retten. das ist dann einfach pech...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tontectino
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    • 30. September 2004 um 15:47
    • #11

    Ist auch cool @ wora.

    Tap´st Du dann mit der Nase oder mit dem Fussschalter?

    Nicht persönlich nehmen *fg*

    Greetzzz, T...

  • stepu
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    • 30. September 2004 um 18:20
    • #12

    Also, mit der Nase muss man eigentlich keine Knöppe bedienen :mrgreen:
    Ich lasse den Send-Weg an das Delay-Gerät immer auf (Aux, Gruppe...), ordentlich am Delay ausgesteuert. Wenn eine Passage kommt (weil ich die Band oder den Song kenne...) oder das Gefühl habe, gleich mal ein nettes Delay einsetzten zu müssen, dann tappe ich schon mal das Tempo des Delays ein (Kopfhörer auf & Delaytempo z.B. auf Viertelnotenlänge tappen).Wenn das Delay kommen soll, ziehe ich im Takt meines beabsichtigten Delays den Returnfader (Fader ist viiieeelll leichter, eleganter und musikalischer als ein Poti zu bewegen) bis auf 0dB rauf und wieder runter (bei 0dB komme exakt dann an, wenn das Delay im Stück auch zu hören sein soll). Ich mache da nichts am Send des Delays, weil ich mein Delay zum einen einblende (aber schnell genug) und zum anderen, weil ich eventuell das Send-Poti des Aux-Weges an das Delay nicht schenll genug aufgedreht bekomme (ist mir zu wurschtelig, son Poti), wenn ich einen Song nicht kenne.
    Dann hab ich den fader auch schon wieder unten und eine Rauschquelle weniger auf der PA...

    mfg stefan

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • tontectino
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    • 30. September 2004 um 21:15
    • #13

    So würd ich es auch bei einer Erstbegegnug mit einer Band machen die ich auch nicht weiter kenne. Meine etwas weiter oben beschreibene Technik ist eher was für ne Festbetreuung wenn man das Programm gut kennt. Vielleicht sollten die ganz Faulen unter uns auch mal über Duckingdelays nachdenken. Hab das auch mal probiert aber ich hab lieber nen Fader in der Hand...

    Greetzzz, T...

  • fowser
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    • 30. September 2004 um 21:22
    • #14

    Hi

    also bei mir blaibt auch immer der Return offen und an der entsprechenden Stelle dreh ich den Aux - Send am Kanal auf (wie hermste). Eingetapt wird vorher. Man muss halt ziemlich schnell sein beim Drehen aber dann finde ich ist das Ergebnis am besten.

    Gruß Claus

  • wora
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    • 1. Oktober 2004 um 01:54
    • #15
    Zitat von "tontectino"

    Ist auch cool @ wora.

    Tap´st Du dann mit der Nase oder mit dem Fussschalter?

    Nicht persönlich nehmen *fg*

    ich tappe das tempo per augenschlag, mein delaygerät hat da so ne ganz neue erkennungsmethode aus den neuesten kampfjets eingebaut.
    man braucht auch nur den musiker auf der bühe anschauen, dem man das delay zuordnen will, alles andere macht die maschine...

    und wenn ich "uups" sage, mutet das delay automatisch.


    :mrgreen: :mrgreen:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • subkontrabob
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    508
    • 1. Oktober 2004 um 08:55
    • #16
    Zitat von "wora"

    ich tappe das tempo per augenschlag, mein delaygerät hat da so ne ganz neue erkennungsmethode aus den neuesten kampfjets eingebaut.
    man braucht auch nur den musiker auf der bühe anschauen, dem man das delay zuordnen will, alles andere macht die maschine...

    und wenn ich "uups" sage, mutet das delay automatisch.


    :mrgreen: :mrgreen:

    Wo gibts die Kiste zu kaufen?? :D :mrgreen: :mrgreen:

    Ich drehe auch lieber am Send- Poti rum, weil meistens ein relativ hoher Repeat- Wert benutzt wird.......

    Gruss,

    Robert

  • K-Ulrich
    Profi
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    614
    • 2. Oktober 2004 um 18:32
    • #17

    Die Methode, mit dem Send zu arbeiten, finde ich auch etwas unkomfortabel, wenn man mit dem Pult weit weg steht, verpasst man jeden Einsatz. Ich habe deshalb ein D-Two, das hat eine Ducking-Funktion und macht erst auf, wenn der Satz zuende ist, somit habe ich immer schön das letzte Wort eines Satzes isoliert.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • willi
    Profi
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    299
    • 5. Oktober 2004 um 14:14
    • #18

    moin,
    ich lege mir immer den send auf nen fader. mutes zu drücken klingt meines erachtens immer abgehackter. das ein- und ausfaden klingt einfach eleganter..
    gruß
    willi

    http://img118.imageshack.us/img118/6889/bl…lappo3afrq9.gif

  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 7. Oktober 2004 um 13:00
    • #19
    Zitat von "K-Ulrich"

    Ich habe deshalb ein D-Two, das hat eine Ducking-Funktion und macht erst auf, wenn der Satz zuende ist, somit habe ich immer schön das letzte Wort eines Satzes isoliert.
    mfg
    Kai

    Kannst Du das genauer erklären (habe das D-2 auch...)

    Danke.

    Gruß

    Markus

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 7. Oktober 2004 um 18:43
    • #20

    Die Funtion heisst Dynamic und wenn Du die doppelklickst,kannst du den Grad der Delay-Unterdrückung einstellen, solange das Gerät Input bekommt. Und wenn der Input aufhört, also die Zeile zuende ist, macht das Ducking auf und wiederholt je nach eingestellter Delayzeit die letzten Silben.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

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