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Warum immer wieder Mikro für GESANG ?!

  • nouve
  • 30. November 2004 um 13:56
  • nouve
    Beiträge
    291
    • 30. November 2004 um 13:56
    • #1

    Hallo liebe Gemeinde,
    Die Frage stelle ich mir seit Jahren und möchte gern wissen ob ich der einzige bin, der in der Meinung ist?
    Wieso suche/tausche ich immer wieder für die Sänger oder Sängerinnen geeignetes Mikro? Hab noch nie für ein GitarristIn eine Gitarre gesucht oder getauscht oder eine Flöte oder eine Saite für eine Geige. Die Musiker haben ihre Instrumente mit, schon logisch aber wenn es um Vokalmikro geht dann funktioniert dies Logik nicht! Wieso denn geben die SängerInnen kein Mühe für ihre Instrument, Stimme ist ihre Instrument. Hab binnen über 15 Jahre nur einige male erlebt dass die SängerInnen eigene Mikros gehabt haben, und waren alle Beta/SM 58. Zweifelvoll, ob sie nach ganzen suchen und probieren durch Mühe und Not, für ihre Stimme bestklingende Marke-Modelle gefunden hätten...
    Im Vergleich mit einem guten Instrument -DrumSet, Gitarre, Geige etc.- kostet ein Vokalmikro fast nichts (z.B. 500 € für ein Neumann) und Jahrelang ohne Wartung ohne extra Invest leben kann.
    Noch dazu, kann ein Techniker sicher besser umgehen mit einem fremden Mikro gegenüber einem Sänger der mit einem fremden Mikro singen muß, trotzdem sichern sie sich nicht mit eigenem Mikro.
    Bin ich zu Unrecht gegenüber die Sänger und Sängerinnen :oops:

    MfG
    nouve

    wenn du nicht neugierig bist auf das,
    was hinter der normalen Realität liegt,
    mußt du schon eine verdammt langweilige Person sein

  • BurNSI
    Beiträge
    38
    • 30. November 2004 um 14:35
    • #2

    Bin da voll und ganz deiner Meinung. Ich glaub, dass dieses Problem schon im Musikgeschäft anfängt. Es gibt meistens kein geeignetes Kämmerchen zum ausprobieren. Und ich kenne wenige Sänger/innen die sich irgendwo im Laden hinstellen trauen, um ein paar Mikros auszuprobieren. (Ist ja gleich wie beim Soundcheck: traut sich ja auch nie einer singen... :D )

    mfg BurNSI

  • xcite
    Beiträge
    249
    • 30. November 2004 um 14:35
    • #3

    na hey...

    wenn auch ich manchmal dieser Meinung war, so ist es aber doch eher die Aufgabe des TTs, für die gute Übertragung zu sorgen. Der Sänger kümmert sich eben genau nur um sein Instrument - seine Stimme. Alles andere ist PA!

    Auch eine Gitarre klingt mit unpassendem Mikro abgenommen total sch####! Muss deshalb jeder Musiker seine Mikros mitnehmen?

    Und irgendwie ist es ja auch Geschmackssache des TTs, welche Mikros er nun einsetzen will - schliesslich ist er an der Gesamtgestaltung des Sounds massgeblich beteiligt. Wenn Musiker bestimmte Vorlieben haben, so können sie sich gern ein eigenes Mikro zulegen, alles andere steht dann im Rider :wink:

    Greetz, xcite

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • nouve
    Beiträge
    291
    • 30. November 2004 um 15:08
    • #4

    xcite
    "schliesslich ist er an der Gesamtgestaltung des Sounds massgeblich beteiligt"
    Das stimmt wohl. Aber...
    Ich war hinten einigemale hilflos, wenn ein-e Sänger-in, der/die mit dynamischen gewohnt sind, in das condensator brüllen, was sie beim Soundcheck nicht bekanntgegeben haben! Meistens(nicht alle) geben beim
    beim soundcheck kein Gas. Erst während Konzerts erfährst du es, wenn du nicht eigene Bandmischer bist. Andersfalls ist bissi annehmbar, die flüstern an die dynamischen Mikros weil sie an condensator gewohnt sind, da gibst du gas, was unter kontrolle geschieht.

    mfG

    wenn du nicht neugierig bist auf das,
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    mußt du schon eine verdammt langweilige Person sein

  • treibsand
    Verifiziert
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    1
    • 30. November 2004 um 15:24
    • #5

    Suuper.
    Dann soll ich mir von irgendwelchen dahergelaufenen Sängern erzählen lassen, über welches Mikro ihre Stimme dann am besten ist...
    ...und am Pult versuchen, das geradezubiegen, was in Zeiten des Versand- und Internetauktionenhandels dem nichtsahnenden Sänger angedreht wird...
    Da gibts dann nämlich zu viele, die doch sparen wollen und sich sonstwas verkaufen lassen.
    Dann bin ich mit nem ollen 58er noch gut dran.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • derautor
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    • 30. November 2004 um 15:39
    • #6

    Kein einfaches Thema. Grundsätzlich vertrete ich die Ansicht, dass das passende Mikrofon zur Stimme unbedingt dazugehört, und mir sind auch schon ein paar Sänger/innen mit eigenem Mikrofon begegnet, wo die Sache wunderbar gepasst hat. Die meisten Vokalisten haben aber leider weder Ahnung noch ein Bewußtsein dafür, wie viel ein passendes Mikrofon eigentlich ausmacht und auch oft kein Interesse, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Hier gibt es dann halt nur Standard, der - mit Verlaub - für das (unter)durchschnittliche Können vieler auch vollständig ausreicht.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Jeremy
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    • 30. November 2004 um 16:00
    • #7

    Ich erlebe es leider (noch) viel zu selten, dass die Stimmen ihr eigenes, vertrautes Mikrofon mitbringen. Wenn es dann doch passiert, wird es fast ebensooft mit der Hygiene wie mit dem Sound erklärt.

    Gerade auf Festivals ist das kein zu unterschätzender Faktor.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Campfire
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    • 30. November 2004 um 16:03
    • #8

    Also ich muss sagen mir sind Sänger ohne eigenes Mikro eher lieber, da ich es wenn ich es mal erlebt habe dass Sänger mit eigenem Mikro auftauchten dann eher nicht so tolle Mikros kamen, und es ist dann schon nicht optimal wenn der Background-Gesang mit den Standart-Mikros besser klingt als der Leadsänger, der aber auf seinem Mikro besteht weil er gehört hat man solle sich ein zu seiner Stimme passendes Mikro suchen.
    Ich muss dazu allerdings sagen dass ich eher in der unteren Liga der Livebands unterwegs bin (kleine Clubs, Jugendhäuser, Studentenpartys).
    In dieser Liga bestellt sich dann ein Sänger eines dass ähnlich aussieht wie dass seines Lieblingssängers, aber billiger ist, oder er probiert mehrere mit irgend einer schlechten Gesangsanlage im Probenraum aus und denkt er hätte das beste. Oder 4 Sänger haben 4 verschiedene Mikros, allerdings sind die weniger nach klanglichen Gesichtspunkten ausgewählt sondern was eben zum Zeitpunkt des Kaufes eben grade günstig war und empfohlen wurde.
    Auch habe ich für mehrere Sänger am liebsten die gleichen Mikros, ein harmonisches Gesamtbild fällt mir dann leichter (Es sei denn es gibt eine klare trennung zwischen Lead-und Background-Gesang, dann auch unterschiedliche Mikros)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • nouve
    Beiträge
    291
    • 30. November 2004 um 16:33
    • #9

    Campfire;
    "mit eigenem Mikro auftauchten dann eher nicht so tolle Mikros kamen,"

    Dies ist leider der Fall meistens, da gebe ich volle Zustimmung. Nun bin ich wieder bei meinem Anfangspunkt, zwar;
    Die Musiker sind immer(sage fast immer) nach einem GUT klingenden Instrument. Kenne sogar mehrere Studenten, die sauteuren Instrumenten unterwegs sind. Wenn es aber um Gesang geht dann billige Gesangmikros.

    wenn du nicht neugierig bist auf das,
    was hinter der normalen Realität liegt,
    mußt du schon eine verdammt langweilige Person sein

  • BurNSI
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    38
    • 30. November 2004 um 17:47
    • #10

    Ich glaub ja, dass weniger geschulte Sänger auch nicht wirklich in der Lage sind ein geeignetes Mikro auszusuchen. Viele Sänger kennen ihre Stimme über Mikrofon ja nur vom Monitor und da sind sie oft schon zufrieden wenn sie sich anständig hören. Also klingt ein Mikro im Musikhaus schnell einmal gut. Die Frage nach einem "besseren" Mikro stellt sich dann leider gar nicht.

  • soundworx
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    748
    • 30. November 2004 um 17:58
    • #11

    Die Situation ist natürlich bei Bands mit eigenem BE einfacher:
    Ich hab dem Sänger einer Band, für die ich öfter arbeite, einfach mal ein paar Mics die ich für passend erachte, mal zum Testen im Proberaum mitgegeben. Aus diesen hat er sich dann seinen persönlichen Favoriten ausgesucht. Mit so einer Vorauswahl kann man schon mal das Schlimmste verhindern.
    Er ist jetzt glücklich, weil er immer sein eigenes Funkmikro bei jedem Gig dabei hat. Die Hygieneprobleme mit Verleihermikros waren ein nicht unerheblicher Grund für das eigene Mikro.
    Vorher habe ich Ihn schon oft mit eigenen Mikros erlebt, die zwar im Shop "toll" klangen (Badewannensound mit viel Höhen und Bässen), auf der Bühne aber wegen mangelnder Durchsetzungsfähigkeit und Feedbackfestigkeit einfach nicht zu gebrauchen waren.

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • K-Ulrich
    Profi
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    614
    • 30. November 2004 um 18:26
    • #12

    Ich bin ganz klar gegen eigene Mikrofone, weil, wie schon gesagt, die meisten der reinste Schrott sind. Noch schlimmer sind eigene Sendestrecken, die sind weder klanglich, noch sendetechnisch brauchbar.
    Am schlimmsten ist es warscheinlich für die Monitorkollegen, die gerade vom feinsten auf beta58 eingesprochen haben , wenn der Sänger ihnen strahlend sein eigenes beyerdynamik überreicht.
    Mich wundert nicht so sehr, dass Sänger/innen keine eigenen Mikros haben, mich wundert vielmehr, dass sie über Mikrofone so gar nichts wissen.
    Dann würden sie nämlich aufhören, die Kapsel zuzuhalten, nur weil es cool aussieht, und sie würden auch wissen, warum sie sich Feedbacks fangen, wenn sie das Ding ins Horn vom Wedge halten.
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 30. November 2004 um 20:14
    • #13

    Ja, das wundert mich auch, das da so wenig Qualitätsbewusstesein herrscht. Ich habe zu meiner Musikerzeit als Gitarrist / Bassist nen Haufen Kohle für Gitarren und Verstärker ausgegeben.
    Mit Sängern die ihr eigenes Mikro mitbringen habe ich schon oft aus oben genannten Gründen Stress gehabt.
    Andererseits kann man allerdings auch an den Verleiher geraten der nur billige nachbauten in seinem Mikrokoffer hat. Dann kann das eigene Beta58 schonmal die Stimme retten.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • nouve
    Beiträge
    291
    • 30. November 2004 um 20:53
    • #14

    K-Ulrich;
    "Mich wundert nicht so sehr, dass Sänger/innen keine eigenen Mikros haben, mich wundert vielmehr, dass sie über Mikrofone so gar nichts wissen. "

    Du sprichst mir aus dem Herz :D

    wenn du nicht neugierig bist auf das,
    was hinter der normalen Realität liegt,
    mußt du schon eine verdammt langweilige Person sein

  • MIG
    Verifiziert
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    151
    • 30. November 2004 um 22:44
    • #15

    Ich kenn eigentlich vor allem drei verschiedene Situationen:
    1. Sänger die ihre eigenen Mikros dabei hatten welche dann wirklich zu ihrer Stimme passen. (ist der seltenste Fall)

    2. Sänger die ein eigenes Mikro dabei haben, das aber überhaupt nichts taugt.
    Jedoch sind diese Personen selten sauer, wenn sie z.B. ein Beta 58 oder 87 von mir angeboten bekommen. Diese Leute lassen ihr "Billigzeug" gerne im Koffer und freuen sich, mit "gutem" Material arbeiten zu können. (kommt bei Jugendbands öfter vor, die sich oftmals auch keine guten Mikros leisten können oder wollen, obwohl sie teilweise echt gut singen!)

    3. Sänger gar nichts dabei haben und voll auf mich als Techniker vertrauen. (erlebe ich am häufigsten)

    Wirklichen Stress hatte ich selten, den meisten Musikern ist die Wahl des Mikros wirklich egal, viele wissen gar nicht den Unterschied zwischen einem Kondensator- und einem dynamischen Mikro.

    Gruß,
    Michael

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 1. Dezember 2004 um 11:35
    • #16

    Ein viel zu unbachtetes Problem liegt doch darin:
    Beim Aussuchen eines geeigneten Mikrofons wird in der Regel der Proband an eine PA angeschlossen, rein gesungen und vom Sänger selber beurteilt, ob es gut klingt.
    Der Knackpunkt ist folgender:
    Der Sänger hört sich selbst hierbei über drei Wege:
    1. Körperschall
    2. Direktschall vom Mund zu den Ohren
    3. Das was über Mikro, Pult und Box an die Ohren kommt.
    4. Er weiß, welches Mikro er in der Hand hält und ist somit bereits psychologisch vorbelastet, bzw. durch den Verkäufer manipulierbar

    Wie kann er also beurteilen, ob das Mikro gut klingt?
    Meiner Meinung nach überhaupt nicht.

    Ein besseres Ergebnis wird erzielt, wenn der Sänger in einem separaten Raum singt, und jemand anders das Signal, was aus den Boxen kommt, beurteilt.
    Nachteile:
    1. Der Sänger kann gar kein Urteil abgeben
    2. Der Sound der Boxen und des Raumes, in dem sie stehen spielt mit hinein
    3. Die Psychologie spielt immer noch mit

    Eine weitere Methode ist, dass der Sänger einen geschlossenen Kopfhörer mit relativ neutralen Übertragungseigenschaften anzieht und sich darin hört.
    Nachteile:
    1. Der Körperschall bleibt vorhanden, und diesen sollte man nicht unterschätzen
    2. Die Psyche

    Die meiner Erfahrung nach beste, aber auch aufwändigste Vorgehensweise:

    Man marschiert mit einem Koffer ausgewählter Mikros in ein Studio, welches über eine ordentliche Abhöre verfügt, singt dort über alle Mikros auf je eine Spur und hört sich diese dann nach Pegelangleichung! nach- oder besser durcheinander an. Am besten, ohne zu wissen, welches Mikro man gerade hört, um die Psychologie auszuschalten.
    Gute Studios verfügen i.d.R. sogar über verschiedene Abhören bzw. Kopfhörer, was noch mehr Flexibilität einräumt.

    Nun kann der Sänger selbst objektiv beurteilen, mit welchem Mikrofon seine Stimme seiner Meinung nach am besten klingt, da sich die Unterschiede tatsächlich nur noch auf das Mikro beziehen.

    Einwand:
    Eine PA klingt anders, als eine Studio-Abhöre!
    Stimmt! Hier ist der TT gefragt, aus dem ankommenden Signal das Beste zu machen, schließlich bekommt er ja das Optimum geliefert.

    Zugegeben, das ist schon umständlich und auch mit Kosten verbunden, aber diese werden von Instrumentalisten schließlich auch nicht gescheut.

    Ich führe diese Methode selbst seit Jahren erfolgreich durch und bekomme dafür durchwegs positive Feedbacks.

    Freilich gibt´s auch immer wieder mal einen TT, der nicht bereit ist seine SM58-Standard-EQ-und Gain-Einstellung am Pult ums Verrecken nicht verdrehen will und dann mit vielen Höhen kämpft, wenn ein Sänger mit einem KMS 105 oder M 900 daher kommt. Das sind dann die Leute, die Gerüchte in die Welt setzen, wie: :x "Kondensatormikrofone haben im Live-Betrieb nix verloren, die koppeln viel zu stark, nimm ein 58er, dann weißt Du was Du hast!" oder ähnlichen Schmarren.

    Bevor Ihr mich nun für meine Ansicht knüppelt, denkt mal emotionslos darüber nach. :wink:
    Gruß
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 1. Dezember 2004 um 12:14
    • #17
    Zitat von "MK"

    Bevor Ihr mich nun für meine Ansicht knüppelt, denkt mal emotionslos darüber nach. :wink:
    Gruß
    Martin

    Nö. Du hast vollkommen recht. Nur ist dein Weg recht aufwendig und nicht von einer Amateurband zu bestreiten (finanzieren) Und die Profis bekommen oft einen Endorsment Deal wo noch der Punkt Geld ins Spiel kommt.

    Gruß, Sven
    ..der auch gerne mal ner Sängerin nen Beta 87 gibt..

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 1. Dezember 2004 um 13:25
    • #18
    Zitat von "BigSound"

    Nur ist dein Weg recht aufwendig und nicht von einer Amateurband zu bestreiten (finanzieren) Und die Profis bekommen oft einen Endorsment Deal wo noch der Punkt Geld ins Spiel kommt.

    Ich denke, dass man sich 2 Stunden in einem Studio schon leisten kann, oder mehrere Sänger tun sich zusammen. Bei mir wird das in der Regel so gemacht, dass ein paar Leute mit ihren Mikros antanzen, und an einem Abend (3-4 Stunden) ist die Sache über die Bühne.
    Kostet dann bei mir 40 EUR die Stunde (mein Studio ist bescheiden aber es hat noch jeden zufrieden gestellt)

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

  • nouve
    Beiträge
    291
    • 1. Dezember 2004 um 17:24
    • #19

    MK hat folgendes geschrieben;
    "Wie kann er also beurteilen, ob das Mikro gut klingt?
    Meiner Meinung nach überhaupt nicht. "

    So ausweglos ist die Sache nicht;
    Erstens, die Musiker mitnehmen, die Hoffentlich feines Gehör haben, weil sie Musiker sind, die bisschen Urteil/Meinung/Festsellung anbieten.
    Zweitens, ich bitte euch, wenn man bereits ist ein Summe drauflegen, dann bekommt man bei den Händler sicher Hilfe, so grausam sind die Händler nicht. Schön grausam, wenn man hingeht und einen BILLIGEN und GUTKLINGENDEN dinge fragt, dann fangen sie sofort mit behr... an.
    Ich glaube nicht dass es so komplizierter Kampf wäre, wenn man festen Wille hat um was besseres zu bekommen. Mit ein wenig Mühe und Not, ist klar weil man davon lebt, es ist sein Leben/Job, schafft man. Eben, aber tun nur wenigen dies Mühe und Not.

    MfG

    wenn du nicht neugierig bist auf das,
    was hinter der normalen Realität liegt,
    mußt du schon eine verdammt langweilige Person sein

  • MK
    Profi
    Beiträge
    373
    • 1. Dezember 2004 um 17:47
    • #20

    Hallo nouve,
    wir reden, glaube ich, aneinander vorbei.
    Ich zweifle weder am Gehör der Musiker noch an der Loyalität der Verkäufer.
    Aber der Singende selber hört nun mal nicht nur das, was aus der Box kommt. :(
    Darüber hinaus wieß er genau, welches Mikro er gerade hört, und mir will bitte keiner weis machen, dass das Wissen, ein Edelmikrofon in der Hand zu halten nicht eine gewisse Erwartungshaltung im Unterbewusstsein hervorruft.

    Ansonsten war das ja die zwiete Methode , die ich vorschlug: Sänger wo anders hin und andere Leute hören und beurteilen.
    Aber ich möchte als Sänger gerne selber hören, wie ich klinge. :oops: oder :lol:

    Schönen Abend und schöne Grüße
    Martin

    Glaube nur, was auch wissenschaftlich untermauert werden kann, menschliche Sinne lassen sich zu leicht besch... - äähh betrügen!

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