1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Sonstiges

Soundsystem für Schülerradio

  • marekventur
  • 28. November 2004 um 11:22
  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 28. November 2004 um 11:22
    • #1

    Guten Tag!

    Ich bin mich seit einigen Tagen im Netzt am informieren, wie man ein Pa-System (oder was auch immer) zugeschnitten auf unserer Schlerradio aussehen würde.
    Leider haben mir die Google-Texte, etc. nicht viel dabei geholfen, weswegen ich hoffe, das uns vielleicht einer aus diesem Forum beratend helfen kann.

    Also, die Situaution ist folgende: Unser Schülerradio plant teils live, teils aus der Konserve die Gäste der Cafetaria in der Mittagspause zu "unterhalten". Die Schule stellte uns einen Raum, der inzwischen mit 4 ca. 500Mhz (pluminus) ausgestattet ist. Aufnehmen können wir nur mit qualitativ minderwertigen Tischmikrofonen :( .
    Um unsere Situation zu verbessern, stellte unser Betreunungslehrer einen Antrag bei dem Förderverein der Schule und bekam promp 1500 € zugesprochen.
    Da ein unserer größten Probleme die Tatsache ist, das die cafetaria und der RadioAG-Raum 200 Meter (mit Klassenzimmern und Fluren + 1 Geschoßwechsel) voneinander entfernt sind, haben wir uns entschieden, folgendes (zugegeben alternatives) System einzusetzten:
    Wir richten den RadioAG-Raum mit Mischpult, Mikros, etc. aus, gehen über den LineIn eines Computers über einen Netzwerkstream (Netzwerk liegt inder ganzen Schule) bis in einen Computer nahe der Cafeteria und gehen von da aus üer eine DI-Box (richtg?) an die Boxen.
    Dabei haben wir allesamt leider nicht das ausreichende Know-How, um den Soundtechnischen Teil so zu wählen, das es unseren Ansprüchen genügt.
    Wir würden uns freuen, wenn ein paar Besucher diese Forums eine Antwort auf einige dieser Fragen hätte (wie gesagt, wir sind soundtechnisch ziemliche Anfänger):

    1. Ist die Idee mit dem Netzwerksteam so überhaupt anwendbar? Bei einem Test mit Icecast, Simplecast kamen wir immer nur auf 28 kb/s, was selbst bei ogg sehr knistert. Da die Netzwerkkarten je mit 100 Mb/s arbeiten, muss irgendwo ein Fehler sein. Leider hab ich im Moment noch keine Ahnung, wo der Fehler liegen könnte. Gibt es vielleicht ein Tool, was nur an eine IP streamed? (Unsere Konfiguration: Ogg-Vobis über Icecast 2, erstellt mit SimpleCast, ogg-Qualität: 256 kb/s, Empfänger XMMS auf einem Linuxrechner, der die HTTP-Übertragung empfängt.)Welche Qualität/Format würdet ihr empfehlen?

    2. Gibt es Mischpulte, die (in der kleineren Preisklasse) einen USB/PCI Ausgang haben? Wir hatten vor ein 8-kanäliges Mischpult zu nehmen, da es u.U. auch für Schulveranstaltungen benutzt werden könnte.
    Wenn es kein solches Mischpult gibt, wie kann ich dann von dem Mischpult auf eine Soundkarte (wir kaufen natürlich eine bessere, so um die 88€, MusicStore) gehen? Ich hab gehört, dass das Mischpult 10 W ausgangsstärke hat. Sprengt das nicht eine solche Soundkarte???

    3. Welches Mikrofon könnt ihr empfehlen? Wir wollen ja keine Musik aufnehmen und nicht allzuviel bezahlen. Auch sollte es auch nur das aufnehmen, was in der Nähe gesagt wird. Der RadioAG-Raum (ca 3,5 x 3,5 m²) ist mit einem Sofa ausgestattet. Schalt er vielleicht trotzdem noch zu viel?

    4. Brauche wir auf der Empfängerseite eine DI-Box? Und welche? Welche Art (aktiv/passiv) von Verstärker/Boxen würdet ihr empehlen für die Cafeteria die ca 5 x 5 m² groß ist?

    5.Haben wir noch irgendwas vergessen? Oder habt ihr eine ganz andere Idee?

    Über Antworten würden wir uns sehr freuen.
    Marek Ventur (+ das restliche RadioAG-Team)[/b]

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 28. November 2004 um 11:46
    • #2

    ... vorbeischießen.

    Hallo,

    Du willst für eine simple Mensabeschallung ja einen Riesenaufwand treiben.
    Zunächst mal: sind die Boxen dort schon vorhanden / aktiv / passiv?

    Die in meinen Augen einfachste Lösung wäre eine Ela-Anlage und 100V-Lautsprecher. 200m Leitungsweg sind kein Problem (Telefonkabel reicht) und das Verstärkergestell könntet ihr in eurem Radioraum unterbringen.
    Oder ihr geht mit einem Steuersignal die 200m bis zum Speisesaal und entweder
    - versteckt ihr dort in einem Nebenraum / Wandschrank eine Endstelle oder
    - geht auf Aktivboxen.
    Letzteres würde ich persönlich allerdings eher nicht machen (größerer Verkabelungsaufwand).

    MfG

    DirkB

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 28. November 2004 um 13:04
    • #3

    Danke für deine schnelle Antwort.

    das Problem ist nicht nur, die 200 Meter ein Kabel geradeaus zu legen. Das Kabel müsste durc Klassenräume, Flure und einmal durch den Boden.
    Und gerade bei Kabeln, die an der Wand langlaufen, seh ich Probleme mit zerstörwütigen Schülern (3 7.Klässler Klassenzimmer liegen dazwischen...).

    Wenn wir Kabel verlegen würden, wie Teuer wären ca. 300m Kabel?
    (Wir haben (wahrscheinlich) beide möglichkeiten, einmal eine Nische bei der Cafeteria zu bekommen, zum anderen einen Verstärker in den RadioAG-Raum zu stellen.)

    Du empfielst 100W passiv Boxen. Welchen Verstärker müsste man nehmen, damit das Geht? (Ich hab irgendwas mit 10% Leistungsreserve gelesen...)

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 28. November 2004 um 13:56
    • #4

    Hallo,

    ich weiß, daß heutzutage Schulen tw. nur nach Design gebaut werden und nicht nach zweckmäßigen Gesichtspunkten.
    Natürlich kenne ich die bei Euch vorliegenden Gegebenheiten nicht im Detail, bin aber der Meinung, daß sich Telefonkabel (stärkere Querschnitte braucht man beim 100V-System nur sehr selten) eigentlich überall ziehen läßt.
    Wenn in Eurer Schule Computernetze durchs Haus existieren, gibt es sicher auch Leitungskanäle / -pritschen, auf denen man langgehen könnte (notfalls runter bis in den Keller und von dort wieder hoch).

    Wie teuer das Kabel ist, kann ich Dir jetzt nicht sagen, es kommt darauf an, welche Variante ihr wählt.

    Die Sache mit der Nische in der Cafeteria wäre doch schon nicht ganz schlecht, da könnte dann die Endstelle (also ein abschließbarer Stahlschrank, in dem die gewünschte Anzahl Leistungsverstärker untergebracht sind) hin. Da bräuchte man dann nur noch eine geschirmte Zweidrahtleitung als Steuersignal (Stereo würde ich mir für den Zweck verkneifen).
    Je nach Ausführung läßt sich die Endstelle über die Steuerleitung dann auch fernschalten.

    Achtung: ich schrieb nicht 100W, sondern 100V. Bei der 100V- Technik ist es so, daß der Verstärker bei Vollaussteuerung 100V am Ausgang liefert. Das gestattet den Einsatz dünner Leitungen, da der Strom für eine bestimmte Leistung wesentlich geringer ist als bei niederohmigen Systemen. In den Lautsprecherboxen sitzt dann jeweils ein kleiner Anpaßtrafo.

    Noch ein Vorteil: Man braucht sich über Lautsprecherwiderstände und Überlastung einzelner Lautsprecher keinen Kopf zu machen:
    Bei Vollaussteuerung des Verstärkers erhalten alle angeschlossenen Lautsprecher genau ihre Nennleistung.
    Man muß nur darauf achten, daß die Gesamtleistung der angeschlossenen Lautsprecher nicht größer ist als die Ausgangsleistung des Verstärkers.

    Mit einem voll ausgesteuerten 200W-Ela-Verstärker kann man also keinen 4W-Lautsprecher kaputt machen (Lies zu dem Thema "kaputte Lautsprecher" mal etwas im Brett "Einsteiger-PA").
    Für ein wenig Hintergrundmusik in einem Schulspeisesaal kommt man mit 100W ziemlich weit.

    Wir hatten früher auf der Arbeit auch so einen Hausfunk, mit einem richtig gut ausgestatteten Studio und einer Menge Verstärker. Die Anlage ist dann nach der Wende als Sinnbild der Verbreitung marxistisch-leninistischer Ideologie ganz schnell verschrottet worden.

    Mal paar Links:
    http://www.krahe-gmbh.de/ela.html
    http://www.klein-hummel.de/html/ela/ela_index_g.htm
    http://www.fg-elektronik.de/site_de/produk…_anlagen/index/
    http://www.ervocom.ch/d/pages/produkte/hfwk/hfwk.htm

    MfG

    DirkB

  • Feldprediger
    Beiträge
    280
    • 28. November 2004 um 13:56
    • #5

    Für den Stream über das Netzwerk brauchst du dann ja auch 2x bessere Soundkarten. Auf einer Seite ne bessere Soundkarte zu haben bringt ja nix. Vom Mischpult in den Computer kommst du (in dem Preisbereich) natürlich nur (analog) mit einer Soundkarte.
    Du musst den Mischpultausgang dann so einpegeln, dass der Eingang der Soundkarte nicht übersteuert wird, dann ist das auch kein Problem.
    Für Sprache allein reichen günstige Behringer Mikros (z.B. XM8500) allemal.

    liebe Grüße,
    Stephan

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 28. November 2004 um 14:07
    • #6

    fürs streaming bietet sich natürlich shoutcast an. sher komfortabler server und einfach mit winamp abzurufen.

    ligr,
    tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • djobi
    Verifiziert
    Reaktionen
    85
    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 28. November 2004 um 14:11
    • #7

    Ähnliches haben wir damals (snief) auch mal vorgehabt ...

    also:

    500MHz PCs sind für Live-Stream in der Qualität auch schon etwas knapp bemessen. Hätte natürlich den Vorteil das euer Radio von jedem PC in der Schule empfangen werden könnte.

    Wenn schon überall Netzwerk (CAT5?) liegt, sollte es auch kein Problem sein, ein Audio-Signal über die Inhouse-Netzwerkverkabel in den entsprechenden Raum zu patchen. Ob die Qualität (Leitungsverluste) ausreicht würde ich mal ausprobieren. Dann könntest du z.B. mit Chinch-RJ45 Adapter aus dem Mischpult raus, über die Netzwerkverkabelung (wichtig: nur über das Patchpanel gehen, es dürfen KEINE Netzwerkkomponenten wie Switche oder Router dazwischenhängen :!: ) und dann in der Cafeteria in den Verstärker oder die Aktivboxen. Dies funktioniert prinzipiell einwandfrei und haben wir auch schon öfters so gehandhabt.

    100V Technik ist zwar prinzipiell für solche Sachen richtig, aber hier nicht zwingend notwendig (zumindestens nicht bei obigen Lösungsansatz)

    Den Aufnahmeraum zu bedämpfen (mit Noppenschaumstoff o.ä.) könnte was bringen, ein Sofa trägt nicht wesentlich zu Schalldämpfung bei (wobei in Schulen ja meist schon Akustikdecken drin sind, oder?)

    Als Mikrofon würde ich ein Standart-Shure SM58 vorschlagen (NP ca. 111 EUR)

    Eine DI-Box ist nicht zwingend notwendig, das hängt aber auch von den restlichen verwendeten Komponenten ab. Wenn dann sollte eine passive reichen. (Ansonsten müßtest du ja auch ständig Batterien wechseln oder irgendwas mit Phantomspannung zur Versorgung der DI-Boxen haben)

    Für eine Cafeteria ist eine dezentrale Beschallung mit mehrern Kleinboxen (Deckenlautsprechern?) zu empfehlen. Ein Stereo-Signal ist dafür auch nicht notwendig, da sich die Hörposition der Zuhörer ja sehr variiert. Für Ultra-Low-Budget bieten sich auch Auto-Einbau-Lautsprecher in der Decke an, dabei ist aber auf eine entsprechende Verschaltung zu achten, da die Boxen nur 4 Ohm haben und nicht beliebig viele parallel an einen Verstärker gehangen werden können!

    Habt ihr Boxentechnisch denn schon was zu Verfügung?

    PS: Mischpulte mit PCI und USB-Schnittstelle nennen sich Computer :D

    Ein Fachinformatiker :)

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 28. November 2004 um 14:35
    • #8

    Danke!

    @DirkB:Telefonkabel???? Wie meinst du das? Muss man da ganz normales Telefonkabel verlegen? Was kosten die Verstärker dafür? Wie komme ich von dem Mischpult zum Telefonkabel (Muss da noch was dazwischen?)? Wie kann man den Verstärker dann Fersteuern? (Wir haben *nur* 1500€)

    Ist diese 100V Technik irgendwas neues? Brauchen die Boxen dann auch Strom?

    @FeldpreAlso beim Streaming müssen natürlich 2 gute Soundkarten vorhanden sein (macht sonst wenig sinn... 8) ) . Was meinst du mit einpegeln? Muss ich "leise" schalten?

    tom noise: Hat icecast und shoutcast einen Qualitätsunterschied? Auf jeden Fall scheint icecast (bzw. irgendwas anderes) die Qualtät runterzuziehen. Ich hab irgendwas von "MTU-Größe" gelesen. Hat das was damit zu tun?

    djobi: Was würdest du für einen PC empfehlen? Was ist CAT5? (Ist das ein Netzwerk Anschluß direkt an dem Mischer/Verstärker? Passen da normale Netzwerkkabel (Patch) rein?) Ich müsste fragen, ob man die Paneln kann... Akkustikkdecke haben wir leider in dem Raum nicht.


    Wie meint

  • Feldprediger
    Beiträge
    280
    • 28. November 2004 um 14:51
    • #9
    Zitat

    @FeldpreAlso beim Streaming müssen natürlich 2 gute Soundkarten vorhanden sein (macht sonst wenig sinn... Cool ) . Was meinst du mit einpegeln? Muss ich "leise" schalten?


    Mit dem Mischpult kannst du doch die Ausgangslautstärke so einstellen, dass der Eingang der Soundkarte optimal ausgesteuert wird. D.h. du machst es nicht so laut, dass das Signal am Eingang der Soundkarte verzerrt und auch nicht so leise, dass das Grundrauschen zu hoch wird.

    "MTU-Größe" bezieht sich auf die Paketgröße im TCP/IP Protokoll. Hat also nix damit zu tun.

    CAT5 beschreibt Netzwerkkabel, dass bestimmte Eigenschaften erfüllt. Bei euch in der Schule sollte aber Cat5 liegen, da 100 MBit Cat5-Kabel erfordert. Wenn du darüber ein Audiosignal schicken willst musst du dir einen Adapter selber bauen. Du missbrauchst das Netzwerkkabel dann für die Audioübertragung.

    liebe Grüße,
    Stephan

    Einmal editiert, zuletzt von Feldprediger (28. November 2004 um 14:54)

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 28. November 2004 um 14:53
    • #10

    shoutcast codiert und streamt in mp3. über 100mbit kannste sogar 320kbps streamen. 500mhz reicht dafür auch vollkommen. qualität ist sogar sehr gut. hör dir einfach mal die ganzen webradios auf shoutcast.com an.

    tom

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 28. November 2004 um 17:03
    • #11
    Zitat

    Telefonkabel???? Wie meinst du das? Muss man da ganz normales Telefonkabel verlegen?

    Du kannst ganz normales geschirmtes Kabel mit geeigneter Anzahl von Paaren verwenden. Auf alle Fälle nochmal nach der Spannungsfestigkeit schauen, sollte aber passen (in den Anlagen, die ich kenne, war immer Telefonkabel verwendet worden). Für die NF-Steuerleitung der Endstelle sowieso, für die Lautsprecherleitungen geht das auch. Man müßte natürlich im konkreten Fall ausrechnen, wieviel Verlust auftreten würde.

    Aber ich denke, mit der Endstelle in der Cafeteria sind dann die Leitungen zu den Lautsprechern vielleicht 50m, da brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Zu den Lautsprechern muß die Leitung auch nicht geschirmt sein.

    Zitat

    Was kosten die Verstärker dafür?

    Kommt drauf an, wie komfortabel oder simpel die Dinger sein sollen. Einfach mal im ebay gucken...

    Zitat

    Wie komme ich von dem Mischpult zum Telefonkabel (Muss da noch was dazwischen?)

    Naja, ich nehme mal an, aus dem Mischpult kommt die NF symmetrisch und erdfrei raus. Das Telefonkabel würde ich an einer Wanddose mit XLR-Stecker enden lassen. So, dann brauchst Du nur noch ein Kabel von der Wanddose zum Mischpult.

    Zitat

    Wie kann man den Verstärker dann Fersteuern? (Wir haben *nur* 1500€)

    Das ist eine Möglichkeit, die zumindest ältere Verstärker hatten.
    Da wurde auf die NF-Leitung, die ja symmetrisch und erdfrei ist, eine Gleichspannung gegen Erde draufgegeben, ähnlich wie bei einer Phantomspeisung von Mikrofonen.
    Diese Spannung wurde von den Verstärkern ausgewertet. Spannung da - Verstärker in Betrieb. Lohnt sich aber eher nur bei größeren Anlagen.

    Zitat

    Ist diese 100V Technik irgendwas neues?

    Ach nein, auf den Trichter kam man schon in den 30er Jahren.
    Durch die zwingend erforderlichen Übertrager in Verstärker und Lautsprecher ist diese Technik etwas schwerer, außerdem würden die Übertrager für den heute üblichen Megaplärr sehr groß.
    Geht man dann noch davon aus, daß nicht nur mittlere Qualität erreicht werden soll, wird auch die Herstellung der Übertrager teuer, da die Wicklungen verschachtelt ausgeführt werden müssen.

    Zum Vergleich: eine hochwertige 100W-Ela-Endstufe, mit 24V betreibbar und dauerbetriebsfest (mit Sinus, nicht nur Musik) wiegt etwa 20kg.

    Zitat

    Brauchen die Boxen dann auch Strom?

    Nein, wenn Du 100V-Boxen hast, brauchen die nicht extra Netzspannung.

    MfG

    DirkB

  • djobi
    Verifiziert
    Reaktionen
    85
    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 28. November 2004 um 17:09
    • #12

    das "Telefonkabel" wird in der 100V Technik als Lautsprecherkabel benutzt. Normalerweise brauchst du wesentlich dickere Kabel - da das Signal bei dieser Technik jedoch am (Spezial-)Verstärker auf 100V hochtransformiert wird, können auch niedere Querschnitte verwendet bzw. längere Strecken überbrückt werden. Dieses Signal muss dann am Lautsprecher wieder heruntertransformiert werden :!:

    tom noise: mag gut sein das 500 MHz für Audio-Streams reichen, mit kompletten Videostreams unter Windows habe ich leider schlechte Erfahrungen gemacht.

    Und nein - Verstärker in deiner Preisklasse haben keinen netzwerkanschluss. Ich meinte Adapter auf beiden Seiten des Netzwerkkabels! Also so:

    Mischpult -> Chinchstecker -> RJ45-Stecker ->Netzwerkdose Radioraum -> Netzwerkkabel -> Patchfeld Anschluss a -> Patchkabel -> Patchfeld Anschluss b -> Netzwerkdose cafeteria -> RJ45-Stecker -> Chinch -> Verstärker

    Aber nochmal die Frage:
    Was habt ihr aktuell denn schon an Equipment ???

    nötig wären u.a.
    1-3 Mikros
    Zuspieler (CD-Player, PC, MP3-Player, ..)
    Mischpult
    Verstärker
    Lautsprecher
    Kabel


    edit: DirkB war schneller :oops:

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 28. November 2004 um 17:29
    • #13

    Feldprediger: Das heißt, ich benutzte einfach nur die Drähte in dem Cat5 (ja, wir haben Kabel für 100MB/s) als Kabel für den Sound(analog)? Geht das?

    tom noise: Wir haben zwischen den Testcomputern nur ein 10 mb/s Netzwerk gehabt. Liegt das Rauschen daran? Bräuchten wir (wenn wir wirklich streamen wollten) 100 mb/s?

    Dirk B: Also man Brauch andere Verstärker und andere Boxen? Ist das im Endeffekt teurer oder billiger?

    djobi:

    Zitat

    tom noise: mag gut sein das 500 MHz für Audio-Streams reichen, mit kompletten Videostreams unter Windows habe ich leider schlechte Erfahrungen gemacht.


    Wir wollen nur Audiostreaming.
    RJ45-Stecker sind "normale" 100-er Netwerkstecker, oder? Da sind meines Wissens 4 Adern drin, wie soll ich die belegen?
    Unser jetziges Equipment:
    2 (schlechte) Tischmikrofone
    2 paar Desktopboxen
    ein Kiste alter Mikros
    4 Computer (+- 500mhz)

    sonst noch gar nichts...

    [/quote]

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 28. November 2004 um 19:22
    • #14
    Zitat

    Also man Brauch andere Verstärker und andere Boxen? Ist das im Endeffekt teurer oder billiger?

    Das kommt ganz auf die gewünschte Qualität an, wie teuer es wird. Es müssen eben 100V-Verstärker und ebensolche Boxen sein.

    MfG

    DirkB

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 28. November 2004 um 23:28
    • #15

    Danke....
      DirkB: Wir brauchen nur Boxen/Verstärker für unsere Cafeteria. Wo liegen wir da ungefähr preislich?

  • Uew
    Beiträge
    344
    • 29. November 2004 um 11:21
    • #16

    Guten Morgen marekventur!

    Ich würde als erstes die "Audio über Cat5"-Lösung versuchen... Das erscheint mir am preisgünstigsten und Du wolltest ja keine Kabel verlegen.
    Djobi hat Dir die Signalkette ja schön aufgezeichnet, sprach allerdings von Cinch-Steckern. Unsymmetrisch würde ich über diese Strecke (Du muß dann ja vom "Radio-Raum" zum Netzwerk Patch-Panel und von dort erst zur Cafeteria --> sicher deutlich mehr als die 200m) allerdings nicht gehen wollen. Du brauchst also an den Stellen, wo bei Djobi "Cinch-Stecker" steht XLR-Steckverbinder. Damit würde ich dann erdfrei in den anderen Raum gehen. D.H. Du verbindest nur Pin 2 und 3 des XLR-Steckverbinders mit den beiden Adern eines beliebigen Paares der Cat5-Leitung. Dazu benötigst Du dann natürlich ein Mischpult mit symmetischem Ausgang (also kein DJ-Pult) und einen Verstärker mit symmetrischem Eingang (also kein HiFi-Verstärker).
    Zumindest der Verstärker sollte dann aber Trafosymmetriert sein, oder sonstwie galvanisch getrennt... Ich würde ich das vorsichtshalber in jedem Fall so machen. Hat hier jemand praktische Erfahrungen?

    Solltest Du Dich doch in Richtung 100V umsehen wollen, würde ich eventuell mal bei eBay schauen. Da werden ab und zu mal ältere ELA-Verstärker angeboten, die für Eure Aufgabenstellung nicht schlecht geeignet sein dürften.
    Und bei Boxen stellt sich in jedem Fall (100V oder niederohmig) die Frage, für welche Bauform Ihr Euch entscheiden wollt (also Deckeneinbau oder Wandmontage), um über Preise zu philosophieren. Wenn der Raum ausgedehnter ist, sind die Deckeneinbaulautsprecher sicher nicht die schlechteste Wahl. Vorraussetung dafür ist natürlich, daß es sich um eine abgehängte Decke handelt.

    Nochwas: Du schreibst "Ein Kiste voll alter Mikrophone"... Schau Dir die ruhig mal näher an bzw. poste mal was das für Teile sind. Nicht alles was alt ausschaut ist auch schlecht...

    Gruß UWE

  • djobi
    Verifiziert
    Reaktionen
    85
    Beiträge
    5.132
    Marktplatz Einträge
    1
    • 29. November 2004 um 12:24
    • #17

    XLR bzw. Symmetrische Verkabelung funktioniert aber nur wenn a) das Mischpult XLR-Outs hat b) die Endstufe symmetrische Eingänge hat. Davon bin ich bei diesem "Low Budget Projekt" der Einfachheit halber nicht ausgegangen.

    Wichtig wäre dafür auch, ob die RJ-45 Ports vollbelegt sind (4 Kabelpaare), denn für Ethernet sind nur die Pins 1,2,3 und 6 nötig (2 Kabelpaare) - dies würde dann nur für ein (vollbelegtes) Symm. Monosignal reichen. Aber wie schon gesagt - je nach Lautsprecheraufstellung reicht Mono völlig
    Mußt du einfach mal austesten.

    Eine galv. Trennung ist durchaus sinnvoll, allein um evtl. Brummen vorzubeugen. Für XLRs gibt es entsprechende Trenntrafos, für Chinch würde ein billiger 1:1 NF-Übertrager (Reichelt, Conrad) reichen

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Uew
    Beiträge
    344
    • 29. November 2004 um 13:22
    • #18

    djobi schreibt:

    Zitat

    XLR bzw. Symmetrische Verkabelung funktioniert aber nur wenn a) das Mischpult XLR-Outs hat b) die Endstufe symmetrische Eingänge hat. Davon bin ich bei diesem "Low Budget Projekt" der Einfachheit halber nicht ausgegangen.

    ... da hast Du schon recht. Andererseits hat das doch inzwischen jedes Billigst-Behringerpult -- würde ich also nicht als Hindernis ansehen. Zumal das Material noch nicht da ist, sondern erst angeschafft werden soll.

    Beim Doppeladerzählen bekomme ich aber irgendwie was anderes raus... Also ich war eigentlich davon ausgegangen, daß es tatsächlich freie Dosen gibt und nicht zu Ehternet noch Audio dazugemogelt werden soll. Außerdem wäre es eigentlich egal. Pro Kanal braucht es eine Doppelader -- man könnte also auch paralell zu Ethernet noch Stereo übertragen, was aber wohl gar nicht sinnvoll sein wird.

    Gruß UWE

  • marekventur
    Beiträge
    32
    • 29. November 2004 um 17:37
    • #19

    Also das sieht dann so aus(Wenn ich das richtig verstanden hab):

    Ich nehm ein Netzwerkkabel und schneid das durch, löte das an ein XLR Stecker dran und mach das selbe nochmal.
    Dann frag ich bei unserem Info-Lehren, ob die Kabel geroutet sind.
    Auf jeden Fall müssen sie direkt gepatscht werden. Ich stecke einen "Net-to-XLR"-Adapter bei uns im Raum an, einen in der Cafeteria. Dann bracu ich nur noch das Mischpult und den Verstärker anschließen... Richtig?
    Wie sieht das aus mit Störungen? Stört diese Signal (Was bedeutet eigentlich Symetrisch?) nicht die Netzwerkverbindung auf den anderen Kabeln? Ich hab mal gehört, das die sehr störungsanfällig sein sollten. Und nein, wir müssten uns diese Dose nicht für Ethernet und Audio Teilen (wir haben so viele Netzwerkanschlüße, wenn wir vor habn noch netzwerk dazuzunehmen, ginge das auch anders)

    Was ist eine "galvanische Trennung"?

    Es wäre sehr komplizert, Deckenlautsprecher anzubringen, mal abgesehn von dem (wahrscheinlichem) Protest der Schule *mhh*

    Ich werde mal nach den Mikros schauen. Unsere Lehrer macht gerade Druck (am liebsten würde er am Freitag schon kaufen gehen...), obwohl wir noch keine Ahnung haben, was denn genau...
    Wo würdet ihr bei sowas einkaufen (Wir sind im Rheinland-Pfalz, Westerwald, Kreis Neuwied, Dierdorf)? Music Store Köln wäre u.U. möglich...

    Ich hatte zufällig die Möglichkeit, mich kurz beraten zu lassen (Kreuze im Katalog *g*) und bitte um kurze Bewertung:

    Boxen: Fame PS 12-B (200W), 2x 149€
    Verstärker: Yamaha P 2500S (2x350W mit XLR), 375€
    Mixer: Behringer UB 1204-Pro(da steht nix von XLR), 149€
    evt. 2 gute Sounkarten

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 29. November 2004 um 18:41
    • #20

    Jaja, an dem Behringer sind ringsum XLR dran. Zu der Yamaha-Endstufe: mir ist noch nicht ganz klar, was es genau werden soll, eine Ferndisco oder Hintergrundgedudel.
    Für Letzteres reicht völlig
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=12907&item=3855190494&rd=1&ssPageName=WDVW
    oder
    http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&category=40162&item=3855940875&rd=1&ssPageName=WDVW
    Die Boxen sagen mir nichts, aber wenn Du einen Speisesaal einigermaßen gleichmäßig beschallen willst, reichen 2 Boxen sicher nicht.

    MfG

    DirkB

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  2. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  3. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  4. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  5. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  6. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  7. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  8. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  9. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  10. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™