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Unfall beim KdK 2003

  • ADMIN
  • 1. Oktober 2004 um 16:04
  • ADMIN
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    • 1. Oktober 2004 um 16:04
    • #1

    Es ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber gerade recherchiere ich im Internet dem Unfall beim Karneval der Kulturen 2003 hinterher, und vielleicht helfen die folgenden Zitate, das Problembewusstsein zu erhöhen:

    Zitat von "Berliner Morgenpost"

    Kulturkarneval endet in Tragödie

    Sturmböe reißt Gerüst um - Drei Besucher lebensgefährlich verletzt - Veranstaltung abgebrochen

    Von Michael Behrendt, Tanja Laninger und Corinna Schlag


    Nur noch ein Trümmerhaufen: das zusammengestürzte Portal. Es begrub eine feiernde Menschenmenge unter sich. Drei Besucher des Festes wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Konstruktion inzwischen beschlagnahmt
    Foto: Engler

    Der Boden ist sauber gekehrt. Nur das weiß-rote Absperrband und helle Schleifspuren lassen noch ahnen, dass hier ein furchtbares Unglück passiert ist. Hunderttausende Menschen kamen seit Freitagabend vom Mehringdamm kommend durch das elf Meter breite und 5,5 Meter hohe Eingangstor auf das Straßenfest zum Karneval der Kulturen am Blücherplatz - Berlins besucherstärkstes Volksfest neben der Love Parade. Viele spazierten auch noch hindurch, als der Veranstalter, die Werkstatt der Kulturen, die Händler längst schriftlich vor dem Unwetter gewarnt und das Fest um 21.04 Uhr für beendet erklärt hatte.

    Zu spät - eine Minute darauf passiert das Schreckliche: Eine Sturmböe erfasst das Portal und schleudert es auf eine Menschenmenge. Ein Mann und zwei Frauen werden lebensgefährlich verletzt. Die Veranstalter sagen das Fest auch für Montag ab. Die Kriminalpolizei hat die Konstruktion inzwischen beschlagnahmt und eine Untersuchung angeordnet. In deren Mittelpunkt wird wahrscheinlich die Gerüstbaufirma stehen. Berlins Feuerwehrchef Albrecht Broemme: "Wenn ein solches Gerüst zusammenbricht, ist es wahrscheinlich falsch aufgebaut worden. Wir haben bereits vor Jahren mit der Gerüstbauer-Innung über einstürzende Konstruktionen bei Sturm gesprochen. Deren Erfahrung ist, dass oft Fehler beim Aufbau gemacht worden waren. In diesem Fall war es anscheinend die unglückliche Verkettung von zu geringer Befestigung und einer starken Windlast, obwohl am Sonntag nur acht Stärken gemessen wurden."

    Auch Omür Akbas, ein Cousin des schwer verletzten 29-jährigen Mannes, wundert sich: "Als Dachdeckergehilfe arbeite ich oft auf Baustellen und klettere auf Gerüste. Als ich auf dem Straßenfest war, fiel mir am Eingangsportal auf, dass es nur mit knapp ein Meter hohen Gewichten gesichert war. Es gab keine Befestigung am Boden."

    Vielleicht konnte das Gerüst deswegen "doppelt so hoch wie eine Straßenlaterne" fliegen, wie es der Augenzeuge Peter Jänsch (49) beschreibt. Der Potsdamer Fotograf Rainer Raeder (45) war zwei Minuten vor dem Unglück noch durch das Tor gelaufen. Mit ungutem Gefühl: "Ich habe gesehen, dass es wackelt und einen Polizisten darauf aufmerksam gemacht, ob man es nicht besser sperren sollte. Er hat nur mit den Achseln gezuckt."

    Raeder geht weiter - und hört es hinter sich krachen. "Es war ein jämmerliches Chaos. Menschen lagen am Boden, von Eisenstangen getroffen. Halbe Stände wurden weggeweht." Auch Händler monieren, dass sie sich uninformiert und hilflos gefühlt hätten. "Wir konnten erst nach drei Stunden den Platz verlassen", sagt Beatrix Gräfe-Pfeifer. Raeders Kritik fällt noch schärfer aus: "Es hat zwanzig Minuten gedauert, bis die Notärzte eintrafen, obwohl wir sie angerufen hatten und der Unfallort gut zugänglich war."

    Alles anzeigen


    Zitat von "Berliner Zeitung"

    Eingeständnis mit Folgen
    Schon das dritte Jahr stand das Gerüst auf dem Karneval der Kulturen ohne Genehmigung
    Das Gerüst, das auf dem Karneval der Kulturen drei Menschen unter sich begraben und schwer verletzt hatte, war entgegen bisheriger Aussagen doch genehmigungspflichtig. Das bestätigten gestern der Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), die Bezirksbürgermeisterin Cornelia Reinauer (PDS) und der Geschäftsführer der Werkstatt der Kulturen, Andreas Freudenberg. Schon in den vergangenen zwei Jahren sei das 11 Meter breite und 5,50 Meter hohe Gerüst ein Eingangsportal für das Straßenfest gewesen - ebenfalls ohne je von der Bauaufsicht geprüft worden zu sein.

    Nach dem tragischen Unfall am Pfingstsonntag habe man, so Schulz, beim Gerüstbauer, der Weddinger Firma Tisch, nachgefragt. "Den Unterlagen konnten wir entnehmen, dass das Gerüst genehmigungspflichtig ist." Bislang hatte selbst die Bauaufsicht, die Schulz untersteht, vermutet, dass das Gerüst keiner Genehmigung bedurfte. Allenfalls die Planen, die das Gerüst schmückten, hätten möglicherweise eine bauaufsichtliche Prüfung erfordert, hatte Bernd Cachandt, stellvertretender Amtsleiter der Bauaufsicht noch am Dienstag gesagt. Sie könne die Statik des Gerüsts negativ beeinflusst haben.

    Nie sei es aufgefallen, so Schulz, dass die Werkstatt der Kulturen in den vergangenen Jahren keinen Bauauftrag gestellt habe. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist Mitveranstalter des Karnevals. Auch Freudenberg sagte, man habe von der Genehmigungspflicht nichts gewusst. Verantwortlich für solche Anträge sei allein der Gerüstaufsteller, lautete die einhellige Meinung bei der Pressekonferenz. Er hätte die Vorschriften kennen müssen. Nach wie vor äußert sich die Firma Tisch nicht zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen.

    Eine ortsangepasste Gerüstlösung nannte Schulz die Konstruktion für die Portale in verklausuliertem Amtsdeutsch. Sie erfordere eine Genehmigung. Damit wollte er sagen, dass allein die Tatsache, dass ein Künstlerkollektiv eine Umhüllung aus Planen, Kunststoffvögeln und Pflanzen angebracht hatte, ein Fall für eine bauaufsichtliche Prüfung gewesen sei. Jedoch sei die Werkstatt der Kulturen immer ein verlässlicher Partner des Bezirksamtes gewesen, so Schulz, und nie habe er einen Anlass gesehen, Mitarbeiter dort hinzuschicken, die nicht genehmigungspflichtige Zustände aufspüren. Auf die Nachfrage eines Journalisten, ob diese riesigen, in allen Medien sichtbaren, Portale niemandem in der Bauaufsicht aufgefallen seien, antwortete Schulz, er selbst sei in diesem Jahr das erste Mal seit langem auf dem Straßenfest gewesen und die Amtsleiterin der Bauaufsicht meide große Menschenansammlungen.

    Ob nun das Gerüst selbst fehlerhaft montiert war oder erst die Gerüstverkleidung zum Unfall geführt hatte, prüft nun das Landeskriminalamt. Brandexperten, die auf solche Fälle spezialisiert sind, haben die Ermittlungen übernommen. Seit Mittwoch werden Mitarbeiter der Gerüstbaufirma sowie die Veranstalter und Zeugen des Unglücks befragt. Unabhängige Sachverständige, die vom Gericht als Gutachter bestätigt sind, werden die Metallteile in den kommenden Tagen untersuchen und die mögliche Einsturzursach ermitteln. Wann mit ersten Ergebnissen zu rechnen ist, konnte niemand sagen.

    Alles keine tröstlichen Aussagen für die zum Teil Schwerstverletzten. Andreas Freudenberg dementierte, dass Angehörige der Opfer Anzeige gegen die Veranstalter gestellt hätten. "Uns liegt nichts vor", sagte er. Cornelia Reinauer berichtete, dass sich der Zustand der Opfer stabilisiert habe. Die 23-jährige Türkin habe eine fünfstündige Operation über sich ergehen lassen müssen, auch der 46-jährigen Charlottenburgerin stünden noch mehrere Eingriffe bevor.

    Der tragische Unfall habe seine Behörde für zukünftige Großveranstaltungen sensibilisiert, sagte Schulz. Er selbst sei ein Befürworter bauaufsichtlicher Tätigkeiten. Doch künftig werde diese Stelle eine immer marginalere Rolle spielen und die Verantwortung auf Architekten und Bauherren liegen. Auch dies sind keine allzu beruhigenden Aussichten.


    CLOSE UP TV Nun wird es von Sachverständigen untersucht - das Gerüst, das drei Menschen unter sich begrub. Und das die Bauaufsicht nie geprüft hat.

    Alles anzeigen


    Zitat

    Generalstaatsanwaltschaft Berlin
    - Der Pressesprecher -


    Pressemitteilung
    Nr.: 18/2004


    Anklage wegen Gerüsteinsturz beim Karneval der Kulturen

    Der Einsturz eines Gerüstes beim „Karneval der Kulturen“ im Juni 2003 hat ein Nachspiel vor dem Strafrichter. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den verantwortlichen Gerüstbauer erhoben.
    Der 48 Jahre alte Uwe T. soll bei der Planung und Errichtung des Gerüstes „Südamerikator“ übersehen haben, dass das Gerüst aufgrund der vorgesehenen Verkleidung nicht mehr standsicher war. Dadurch sei das Gerüst nicht schwer genug gewesen, um ungünstigen Wetterbedingungen stand zu halten. Dies hätte der Angeschuldigte vorhersehen können.
    Das Gerüst war am 8 Juni 2003 kurz nach 21.00 Uhr von einer Windböe erfasst worden und umgestürzt, wobei mehrere Passanten zum Teil schwer verletzt wurden.

    Der zuständige Strafrichter beim Amtsgericht Tiergarten prüft nun die Eröffnung des Hauptverfahrens und setzt gegebenenfalls einen Termin für die Hauptverhandlung fest.

    Soweit die Ermittlungen sich auch gegen die zuständigen Mitarbeiter des Bezirksamtes und die Karnevalsveranstalter gerichtet hatten, wurde das Verfahren eingestellt, da eine Mitverantwortung am konkreten Geschehen nicht angenommen werden konnte.


    Michael Grunwald
    Staatsanwalt

    Alles anzeigen


    Zitat

    Strieder, Senator für Stadtentwicklung: Herr Präsident! Meine sehr verehrten Damen und Herren! ...

    Das möchte ich einmal anhand des fürchterlichen Unfalls, den wir bei dem Karneval der Kulturen erlebt haben, verdeutlichen, bei dem das Gerüst zusammengebrochen ist und drei Menschen schwer verletzt hat. Die erste Frage von vielen war, wer das genehmigt hat. Das ist nicht mehr zu genehmigen. Das ist genehmigungsfrei. Wenn wir deregulieren wollen, wenn wir weniger Genehmigungen haben wollen, wenn wir weniger Bürokratie haben wollen, müssen diejenigen, die solche Dinge aufbauen, auch die Verantwortung dafür tragen. Das muss klar sein. Es kann nicht so sein, dass sich die Behörden zurückziehen, deregulieren, mehr Freiheit geben und am Ende doch für alles verantwortlich sind, was schiefläuft. Mehr Freiheit heißt auch mehr Verantwortung für den Einzelnen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Carm
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    • 1. Oktober 2004 um 17:34
    • #2

    naja - da will wohl keiner schuld gewesen sein und dann schiebt mans mal dem gerüstbauer in die schuhe weil man ja am längeren hebel sitzt...

  • test
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    • 1. Oktober 2004 um 18:20
    • #3

    des weiteren:
    es gibt keine hundertprozentige sicherheit. früher war es ein tiger der mich reißen wollte, heute tötet mich ein gerüst.
    das soll den vorgang nicht entschuldigen.
    hat sich eigentlich mal wer mit dem verbot des autofahrens beschäftigt? da gibt es deutlich mehr tote und verletzte als in der va-technik.

    wer haftet wenn es trotz bauordnung umfällt?

    http://www.crystal-hannover.de
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  • sebkoch
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    • 1. Oktober 2004 um 23:30
    • #4

    Und es trifft mal wieder das ,,Arme Schwein,, ganz unten in der Hirachie (Den Gerüstbauer)!!!!!

  • Tobias Zw.
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    • 2. Oktober 2004 um 00:04
    • #5

    Kurzes OT:

    Moooment! Wer hat's aufgebaut? Der Gerüstbauer. Und wer bekommt Geld dafür, daß er weiß was er tut? Der Gerüstbauer. Das ist doch genau wie im unserem Gewerbe: Wir bekommen Geld dafür, daß wir wissen, wie gefährlich das ist, was wir machen, und entsprechend handeln. Ein paar Lampen wackeln lassen kann jeder Depp. Guten Gewissens 10000 Leute drunter durchlaufen lassen ist unser Beruf.

    MfG Tobias Zw.
    - dem Verschwörungstheorien und Abschieben von Verantwortung auf andere auf die N*sse gehen -

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • hell&dunkel
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    • 2. Oktober 2004 um 00:51
    • #6

    Zitat aus der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft:

    "...das Gerüst aufgrund der vorgesehenen Verkleidung nicht mehr standsicher war. Dadurch sei das Gerüst nicht schwer genug gewesen, um ungünstigen Wetterbedingungen stand zu halten. Dies hätte der Angeschuldigte vorhersehen können."
    So isses. Er hätte das wissen müssen, dafür ist er Fachmann.
    Das ist in allen Bereichen des Lebens so.

    Hätte er den Veranstalter darauf hingewiesen*, daß eine großflächige Verkleidung zu Problemen mit Windlast/Statik führen kann und nicht stattfinden darf, hätte er jetzt weniger Probleme und der Veranstalter den schwarzen Peter.

    Sicher eine "es-darf-nix-kosten-Aktion", die die verletzten Besucher ausbaden dürfen. :roll:

    Sehe ich es richtig, daß für solche Konstruktionen ein Baubuch oder eine berechnete Statik da sein muß?

    Armin

    *IMMER schriftlich und Erhalt bestätigen lassen!

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Carm
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    • 2. Oktober 2004 um 01:12
    • #7

    allerdings ist auch angeführt dass es für das gerüst MIT der verkleidung lt. bauordnungsamt WAHRSCHEINLICH genehmigungspflichtig war. also wissen oder wußten da die behörden selber nicht so genau bescheid. die schilderung dass den betreffenden, obwohl der bezirk dort mitveranstaltet, das bauwerk nie aufgefallen ist, klingt doch äusserst merkwürdig und der veranstalter, der für den bau mit der verkleidung wohl ein baubuch hätte anfertigen lassen müssen hat dies wohl offensichtlich laut der schilderung vergessen. nachdem beim veranstalter aber die stadt bzw. der bezirk "mit dringhängt" wird die schuld von diesem möglichst ferngehalten da er sonst wie aus ersterem artikel hervorgeht wohl immer zuverlässig war.

    ob der gerüstbauer über die gesamte geplante verkleidung seines gerüsts informiert worden ist, ist ebenfalls nicht bekannt. oder ob einfach mehr verkleidung drangebaut worden ist als geplant? solche "nummern" habe ich nämlich schon das eine oder andere mal mitbekommen...

  • TomyN
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    • 2. Oktober 2004 um 20:59
    • #8

    Ich schließe mich dem Senator an, und denke, dass wir wieder anfangen sollten, Verantwortung für das zu übernehmen, was wir tun, ansonsten werden wir in den nächsten Jahren noch mehr Vorschriften etc. erleben.
    Ich sehe da durchaus Parallelen zu der Lautstärkekiste. Wenn wir nicht in den letzten Jahren immer lautere Pegel gefahren hätten, dann gäbe es die Pegeldiskussion nicht. Aber so bleibt dem Staat ja nur die Möglichkeit mit einer Verordnung/Gesetz/Norm einzugreifen, mit all den Natürlich gibt Ungereimtheiten etc. die es dabei geben kann.

    Tomy, der auch auf dem Karneval war und auf nem Truck total durchnässt wurde. Wahrscheinlich sind wir auch durch das Tor gefahren.

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • StephanT
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    • 5. Oktober 2004 um 17:15
    • #9
    Zitat

    Bislang hatte selbst die Bauaufsicht, die Schulz untersteht, vermutet, dass das Gerüst keiner Genehmigung bedurfte.

    Schon alleine dieser Satz ist für mich mal wieder ein Zeichen für den Verordnung-Wahnsinn in der deutschen Bürokratiegesellschaft... Wenn selbst die Bauaufsicht "vermutet" und sich nicht 100% sicher ist.... Schon traurig.

    Bei uns in der Nachbarstadt gibt es auch jährlich ein Stadtfest, bei dem eine 3x3 Meter breite/tiefe und 8 Metere hohe Gerüstkonstruktion als FOH dient. Dieser komplette Turm wird nachts mit Plane umwickelt um die Technik vor eventuellem Regen zu schützen. Der Turm ist nach keiner Seite abgespannt...
    Der Aufbau erfolgt auch jedesmal ohne Kontrolle, d.h. die Leute vom örtlichen Ordnungsamt sind zwar da, prüfen aber weder die Fallsicherung der Scheinwerfer noch die Standsicherheit dieses FOH-Turms oder der beiden Türme neben der Bühne (3x1x6 Meter).
    Wirklich traurig...
    MfG
    Stephan

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