Habe letztens meine Bässe einem kleinen Hörtest unterzogen: Zuerst an 4 Ohm - klingt sehr definiert und trocken. Dann an 2 Ohm - klingt irgendwie wabbriger und nicht mir mit so viel schönem Punch.
Verwendete Amps: EV P3000
Boxen: EAW SB600
Würde mich mal interessieren was Ihr dazu sagt, bzw. was für Erfahrungen Ihr schon klanglich mit Bässen an 2 Ohm gemacht habt.
Ist nämlich schon recht bitter, wenn man das ganze System auf 4 Ohm laufen läßt, obwohl die Amps 2 Ohm vertragen würden.
Kostet viel viel Strom, viel viel Geld und viel viel Kraftaufwand...
2 Ohm bei Bässen
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Anonymous -
4. November 2002 um 21:00
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Wenn du deine Amps an 4 Ohm laufen läßt, aber unbedingt der Meinung bist die letzten paar Watt rauskitzeln zu müssen (und deine Amps der gleichen Meinung sind;-), dann brück die Amps halt an deinen 4 Ohm Last, dann kannst du sie ganz "auswinden" :wink:
Grüße,
Fux -
Hat ja aber mit Brücken nichts zu tun, meine Frage. Außerdem hätte ich dann 3000Watt an 4Ohm was ich ja auch nicht brauchen kann, und brücken auf 2Ohm ist sowieso nie drinn...
Mich hätte interessiert was Ihr rein klanglich zu Bässen an 2Ohm sagt. Gibt's Amps die das ein wenig besser können, oder klingt 2Ohm einfach (auch oder gerade im Bassbereich?) immer hörbar schlechter als 4Ohm? -
Wenn deine Kabel kurz bzw. dick genug sind brauchst du "nur" noch eine Endstufe, die wirklich ordentlich 2Ohm macht.
Z.B. Crown VZ5000
oder von QSC die PL6.0 oder PL9.0
Oder die neuen Camco Vortex
etc.
Bei den meißten zwar 2 Ohm stabilen Endstufen (wie meinen QSC MX3000a) kann man zwar 4 Bässe je Seite (im Notfall) dranhängen, da kommen da aber pro Bass dann nur noch so 400 Watt an, was den dicken RCF 18"er dann nicht mehr gerade umhaut.
Soweit ein 2 Ohm Betrieb überhaupt sinnvoll ist (du kannst dann, wenn dir auf der VA ein Amp abkotzt, nicht einfach die Töner auf die andere Endstufe mit dazuhängen) kommt da Leistungsmäßig für die vielen Chassis nur dann noch genügend raus, wenn du die ganz großen Teile wie oben beschrieben hast.
Aber gerade die, die sich diese leisten können, kaufen sie dann eigentlich nicht aus Sparmassnahmen um möglichst viele Bässe parallel dran zu hängen, sondern einfach um mehr Headroom zu haben. (meine ich)Grüße,
Fux -
Viel Spaß bei der Lektüre des Threads Schaltnetzteil-Endstufen. Kann man Kabel hören ?
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Im 2-Ohm-Betrieb
a) ist der Dämpfungsfaktor nur halb so hoch
b) Fallen Leitungs- und Übergangswiderstände doppelt ins Gewicht
c) Ist die verfügbare relative Elko-Kapazität nur halb so hoch
d) Wird an der Endstufe doppelt so viel Wärme umgesetzt.
4-Ohm-Betrieb hat schon seine Gründe...
2-Ohm-Betrieb kann Sinn machen
a) Übergangsweise, bis man sich halt die weiteren Endstufen leisten kann
b) Wenn die Amps ohnehin unter 50% ausgelastet sind (beispielsweise bei harten Lärmschutzauflagen. Warum stellt man dann nicht weniger Boxen hin? Aus optischen Gründe, weil's im Rider steht, für Interferenz-Maximierung...)
Ich würde schon aus Redundanzgründen lieber mehr Endstufen haben als leistungsfähigere...
Und wenn schon 2-Ohm-Betrieb, dann splittet direkt hinter dem Amp und zieht ab dann die Lutsprecherkabel getrennt.
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ADMIN
Das is mal wieder ne Antwort, wo jemand was mit anfangen kann!! nicht so wie
@Tonzerg
Ich liebe Ironie, aber du bist ja schon fast sarkastisch, bringt keinem was -
Wie viele Bässe hast Du denn?
Evtl wäre ein 2.6 Ohm Betrieb nicht so falsch?
Der Vorteil ist, daß der Amp nicht auf der letzten Stufe läuft, jedoch mehr bringt, als an 4 Ohm... -
Derweil mal 4 Doppel 15" - jedes Chassis einzeln 1000W/8Ohm. Dafür verwende ich 2x EV P3000. Hatte eben vor, noch 2 Doppel 15" pro Seite dazu zu hängen und hab' das eben schoneinmal simuliert indem ich alle 4 an eine P3000 gehängt hab' - so wäre das dann ja pro Seite. Dein Vorschlag mit 3 Chassis pro Kanal und 2,66 Ohm ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, nur werden es mit der Zeit wohl sicher noch zwei zusätzliche Amps werden.
Der undefiniertere Sound an 2 Ohm könnte wirklich was mit dem halbierten Dämpfungsfaktor zu tun haben - klingt einleuchtend...
Spielt jemand von Euch mit 2Ohm an Bässen ohne klangliche Einbußen??? -
Naja...ich habe einen bekannten, welcher 2 GAE Director Bässe gerne an einen Kanal einer Powerlight 6 hängt..
Er sagt die QSCs kommen erst richtug gut bei 2 Ohm.
Hatte aber noch keine Gelegenheit das mal in Ruhe nachzuvollziehen. -
Vielleicht komme ich bald in den Genuss!
Ich werde meine jetzigen PL's verkaufen und will mir ein paar größere zulegen...
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2 ohm klingt immer beschissen und weich.
macht bässe und amps kaputt.
macht die Anlage betriebs unsicherer.
als höstes der Gefühle würde ich auch zu 2,6 ohm tendieren.
8 ohm ist immer noch das beste auch klanglich.
viele kleine amps verwenden. da bringt fun und punch so wie resrve ohne ende.
da PA klingt halt auch geiler.
ist halt für den Geld beutel schädlicher es sei denn mann kauft tamps.
der amp hat einfach mal richtig controlle über ide Speaker.
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Wir fahren unsere doppel 18er fast ausschließlich im 2Ohm betrieb an RAM BUX3.4
oft auch an der Clippgrenze und manchmal auch darüber :smile:(meistens wenn wir schwaches Netz haben)
Vom Sound muß ich sagen, habe ich noch keine
Unterschiede festgestellt, vielleicht auch noch nicht richtig reingehört.
Die Amps haben damit keine Probleme.
LS-Leitungen sind meistens 10m mit 3qmm Querschnitt, nur bei größeren Sachen mit getrennten Amracks sind die Leitungen kürzer.
Mit ausfällen hatten wir bisher noch keine Probleme, haben deswegen auch keine Angst
mit nur einem Bass-Amp ne 1000er Veranstaltung zu machen. sollte es wirklich mal passieren kann man immer noch mono fahren.
Außerdem kann ich es mir ehrlich gesagt nicht leisten nur weil es vielleicht ein bisschen besser klingt die doppelte Menge
an Endstufen anzuschaffen.
Und geschleppt muß die außerdem werden .-(Gruß Holger
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2 ohm klingt immer beschissen und weich.
macht bässe und amps kaputt.
macht die Anlage betriebs unsicherer.
als höstes der Gefühle würde ich auch zu 2,6 ohm tendieren.
der amp hat einfach mal richtig controlle über ide Speaker.
Sorry TThorsten das ist Quatsch!
Bitte nicht verallgemeinern
Amps können völlig Problemlos auf 0.2....2Ohm designed werden.
zb:MA10000Einzige Problem ist das Kabel und Steckerverluste bei zb.0,5Ohm beachtet werden müssen...sprich die Kabel-Stecker werden dick und Teuer/schwer
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Ja, richtig. Es gibt eben Endstufen, die 2 Ohm sehr gut können. Das liegt dann aber nicht am Endstufen-DF, sondern daran, dass sich beim Design jemand Gedanken darüber gemacht hat, dass die Endstufe an 2 Ohm optimal läuft, anstatt, wie bei günstigen Amps üblich, dass sie an 2 Ohm zwar laufen, aber mehr auch nicht..... Bei manchen Amps ist es aber auch einfach Zufall, dass es gut klappt....
Der Kabel-Widerstand-Sache kann man ja entgegenwirken, indem man zu jeder Box ein Kabel legt, anstatt weiterzuschleifen.... so bleibt der RELATIVE Kabelwiderstand gleichhoch. Der Endstufen DF ist ja eher nicht so wichtig. Hauptsache er ist überhaupt noch über 100.
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ach scheisse
" amps können auf 0,2 ohm designt werden"
sind sie dass denn ????
ausser im carhifi bereich gibts da im PA bereich nix.
und im normalen sieht es doch so aus.
500@8ohm
800@4ohm
1000@2ohm
theooretisch sind ja bei impedanz halbierung
95% mehr dirnist das im normalen leben der FAll ???
Nein.
warum machts keiner.
Ist wohl zu teuer.
warum ist es zu teuer, da ein einer 500w@8ohm der trafo mit 1500kva sehr gross schwer und teuer wird.
und auch die Batterie aus Elkos um ca. 1F zu haben leider auch .
also nerv uns nihct mit dem könnte und kein problem.
Sag mir lieber ob ich den Tamp kaufen soll und was ich da schaltungs technisch ändere, dass das die bass und 1ohm waffe wird.
so eine art bebilderter MODDING vorschlag wie im PC bereich üblich.
da wäre mir echt geholfen.
kosten sollte das MODDing max 200€
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tthorsten am 2002-11-05 18:43 ]</font>
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ZitatAlles anzeigen
tthorsten schrieb am 2002-11-05 18:40 :
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" amps können auf 0,2 ohm designt werden"
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ausser im carhifi bereich gibts da im PA bereich nix.
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ist das im normalen leben der FAll ???Nein.
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Sag mir lieber ob ich den Tamp kaufen soll und was ich da schaltungs technisch ändere, dass das die bass und 1ohm waffe wird.
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kosten sollte das MODDing max 200€
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tthorsten am 2002-11-05 18:43 ]</font>
tthorsten,der WF hats dir doch erklärt.
Wenn dein PA-Amp auf beispielsweise 0.4 ohm optimiert wäre, dann fällt der Kabel- und Übergangswiderstand viel stärker ins Gewicht. Toll, wenn deine halbe Verstärkerleistung in den Kabeln hängenbleibt.
Im Auto beispielsweise hast du hingegen viel kürzere Kabellängen. (Ich weiß ja nicht, was Du für ein Auto fährst...:wink: ).Und bevor du den TA2400 für 200,- plus Arbeitszeit verbastelst, kauf dir doch einfach einen zweiten.
cheers,
Anton A.PS doppelposting???
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Anton A. am 2002-11-05 19:05 ]</font>
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ich wollte hier aber kein könnte und so hören das nervt mich total.
hat nix mit praxis gezug zu tun.
nur dummes rum gelabbere.
im Car hifi bereich gab es mal 1,5jhare lang so nen hype um 0,5 ohm endstufen und so.
hat sich jetzt erledigt.
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[quote]
Jens Droessler schrieb am 2002-11-05 18:33 :
Ja, richtig. Es gibt eben Endstufen, die 2 Ohm sehr gut können. Das liegt dann aber nicht am Endstufen-DF, sondern daran, dass sich beim Design jemand Gedanken darüber gemacht hat, dass die Endstufe an 2 Ohm optimal läuft, anstatt, wie bei günstigen Amps üblich, dass sie an 2 Ohm zwar laufen, aber mehr auch nicht..... Bei manchen Amps ist es aber auch einfach Zufall, dass es gut klappt....Hi, welche Amps können das Deiner Meinung nach ganz gut? Interessieren würden mich persönliche Erfahrungen und nicht das übliche Vorurteil, daß Crown Macrotech und QSC PL sowieso alles super können.
Frage mich sowieso, warum sich keiner außer mir darüber ärgert, daß die VZ3600 nur drei Viertel der angegebenen Leistung auch tatsächlich liefert. Das finde ich irgendwie gar nicht sehr professionell... -
Im Car Hifi Bereich gab es diesen Hype weil es beim Db Drag Racing (wer hat die Lauteste Anlage im Auto) eine Klasseneinteilung nach Watt gab. Es wurde also geschaut wieviel Watt der Amp an 4 Ohm hat. Da so ein Amp der 0,25 Ohm stabil ist an 4 Ohm so gut wie keine Leistung hat konnte man deswegen in einer kleineren Klasse starten.
Der Dämpfungsfaktor verhält sich proportional zum angeschlossenen Wiederstand. Halbiert man den angeschlossenen Wiederstand also von 4 auf 2 Ohm ist der Dämpfungsfaktor nur halb so groß. Ob das jetzt im PA Bereich eine große Rolle spielt weiss ich nicht. Ich kenne die Probleme mit dem Dämpfungsfaktor nur aus dem Car Hifi Bereich. Dort hört man und misst man nämlich Unterschiede zwischen Amps mit niedriegem DF (Class D Digital halt) und guten Analogen Endstufen. Die Class D hat halt einen DF von unter 100, eine schöne Analoge kann einen Dämpfungsfaktor von über 1000 haben. Es kam auch bei tests vor das eine Endstufe die mit weniger Watt angegeben wurde lauter war als eine Endstufe mit mehr Watt, dafür aber auch einem geringerem Dämpfungsfaktor.
Inwiefern da die Kabelwege und der Kabelquerschnitt da eine Rolle spielen kann ich nicht wirklich sagen, ich kann mir aber allerdings auch nicht erklären wie das was ich oben geschildert habe kommt. Ich denke mal es liegt am DF. -