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Abnehmen von Querflöten bei Rockgigs

  • treibsand
  • 20. November 2004 um 09:54
  • Uew
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    344
    • 22. November 2004 um 15:40
    • #21
    Zitat

    Also verwerf ich meine Hoffnung, mit einem extra Kanal separate Hall & Delayzeiten für die Flöte zu haben und versuchs mal mit'm Headset...

    ... Du kannst Doch das Signal splitten und auf zwei Kanäle geben, die Du abwechselnd mutest -- oder wechselt Sie Gesang und Flöte zu aprupt / oft? Ich mach das bei Harp ab und zu mal so...

    UWE

  • Audiowerk
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    • 22. November 2004 um 19:00
    • #22
    Zitat von "rockline"

    Da möchte ich mal ein konventionelles Mikro in die Runde werfen: Audio Technika AE3300. Da ist ein Kondensator mit Gesangskorb, einer fürstlichen Kapsel und einem verblüffend unkritischen Verhalten bei sich bewegenden Schallquellen. Dazu recht feedbackarm und mit überragender Klangqualität.

    Zitat von "treibsand"

    Leider ist da nix mit Stativ. "Zappelchen" macht zwischendurch mal nen Schritt nach hinten oder zur Seite...

    Habe am Samstag Abend noch mit den AE gearbeitet - für einen Klarinettisten, der, wenn es zur Sache geht, auch mal ein bisschen Bewegung in die Sache bringt. Stefan und ich haben das schon oft so gemacht, und sind für die Klarinette nach zig Versuchen mit MD421 (auch doppelt, einmal oben, einmal unten!), mit SM57 Beta, SM57 usw. bei dem AE gelandet. Man hat in der Konsole immer genügend Pegel, um die Klarinette bei den Soloparts nach vorn zu pushen. Probier's doch mal aus, bevor Du abwinkst...

  • treibsand
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    1
    • 22. November 2004 um 19:14
    • #23

    uwe: die Idee mit'm splitten haut nicht hin, zwischen Gesang und Flöte liegen oft nur halbe Atemzüge...
    ... gerade deswegen wollt ich ja unbedingt einen Clip.

    starstage: ich werds ausser mit den Lavaliers auch mal mit'm AE probieren, weiß aber schon jetzt, daß jedes mic, was die Flöte aus'm halben Meter noch genügend einfängt, mich (und sämtliche Hochtöner) tötet, sobald die benachbarte Batteria voll loslegt.
    Ich hab die Jungs, wenn sie indoor richtig Gas geben, noch in keinem Club unter 100dB am FoH gehabt. Ohne PA versteht sich. Die Repis sind echte Killer, da kommt KEIN Drummer mit seiner Snare annähernd ran.

    ...und weil Samba-Rock-Pop-Kreuzüber gibts da nur schnelle Wechsel zwischen Instrumenten, Gesang und Rhythmen...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • kater
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    • 7. Dezember 2004 um 04:50
    • #24

    Da steck ich mir beim Händler ein paar prospekte ein, und siehe da:

    Für die kleine Kondensatorkapsel MCE 10 von Beyerdynamic gibt es eine extra Halterung für Querflöten welche sich MFH5 schimpft, evtl is es das was ich im Kopf hatte....

    Hier die Halterung:

    http://www.beyerdynamic.de/de/product/sheets/d613.php3

    und hier das MCE 10

    http://www.beyerdynamic.de/de/product/sheets/d84.php3

    und dann hat hier noch ein Kollege einen Link gepostet, da gab es auch was für Querflöten:

    http://www.appliedmic.com/system1.asp

    Das ist optisch aber nicht wirklich schön... ich glaube das hat ich schon mal an nem Sax, und das ging ganz gut....

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • wora
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    • 7. Dezember 2004 um 12:19
    • #25

    die beyer-halterung sieht gut aus, evtl. sollte man die aber ein bisschen ausserhalb der blasrichtung anbringen wegen ebenjener nebengeräusche.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • treibsand
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    • 7. Dezember 2004 um 12:33
    • #26

    ...und wieder einweiterer, guter Vorschlag.
    Das Beyerdyn. werd ich wohl auch mal ausprobieren.
    Eine Taschensenderlösung ist vielleicht garnicht soo übel.

    Danke.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • tomstull
    Beiträge
    129
    • 23. Mai 2005 um 08:59
    • #27

    also ian anderson von jethro tull schafft es seit bald 40 jahren mit seiner (progressive, alternative, classic, ....)rock (und blues,.....) band seine querflöte in fabelhafter qualität.
    früher hat er einfach vor einem sm58 oder 57 gespielt, was ja in deinem fall wegfällt.
    seit ca 10jahren verwendet er ein funksystem von shure mi einem aufsteckmikro.
    ich habs auf die schnelle nicht gefunden welches, aber is sicher nicht allzu schwer zu finden.

  • Bert
    Beiträge
    55
    • 11. Juni 2005 um 13:04
    • #28

    Ian Anderson hat aber auch keine Feedbackprobleme da er In-Ear benutzt. Wenn die Gute ihre Flöte vollgas auf dem Wedge brauch kann ein Clipmikro schon Probleme machen.

  • DavidH
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    533
    • 11. Juni 2005 um 13:57
    • #29

    zum MCE Foto wollte ich auch schon sagen, ehm, evtl. eher aus der Anblasrichtung 'raus... nun gut
    die Halterung sieht so aus, als könnte man da auch "fremdgehen" und ein MKE2 bzw. MKE40 (Niere) dranmachen; das erstere ist klanglich mein Favorit, allerdings als Kugel evtl. mit Feedbacks etwas problematisch, obwohl:
    bei Musicalsachen hängt das auch meist am Haaransatz (Stirn) und macht keine bis wenig Feedback Probleme, also soo empfindlich dafür ist das nun auch nicht

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • lotronic
    Beiträge
    268
    • 12. Juni 2005 um 18:31
    • #30

    @Ian Andersin (Jethro Tull)

    Den habe ich vor ca. 5 Jahren mal live bei einem großen open Air gesehen und der Sound von seiner Flute (und auch der Gesamtsound) war echt klasse. Damals hatte er noch kein Inearmonitoring.
    Er verwendete ein Funksystem, aber ich glaube aber als Headset, denn an der Flöte war kein Kabel oder (angegaffertes)Beltpack zu sehen.
    Trotzdem dürften aber die laute Backline (Drums) ein grundsätzliches Problem sein, denn es war mit riesiger Plexiwand abgeschattet. Aber wie gesagt klasse sound, wohl auch mit verantwortlich dafür: Ein Eventide 3000 (Pitch/Chorus/Hall der Oberklasse) extra nur für die Flute (vermutlich im Insert) - wie man anhand der Ledketten im FX-Rack des FOH erblicken konnte.

    Soviel zu einem alten (aber für mich soundtechnisch unvergesslichen) Gig des Alten Hasen der Rockflute.

    Im PA-Vermietpark: KS P-Line, C-Line, FirMod2, KS Triaks, KS Solo4, KS Standart, CPA12, CPA10, CPASub, CPA2, CPA1, CL208, CM215, CM112, CM410, TSub, TA4U, CA4U, TA2D,...

  • tomstull
    Beiträge
    129
    • 13. Juni 2005 um 08:06
    • #31

    ian anderson verwendet seit etwas mehr als 10 jahren die aufsteckmikros mit einem taschensender, die er immer am gürtel hat. ich hab auf einer dvd und bei 2 konzerten genau beobachtet, wie er sich so verhält auf der bühne. er weiß ganz genau wann er mit seiner flöte spielt und steck davor das mikro rauf und wenn er sie länger nicht braucht nimmt er es runter, klippt es auf sein gewand und stellt die flöte in einen köcher. wenn er nur kurz spielt, spielt er in sein gesangsmikro (so gut wie immer sm58beta) rein.
    das monitoring ist in seinem fall (selbst wenn er in-ear verwendet) ein thema, da er sich sehr viel auf der bühne bewegt.
    aber er ist halt ein profi. das sieht man an jedem handgriff. ganz besonders toll ist sein umgang mit dem effektboard für sein gesangsmikro.
    klanglich sind jethro tull auch immer eine freude! kann ich nur empfehlen.

    Einmal editiert, zuletzt von tomstull (13. Juni 2005 um 08:20)

  • tomstull
    Beiträge
    129
    • 13. Juni 2005 um 08:10
    • #32

    hab gerade gesehen,dass sie in nächster zeit öfter bei euch in deutschland sind:
    http://j-tull.com/tourdates/index.html
    unbedingt hingehen!

  • tomstull
    Beiträge
    129
    • 13. Juni 2005 um 08:23
    • #33

    hab jetzt ein bissl nachgeforscht:
    zitat von ian anderson von http://www.j-tull.com
    es geht darum wie er in sein sm58beta mit der flöte spielt:

    "The trick is to get close to the mic (almost touching, say half an inch from actual contact) to reject, relatively speaking, as much noise from the other musicians - particularly drums - on the stage. You would normally get this close with vocals as well for the same reason. The penalties paid are twofold: firstly, you have a greater tendency to "pop" on explosive consonants and to greatly exaggerate wind and breath noise. Secondly there is the "proximity effect" of added bass response which leads the unwary sound engineer to add much more treble or "top end" to compensate. WRONG! This problem should be corrected by putting in the high pass filter on the mixing console (removing progressively the frequencies below, say, 80 hz.) Instead, or in addition, it may be necessary to take out further frequencies from around 180 hz. and below. A little top at about 10 -12 Khz may, however, help articulation.

    A peak limiter can be inserted in the signal path to control the loudest notes or better still, a compressor working at about a ratio of 6-1 with a gain reduction of around 4 - 6 dB will smooth out the volume peaks in performance and give a little more apparent volume response in the lower register of the flute (or vocal)."


    für live verwendet er: Shure WL51

  • planaplatscha
    Beiträge
    44
    • 14. Juni 2005 um 14:44
    • #34

    Es gibt auch eine Lösung von Schoeps für Flöten.
    Halter wird an der Flöte befestigt, daran kommt eine MK8 Kapsel abgesetzt vom Vorverstärker mit einem Kabel.

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