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Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

  • KREISS
  • 11. Oktober 2004 um 23:23
  • simonstpauli
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    • 9. Juli 2013 um 22:41
    • #481
    Zitat von "wora"

    das ist ja wohl die höhe. die trägheit des bundestages ist wirklich einzigartig.
    da haben sich mittlerweile fast alle VT firmen neue geräte gekauft, um ihre jobs störungsfrei über die runden zu bekommen, und nun deutet sich plötzlich an, das man diese bald wieder wegwerfen kann. "bald" wird das natürlich nicht umgesetzt, aber ein paar jahre sind ja schnell vorbei... und irgendwann müssen sich die investitionen ja auch mal rechnen, bevor man das material in die tonne treten kann.
    eine umrüstung von 700MHz nach 1400Mhz dürfte zudem technisch deutlich schwieriger werden als der relativ kleine sprung von 800 nach 700MHz. somit könnte diese umrüstung sogar noch teurer werden als die vergangene.


    Vielleicht male ich auch zu schwarz, vielleicht rettet uns auch der Rundfunk, der als Primärnutzer in 710-790 MHz ja ein gewichtiges Wort mitzureden hat. Schon bei der DD1 haben die ÖR-Träger gemault, das dürfte sich bei einer DD2 potenzieren.

    Eine Umstellung von UHF zu 1.4GHz ist eine Katastrophe, weil auch das Zubehör dann nicht mehr kompatibel ist. UHF-Breitbandantennen, Splitter, Kabel konnte man ja beim kleinen Sprung einfach weiternutzen. Ich denke allerdings auch, daß ein dezidiert ausgewiesenes Band auch zu unserem Vorteil sein kann, dann gäbe es endlich mal Klarheit für die Planung.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • mringhoff
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    • 10. Juli 2013 um 08:49
    • #482

    Ich sehe in der frühzeitigen Bekanntgabe der neuen Frequenzen eher einen Vorteil.

    Der eigentliche Skandal, daß wir ein zweites Mal und nach so kurzer Zeit erneut die Verlierer beim Frequenzpoker sind, bleibt natürlich. Aber im Gegensatz zu damals, als wir zwar wussten, daß 790-814 wegfällt, aber noch keiner wusste wohin man ausweichen durfte, werden jetzt unsere "neuen" Frequenzen frühzeitig bekannt gegeben.

    Das gibt Planungssicherheit. Wenn ich heute neue Funkmikros anschaffe, dann weiß ich jetzt zumindest, in welchem Frequenzbereich das sein wird. Das war damals nicht der Fall. Damals hieß es abwarten....

    Auch betrifft DD-2 nur noch die professionellen Anbieter. Die Privatanwender und Kleinkunden haben mit 863-865 und zukünftig auch mit der 823–832 ihr Domizil gefunden, das nun ja nicht gefährdet ist. Wieder eine Gruppe weniger, die sich aufregen könnte, wieder etwas weniger politischer Druck. Vielleicht mit der Folge, daß es keine "Abwrackprämie" geben wird?

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  • yamaha4711
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    • 10. Juli 2013 um 12:10
    • #483

    Tacho!

    Diese Denkeweise halte ich für gefährlich und auch für untragbar.

    Man sieht doch deutlich, dass es absolut keinen Interessiert, was bei uns in der Branche Sache ist. Dass mit solchen Eskapaden Existenten bedroht sind, da man die bisher getätigten Investitionen nicht wieder reinholen kann und neues Gerät nun wieder kosten verursacht, wenn man am Ball bleiben will oder muss, nimmt unsere Regierung überhaupt nicht wahr.
    Wenn ein Großkonzern damit droht (wird aber niemals umgesetzt aus verschiedenen Gründen) aus Deutschland abzuwandern oder wegen dies und das so und so viele Personen entlassen wird, da geht dann immer ein Ruck durch die Regierungsreihen. Da kann man Sonderregelungen finden oder rudert gar zurück. Dass bei uns dann auch Personen auf der Straße sitzen, das interessiert niemanden. Warum auch.... die paar Hansel.

    Gerade weil es auch uns Profis und damit hauptsächlich den Mittelstand trifft.

    Die Ankündigung der neuen Frequenzen mag zwar nett sein, doch wer sagt denn, dass die Telekommunikationsanbieter nicht auch dort rumfuhrwerken? Die LTE Technik in den Ballungsräumen (sollten grundsätzlich nicht gerade die ländlichen Gebiete versorgt werden.... naja, lassen wir das) wird ja auch im unteren GHz Bereich abgewickelt; 1,8 GHz wenn ich nicht irre. Hmm.... moment.... funken da nicht im Moment auch Funkmikrofone?

    Dann das Dämpfungsproblem. Im GHz Bereich gibt das viel mehr Ärger. Ich denke auch nicht, dass die Technik soweit ausgereift ist, um wirklich störungsfreien Betrieb dem Kunden zu gewährleisten. Bei hoher Luftfeuchtigkeit und vielen Wasserbeuteln reißt die Funkstrecke dann halt mal deutlich früher ab. Ist das denn dann noch professionel?

    Ich bin immer noch dafür den Damen und Herren mal ordentlich den Hosenboden stramm zu ziehen. Wie war das noch gleich... Volksvertreter - eher Industrievertreter.

    Grüßle,
    michae

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • DJheini
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    • 10. Juli 2013 um 12:33
    • #484

    Gut geschrieben, danke. Wie sagte schon Dieter Hildebrand:
    Versicherungsvertreter verkaufen Versicherungen, Volksvertreter verkaufen ....

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • billbo
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    • 10. Juli 2013 um 12:49
    • #485

    Bei all der Aufregung bitte bedenken: so ärgerlich das Ganze subjektiv auch sein bzw. empfunden werden mag – es betrifft alle VA Dienstleister gleichzeitig und gleichermaßen, stellt also keine Benachteiligung/ Wettbewerbsverzerrung/ was auch immer für Einzelne dar. Und es ist gleichzeitig mal wieder ein Anlass darüber nachzudenken, ob es tatsächlich immer so besonders sinnvoll ist, wirklich alles 'haben' zu müssen. Technische Gebrauchsgüter sind nun mal eben keine Kapitalanlage, sondern immer nur eine Investition auf Zeit, deren wirtschaftlicher Sinn daher sehr gut überlegt sein will.
    Ganz konkret: eine Sendeanlage, deren Anschaffung sich nach 5 bis max. 10 Jahren noch nicht rentiert hat, ist in jedem Fall eine Fehlinvestition. Ganz gleich, ob sie danach nicht mehr benutzt werden darf, oder weil sie dann schlicht verbraucht bzw. überaltert ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • mringhoff
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    • 10. Juli 2013 um 12:50
    • #486
    Zitat von "yamaha4711"

    Diese Denkeweise halte ich für gefährlich und auch für untragbar.

    Zitat von "mringhoff"

    Der eigentliche Skandal, daß wir ein zweites Mal und nach so kurzer Zeit erneut die Verlierer beim Frequenzpoker sind, bleibt natürlich.


    ich glaube nicht, daß sich unsere Denkweisen diesbezüglich allzusehr unterscheiden :)
    Ich sprach nur von dem einzigen Vorteil im Vergleich zu damals.

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  • mringhoff
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    • 10. Juli 2013 um 12:59
    • #487
    Zitat von "billbo"

    Bei all der Aufregung bitte bedenken: so ärgerlich das Ganze subjektiv auch sein bzw. empfunden werden mag – es betrifft alle VA Dienstleister gleichzeitig und gleichermaßen, stellt also keine Benachteiligung/ Wettbewerbsverzerrung/ was auch immer für Einzelne dar. Und es ist gleichzeitig mal wieder ein Anlass darüber nachzudenken, ob es tatsächlich immer so besonders sinnvoll ist, wirklich alles 'haben' zu müssen. Technische Gebrauchsgüter sind nun mal eben keine Kapitalanlage, sondern immer nur eine Investition auf Zeit, deren wirtschaftlicher Sinn daher sehr gut überlegt sein will.
    Ganz konkret: eine Sendeanlage, deren Anschaffung sich nach 5 bis max. 10 Jahren noch nicht rentiert hat, ist in jedem Fall eine Fehlinvestition. Ganz gleich, ob sie danach nicht mehr benutzt werden darf, oder weil sie dann schlicht verbraucht bzw. überaltert ist.


    also diese Einstellung teile ich nicht.
    Ich habe doch keinen Vorteil dadurch, daß andere Dienstleister auch Kosten haben. Ich kämpfe ja nicht gegen Kollegen sondern gegen Kunden :)
    Der Ertrag bleibt annähernd der Gleiche, den Kunden interessiert die Frenquenzdiskussion nicht. Ich dagegen habe tausende Euros an Neuanschaffungsinvestitionen, nur weil mal wieder neue Funkmikros gekauft werden müssen und die alten zum Altmetall wurden.

    Außerdem ist es auch etwas unsinnig, eine amortisierte Investition als Grund dafür anzusehen, daß ich das Gerät jetzt für lau entsorgen kann.
    Viele abgeschriebene und/oder amortisierte Geräte verdienen heute noch gutes Geld und tragen ihren kalkulatorischen Betrag für den wirtschaftlichen Gesamterfolg der Firma.
    Hätten wir solche Geräte nicht, würde sich der Laden nicht tragen.

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  • billbo
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    • 10. Juli 2013 um 14:15
    • #488
    Zitat

    Ich habe doch keinen Vorteil dadurch, daß andere Dienstleister auch Kosten haben.

    Aber eben auch keine Nachteile - das Problem haben alle, damit ist die Sache branchenintern kostenneutral.

    Zitat

    Ich kämpfe ... gegen Kunden :)

    Hoffentlich nicht! :D

    Zitat

    ... den Kunden interessiert die Frenquenzdiskussion nicht. Ich dagegen habe tausende Euros an Neuanschaffungsinvestitionen, ...

    Die haben alle gleichermaßen - und müssen sie somit auch einkalkulieren/ weitergeben. Wenn der Dieselpreis steigt oder die Mautgebühr müssen auch ALLE Speditionen diese Kosten mittelfristig auf die eine oder andere Weise weiterreichen.

    Zitat

    Außerdem ist es auch etwas unsinnig, eine amortisierte Investition als Grund dafür anzusehen, daß ich das Gerät jetzt für lau entsorgen kann.
    Viele abgeschriebene und/oder amortisierte Geräte verdienen heute noch gutes Geld und tragen ihren kalkulatorischen Betrag für den wirtschaftlichen Gesamterfolg der Firma.

    Da stimme ich zu. Das ist allerdings eher eine Sache von Glück oder Pech - Technik altert/ überlebt sich in jedem Fall. Am wirtschaftlichsten, wenn sie täglich genutzt wird; am unwirtschaftlichsten, wenn sie nur 'für den Fall der Fälle' im Lager rumsteht. Nur deshalb gibt es überhaupt Vermietbetriebe.

    Zitat

    Hätten wir solche Geräte nicht, würde sich der Laden nicht tragen.

    Das ist bei mir genau so, ist allerdings auch eine Frage der individuellen Geschäftsphilosophie. Ich kenne Buden mit fast ausschließlich jahrtzehntealtem Krempel, die gut damit und davon leben können. Und auch solche, die im Bestreben auf Aktualität abgeschriebenen Materialbestand konsequent veräußern. Über die nachhaltigere Geschäftspolitik könnte man sicherlich stundenlang diskutieren. Pleite gehen mit einiger Wahrscheinlichkeit beide irgendwann. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • mringhoff
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    • 10. Juli 2013 um 14:32
    • #489
    Zitat von "billbo"

    - das Problem haben alle, damit ist die Sache branchenintern kostenneutral.

    was interessiert mich "die Branche"? Mich interessiert, was in meiner EÜ am Jahresende unten am Ende rauskommt.
    Mag sein, daß man Funkmikros inzwischen etwas teurer vermietet, aber ob ich alle 5 Jahre 10.000,- EUR in neue Funkmikrofone investiere oder nur alle 10 Jahre und für die alten immer noch einen Verkaufserlös erziele ist einfach ein monetärer Unterschied.

    "macht nichts, daß Du jetzt pleite gehst - Dein Kollege tut es ja auch, also alles branchenintern"

    Zitat von "billbo"


    Hoffentlich nicht!

    Oh doch. Der tägliche Kampf, daß die Leistungen zum Budget passen und das Budget zur Leistung und die Anfrage somit zum Auftrag und die Rechnung zum Zahlungseingang führt ist ungleich größer als wenn mal ein Auftrag an einen Kollegen geht...

    Zitat von "billbo"

    Die haben alle gleichermaßen - und müssen sie somit auch einkalkulieren/ weitergeben. Wenn der Dieselpreis steigt oder die Mautgebühr müssen auch ALLE Speditionen diese Kosten mittelfristig auf die eine oder andere Weise weiterreichen.


    und das ist der Unterschied in "unserer" Branche: Auch wenn alles teurer wird, wird "unsere" Branche immer billiger. Aus Angst, ein anderer macht den Job...
    Unsere Branche besteht aus 80% Einzelkämpfer, davon ein Großteil, der keine betriebswirtschaftliche Grundausbildung hat. Da ist sich jeder selbst der nächste.

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  • billbo
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    • 10. Juli 2013 um 16:00
    • #490

    ... was dir als mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen vorbelastetem Marktteilnehmer im Bezug auf Sendetechnik gerade einen ordentlichen Vorteil verschafft: du weißt, dass Investitionen auf diesem Gebiet z. Zt. riskant sind und tätigst sie deshalb nur, wenn ROI mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit innerhalb überschaubarer Zeit gewährleistet ist (der Rest ist unternehmerisches Risiko). Konkret: wenn jemand verbindlich von mir für 100 Tourneedaten 10 In Ear Strecken haben will kauf' ich die – ansonsten lass' ich das momentan besser bleiben.
    Der begeisterte, geschäftlich/ kalkulatorisch aber eher unbedarfte Einzelkämpfer rennt dagegen im Zweifel blind ins Verderben.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

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  • mringhoff
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    • 10. Juli 2013 um 16:53
    • #491

    Als Dienstleister im VT-Business wird man laufend nach Funkmikrofonen gefragt, vom Kleinanwender bis zum Musical, von der Band bis zum Vorstandsvorsitzendem. Headset, Lavallier, Handheld....
    Ein gewisser Bestand an Funktechnik ist leider unerlässlich, wenn man einen ordungsgemäßen Betrieb sicherstellen will. Zu häufiges Zumieten kostet nicht nur Miete, sondern auch Zeit und Fahrtkosten. Zudem kann man bei zugemietetem Material nie ganz sicher sein, ob auch alles so funktioniert oder überhaupt verfügbar ist.
    Also Investitionen muss man schon tätigen, wenn man Material vermieten will. Bleibt nur die Frage welche Geräte und wieviel davon jeweils.

    Nach 5 Jahren werden sich auch die Strecken amortisiert haben. Aber wenn ich mir aussuchen könnte, ob ich dann meine Funkstrecke nochmal 5 Jahre zum Verdienen schicke oder ob ich sie dem Altmetallhändler überreiche, würde ich mich fürs erste entscheiden... :)

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  • Volker Holtmeyer
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    • 22. Juli 2013 um 10:53
    • #492
    Zitat von "GRÜNBUCH"

    FRAGEN FÜR DIE ÖFFENTLICHE KONSULTATION:
    ...
    (8) Mithilfe welcher Modelle für die Frequenzzuweisung und gemeinsame Frequenznutzung kann die Entwicklung von Rundfunk, mobilem Breitband und anderen Anwendungen (wie Produktionsausrüstungen) innerhalb derselben Frequenzbänder vorangebracht werden?
    (9) Besteht ein spezifischer Forschungsbedarf im Hinblick auf das Frequenzspektrum, der berücksichtigt werden sollte, um eine solche Entwicklung zu unterstützen?

    Quelle: GRÜNBUCH über die Vorbereitung auf die vollständige Konvergenz der audiovisuellen Welt: Wachstum, Schöpfung und Werte (S. 12)
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/Lex…0231:FIN:DE:PDF

    Damit outen sich die Autoren dieses Schriftstücks leider als Vollpfosten ohne jeglichen technischen Background. Mich ängstigt die Vorstellung, dass solche Dilettanten in Brüssel Entscheidungen treffen müssen/dürfen.


    Hier im Forum gibt es immer mal wieder Aussagen wie "man müsste mal ...". Hier ist die offizielle Steilvorlage:

    Zitat von "GRÜNBUCH"

    Alle interessierten Kreise werden gebeten, zu den in diesem Grünbuch aufgeworfenen Ideen unter Beantwortung der einzelnen Fragen Stellung zu nehmen.
    Die Antworten sind zu richten an:

    CNECT-CONVERGENCE-AV@ec.europa.eu
    Europäische Kommission
    Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien
    Referat G1
    Büro BU25 05/181
    1049 Brüssel BELGIEN

    In diesem Zusammenhang kann die Kommission Treffen mit Interessenträgern (Wirtschaftsvertreter, Verbraucher, Investoren, Mitglieder des Europäischen Parlaments und des Rates usw.) organisieren bzw. an solchen Treffen teilnehmen.

    Bitte übermitteln Sie uns Ihre Stellungnahmen bis zum 31.8.2013. Die eingegangenen Beiträge werden auf der Website der GDCONNECT veröffentlicht, sofern der Konsultationsteilnehmer dem nicht widerspricht. Bitte lesen Sie die für diese Konsultation geltende spezielle Datenschutzerklärung, die Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten und zur Behandlung der Beiträge enthält.

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    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • olmei
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    • 9. Dezember 2013 um 10:12
    • #493

    Offensichtlich lehnt der Bundesrat es ab, in näherer Zukunft Frequenzen im Bereich 700 MHz für die Breitbandkommunikation (LTE) zur Verfügung zu stellen.

    http://vplt.org/artikel/keine-…im-700-mhz-band
    http://www.bundesrat.de/SharedDocs/Dru…df/689-1-13.pdf

    <><
    amtlicher Leser des paforums.de seit 2004.

  • tufkaklto
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    • 13. Januar 2014 um 15:48
    • #494

    Aha

    Und weiter geht es :


    Zitat von &quot;orf.at&quot;

    EU will Frequenzvergabe für Internet und TV neu regeln
    Der frühere Chef der Welthandelsorganisation (WTO), Pascal Lamy, ist von der EU-Kommission beauftragt worden, Pläne zur Neuregelung der Frequenzvergabe für TV und Internet zu machen. Der Franzose leitet eine entsprechende Expertengruppe, die in sechs Monaten konkrete Vorschläge für die künftige Nutzung des UHF-Spektrums (470-790 MHz) unterbreiten soll, wie die EU-Kommission heute mitteilte.

    Die Gruppe sollte untersuchen, auf welche Art und Weise die Europäer mittel- bis langfristig audiovisuelle Inhalte nutzen werden. „Europa muss das Spektrum effizienter nutzen, wenn wir von den aktuellsten Entwicklungen im TV und Internet profitieren wollen“, sagte die für digitale Medien zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes.

    Die Fernsehgewohnheiten junger Menschen hätten sich gegenüber früheren Generationen geändert. Heute würden große Mengen von audiovisuellen Inhalten über Breitbandinternet und IPTV konsumiert. Ein „neuer Konsens“ sei erforderlich.

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  • marcoboy
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    • 13. Januar 2014 um 18:29
    • #495

    Es kommt noch schlimmer. Der Bereich 865MHZ bis 868MHZ und 902 - 928 MHz wird jetzt schon von RFID Technik genutzt. Firmen bauen diese Chips heute schon in Kleidung oder sonst wo hin ein. Die lassen sich bis 12m und mehr auslesen.

    Zwar ist die Abstrahlleistung der Mikrofone geringer und von Interferenzen sowie so, das es er unwahrscheinlich ist das der Transponder anfängt zu senden. Aber die Lesegeräte strahlen einiges ab. Wie schmalbandig weiß ich nicht. Die Transponder trimmen die Toleranzen des Antennenkreises eigentlich aus. Trotzdem stehen dann 1000 Antennen abgestimmt auf 865MHZ im Saal. Mit einen Lesegerät wissen wir dann wo die Damen und Herren Einkaufen waren und auf die Person genau wieviel Leute im Saal sind.

    Was ich damit sagen will das man sich abschminken kann auf dem Band was kostenlos ist ganz alleine zu sein. Dieser ganze Funkkram wird immer schlimmer werden.

  • yamaha4711
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    • 17. Januar 2014 um 18:45
    • #496
    Zitat

    Dieser ganze Funkkram wird immer schlimmer werden.


    Sehe ich genauso, vor allem schießen sich die Netzbetreiber immer mehr und öfter ins Knie.

    Dann auch die Miesere mit dem Ausbau. Ich habe mittlerweile bei D1 fast kein Empfang mehr in NRW, zumindest da wo ich mich hauptsächlich aufhalte: Zuhause, in der Firma, auf der Autobahn und bei meinen Schwiegerleuten. Der versprochene Ausbau mit UMTS/3G oder gar LTE ist nur in den Ballungsräumen gegeben und auf dem Land klemmt es immer noch an allen Ecken und Enden. Dann sollen die Deppen die Frequenzen wieder freigeben und alles ist gut.

    Bei dem RFID Zeug, wie ist das denn? So eine Antenne absorbiert ja einen gewissen Teil der Energie. Wenn da 1000 Wasserbeutel samt RFID gedönse im Saal rumhüpfen wie schlägt sich das auf die HF-Nutzenergie nieder?

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • simonstpauli
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    • 17. Januar 2014 um 19:58
    • #497
    Zitat von &quot;yamaha4711&quot;


    Sehe ich genauso, vor allem schießen sich die Netzbetreiber immer mehr und öfter ins Knie.

    Dann auch die Miesere mit dem Ausbau. Ich habe mittlerweile bei D1 fast kein Empfang mehr in NRW, zumindest da wo ich mich hauptsächlich aufhalte: Zuhause, in der Firma, auf der Autobahn und bei meinen Schwiegerleuten. Der versprochene Ausbau mit UMTS/3G oder gar LTE ist nur in den Ballungsräumen gegeben und auf dem Land klemmt es immer noch an allen Ecken und Enden. Dann sollen die Deppen die Frequenzen wieder freigeben und alles ist gut.


    Abwarten, das wird schon mit dem Breitbandausbau. Noch ein paar Milliarden Subventionen reinpumpen und dann haben wir in 10, 20 Jahren auch auf dem Land Breitband. Moment, das ist dann natürlich nicht mehr Breitband sondern Schmalband im Vergleich zum VDSL-Nachfolger in den Städten.
    Sehr lustig fand ich die Meldungen, daß in bestimmten Bundesländern die Ausbauziele schon erfüllt waren, ohne daß ein Euro in LTE investiert wurde. Das waren natürlich die Ballungsgebiete, Stadtstaaten... Und dort kann man jetzt schon als Netzbetreiber mit LTE Geld verdienen. Ist doch klar, daß dort massiv investiert wird, wenn dort Geld zu verdienen ist. Putzigerweise eben nicht im 800MHz-Bereich, weil dort die Anzahl der Nutzer zu einem zu geringen Datendurchsatz pro Nutzer führen würde.
    Rein theoretisch kann die BNetzA das sogar machen, Frequenzen freigeben. Wenn Spektrum nicht oder sehr ineffizient genutzt wird sollte es neu vergeben werden. Politisch dürfte das nicht gewollt sein. Wir bewegen uns da in größeren Verbunden, was die Zuteilung von Spektrum betrifft.

    Zitat


    Bei dem RFID Zeug, wie ist das denn? So eine Antenne absorbiert ja einen gewissen Teil der Energie. Wenn da 1000 Wasserbeutel samt RFID gedönse im Saal rumhüpfen wie schlägt sich das auf die HF-Nutzenergie nieder?


    Ich denke, die Wasserbeutel an sich haben einen höheren Anteil an der Dämpfung, 20dB pro Wasserbeutel ist schon nicht so wenig, da dürfte eine kleine passive RFID-Antenne nicht viel ausmachen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • mringhoff
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    • 29. April 2014 um 14:50
    • #498

    Was heißt denn nun jetzt "kurzfristig"? Wie lange gibt es die 700er Frequenzen noch?

    http://www.promedianews.de/Audio/Business…Anmarsch-330590

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  • simonstpauli
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    • 29. April 2014 um 17:50
    • #499
    Zitat von &quot;mringhoff&quot;

    Was heißt denn nun jetzt "kurzfristig"? Wie lange gibt es die 700er Frequenzen noch?

    http://www.promedianews.de/Audio/Business…Anmarsch-330590


    Die erste große Versteigerung, 790-862 MHz, war 2010. Nach den Erfahrungen in diesem Frequenzband würde ich sagen, daß wir, wenn es 2015 zu einer 700MHz-Versteigerung kommt, bis ca. 2020 die uns jetzt zugewiesenen Frequenzen mit zunehmenden Störungen nutzen können. Es könnte allerdings auch passieren, daß das 700MHz-Band gar nicht so intensiv genutzt wird und die höher gelegenen Bänder für die Mobilfunker interessanter sind, weil die dort mehr Datendurchsatz schaffen. Und das Geld wird ja mit Abdeckung in den Metropolen verdient, nicht auf dem Land. Insofern ist übrigens auch das politische Ziel nicht zu erreichen. Jede Verbesserung bei den Digital Abgehängten führt zwangsläufig zu einer noch deutlicheren Verbesserung bei den Digital Privilegierten...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • robert müller
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    • 7. Mai 2014 um 11:25
    • #500

    BNetzA verzichtete überraschend am 5. Mai auf die Erörterung einer weiteren Digitalen Dividende
    (06.05.2014)

    Im Rahmen der Eröffnung hat Jochen Homann, Präsident der BNetzA, mitgeteilt, dass eine "DD II" kein Gegenstand dieser Anhörung ist, sondern durch eine gesonderte Anhörung im Rahmen des Verfahrens "Projekt 2016" behandelt wird.
    APWPT geht davon aus, dass diese Entscheidung auf Grundlage der Kommentierungen der Verbände aus der Kunst, Kultur und Kreativbranche getroffen wurde.
    Die APWPT recherchiert jetzt die sich daraus geänderten Sachlage.

    Quelle: http://www.apwpt.org/international-…land/index.html

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