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günstige In Ear Ohrhörer, aber welche?

  • novus
  • 29. Dezember 2004 um 09:29
  • novus
    Beiträge
    73
    • 29. Dezember 2004 um 09:29
    • #1

    Hallo

    war zwar schon in den verschiedensten beiträgen die rede davon aber einen direkten thread hab ich leider nicht gefunden :(

    folgendes problem: ich hab am we mit meiner band mal ein sennheiser iem ew 300 ausprobiert. leider nur mit normalen walkman hörern. war trotzdem mit dem ergebnis sehr zufrieden. ohne dem in ear wäre es bei den vorherrschenden bedingungen auf der bühne für mich wesentlich schlechter gewesen.

    die anschaffung steht eigentlich schon fest allerdings wirds bei mir wohl ein ew300 g2.

    was ich jetzt eigentlich wissen wollte ist, mit welchen günstigen ohrhörern hattet ihr schon das vergnügen ( oder auch nicht ) bzw. welche würdet ihr nehmen. preis so bis 200 €.

    ich greif jetzt einfach mal ein paar auf die hier schon mal irgendwo genannt wurden:
    - Voicetronic VT01
    - Voicetronic VT-03 PRO
    - Sennheiser IE 3
    - Sony MDR-EX71SLB
    - Shure E-3

    mit welchen habt ihr erfahrungen bzw. habt ihr noch andere vorschläge. sind die eigentlich alle mit otoplastiken zu benutzen?

    gruß stefan

    SELECT * FROM users WHERE clue > 0. Uh oh, zero rows were returned! Oh no!?!?

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 29. Dezember 2004 um 17:18
    • #2

    Probier doch erst mal die IE 3 Hörer die beim G2 beigepackt sind.

    Die Sonies klingen gut, sind aber offen, und somit nicht auf lauten Bühnen zu gebrauchen.
    Wenn es ganz billig sein muß (z.B. für Aushilfen) gibt es den Koss "The Plug" für 19,90 - sozusagen als Einweghörer (geschlossen).
    Man kann sich mit etwas Geschick eigene Einsätze aus Ohropax basteln. Die Originalpolster rutschen gerne mal raus.

    Generell habe ich den Eindruck daß die geschlossenen Hörer im Hochtonbereich nicht so fein klingen wie z.B. die Sonies, dafür haben sie einen kräftigen Bass. Wenn es laut wird gibt es eh keine Alternative.

    Die anderen aus Deiner Liste habe ich selbst noch nicht gehört, ich habe selbst HS-2 Pro Flex. Unser Tenorist hat sich Shure E2 gekauft (auch in Deinem Budget) und ist ganz zufrieden.

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 29. Dezember 2004 um 17:24
    • #3

    Singst du oder spielst du ein Instrument? Wenn ja, was?

    Als Bassist z.B. würde ich dir einen teuren 2-Wege-Hörer empfehlen, weil der die tiefen Frequenzen besser wiedergeben kann, für einen Sänger reicht das was ein 1-Weg-Hörer ( auf die Wandler bezogen ;o) ) an Bässen wiedergeben kann aus um sich an Bass und Kickdrum zu orientieren.

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • novus
    Beiträge
    73
    • 30. Dezember 2004 um 11:52
    • #4

    danke schon mal für die antworten.

    also ich spiel gitarre und singe auch (hauptsächlich bac.vox). ich glaub nicht, dass ich unbedingt ein zwei weg system brauch außerdem lohnt sich das auch finanziell einfach nicht (zuwenig auftritte wo der inear eingesetzt wird).

    was ich noch gerne wissen würde wie siehts mit otoplastiken aus? wo kriegt man sie günstig und könnte ich sie für alle oben genannten hörer fertigen lassen? oder gibt es welche die sich dafür nicht eignen.

    gruß stefan

    SELECT * FROM users WHERE clue > 0. Uh oh, zero rows were returned! Oh no!?!?

  • pes.dan
    Profi
    Beiträge
    94
    • 30. Dezember 2004 um 12:10
    • #5

    ich denke, mann sollte ebenfalls darauf achten, welche in ears der rest der band verwendet. in der regel sollte euch ja ein mon-mann betreuen. ihr erschwert im die arbeit, in dem jeder musiker ein eigenes in ear system hat. wie soll ein techniker den mix von 5 unterschiedlichen kopfhörern beurteilen?

    gruss dan

    professional event service
    dan schneider

    http://www.dan-ontour.de

  • 00Schneider
    Beiträge
    612
    • 30. Dezember 2004 um 14:12
    • #6

    Otoplastiken kann man sich für jeden Hörer anfertigen lassen. Kostet um die 100 € und geht im Normalfall bei jedem Hörgeräteakustiker.

    Der Vorteil der Elacin Otoplastiken ist, dass man auch gleich nen Gehörschutz hat. Inzwischen gibt es auch schon Adapterringe für Shure E1 und E5.
    Ob die auch für E3 gehen weiß ich nicht. Einfach mal bei Fischer Amps fragen was da so in Planung ist.

    Die IE3 hab ich selber. Finde die nicht sehr toll. Haben zwar viel Bass, aber eigentlich zu viel und die Mitten- und Höhenauflösung ist nicht so toll.

    Von der Liste würde ich am ehesten E3 und VT 03 probieren. Kenn ich aber beide nicht, nur E1. Der VT 03 hat zudem ein abnehmbares Kabel (=leicht austauschbar).

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • novus
    Beiträge
    73
    • 30. Dezember 2004 um 14:31
    • #7

    also das ist bei uns eigentlich unterschiedlich. bei den großen bühnen haben wir natürlich nen mon mann aber wir spielen auch einige jobs wo die gegebenheiten es nicht zulassen bzw. es nicht sinnvoll ist. in solchen fällen übernimmt das dann der keyboarder. allerdings ist es eigentlich so, dass bei uns nicht so viel rumgeschraubt wird. hauptsächlich dann wenn ein anderer mal den leadgesang macht.


    Zitat von "pes.dan"

    wie soll ein techniker den mix von 5 unterschiedlichen kopfhörern beurteilen?

    der mon mann kann den mix ja nur beurteilen wenn er selbst den selben in ear hat wie alle musiker. es wird aber immer unterschiede geben weil der basser nämlich einen 2 weg hörer hat. was auch sinnvoll ist. außerdem muss der mon mann den mix ja nicht großartig beurteilen. das tun wir selber. wir sagen ihm halt dann wie wirs gern hätten.

    gruss stefan

    SELECT * FROM users WHERE clue > 0. Uh oh, zero rows were returned! Oh no!?!?

  • kaiser
    Beiträge
    467
    • 30. Dezember 2004 um 15:58
    • #8
    Zitat von "Hubert Barth"

    ...
    Wenn es ganz billig sein muß (z.B. für Aushilfen) gibt es den Koss "The Plug" für 19,90 - sozusagen als Einweghörer (geschlossen)....

    Wo kann man die Ohrhörer bekommen bei Thomann & Co hab ich die nicht gefunden?

    mfg Thomas

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 30. Dezember 2004 um 16:28
    • #9

    http://www.netonnet.de

    Inzwischen nur noch 17,99 (plus Versand)

  • pes.dan
    Profi
    Beiträge
    94
    • 30. Dezember 2004 um 17:47
    • #10

    novus: wenn der anspruch der art gering ist, und ihr so genuegsam seit, faellt meine aussage nicht ins gewicht.
    natuerlich muss der monitor mann die gleichen hoerer haben. ich bin aber schon davon ausgegangen, dass ihr bei komplett IE mit einem eigenen monitormann arbeitet, schon der sicherheit wegen.

    aber nun gut, war auch nur eine empfehlung, wie man ueblicherweise mit inear umgeht.

    gruss dan

    professional event service
    dan schneider

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  • ton-thorsten
    Verifiziert
    Beiträge
    205
    • 30. Dezember 2004 um 21:48
    • #11

    pes.dan schrieb:

    natuerlich muss der monitor mann die gleichen hoerer haben. ich bin aber schon davon ausgegangen, dass ihr bei komplett IE mit einem eigenen monitormann arbeitet, schon der sicherheit wegen.

    aber nun gut, war auch nur eine empfehlung, wie man ueblicherweise mit inear umgeht.

    Das kann man aber auch anders sehen.......gerade mit In-Ear Monitoring bedarf es nicht unbedingt eines eigenen Monitormannes. Dort habe ich ja nicht mit Bühnenlautstärke und Feedback und den damit verbundenen Problemen zu kämpfen.
    Ich habe im Coverbereich sehr gute Erfahrungen mit dem In-Ear Mix vom Frontpult aus gemacht und auch die Lösung mit seperatem Bandeigenem Monitorpult auf der Bühne, bei dem sich jeder Musiker seinen eigenen Mix erstellt funktioniert sehr gut. Habe ich selber bei einer Band so im Gebrauch und alle sind glücklich. Auch bei mehreren anderen gut gebuchten Bands im näheren Umfeld funktioniert diese Lösung super!

    Gruß, Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 31. Dezember 2004 um 10:17
    • #12

    Die Forderung daß der (Bandeigene) Monitormann die gleichen Hörer wie die Musiker benutzen soll halte ich für übertrieben. Das läßt sich vielleicht bei 1% aller Produktionen realisieren.
    Wir fahren einen Mix aus Wedges und IEM, unser Monitormann hört nur in das Kontrollwedge hinein, der Rest geht auf Zuruf.
    Manchmal stelle ich beim Soundcheck schon mal den eigenen IEM Weg etwas ein, bin eh als einer der letzten dran.
    Zur Zeit planen wir an einer Bandeigenen Monitorlösung mit einem 01V96, Testgig ist durch, jetzt warte ich nur noch auf meinen Aktivsplitter.
    Der Bandeigene Tonmann wird durch das 01V natürlich nicht überflüssig, der hat mit den Wedges, Funkstrecken etc. noch genug zu tun. Ziel der Investition ist ein konstistenterer Monitorsound, speziell wenn nur ein Linecheck möglich ist.

  • Seven
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    321
    Beiträge
    4.376
    • 31. Dezember 2004 um 11:47
    • #13

    Also beim IEM ist generell eher mehr zu schrauben als mit konventioneller Anlage. Da der Sound direkt auf dem Ohr liegt, geben sich die Leute meist nicht mit 80-90% gutem Sound zufrieden. Auf Bühnen mit Wedges auf der sich die Leute auch bewegen ändert sich der Sound sowieso wenn sich die Musiker auf der Bühne bewegen, daher wird hier meist nicht auf den letzten Schliff soviel Wert gelegt. Soweit mein Versuch einer Begründung der in der Praxis gemachten Erfahrungen. IEM vom FoH funktioniert bei einer, maximal zwei IEM Strecken (und dann auch nur Mono) und einem Mann am FoH, der in etwa weiss was die Jungs oben hören wollen. Ich hab schon in diverse IEM Mixes reingehört und wundere mich immer, was für Vorlieben die Musiker haben. Von einem relativ ausgewogenen Mix, mit dem eigenen Instrument und der eigenen Stimme leicht im Vordergrund, den man erwarten könnte/sollte, weicht das oft SEHR weit ab. Da gibts Bassisten die haben auf dem IEM nicht ein Tacken Schlagzeug und Sänger, die machen alles bis auf sich aus etc.

    Also viel und oft auch schwere Arbeit für den Mann an den Reglern. Es sei denn alles spielt direkt (a la Line6, kaum Bühnensound und total recall am Pult, dann wird das auch so gehen)
    gruß
    Jan

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 2. Januar 2005 um 11:26
    • #14

    Ist (bei uns zumindest) immer eine Frage des Anspruches: Monipult auf der Bühne (bedient der Saxophonist). Bei anderen Bands Moni-Mix vom FoH. Geht, brauch ich aber nicht wirklich :)

    Dass die Musiker einen eigenartig zusammengestellten InEar-Monitor haben halte ich nicht für verwunderlich: der Sänger ist z.B. allergisch auf das Saxophon, somit fällt das bei ihm im Mix raus. Er steht vorm (sehr lauten) Schlagzeug, hört durch sein nicht ganz dichtes Ohrhörerset die Drums, Gitarre, Bläser, Bässe der PA.... Somit ist für ihn nur noch Gesang wichtig. Vielleicht noch irgendwas vom Keyboard zum Intonieren und Schlagzeug fürs Timing ;)

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