Jazz Combo, Gitarrist spielt ne Telecaster über einen Fender Tonemaster. Überwiegend cleane bis maximal leicht angezerrte Sounds. Die bisherige Abnahme mit 609er Rasierer und RedBox ist mir etwas zu perkussiv und zu unterkühlt. Da die Kapelle auf der Bühne nicht sehr laut ist, bin ich am überlegen, dem Gitarrensound mal mit Großmembranen zu Leibe zu rücken.
Frage an die Gitarrenmenschen hier (SoundKlinik & Co): Irgendwelche Anregungen, welches Großmembran sich dafür am ehesten eignet? Bevor ich mir Testsamples zusammensuche, wollte ich erst mal ne Vorauswahl treffen.
Großmembran für "warmen" Gitarrensound.
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Auch, wenn ich kein Musiker bin antworte ich mal.
für Gitarrenboxen verwende ich gern ein C414, auch bei härterer Gangart.MfG
ERICH
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Zitat von "ERICH"
Auch, wenn ich kein Musiker bin antworte ich mal.
für Gitarrenboxen verwende ich gern ein C414, auch bei härterer Gangart.:wink: Es dürfen sich freilich auch "unmusikalische" Fachleute äußern...

Welche Erfahrungen hast Du in Bezug auf das Übersprechen von Rest-Bühnenlärm auf die C414? Was ja in Deinem Falle bei härterem Stoff zwangsläufig vorkommen dürfte?
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hatte ich auch erst befürchtet und war überrascht,
Keine Probleme mit übersprechen, zumindest ist es mir und den anderen Mixern nicht negativ aufgefallen.Niere sollte man aber schon einschalten. :wink: .
auch am Monitor gabs kein Problem, obwohl unsere 15"1" Monis nicht das grüne sind.MfG
ERICH
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Erfahrungen werden manchmal auch durch Notnägel gemacht.
Falsche Mikrofonkiste auf der Produktion ... :cry: Durch diese Situation kam ich dazu, notgedrungen mal ein RE20 an die Gitarre zu hängen, was zu verblüffenden positiven Ergebnissen führte.
Dies ist jedoch sehr stark davon abhängig, um was für einen Gitarrenamp und um was für eine Gitarre es sich handelt. Allerdings ist das auch immer relativ, da mehr als 50% des Gitarrensoundes (der Ton) durch die Finger und die Anschlagsdynamik (Feeling) des Musikers zum Gesamt-Gitarrensound führen. In Deinem Fall geht es ja um eine sauber gespielte Tele, welche von Haus aus sehr obertonreich ist. Hier wäre z. B. nach meiner Empfindung ein klassisches 57er voll fehl am Platz. Also probiere einfach mal ein RE20 aus und gib mal eine Rückinfo!Gerald1
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Ist zwar auch kein Großmembran, aber ein MD421 ist mal einen Versuch wert.
Macht in meinen Setup einen schönen bluesigen Sound. -
... wie wäre es mit einer kleinen dynamischen Kugel (z.B. altes PL-9 von EV) - mit sowas spiele ich ... keine EQing am Mixer nötig ... und ein sehr "runder" Sound (Verstärker: "Vollröhre" Marshall DSL-401 ...) ?
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Hi
Ein Gitarrist hat bei mir mal sein Rode NT1 mitgebracht. Es gab keine Probleme. Klang war sicher weniger scharf als ein SM57, aber in dem kleinen Raum benötigte ich das Mikro nur zum stützen der Solis, so kann ich eigentlich nichts definitives zum Sound sagen.
Im Studio gefällt mir Großmembran erst ab einen halben Meter Abstand, was live aber keine Option ist.
Gruß
Rainer -
MD-421 macht sich auch sehr gut.
Was ich bei leisen Bands auch als angenehm entfinde ist das AT4040. Ich meine Olli hatte das mal erwähnt und danach hab ich es auch mal an Gitarre getest und war recht angetan. Allerdings auch ne sehr diszipliniert 4 Mann Band.
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ich verwende auch ab und an mal ein AT4050 (als niere geschaltet) am gitarrenamp... das klingt ganz nett.
aber wenn man mit einem MD409 (oder nachfolger) keinen einigermaßen warmen ton aus dem gitarrenamp bekommt, dann bezweifle ich mal das es mit einer kondensator-großmembran viel besser gehen wird.versuch doch mal, das mikro am äusseren rand des speakers (z.b. auf die sicke) auszurichten, damit die obertöne der kalotte weniger direkt ins mikro strahlen... das klingt dann normalerweise fetter.
EDIT: kleinen schreibfehler eliminiert...
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Vor ca. einem Jahr haben wir uns 2 Audio Techica AT 4040 zugelegt.
Eigentlicher Sinn war die Verwendung als super posiges Overhead Mic.
Ich hab die Mics dann spaßeshalber bei einem Gig mal an die Git Amps moniert & war wirklich begeistert von dem klaren, transparenten & sehr druckvollem Sound.
Seither sind bei mir fast nur noch AT4040 Mics an den GIT Amps.
Noch deluxer ist mit Sicherheit das 4050 von Wora - aber natürlich auch teurer.
Was Preis/Leistung angeht liegt das AT ganz weit vorne!Gruß
Oliver -
Evtl. mal Röhre probieren, kann man einen tollen weichen und warmen Sound hinbekommen. Was erstaunlich gut klingt (in meinen Ohren) ist das AT AE5100.
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AKG C3000, wurde schon von einigen Kunden gefordert und klang dann meinem eindruck nach sowohl bei clean-Sounds aber auch bei Verzerrung nicht schlecht.
Antesten ...
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Kann ich nicht verstehen. AKG C3000 vor Gitarrenamps ist für mich der Horror! 414 ist auch nicht besser, vollkommen klinischer Sound.
AT 4050 verwende ich manchmal im Studio, allerdings in Kombination mit was dynamischen 421, 509, 57, seltenst alleine. Großmembranen sind nicht unbedingt wärmer, sondern breiter. Will sagen: Mehr Low- und vor allem mehr HiEnd. Gemischt mit dynamischen Kapseln braucht man im Studio oftmals keinen EQ mehr, sondern macht den Sound mit der Mischung aus den verschienden Mikros.
Live benutzte ich fast ausschließlich 509/609 oder 57. Großmembran hab ich da nie vermisst...
Grüsse
WW -
Um mal hier ein Feedback zu geben:
Für den Sound, der in das Klangbild der Kapelle passt, hat sich mittlerweile der "Elefantenpimmel" (RE20) als am tauglichsten erwiesen. Auf kleinen Bühnen werde ich aus Platzgründen weiterhin mit 609 arbeiten, aber "schöner" klingt das RE20 in dem Falle definitiv!
Danke an Gerald1 für den Tipp. -
... RE-20 ... war das nicht dieses selektierte PL-20 von EV ... oder verwechsel ich das jetzt ?
Viele Grüsse
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hallo,
laut evi hatte das re-20 die selektierten bauteile...
lg alex
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(OT)
das irritiert mich ein wenig... wir hatten früher sowohl RE20 als auch PL20 im einsatz, allerdings nicht an der gitarre sondern für kickdrum und bläser. in der bassdrum gefiel mir das PL20 besser...
(ende OT) -
wora
... sahen die Mikros denn - von der Form her - sehr ähnlich ... oder gleich ... aus?
Ich hab keine alten EV-Prospekte mehr und kann das nicht mehr überprüfen.Viele Grüsse
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