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Branchenkennzahlen / Statistiken für Umsatzvorschau

  • teetechniker
  • 28. Dezember 2004 um 15:35
  • teetechniker
    Beiträge
    21
    • 28. Dezember 2004 um 15:35
    • #1

    Auch ich möchte meine ersten gehversuche fördern lassen und muß dazu eine Umsatz und Rentabillitätsvorschau erstellen.

    Leider können mir die üblichen adressen wie IHK, Statistisches Bundesamt und auch meine Hausbank nicht mit Daten aus der VA Technik weiterhelfen. Daher suche ich nun hier alle Daten die mir evtl. weiterhelfen können oder Adressen ( außer o.g. ) bei denen ich Daten bekommen kann.

    Gesucht werden: Umsatzstatistiken, Kundenprofiele, Marktanalysen...
    kurz gesagt alles was sich an Branchenspezifischen Daten in Tabellen fassen läßt

    vielen Dank im vorraus!!!

    info@schlag-veranstaltungstechnik.de

  • kater
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    2.304
    • 28. Dezember 2004 um 17:10
    • #2

    Das ist doch PillePalle....! Also wwenn du mich fragst hast du da was nicht verstanden.........

    Du möchtest also einen Businessplan für die Bank erstellen?! Was nützt es dir dann wenn du was hinschreibst was du irgendwo gelesen hast?

    Es geht doch um eine Marktanaylse vor DEINER Haustüre und um eine Ertragsvorschau was DU erreichen kannst, was nützen dir da Zahlen die dir andre geben? So ein Businessplan nützt nicht nur den Menschen auf der Bank, sondern auch dem der ihn schreibt, weil einem dabei einfach ein paar Sahcen klarer werden..... und wenn du einen Bänker vor dir hast der von der Sache ein wenig Ahnung hat, dann siehst du mit "geklauten" Zahlen sehr alt aus....

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • teetechniker
    Beiträge
    21
    • 28. Dezember 2004 um 17:45
    • #3

    das mit dem Pille palle sehe ich genauso!

    Aber leider brauche ich wirklich diese Zahlen!

    Da eine Umsatzvorschau für 3 Jahre erstellt werden muß, soll man nun also schätzen was man die nächsten 3 Jahre Einnimmt, und Ausgibt.

    Gestützt werden sollen diese Schätzungen von ( natürlich am besten regionalen) " Branchenkennzahlen" zu erfahren bei der zuständigen Kammer, der Hausbank oder einem Fachverband.

    Die genannten Quellen können mir mit keinerlei Daten weiterhelfen außer das ich die durchschnittliche Kaufkraft der Bevölkerung meiner Region erfahre oder anzahl meiner Konkurenzbetriebe.

    Über sinn und Unsinn dieser Schätzungen kann man Diskutieren, aber Schätzen muß ich trotzdem :roll:

    Für Gastronomie- / Holtelbetriebe gibt es übrigens hunderte von Statistiken welche Umsätze, Abschreibungen, Angestellte, Steuerabgaben, usw. usw enthalten und genau sowas soll ich nun für die VA Branche rannschaffen

    info@schlag-veranstaltungstechnik.de

  • teetechniker
    Beiträge
    21
    • 28. Dezember 2004 um 17:48
    • #4

    Du möchtest also einen Businessplan für die Bank erstellen?!


    PS.: Mit der Bank komme ich Bestens klar, es geht hier nur um die Agentur für Arbeit und deren Fördermittel

    info@schlag-veranstaltungstechnik.de

  • Volker
    Profi
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    2.052
    • 28. Dezember 2004 um 21:30
    • #5

    ich will Dir nicht Deine Illusionen nehmen, aber wenn Deine Homepage auch nur entfernt Stand der Dinge ist solltest Du über einen Vollerwerbsbetrieb nicht wirklich nachdenken.

    Ich glaube nicht, dass eine Ich-AG mit Hobbycharakter gefördert wird, aber wünsche Dir viel Erfolg.

    Die Zahlen überregional zu erfragen macht wenig Sinn, vor allem weil ernsthafte Betriebe sicher in ganz anderen Dimensionen spielen (müssen), als Du als Startup mit Bedarf an staatlicher Förderung auch nur annähernd erreichen kannst.

    Viele Grüße,
    Volker

  • Mister.Lange
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    • 28. Dezember 2004 um 21:44
    • #6

    @ Volker

    meine volle Zustimmung :(

  • kater
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    • 28. Dezember 2004 um 22:12
    • #7
    Zitat von "Volker"


    Ich glaube nicht, dass eine Ich-AG mit Hobbycharakter gefördert wird, aber wünsche Dir viel Erfolg.

    Ob es sinnvoll ist, ist fraglich, aber es ist schon so das das Ich-AG Geld fast jeder in den A**** geschoben bekommt, wenn man ihn dadurch von der Arbeitslosen-Statistik weg bekommt....

    Aber wer sagt denn überhaupt was von Ich-AG ? So einen Businessplan braucht man auch wenn man von der Bank was will..........

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • Carm
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    • 28. Dezember 2004 um 22:50
    • #8

    den businessplan braucht man auch wenn man aus den diversen förderprogrammen der KfW geld bekommen will oder aus sonstigen töpfen. das ist allerdings alles kein geschenktes geld sondern extremst günstiges darlehen oder zum nullzins. das sollte man immer im hinterkopf behalten - geschenkt gibts nix.

    wenn man darüber beraten werden will kann man sich mal zum einen an die KfW wenden die einen an die meist landeseigenen förderbanken weitervermittelt (zumindest in berlin weiss ich dass es sol läuft) oder mal nach unternehmensgründer-verbänden etc. suchen (evtl. mal bei der IHK fragen?)

  • kater
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    • 28. Dezember 2004 um 22:56
    • #9

    zum nullzins gibt es garnichts, aber für das Ich-AG Geld ist "geshenkt" schon recht zutreffend, da musste man anfangs nicht einmal ein Konzept vorlegen.... arbeitsloser müsste man sein.... ;o)

    Bei den KFW-Sachen muss man bei allen Zinsen zahlen, der Vorteil bei denen ist z.B. das man u.U. nur für 20% Sicherheiten bieten muss....

    Die KFW-Darlehen laufen alle über die Hausbank, die können dir auch Infos geben..

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • rockline
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    • 30. Dezember 2004 um 13:57
    • #10

    Beim zuständigem Amt (Rathaus) einen Gewerbeschein holen und gut ist. Eine Förderung im Sinne von Existenzgründerkrediten für eine ausgedachte Firma in der Veranstaltungsbranche halte ich für völligen Unsinn.

    Es gibt tausende Firmen in der Art. Kaum jemand wartet auf die 1001. und fördert so etwas nahezu sinnloses.
    Es gibt nur zwei Möglichkeiten:

    a) Du erarbeitest Dir deinen Markt, deine Kunden und dein Equipment

    b) Du läßt es besser sein und machst das nur als Hobby

    Stefan

  • jundc
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    • 30. Dezember 2004 um 17:20
    • #11

    Mir stellt Sich die Frage für den Grund, warum Du die Förderung haben möchtest.

    1. Du möchtest nur die Köhle einsacken und bist eigentlich nicht daran interessiert eine tätsächliche Existenz zu Gründen. Dann lohnt es die Mühe nicht wirklich das hier weiter zu diskutieren.

    2. Du möchtest Dir eine richtige Existenz aufbauen, dann ist die Kohle aber nicht mehr als ein netter kleiner Zuschuß, der Dich am Anfang etwas entlastet. Und Du solltest Dir eher darüber Gedanken machen was brauche ich an Jobs, Umsatz, Material und Gewinn um davon zu leben und wie realistisch ist es dies zu erreichen. (Wenn Du nicht weißt wo man da am besten anfängt gib Bescheid)

    Wenn Du dies plausibel darlegen kannst, daß es funktioniert möchte kein Mensch von Dir einen Branchenindex sehen, den es nicht gibt. Meines wissens ist aber beim VPLT etwas in der Art in mache und soll zur Pro Light und Sound im März veröffentlicht werden. Zumindest ist die Woche eine Umfrage zum Thema Rating rausgeschickt worden.

    Gruß

    Jürgen

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • guessi
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    • 31. Dezember 2004 um 01:02
    • #12

    es gibt (gab?) bspw. auch noch die existenzgründungsförderung des ESF. dafür braucht man die angesprochenen dinge. und die müssen von profunder stelle abgezeichnet sein.

    wenn du absolut nicht weiterweisst: geh zu einem steuerberater. die machen sowas häufiger und dürfen es auch unterschreiben. kostet dann aber auch ein gewisses honorar. andererseits solltest du dir im rahmen der unternehmensgründung sowieso schonmal prophylaktisch einen steuerberater suchen.

  • teetechniker
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    • 3. Januar 2005 um 17:26
    • #13

    So für alle die evtl. auch solche Daten benötigen:

    Wie schon oben genannt gibt es ab April eine Statistik der VPLT

    bis dahin einfach Auskunft beim Statistischen Landesamt einholen, die Branche heißt dort:

    "Technische Hilfsdienste für kulturelle und unterhaltende
    Leistungen."

    Dieser Zweig umfasst den Betrieb von Vorverkaufsstellen,
    technische Hilfsdienste für Opern- und Schauspielhäuser, Konzerthallen,
    Varietés, Kleinkunstbühnen u.ä. Einrichtungen.

    Allerdings können diese nicht sehr viele Daten zur verfügung stellen, und wenn ( wie in meinem Fall ) nur ein Unternehmen in der Region erfasst ist
    werden die Daten Geheimgehalten und man bekommt noch weniger Daten bzw. für ein entsprechen größeres Gebiet.


    Vielen Dank an alle!

    info@schlag-veranstaltungstechnik.de

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    • 6. Januar 2005 um 15:45
    • #14

    wenn es gut läuft hast du etwa 20-30% umsatzrendite. du brauchst für einen mann etwa 100.000 umsatz. ab einem materialwert von etwa 100.000 +- kann man langsam daran denken von seinem mat park zu leben, weil es die tekkis bewegen. der durchschnittliche verleiher setzt etwa 500.000 euro um.
    es dauert erfahrungsgemäß etwa 5 jahre bis du langsam ans geld verdienen kommst. grundsätzlich würde ich heute jedem davon abraten ne eigene bude aufmachen zu wollen. es gibt genug firmen die man übernehmen kann. da steigt der chef aus altergründen langsam aus.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Seven
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    • 7. Januar 2005 um 17:14
    • #15

    Material gibt es mehr als genug und für Veranstaltungen werden doch meist freie gebucht. Auch wenn sie nur für eine Firma arbeiten, sie sind doch meist nicht Festangestellte. So läuft es zumindest ab einer Größenordnung, ab der man als Besitzer/Betreiber einer solchen Firma davon gut leben kann.
    Möglichkeiten relativ leicht in den Markt zu kommen gibt es maximal über den Preis oder bei Veranstaltungen am unteren Ende der Preisskala.
    Beides bringt viel Arbeit und wenig finanziellen Ertrag mit sich.
    Die relativ hohen Anfangsinvestitionen sollte eigentlich abschreckend genug sein. Das Risiko ist einfach verdammt hoch, da der Markt recht voll ist. Es ist ja schwer genug in der Branche eine feste Anstellung zu finden. Warum? Weil die Ertragslage recht schwankend und unsicher ist, deswegen geht kaum einer das Risiko ein, sich mehrere Festangestellte zu leisten.

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