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Qualitätsstandards im Beschallungsgewerk

  • guma
  • 16. Oktober 2004 um 18:19
  • wora
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    • 20. Oktober 2004 um 10:54
    • #41

    @ dj-detto & amlb

    ich verstehe ja eure sorgen und kann das durchaus nachvollziehen, aber meint ihr nicht das eure unterhaltung hier ein bisschen arg off topic ist?

    es ging hier um qualitätsstandarts und um vorschläge, wie diese aussehen könnten...

    sänks. :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Ton_Opa
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    • 20. Oktober 2004 um 12:36
    • #42
    Zitat

    "Überprüfung des Betiebsablaufs"

    Genau darum gehts.

    Sorry, ich sehe das Problem nicht.
    Jeder Mensch, der in dem Geschäft ein paar Jahr auf dem Buckel hat, sieht nach maximal 2 Stunden auf der Baustelle, ob Fehler bei den Leuten vor Ort oder eher in der Dispo vorliegen.

    Dazu muss nur mal einer ohne eigene Karriere-Gedanken sich den Ablauf in der Firma angucken.
    Wenn Eure Firma so groß ist, dass ihr nicht wisst, warum schon wieder zu wenig Schuko gepackt ist, dann hilft euch auch kein Standard.

    Ich erlebe bei den großen Läden (wo keiner den gesamten Job im Blick hat/haben will) häufig, dass die Probleme längst bekannt sind. Es fehlt schlicht an der Umsetzung durch die Chefetage.

    Wer seinen Ablauf nicht optimieren will, der soll eben weiter draufzahlen, eilige Kuriere durch die Gegend schicken oder Fachpersonal nachbuchen.
    Schade, dass dabei das Personal so gerne verheizt wird ("wieso Hotel? Schlafen ist unprofessionell...kicherkicher")

    habe das gründlich satt,

    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • DJ Detto
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    • 20. Oktober 2004 um 13:39
    • #43

    @ wora

    Hi habe das gerade auch gemerkt. da ich bei der Benachrichtigung nicht die Überschrift gelesen habe, dachte ich wie wären bei meinem Thread "Diese typen braucht kein Mensch" oder so.

    Sorry natürlich driften wir hier ab. Das sollte auch gar nicht hier hin - sorry

    Aber wie schon erwähnt, auch eine DIN ISO 9000ff Zertifizierung hat NIX aber auch gar NIX mit dem Produkt zu tun!!!!! Bitte nicht verwechseln - es wird das Unternehmen zertifiziert. D.h. es wird festgelegt, das es gewissen Regeln und Strukturen bei Angeboten, Lagerwirtschaft und Mahnwesen usw. gibt. Mehr nicht.
    So wie ich die Sache sehe, ist das einzige was hilft ein aussagefähiger Ryder (siehe dazu Olaf Henning Thread) an den sichdann die Verleiher halten MÜSSEN!!! Dann wird zumindest Materialtechnisch ein gewisser Standard erreicht. nur setzt das wieder voraus, dass der VAler ein gewisses MAß an technischem Verständnis haben muss und ob das immer gegeben ist wage ich zu bezweifeln.
    Denn wenn ich als Frontholz xyz haben will, dann will ich das oder vergleichbares (aber nicht Meyer verlangen und selbstbau akzeptieren)

    So und damit zurück zum Thema - nochmals Sorry
    Detto

    Erfolg hat nur,
    wer das eigentliche Problem wirklich löst!!!

  • Boerx
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    • 20. Oktober 2004 um 14:05
    • #44

    Ton_Opa

    Gerade bei großen Firmen ist es unheimlich wichtig Prozesse zu etablieren, die verhindern (sollen), dass es zu Fehlern kommt.

    Die selben Prozesse sind jedoch auch bei kleineren Firmen anwendbar.

    Zu jedem Prozess gehört aber auch wiederum eine Überprüfung und gegebenenfalls Optimierung des Prozesses.

    Ich glaube, dass ist es was Gume meinte. Und hier lassen sich auch gemeinsame (freiwillge?) Standards finden.

  • tonzwerg
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    • 20. Oktober 2004 um 17:04
    • #45

    Selbst bei größeren VA's, wo wirklich für jeden Scheiß Geld da ist, wird an der Technik herumgespart. Die Qualität unserer Dienstleistung ist eben nicht so vordergründig im Blickfeld der Veranstalter, wie z.B. die Tischdeko oder das 5-Gänge-Menü, was dann aufgetischt wird. Sicher würde es helfen, nicht über das Unwissen dieser Leute zu schimpfen, sondern ihnen nahezubringen, womit sie es zu tun haben und warum es sich lohnt, dafür Geld auszugeben.
    Dann würden auch sinnloe Baustellen, wo völlig überzogene Arbeitszeiten und fehlendes Catering (was ja leider immer wieder vorkommt), nicht die Technik-Crew abrandalieren, bevor (!) überhaupt ein Ton aus der Anlage gekommen ist. Wer 150% zur Showzeit leisten soll, der darf halt nicht vorher schon budget- und arbeitstechnisch vollkommen an die Wand gepresst werden. Sonst gibt's halt zur Show nur 75% Leistung. Und das ist es ja, was man immer wieder antrifft. Eigentlich nur logisch, oder ?

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • test
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    • 20. Oktober 2004 um 17:50
    • #46

    ich versuche mal ne zusammenfassung: im grunde kann man mit jedem mat geld verdienen. das problem ist nur es auf die stra0e zu bekommen. es gibt im moment einfach zu viel mat auf dem markt!!

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Seven
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    • 20. Oktober 2004 um 18:10
    • #47

    Ich glaube leider das viele Veranstalter auf ihrem Geld sitzen.
    Wir spielen bei einigen Veranstaltungen seit einigen Jahren Publikumsrekorde Jahr und Jahr. Ich will ja nicht mal behaupten, dass das an uns liegt, aber wir haben halt ein "großes" Konzept was sich in einem wachsenden Publikum wiederspiegelt.

    Nun spielen wir zb Veranstaltung X seit 4 Jahre, also jedes Jahr. Die Zuschauerzahl hat sich sich insgesamt um gut 80% gesteigert, bei 20% höheren Eintrittspreisen. Die Location ist nun am Ende. Mehr geht einfach nicht. Und nun unterhalten geht der Technik Etat um ein paar Punkte nach oben und die Leute überlegen uns zu kicken, weil wir zu teuer sind und sie ja keinen Gewinn machen.

    ich bin bald fertig mit meinem BWL Studium, bin seit über 15 Jahren Musiker und arbeite seit gut 10 Jahren in unserer Branche und habe selber schon einige Veranstalter beraten und mittlere Veranstaltunge technisch und organisatorisch betreut. Ich weiss was der Spass kostet und wie sich die Kosten zusammensetzen und ich habe keine Lust mehr mich von Veranstaltern ausnehmen und verarschen zu lassen.

    Warum sind bei einem 3000 Mann Event mit 7 € Eintritt und einem Getränkeumsatz von 2 Kühllastern 5000 € für eine Band incl. angemessener Technik zuviel? :evil:

    Achso hier fehlt ein Kotz-Smiley
    :twisted:
    gruß
    Jan

  • test
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    • 20. Oktober 2004 um 19:35
    • #48

    geiz ist geil :D:D

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  • Boerx
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    • 20. Oktober 2004 um 20:17
    • #49
    Zitat von "Seven"


    Warum sind bei einem 3000 Mann Event mit 7 € Eintritt und einem Getränkeumsatz von 2 Kühllastern 5000 € für eine Band incl. angemessener Technik zuviel? :evil:

    Achso hier fehlt ein Kotz-Smiley
    :twisted:
    gruß
    Jan

    Zuviel wohl nicht, aber der Veranstalter wird sich ganz einfach denken
    " Wenn die Band die Hütte bisher mit ihrer "billigeren" Technik voll bekommen hat und sich das Publikum nicht beschwert hat, wieso soll ich dann jetzt mehr für die Band zahlen, wenn die Hütte eh nicht voller geht"?


    Aber ich glaub das ursprüngliche Thema war ein anderes.

  • rockline
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    • 20. Oktober 2004 um 20:27
    • #50

    Laßt uns hier ein Brett einrichten mit einer ganz wertfreien Beschreibung des Materials, des Techniker und Personalverhaltens, und mit der Zeit wird daraus eine schöne Portraitierung diverser Companys! Somit kann sich jeder ein Bild von den zu erwartenden Zuständen machen.

    Bei manchen Kollegen hier im Forum kann ich mir ja auch durch langfristiges Beobachten der Beiträge ein recht schlüssiges Bild machen, und wüßte genau was ich davon zu halten hätte!

    In einem Portraitbrett wäre alles klar und deutlich beschrieben - aber nicht vom Betrieber selber, sondern von den neutralen Technikern vor Ort!
    Stefan

  • guma
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    • 20. Oktober 2004 um 21:04
    • #51

    @ rockline

    Auch keine schlechte Idee. Für die "Insider" ist ja eh klar was man von wem zu halten hat oder ? Ich denke ich wüßte bei zumindest den Vielschreibern was mich auf einem Mixerjob zu erwartet.

  • f8274
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    • 22. Oktober 2004 um 22:59
    • #52

    rockline: ist das ein witz? eine firma a soll über die techniker der fa. b öffentlich, aber anonym urteilen?

    es war schon immer professioneller, einen kunden bzw. interessenten von den eigenen stärken zu überzeugen als einer buchung durch schlechtrederei über die mitbewerber nachzujagen.

    nebenbei: feedbackbögen gibt es bei uns schon seit fast 10 jahren. wir senden sie ab bestimmter umsatzgröße kunden nach ihrer va zu, selbst stammkunden. das hilft uns und gefällt den veranstaltern. denke, das ist ein alter hut, der aber genau passt. eine firmeneigene (!) qualitätskontrolle tut also kunden wie anbietern gut, und weil auch ich bei größeren companies manchmal das engagement kleinerer firmen vermisse, wächst ihre bedeutung mit der größe einer fa.

    ich habe einen interessenten, der sich bei einem 5-stelligem budget heftig über die leistung einer ton & licht-fa. beklagt, da ständig etwas in die hose geht. und da baut kein garagen-verleih mist. da ruiniert routine aufgrund fehlendem qualitätsmanagements. ich versuche, mir für dankbare kunden den a. aufzureissen und arbeite stetig an der verbesserung meiner leistungen. dafür ignoriere ich immer mehr die geiz-ist-geil-veranstalter.

    das eingangspost kann ich durchaus nachvollziehen, allein es nützt nichts! kunden, denen die qualitätsunterschiede und eklatante mängel bei der technischen umsetzung ihrer va nicht einmal mitbekommen, kann man auch nicht durch eine qualitäts-zertifiziererei gewinnen. sie sind mit den in UNSEREN (!) augen bescheidenen leistungen des marktes zufrieden. auch gut. man muss ihnen ja nicht zwangsweise ein produkt aufschwätzen, das sie weder benötigen, noch bezahlen wollen.

    an ihnen verschwende ich keine zeit mehr.

  • Seven
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    • 22. Oktober 2004 um 23:38
    • #53

    Ja das Ausgangsthema mag ein anderes sein, aber ich versuche Gründe zu finden, warum wir da stehen, wo wir momentan stehen und wie wir dahin gekommen sind und warum wir da momentan nicht wegkommen.

    Und "Geiz ist geil" ist leider wohl die passende Umschreibung des ganzen.

  • rockline
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    • 23. Oktober 2004 um 08:23
    • #54
    Zitat von "f8274"

    rockline: ist das ein witz? eine firma a soll über die techniker der fa. b öffentlich, aber anonym urteilen?

    Nööö, dass ist kein Witz. Was meinst Du was ich für eine gute Beobachtungsgabe habe? Ich erkenne bereits nach 20 Minuten mit was für Kandidaten ich es auf der Gastbaustelle zu tun habe. Sowohl technischer Stand als auch personell!

    Und warum sollte man solche Erfahrungen nicht als Beurteilung abgeben können? Was nützt euch denn euer Feedbackbogen, man erkennt doch bereits im Verlauf des Ablaufs einer Dienstleistung am Kunden wie es gelaufen ist. Da sind wir in der Lage selbstkritisch die Schwachpunkte zu erkennen.

    Aber wenn ich eine Firma beschreibe sollte das objektiv und ohne Verhältnisswerbung sein. Solcherart Angaben klären zumindest schon mal darüber auf, was für Material überhaupt verwendet wird, sind/waren die Leute wach und wie war das System verkabelt! Am letzteren erkenne ich immer ganz sicher wo ich bin.......
    Stefan

  • f8274
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    • 24. Oktober 2004 um 20:56
    • #55

    Bin da anderer Auffasung. Wie viele Potentialkunden schauten in ein solches Pamphlet, und wieviele gäben etwas auf eine Firmenmeinung zu ihrer Konkurrenz?

    Deine Auffassung...

    Zitat

    Da sind wir in der Lage selbstkritisch die Schwachpunkte zu erkennen.

    ...(also ohne firmeneigene Feedbackbögen für die Kunden) birgt die Gefahr, dass durch Betriebsblindheit oder anderer Effekte Schwachstellen aus der Sicht des Kunden eben nicht erkannt werden. Über ein Lob eines VAers am Schluss der Veranstaltung freut sich jeder. Wie der Kunde die abgegebene Leistung wirklich sieht, nachdem er mal drüber geschlafen hat, erfährt man hingegen nicht automatisch. Auch benötigt der VA selbst Zeit, um Feedbacks seiner Mitarbeiter/Gäste/Kunden einzufangen und zu bewerten.

    Zitat

    Aber wenn ich eine Firma beschreibe sollte das objektiv...

    -> Deine Beschreibung ist aber subjektiv, weil sie nunmal nicht von neutraler Quelle stammt. Bist Du Dir auch bewusst darüber, dass Deine Eindrücke über eine company nur Momentaufnahmen sind, die weder die gesamte Breite des Wettbewerberangebotes (Material, Personal etc.), noch dessen Weiterentwicklungen abbilden?

    Ich sehe hier jedenfalls keinen Raum zur Realisation Deiner Vorstellungen.

    Nichts für Ungut,

    Gruß f8274

  • Inselgert
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    • 25. Oktober 2004 um 10:38
    • #56

    Also eigentlich redet ihr ja alle das gleiche. Ihr habt nur einen Qualitaetssichernden Faktor vergessen. GELD!
    Alle diese Ideen sind sicher gut, haben allerdings den Nachteil das sie Geld kosten.
    Demnach ist es sicher fuer die Firma die viel Geld hat und verdient einfacher die Qualitaet hochzuschrauben.
    Um so etwas zu realiesieren muss man wie beim Sport gleiche Ausgangsvorausetzungen schaffen!
    Also als erstes mal die Preise hoch.
    Zu technikern kann ich nur sagen.
    Dinge wie Hotel Doppelzimmer, kein Catering und zu knappe Personalstruktur sorgen dafuer das die sogenannten A Techniker weglaufen.
    Equipment ist dann nur noch sekundaer wichtig. Nen guter Tonmann kriegt das schon irgentwie hin.!!!
    Der allerwichtigste Punkt sollte jedoch die gesunde Selbsteinschaetzung sein. Nicht einfach jeden Job nehmen und sich nicht zu fein sein mal auf jemanden zu verweisen der es besser kann.
    Wenn mich einer nach nem DJ fragt kriegt er auch nur Telefonnummern und nicht mich! Vieleicht erinnert sich der DJ mal dran wenn er ne Anfrage nach nem Metaltonmann hat! :lol:

  • wora
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    • 25. Oktober 2004 um 21:52
    • #57
    Zitat von "Inselgert"

    ...Der allerwichtigste Punkt sollte jedoch die gesunde Selbsteinschaetzung sein. Nicht einfach jeden Job nehmen und sich nicht zu fein sein mal auf jemanden zu verweisen der es besser kann...

    und genau an diesem punkt hapert es ziemlich oft!!!

    genau deswegen bekommt man ja z.b. die abenteuerlichsten installationen (vor allem in discos :shock: ) zu sehen, weil ja jeder denkt "oooch, die paar lautsprecher. ich hab daheim auch ne stereoanlage, das kann ich auch"
    (den spruch hab ich tatsächlich mal von nem elektriker gehört...)


    was fehlt ist ein bisschen lobbyarbeit der professionellen beschaller (also die von dem job leben müssen).
    in anderen branchen wird das ja auch praktiziert.

    wenn zumindest für wichtigere veranstaltungen und installationen eine verpflichtung bestünde "richtige" fachleute heranzuziehen, dann wäre damit sicher schon viel gerettet.
    da wird es ja trotzdem wettbewerb geben, aber eben unter fachleuten - und nicht zwischen profibeschallern und elektrikern...

    frag mich aber jetzt nicht, wie man das hinbekommen soll ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Boerx
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    • 26. Oktober 2004 um 09:56
    • #58

    Worüber sich vielleicht zuerst mal klar werden sollte ist:

    a) Geht es darum einen Service für VAler zu bieten um ihnen zu helfen einen qualitativ guten BEschaller auszuwählene

    oder

    b) Geht es darum Richtlinen, Standards, Prozesse zu erarbeiten mit denen die Beschaller ihre eigene Qualität kontrollieren, sichern und steigern können

  • ADMIN
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    • 26. Oktober 2004 um 11:28
    • #59
    Zitat von "Boerx"

    Worüber sich vielleicht zuerst mal klar werden sollte ist:

    a) Geht es darum einen Service für VAler zu bieten um ihnen zu helfen einen qualitativ guten BEschaller auszuwählene

    oder

    b) Geht es darum Richtlinen, Standards, Prozesse zu erarbeiten mit denen die Beschaller ihre eigene Qualität kontrollieren, sichern und steigern können

    oder geht es (auch das wurde verschiedentlich andiskutiert) um

    c) um ein Bewertungssystem, mit dem der Veranstalter die Spreu vom Weizen trennen kann. Da bin ich allerdings sehr skeptisch.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • RaveN
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    258
    • 26. Oktober 2004 um 11:34
    • #60

    Qualitätsmanagement findet firmenintern statt um einen Wettbewerbsvorteil zu haben. Verglichen wird dann extern mehr oder weniger unabhängig. Der Wettbewerbsvorteil deutscher Autos war lange Zeit die hohe, gleichbleibende Qualität die sie gegenüber vielen ausländischen Marken ausgezeichnet hat und weswegen sie gekauft werden/wurden. Den Vergleich machen dann meist Fachzeitschriften oder Stiftung Warentest beispielsweise. Das restliche autospezifische Wissen wird dann den Kunden durch die Autoindustrie beigebracht und heisst dann Werbung. "Hallo lieber Kunde, schaumal ich habe ein besonderes Sicherheismerkmal, einen sparsamen/leistungstarken Motor, was auch immer, dies stelle ich durch Qualitätsmanagement sicher und deshalb willst du mein Auto kaufen und nicht den Tojota da drüben auch wenn er billiger ist."

    Auf der einen Seite wird über Geiz-ist-Geil gejammert, auf der anderen Seite kostet eine QC dann aber zuviel Geld. Das passt so nicht zusammen. Geiz-ist-Geil ist wirschaftliches Handeln in Worte gefasst.

    "Die Veranstalter wollen die Technik immer billiger." Ja und? Alles andere aber auch. Mit dem Getränkelieferanten wird über Preise verhandelt, ist die Druckerei zu teuer wird eine billigere gesucht und auch über die Saalmiete muss nochmal gesprochen werden. Die immerwährende Suche nach dem günstigeren EK. Schaut mal in die Wirtschaftsteile der Zeitungen. Die Umsätze steigen kaum, aber die Gewinne erhöhen sich weil die Kosten reduziert werden. Hier wird doch genauso von allen gefragt was denn der Verstärker mit Zauberschein kostet, oder geht nicht nochwas wenn man gleich 10 nimmt.

    Kosten reduzieren ist also auch für Techikfirmen wichtig. Und wie lassen sich einfacher Kosten reduzieren als wenn man zuerst die internen Abläufe optimiert? Das wiederum geht nur wenn man die Projekte nach deren Abschluss nocheinmal analysiert. Wo waren Probleme? Wie können diese ausgeräumt werden? War die Planung ok? Zeitabläufe in Ordnung? Steht vielleicht das Material im Lager ungünstig so dass man gleich mal 2 Stunden vertrödelt hat? Wie hat die Zusammenarbeit mit Freelancern, den anderen Firmen und dem Auftraggeber funktioniert? Kommunitaktionsprobleme? Auf unserer oder auf der anderen Seite? Wie können diese in Zukunft vermieden werden?
    Und alles festgehalten im Logbuch, Archiv, Datenbank, Projekt-Report nennt´s wie ihr wollt.
    Fehler können einmal begangen werden und ein Problem braucht nur einmal gelöst werden. Das geht dann schon in Richtung des ISO Gedankens. Und in kleinere Firmen kostet das erstmal eher die Zeit vom Chef als gleich riesige Euro-Berge.

    Jetzt kann aber auch ein Azubi evtl. die grobe Planung einer kleineren VA vorbereiten.
    "So einen Job hatten wir doch vor zwei Jahren schonmal, schau mal om Archiv ob da was besonderes war. Und dann nimmst du die alten Pläne und machst das mal für die jetztige VA fertig, wir schauen dann nochmal zusammen drüber." Zeit gespart und das ganze dann auch noch eine billigere Arbeitskraft. Na prima, dann können wir den Preis vielleicht doch halten.

    Und meiner Meinung nach extrem wichtig: die Nachbesprechung mit dem Kunden.
    Zum einen um die eigene Leistung aus anderer Sicht mitgeteilt zu bekommen. Eventuelle Fehler für den nächsten Job zu beheben oder die Kommunikation auf einen Nenner zu bringen. Die 24 MHs Backlight waren spitze. Allerdings war der Umsatz and der Bar nicht ganz wie erwartet. Also das nächste mal nur 22 Wackler, dafür aber 4 PAR-Bars für die Theken. Der ganze Spass muss nun mal Geld bringen.
    Zum anderen aber um die Werbetrommel zu rühren und zwar gewaltig. Schliesslich soll ja eine Dienstleistung verkauft werden. Der Hauptplan von Mercedes ist nicht Autos zu bauen, sondern welche zu verkaufen. Ein Veranstalten kauft in der Regel die Durchführung einer Produktion. Nicht das Zusammenstecken von Kabeln, Boxen und Amps. Das bekommt auch noch ein HKS hin. Allerding weiss der HKS wenig von den einzuhaltenden Normen und Richtlinien, der Veranstalter eher noch weniger. Der professionelle Betrieb aber (hoffenlich) schon, arbeitet danach, sorgt für deren Einhaltung und schult seine Mitarbeiter. Auch das ist Qualitätssicherung. Dies kann man dem Auftraggeber verkaufen. Zufällig zwei, drei Bilder von eingestürztem Trussing im Laptop dabei. Vom wichtigen e-check des Equipments in der nächsten Woche erzählen. Oder einfliessen lassen was es schon für Urteile und Schadenersatzforderungen wegen durch zu hohen Klirr hervorgerufene Gehörschäden gab. Dann wird sich der Auftraggeber zweimal überlegen ob er irgendwelche klapprigen Amps und billige plärr Anlagen stehen haben möchte. Oder vielleicht doch lieber eine regelkonform arbeitende Firma mit professionellem Equipment die teurer ist aber durch ihr interne Qulitätssicherung eine verlässlichere Leistung bietet. Also statt dem Kia doch lieber den Benz.
    Ein Verkaufsgespräch geht einfach leichter von der Hand wenn man sich seiner Vorteile bewusst ist, im Bezug auf QC also eigene Standards festlegt, optimiert und überwacht.

    Ein klares JA zur eigenen, internen Qualitätssicherung.

    Ich denke somit geht es um a.) und b.). Die eigene Qualitätsüberwachung hilft einem selber ist aber zugleich die Hilfe für den VA einen professionellen Betrieb zu erkennen.

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