Kriterien einer "richtigen" Mitteltonwiedergabe
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Zitat
Genau, Fane....Mein 1. Horn mit Finne hatte ich mit einem Fane Studio-8 (M?) gebaut. Hat für kleinere Open Airs gelangt. Ob das noch zeitgemäß ist ????
Und ob !
Interessant ist die Häufung des Konstruktionsprinzipes "Finne":
MPA 10" EVM
TBF 8" ? (Fane?)
VSVO82 8" Fane
JBL Venue 10"
plus meinen eigenen bescheidenen Versuch (10")Bei allen mit entsprechender Diffraktionsöffnung. Eigentlich ein Multicell-Horn erster Ordnung. Mit entsprechend deutlich erweitertem Frequenzband nach oben. Wenn es den Horngeladen sein soll ist das die bevorzugte Version.
Zum MPA: die 2 kHz macht der Controller, das Horn selber fällt ab 1.2 kHz um 10 dB ab. Viel mehr ist IMHO aus einem 10" auch nicht herauszuholen, auch nicht mit engem Diffraktionsspalt und entsprechendem plug. Das Teil ist mit das beste was es auf diesem Gebiet gibt, wäre aber passiv nur bis 1.2 kHz zu betreiben.
Gruß SRAM
EDIT: zum Nachlesen http://www.syrincs.de/new/testberichte/mpa1.pdf
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Zum MPA Top:
In der Praxis ziehe ich im Hochpegelbetrieb auch meist 1,6K am EQ. Die kleine Lücke fällt kaum auf, verbessert allerdings den Gesamtklang erheblich.
Aktueller kleiner Bruder des MPA ist das S-5 mit passiver Trennung im Top. Klanglich und pegelmäßig immer noch gut, allerdings dem MPA deutlich unterlegen.
JörgNur zum Vergleich: 1 Jahr open-Air mit 3x MT-4 Tops/ Seite, das nächste Jahr mit 2x MPA/ Seite........MPA war in allen Belangen gleichwertig oder besser.
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Zitat von "20Hertz"
Hi,
hat eigentlich schon mal jemand Audax HDA-Mitteltöner im PA-Bereich verbaut?HDA nich, aber in den alten Zeck 15/3 waren Audax PRD.
Zitat von "SRAM"O.K. Kleine Pappen sind gut.
Was habt Ihr verbaut und was war gut ?Bose 5".
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hallo,
SRAM schrieb:
ZitatDas Teil ist mit das beste was es auf diesem Gebiet gibt, wäre aber passiv nur bis 1.2 kHz zu betreiben.
.... ich war auch lange der meinung das es nichts besonderes ist, aber nach dem ersten hören sah alles anders aus, vor allem pegel, abstrahlverhalten und klang stechen heraus - und das bei sehr wenig amping und geringem gewicht.
... einzig die ersatzteilversorgung wird wohl zunemend schwieriger (evm10m, ndym1 diaphragmas) :cry: - hat eigenltlich der EV nd6 das selbe diaphragma oder wird hier ein anderes eingesetzt?
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Danke Mechwerkandi,
wo gibt es denn den Bose ?
@alle: es bestände die Möglichkeit von einem deutschen Hersteller eine Sonderversion eines 6" mit extrem-Antrieb zu erhalten. Das Chassis ist dann nur noch für Horneinsatz sinnvoll, würde aber bei mindestens 2 Stück pro Horn den Frequenzbereich von 200 bis 2 kHz abdecken, und das mit sehr hohem Wirkungsgrad. Wer grundsätzlich an einem solchen Chassis Interesse hat --> bitte PM.
@Moderator: falls das zuviel Werbung ist bitte bescheid geben, ich lösche das dann hier und kopiere es in das offene Brett. Danke.
Gruß SRAM
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Zitat von "SRAM"
Danke Mechwerkandi,
wo gibt es denn den Bose ?
Im Laden, vielleicht... :wink:
Sicherlich ist das nix für Horn-Konstrukte, aber 4 Stück nebeneinander als Mitteltonweg für short-throw sind ganz ok. -
@ sram
Nö das ist noch keine Werbung
das passt schon
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SRAM
um das mit 6" sinnvoll umsetzen zu können, brauchst aber dann schon mal ca 3 stück pro top. mit 2 wirst du wohl pegelmäßig nicht mitkommen... -
Hallo Inspiron, wie groß ist denn dein Horn, fällt das nur stark ab bei 700Hz und was meinst Du genau mit dem Dopplereffekt?
Gruss von Benjamin -
kleine Bemerkung am Rande zum 6" von SRAM, erweiterbar auf ein volles Top.Da sollte man etwas Koordination reinbringen, damit das Ganze einen Fuß bekommt.
1) Zu einer Sonderauflage gehört eine Minimalabnahme-Anzahl, sonst macht es keinen Sinn ( bzw. wird es zu teuer)
2) Wir sind hier genug gute Leute: wenige können alles, einige kennen sich in bestimmten Bereichen sehr gut aus. Die meisten leider unzureichend. Das Resultat sollte so aussehen, daß ein geprüfter, in seinen Eckpunkten determinierter Bauvorschlag vorliegt. Dazu sollten sich einige fitte Leute melden und eine Projektgruppe bilden....imho reichen da max.4-7 von uns.
3) Die Daten sollten zur freien Verfügung veröffentlicht werden.
4) Für alle, die nicht selber bauen möchten, sollten wir einen guten Formenbauer/ Schreiner finden. So kann sich jeder vom Hornrohling über die maßgerecht geschnittenen Bretter bis ....letzendlich zum fertigen, bestückten Gehäuse alles bestellen.
5) Die Entwickler sollten anteilig Ihrer Arbeit mit einer " Aufwandsentschädigung"/ Einheit ( ich sage extra nicht: Arbeitslohn) zzgl. tatsächlicher Kosten entlohnt werden. Externe je nach Preisabsprache.
6) Ein Anteil sollte als Dankeschön und Forumshilfe an Kai Ebner gehen.Ich mach mal vorerst Stop.....
Falls es bis jetzt schon starke Einwände oder Optimierungsvorschläge gibt....bitteschön......vielleicht bin ich ja schon der 100te, der das gleiche vorschlägt.
Würde mich aber garantiert im Rahmen meiner Möglichkeiten aktiv beteiligen, wenn gute Fellows mit dabei sind und die Sache Sinn ergibt.
Cu
Jörg -
Finde den Vorschlag interessant, habe aber keine Erfahrung mit 6"ern.
Daher einige Fragen:
- Kann man mit 6"ern auch tiefe (warme) Mitten - mit entsprechendem Horn - erzeugen?
- Was bedeutet mindestens 2 Treiber pro Horn? Zwei Treiber, welche in ein Horn strahlen, oder zwei Hörner übereinander? Oder noch mehr Treiber - siehe den Einwand von Wulfson?Oder ist diese Frage noch zu früh gestellt?
- Ist zu erwarten, daß ein extremer Antrieb den unteren Bereich unterbetonen wird?
- Gibt es einen groben Preisrahmen bei Herstellung einer bestimmten Stückzahl?Viele Grüße
Lok1414 -
... dann brauchen wir wohl zunächst ein Anforderungsprofil (welchen F-Bereich sollen die 6"er übertragen/abdecken ... welche Abstrahleigenschaften ... welche Gesamtabmessungen sind tolerierbar (Transport, Gewicht ...) ?
Soll ein Hornsystem mit 6"ern aktiv ... oder ggf. passiv .. mit einem (1" ?) Horn kombinierbar sein ?
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SK: Anforderungsprofil: Sollen hier die Wünsche zusammengetragen werden? Mein Traum wäre klein, leicht, auch klassikfest :shock: und für einen Gelegenheitsbetreiber wie mich bezahlbar.
-Übertragungsbereich wie oben von SRAM beschrieben 200 Hz bis 2 kHz,
-Abstrahlung ca. 90 X 40 Grad, vielleicht auch etwas enger,
-Frontmaße gern klein, für das Horn etwa 50 X 50 cm, müßte für 200 Hz knapp reichen (im geistigen Auge sehe ich zwei oder drei Hornsegmente übereinander "gestackt"),
-Darüber ein 1" HornIst so etwas realistisch?
Gruß
Lok1414 -
Hab mal eine kleine Frage, würd mich sehr über eine Antwort freuen:
Der Inspiron hat vom Dopplereffekt gesprochen und ich hab mir schon vor vielen Jahren als das mal in der Schule in Physik dran kam Gedanken gemacht ob das nicht bei Lautsprechern stört.
Also z.B. Mitteltöner deckt 150Hz bis 2.5kHz ab. Beispielsweise sollen zwei Töne wiedergegeben werden: 200Hz und z.B. 2.5kHz.
Für die 2.5kHz wirkt die Membranpappe aufgrund der „12.5 mal langsameren“ 200Hz doch wie ein „bewegter Sender“, was zu einer Frequenzmodulation des Tons mit 2.5kHz führt oder?Hier liest man kaum was darüber. Spielt es keine Rolle?
Viele hier bevorzugen ja 2-Weg Tops. Und viele möchten das so ein Top dann auch Fullrange-tauglich ist, aber mit „richtigen“ Bässen, also noch tieferen Frequenzen würde sich das doch noch stärker auswirken...?
Würd mich über ein paar Antworten freuen!Danke
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... ob sich da wenige Millimeter "Hub" wirklich bei den betrachteten Frequenzen so stark bemerkbar machen ?
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Hmmm, an dieser "Forumentwicklung" hätte ich auch Interesse, wobei (für mich):
a) 90° viel zu viel sind (wird auch schwer machbar sein)
b) Eine Skalierung zum Array unpraktibel dadurch erscheintSo 60x50 (max) wäre doch alleine brauchbar und der Verbund würde auch noch passen.
Ansonsten decken sich meine Anforderungen ziemlich mit dem bereits gesagtem.
Was mir noch unklar erscheint ist schon die bereits geäußerte Frage betreffs Sensivity. Ich habe ehrlich keine Ahnung wo die Spezialpappen im 2er oder 3er) Verbund auf Horn wirklich liegen (können).
Ansonsten genaueres folgt nach "brainstorming" in diesem Thread wo noch viele Ideen, Anregungen etc. folgen mögen

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Zitat von "Lok1414"
Mein Traum wäre klein, leicht, auch klassikfest :shock: Lok1414
Was willst Du damit sagen?
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@ Bassti
Feinzeichnend, transparent, hochauflösend ... ich denke das Wort "Signalabtastung" von TBF geht in die gleiche Richtung.Ich möchte auch häufig akustische Instrumente, mehrstimmigen Gesang mit feiner Nuancierung etc. übertragen können. Dies kommt bei Klassik ausschließlich vor.
Und der Klang manch beeindruckender "rockiger" PA hat mich bei Übertragung des obigen schon zutiefst Gruseln lassen. Wenn Streicher trötig-breiig klingen, beraubt aller Obertöne, ein Kontrabass wie ein E-Bass, und Frauenstimmen plärren und ins Ohr quäken, ohne daß unterscheidbar ist, ob nun zwei, drei oder 15 Stimmen am Werk sind, dann ist beschrieben, was ich nicht möchte.Gruß
Lok1414 -
Zitat von "Lok1414"
Ich möchte auch häufig akustische Instrumente, mehrstimmigen Gesang mit feiner Nuancierung etc. übertragen können. Dies kommt bei Klassik ausschließlich vor.
... ich hab aber eine Klassik-Platte, da sind auch Kesselpauken und Kanonendonner drauf (... ergo schlimmer als Metalica ...) !
Zitat von "Lok1414"Wenn Streicher trötig-breiig klingen, beraubt aller Obertöne, ein Kontrabass wie ein E-Bass, und Frauenstimmen plärren und ins Ohr quäken, ohne daß unterscheidbar ist, ob nun zwei, drei oder 15 Stimmen am Werk sind, dann ist beschrieben, was ich nicht möchte.
... Dein Optimismus in Ehren - aber: bei manchen Frauenstimmen (besonders die "ich-kann-mich-nicht-hören"-Sängerinnen ... in einigen Bands ...) ist eh "Hopfen und Malz" verloren ... :wink:
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