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Einschaltproblem bei Amptec A 2.0

  • Thomas
  • 5. November 2004 um 13:58
  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 5. November 2004 um 13:58
    • #1

    Ich hab vor nen paar Tagen eine gebrauchte Amptec A 2.0 gekauft und habe nun das Problem, dass es mir die Sicherungsautomaten fast jedesmal rauswirft. Ich wollte fragen ob die Stufe dafür bekannt ist?
    Falls nicht geh ich mal davon aus, dass die Einschaltverzögerung ne macke hat. (kenne mich recht gut damit aus und werde das wohl auch reparieren können, hatte aber noch keine Zeit mir die Stufe anzuschauen und wollte erstmal fragen ob das eventuell bei den stufen normal ist)

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 5. November 2004 um 14:38
    • #2

    ist mir jetzt nicht unbedingt als "normal" bekannt die FAT2.9 ist ja baugleich.
    da Du Dich ja auskennst - schaue mal ob das RElais das den Widerstand überbrückt nen "hänger" hat wenn Du diePlatine ausbaust bitte vorsicht da hängen LowESR Elkos mit knapp 230 V DC drauf es sit äusserst ungesund da hinzulangen udn für die ohren nicht förderlich die einfach mit Schaubenzieher kurz zu schliessen nach einiger zeit - wenn Du die version mit den Entlade R'S hast ist aber keine Gefahr mehr

    oder hast Du die Stufe von dem der mal hier im Forumdas problem mit dem NEtzschalter Verpolen hatte ? :)

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • pm-acustics
    Profi
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    3.542
    • 5. November 2004 um 14:59
    • #3
    Zitat von "TBF"

    wenn Du diePlatine ausbaust bitte vorsicht da hängen LowESR Elkos mit knapp 230 V DC drauf es sit äusserst ungesund da hinzulangen udn für die ohren nicht förderlich die einfach mit Schaubenzieher kurz zu schliessen nach einiger zeit - wenn Du die version mit den Entlade R'S hast ist aber keine Gefahr mehr


    Man könnte ja auch zum Entladen der Speicherelkos eine Glühlampe benutzen, das macht keinen Krach und gibt kurz Licht......... :D

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 5. November 2004 um 20:02
    • #4

    Ist mir beim ersten einschalten meiner A2.0 auch passiert, war aber bisher ein Einzelfall (10A Automat wo Werkstattlicht und Kühlschrank mit dran hing)

    blubb.

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 6. November 2004 um 06:37
    • #5

    hehe keine bange ich eltlade die elkos nicht mitm schraubendreher ;)
    in der firma in der ich nebenbei arbeite (bin etechnik student...) hat mal jemand versucht nen 450 volt elko in wasserflaschenformat mit nem schraubendreher zu entladen.
    das ergebniss könnt ihr euch denken. schrauberdreher verdampft und mitarbeiter wochenlang im krankenhaus.
    nunja ich werd sie heute mal aufmachen. bin eben erst vom job gekommen...
    kann eigentlich nicht viel drann sein. hab das gefühl, dass das relais ohne verzögerung sofort anzieht...

    p.s. stufe stammt ausm ebay...

  • psy
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    1
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    597
    • 6. November 2004 um 15:24
    • #6

    hatet das problem früher bei jeder stufe die hier stand
    kann das nicht auch an einer zu knappen sicherung hängen?
    hab hier jetzt ne extra sicherung für endstufe die nen höheren start strom für ne halbe sec oder so zulässt und dann erst kappen würde aber jetzt gehts!
    is nur ne idee kann auch sein das ich völlig flashc liege!

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 6. November 2004 um 15:56
    • #7

    ähm das wär zu einfach, das wär mein erster gedanke gewesen.
    die automaten sind aber schon träge von daher...
    nunja ich mach sie nun auf.

  • Wolfpack
    Beiträge
    905
    • 8. November 2004 um 08:24
    • #8

    Also ich hab drei "Amptec 2.0" (PSE SM2000 / FPA2.9) und alle drei werfen einen 10A B-LS-Automaten ungefragt raus... da hilft dann nur Kondensatoren aufpumpen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle drei nen Hau weg haben... oder?!

    Ich nehme es inzwischen als gegeben hin und wenn ich weiß, dass ich mit 10er-Automaten zu tun bekomme, ist halt ein Einschaltstrombegrenzer mit im Werkzeugkoffer. Oder ich pumpe die Amps im Notfall vor der Veranstaltung auf. Ist zwar nicht das Gesündeste, aber was will man machen.

    DeejayCity.de
    Wolfgang Röhler
    Genovevaweg 23
    80689 München

  • TBF
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    1.785
    • 8. November 2004 um 13:54
    • #9

    schau mal das Relais an beim 22 Ohm Einschaltstrombegrenz widerstand obs überhaupt schaltet oder festgebrannt ist bzw. überhauptrichtig angesteuert wird oder gibts von der Stufe untersch. Serien?

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Wellenfront
    Beiträge
    2.083
    • 8. November 2004 um 14:11
    • #10

    Moin
    Bei Endstufen mit Hilfnetzteil wird trotz defekten Begrenzungswiderstand nach der Softstartzeit Eingeschaltet.
    Bei vorhandenden Hilftrafo also Begrenzungswiderstand messen.
    Der Begrenzungswiderstand ist gross und in der Nähe eines Relais.

    Gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 8. November 2004 um 17:35
    • #11

    soderle hab das teilchen grade mal auseinander gepflückt.
    schaltung sieht folgendermaßen aus:

    netztspannung geht über 15 ohm 10 watt widerstand auf trafo.
    am trafo ist eine 12 volt wicklung, die über einen 1,2 ohm widerstand danach über ne diode (zum gleichrichten) auf nen 220 µF kondensator geht über welchem das relais liegt. das relais schaltet dann den dicken 15 ohm widerstand kurz und fertig.
    alles eigentlich recht simpel.
    das blöde ist nur alle bauteile sind in ordnung. mhhh designfehler?
    oder bestückungsfehler?
    *edit*

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas (11. November 2004 um 15:16)

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 8. November 2004 um 18:55
    • #12

    mhh hab gerade mal ausgerechnet ab wann die schaltspannung des relais mit der jetzigen schaltung erreicht wird.

    0,0005 sekunden wenn ich davon ausgehe dass ich ne ideale gleichspannung habe. ist natürlich jetzt wegen der einweggleichrichtung nicht der fall, aber trotzdem, irgendwas stimmt da vorne und hinten nicht.
    der kleine widerstand mit 1,2 ohm ist doch viel viel viel zu klein oder mach ich da im moment nen denkfehler?

    gibt es irgend nen erfahrungswert ab wann ich etwa das netzteil voll an das netz lassen darf? also wieviel sekunden etwa?

  • TBF
    Beiträge
    1.785
    • 9. November 2004 um 16:39
    • #13

    wenn die Elkos voll sind :)
    habe nachgesehn bei mir ist 22 ohm drin plus NTC lt. Plan von anno tobak sollten 15 ohm drin sein - hast Du ein großes Postfach? wenn ja -> PN

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 11. November 2004 um 15:15
    • #14

    So damit auch alle anderen, bei denen eventuell mal das gleiche Problem auftritt wissen wie sie es lösen können:
    - Der 15Ohm 10 Watt Widerstand bleibt so wie er ist.
    - Der 1,2 Ohm Widerstand, welcher den kleinen Elko läd wird durch einen 100 Ohm Widerstand mit min 1 Watt ersetzt. Ich habe 2 x 47 Ohm 1 Watt benutzt um eine größere Oberfläche zu erreichen, damit die Wärme besser abgeführt wird. Dies wird dann im Betrieb 29 Grad warm, was im grünen Bereich liegt.
    - Der 220 µF Kondensator wird durch einen 1000µF min 40 Volt 105 Grad Typen ersetzt.

    Danach fliegt die Sicherung bei mir auch dann nicht mehr, wenn noch andere Geräte zur selben Zeit eingeschaltet werden. (16 Ampere Sicherung).

    Am Schluss noch ein Sicherheitshinweis:
    Den oben genannten Umbau sollte mann nur dann ausführen wenn man sich wirklich damit auskennt! Die auf der Leiterkarte verbauten 120 Volt Elkos speichern eine sehr hohe Energie welche sehr gefährlich werden kann. Desweiteren verliert man durch den Umbau natürlich seine Garantie. Für Schäden die durch den Umbau entstehen bin ich nicht Haftbar. Der Umbau geschieht auf eigene Gefahr.

  • Wolfgang
    Beiträge
    1.377
    • 11. November 2004 um 16:13
    • #15

    edit

    Gruss
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgang (31. Januar 2005 um 01:49)

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 11. November 2004 um 16:39
    • #16

    nene.
    der 1,2 ohm hängt an nem 12 volt ac sekundärabgriff vom traffo.
    über den 1,2 ohm gehts auf ne simple diode (gleichrichtung) auf nen elko.
    sobald der elko voll geladen ist schaltet das relais, welches parallel zum elko liegt den einschaltwiderstand kurz und der traffo hängt voll am netz.
    das kannste mir schon glauben. :)

    über den widerstand und/oder kondensator lässt sich die zeitkonstante einstellen. genaue formel für kondensatoraufladung steht in jedem elektrotechnik handbuch. nach t umstellen und man sieht den zusammenhang.

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 18. März 2005 um 14:52
    • #17

    Ich wollte das Thema mal wieder nach oben holen, da ich mitlerweile rausgefunden habe, dass dieses wohl ein generelles problem der amptecs ist.
    eben ist meine zweite amptec a 2.0 angekommen und schwups beim einschalten hat es wieder die netzsicherung geschmissen :)
    deswegen werde ich diese nun genauso modifizieren wie die erste, da sich das mittlerweile bewährt hat.

  • FNR
    Beiträge
    1.224
    • 18. März 2005 um 14:56
    • #18

    Hallo Thomas,

    dann ist das aber evtl. nur ein Problem der 2.0 Reihe, meine beiden 1.5 haben noch nie eine Sicherung geschmissen.

    Gruß

    Frank N. Stein

    Ich habe zwar keine Ahnung aber davon jede Menge...

  • flyingbeats
    Beiträge
    1.966
    • 18. März 2005 um 19:31
    • #19

    PSE SM2000 und FAT 2.9 schmeißen auch keine Sicherungen und ich hatte schon viele in den Fingern. Keine hat diese Problem gehabt. Aber die Amptec ist absolut gleich...

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 18. März 2005 um 22:51
    • #20

    nunja es sind 16 ampere b automaten und sie bleiben nicht drinn.
    und die nachgerechnete zeitkonstante reicht definitiv niemals aus um die elkos aufzuladen und den kern des trafos zu magnetisieren.
    die beiden amptecs die ich habe unterscheiden sich in der seriennummer auch deutlich. die eine scheint eine der ersten zu sein. seriennummer irgendwas um die 000100 glaub ich. die zweite um 020200.
    also scheint die letzte schonmal deutlich neuer zu sein und wirft mir auch die automaten.
    nunja wie dem auch sei ist ja sehr einfach zu beheben.

    und absolut baugleich sind sie nicht.
    kleine unterschiede gibt es doch.

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