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mics für Chor

  • Humus
  • 17. Januar 2005 um 12:10
  • Humus
    Beiträge
    198
    • 17. Januar 2005 um 12:10
    • #1

    Hey,

    wie die überschrift schon sagt brauche ich´Mikros für einen Chor.
    Es sollen insgesammt 3 stück werden, es steht ein buget von ca. 500€ zur verfügung!
    Ich habe mal ein paar Mikros raus gesucht, wäre schön wenn ihr mir eure meinung dazu sagen könntet und/oder vielleicht andere vorschläge macht... Ich habe mit Chor microfonie nicht wirklich viel ahnung.

    also...

    http://www.netzmarkt.de/thomann/akg_se300b_prodinfo.html


    http://www.netzmarkt.de/thomann/beyerd…t_prodinfo.html


    http://www.netzmarkt.de/thomann/sennhe…n_prodinfo.html


    http://www.netzmarkt.de/thomann/akg_c1000s_prodinfo.html

    Wäre Cool wenn ihr mir vielleicht auch noch sagen könntet welche Mikros davon gut geeignet sind welche eher weniger!

    Vielen dank schon mal
    Gruß
    Dominic

  • wora
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    11
    • 17. Januar 2005 um 13:43
    • #2

    vorsicht, das SE300 von AKG ist nur das speiseteil, die mikrofonkapsel kommt da noch dazu und liegt meines wissens im selben preisberich!
    da musst du also ungefähr das doppelte investieren.

    ansonsten kann ich zu diesen günstigen mikros leider nix sagen, ich selbst verwende für sowas deutlich teurere kandidaten...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Hubert Barth
    Profi
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    1.416
    • 17. Januar 2005 um 20:04
    • #3

    Das C1000 mag ich gar nicht. Das MCE und das Sennheiser dürften da besser sein.

  • Seven
    Profi
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    4.373
    • 17. Januar 2005 um 20:08
    • #4

    Yo vom C1000 bitte absehen. C391B (mit Kapsel natürlich) geht schon eher. Ansonsten nutze ich auch eher höherwertiges.

    Wie groß ist der Chor? Wofür braucht ihr Mikros? Aufnahme? Stützmikrofonie?

    Eventuell lieber 2 Mics nehmen und nach ORTF mikrofonieren.

  • Humus
    Beiträge
    198
    • 17. Januar 2005 um 20:11
    • #5

    ALso das ist ein Schulchor der grundschule...

    deswegen ist da auch nur 500 Euro Buget vorhanden, weil des der Förderverein bezahlt und eine bekannte von mir dort Vorsitzende ist und sie mich gefragt hat, ob ich mich darum kümmern kann...

    wäre echt super wenn ihr mir da helfen könntet...

  • vsvo82
    Profi
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    • 17. Januar 2005 um 20:20
    • #6

    Hallo Humus,
    wenn sowieso nicht viel Geld da ist und Du keine Miniaturmikros brauchst, kann ich Dir als recht brauchbare Lösung die Samson Q-1 empfehlen. Handmikroformat und es bleibt auch noch Geld für Stative, Kabel oder sonst was übrig.
    Jörg

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • DavidH
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    533
    • 17. Januar 2005 um 20:48
    • #7

    also ich weiß ja nicht, wie die akustischen Gegebenheiten da sind respektive ob sie das folgende "Experiment" zulassen, aber ich will es trotzdem mal anbringen, da es eine kostengünstige und meiner Erfahrung (und auch kollektiver Meinung) nach auch gut klingende Lösung ist:

    Voraussetzung ist eine gewisse Grundkenntnis in E-Technik und Löten...

    Du kannst bei eBay (oder auch anderswo) öfters Sennheiser MKE2 recht günstig schießen (vor kurzem noch eins um 60 Taler erworben). Um in diesem Preisbereich wirst i.d.R. auf die "1053c"-Variante zurückgreifen müssen, weil die aufgrund ihres 1-pol LEMO Anschlusses nur zu wenigen Sendern kompatibel und somit schlechter verkäuflich ist.
    Dann mußt Du "ganz brutal" einfach den Stecker mit dem Saitenschneider abtrennen (eine adäquate Buchse kostet >20€) und an die offenen Kabelenden einen Übertrager zum symmterieren hängen. An die Sekundärwindung desselben lötest du einen XLR-Stecker und strickst um den Übertrager 'rum noch eine kleine Schaltung, um die Phantomspeisung ins Mikro zu befördern (kann ich dir bei Bedarf gerne geben). Fertig ist das MKE2-XLR und du hast ein astreines Abhängemic für <100€. Nachteil:
    - ist selbstgebaut (Image)
    - Probleme mit Rückkopplungen bei akustisch schwierigen Räumen wahrscheinlich
    - man muss selber Hand anlegen -> also nur für Leute, die ihre eigene "Arbeitskraft" nicht dafür verkaufen müssen sondern das als "Freizeitbeschäftigung" ansehen.

    Ich bin mit dieser Lösung sowohl als Lavalier, als auch als Instrumenten- und Abhängemic bisher sehr zufrieden und das beste ist: ich habe mit meinen reichlich 80€ Kosten mehr als 150€ für den original Sennheiser Adapter+Phantomspeisung gespart... da nehme ich das Selbstbauimage gerne in Kauf

    Beste Grüße,
    David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • Jeremy
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    1.491
    • 17. Januar 2005 um 21:18
    • #8
    Zitat von &quot;Humus&quot;

    Also das ist ein Schulchor der grundschule...

    ... um meiner alten Überzeugung treu zu bleiben: Lasst es. Einen Chor einigermaßen vernünftig mit Mikrofonen zu übertragen erfordert einen alles andere als trivialen Aufwand. Auf keinen Fall ist es damit getan, irgendwelche Mikros an irgendwelchen Positionen auf irgendwelche Ständer in irgendeine Anlage zu betreiben.

    Ein Chor sollte in der Lage sein, die Räume, in denen er auftritt, unplugged zu packen. Falls nicht, nimm einen kleineren Raum, einen größeren Chor, oder ein leiseres, disziplinierteres Publikum.

    ... langsam, aber sicher entwickle ich bei dieser Frage fast einen religiösen Eifer ...

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • vsvo82
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    • 17. Januar 2005 um 21:47
    • #9

    Hallo Jeremy,
    In 50m Zelten ist das erste, was ich verliere, der Glaube.....

    Ein Schrott-Chor, der sich lauter räuspert als singt, steht nie zur Debatte.....und grade Kinderchöre lassen sich meiner Erfahrung nach gut trainieren.
    Allerdings gehen in größeren Räumen oft mengenweise Feinheiten der Performance verloren, die sich meist "relativ" leicht mit einer einigermaßen brauchbaren Anlage/ resp. Techniker wieder herstellen und ins Publikum projezieren lassen.
    Jörg

    Eine vernünftige Übertragung wird vom Publikum nicht oder kaum wahrgenommen....außer, wenn man die Anlage ausschaltet :D
    Dann hört man nämlich hinten nichts mehr.

    Stage-Aid Newsletter hier:http://www.kirsch-veranstaltungstechnik.de/index_newsletter.php... Wer hat Lust, als Autor mitzumachen?

  • Jeremy
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    • 18. Januar 2005 um 06:58
    • #10
    Zitat von &quot;vsvo82&quot;

    In 50m Zelten ist das erste, was ich verliere, der Glaube.....

    Was ich in 50m-Zelten, vor allem in solchen mit angeschlossenem Flüssigdrogenverkauf, manchmal zu verlieren drohe, ist die Muttersprache ...:twisted:

    Ich bin bei meiner Antwort eigentlich von der Annahme ausgegangen, dass ein schulischer Raum (Aula, Turnhalle etc.) mit schulischer Ausrüstung ("Hausmeister-PA" ) beschallt werden soll. Da ein Schulchor im Allgemeinen keine großen Zelte für sich allein füllt, sondern höchstens im Rahmen von anderen Veranstaltungen dort auftritt, sollte dort auch die notwendige und angemessene Technik vorhanden bzw. beschaffbar sein. Aber das bewegt sich dann jenseits dessen, was ein Förderverein zu leisten im Stande ist.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Meyerlein
    Beiträge
    248
    • 18. Januar 2005 um 07:06
    • #11

    Das hilft ihm jetzt alles nicht wirklich weiter...

    Allerdings reichen die Infos nicht aus, um Empfehlungen zu geben - bei mir haben die Beyers schon funktioniert. Das heißt so aber nix: Was hängt denn außer den Mikros noch so dran: 100V-Hörner, PA-Stacks, Hifi-Boxen... Was für ein Mischer ist da, gibts es Peripherie?

    Gruss

    Meyerlein

  • ton-thorsten
    Verifiziert
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    205
    • 18. Januar 2005 um 08:27
    • #12

    Hallo!

    Da muß ich mich doch jetzt mal einschalten..........es droht schon wieder abzugleiten. Der Verfasser hat eine einfache Frage gestellt und wer ihm darauf nicht antworten möchte, sollte es doch lieber sein lassen......aber Diskussionen über Zelte, und ob man einen Chor abnehmen will oder nicht, helfen nun wirlich nicht und entsprechen nicht der Fragestellung!!!! Aber das scheint ja im Forum so langsam Usus zu werden.

    Gute Mikros für die Chorabnahme sind Shure SM 102 (kleine Schwanenhälse mit dünnem langem Kabel, zum Abhängen und zur Stativmontage). Original gibt es die nur noch gebraucht, und dann auch in dem genannten Preisrahmen. Es gibt aber auch Nachfolger bei Shure, die heißen MX 202, liegen dann aber preislich über dem Rahmen. Hier zur Ansicht ein Link, die SM 102 sehen genauso aus.

    http://www.shure.de/produkte_mikro…r-472-56-87.htm

    Gute Erfahrungen habe ich auch mit dem MCE 86 von Beyerdynamic gemacht. Das ist ein kurzes Richtrohmikro mit Hyperniere, das auch abgehängt gut funktioniert. Auch dieses Mikro gibt es häufig z.B. bei Ebay als Gebrauchtartikel.

    http://www.beyerdynamic.de/de/maerkte/bv_…_p_2003_d_1.pdf

    Wenn das Budget wirklich so klein ist, dann lassen sich aber auch mit preiswerteren Kondensatoren wie z. B. dem Audio-Technica Pro 37r respektabele Ergebnisse erzielen. Da ist dann etwas Erfahrung in der Positionierung und dem Bedienen eines EQ´s von Vorteil....

    http://www.netzmarkt.de/thomann/audio_…r_prodinfo.html

    So, hoffe ich konnte etwas helfen.........das will wie schon gesagt anscheinend nicht jeder im Forum..........diese Profilierungssucht und das ewige "Pseudo-Fachleute-Gewäsch" kann einem ganz schön auf die Nerven gehen...........sorry, etwas off-topic, aber muß ja mal gesagt werden!!

    Gruß, Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • Jeremy
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    • 18. Januar 2005 um 10:25
    • #13
    Zitat von &quot;LordofSound&quot;

    So, hoffe ich konnte etwas helfen.........das will wie schon gesagt anscheinend nicht jeder im Forum..........diese Profilierungssucht und das ewige "Pseudo-Fachleute-Gewäsch" kann einem ganz schön auf die Nerven gehen...........sorry, etwas off-topic, aber muß ja mal gesagt werden!!

    @ LoS: Danke für den Ordnungsruf, ich nehm's mir zu Herzen.

    Sorry, falls ich mit meinen Ansichten jemandem auf den Schlips getreten bin. Mir ist natürlich klar, dass "Geht nicht" der kleine Bruder von "Will nicht" und "Kann nicht" ist. Vielleicht kurz zur Erklärung: Ich sehe sowas nicht nur als rein technisches ("Kann man das technisch lösen?") sondern auch als organisatorisches Problem ("Handelt man sich mit dem technischen Lösungsversuch möglicherweise sogar noch mehr Probleme ein?").

    Diese Abwägung führt bei mir halt oft zu dem Ergebnis, dass z.B. bei Chören eine Unplugged-Geschichte sauberer und problemloser über die Bühne zu bringen ist. Dass das in Open-Air- oder Großzelt-Situationen ganz anders aussehen kann, ist mir natürlich bewusst. Nur denke ich bei "Schulchor" halt zuerst an die Aula, Turnhalle oder Schulkapelle. Bei allen darüber hinaus gehenden Veranstaltungen sollte dann ohnehin Material und Personal der nächsthöheren Liga am Start sein.

    ========
    Standard-Disclaimer:
    Diese Ansicht ist rein persönlich, muss für Dritte nicht gelten und beruht nur auf den Informationen und Annahmen, die diesem Thread zu entnehmen waren.
    ========


    Zurück zum konkreten Problem:
    In welchen Räumlichkeiten/Umgebungen und wie oft sollen die Mikros denn eingesetzt werden? Evtl. kommt ja auch eine Anmietung im jeweiligen Einzelfall in Frage, was natürlich bei der Auswahl der denkbaren Mikros ganz andere Optionen eröffnet.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • vsvo82
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    • 18. Januar 2005 um 14:10
    • #14

    Ups, das mit den 50m war eher bildlich gemeint....sorry, wenn da was falsch rübergekommen ist. Meiner Meinung nach rentiert sich die Mikrofonierung eines Chores in einer Schulaula ( die ja i.A. nicht die Hörsamkeit eines Konzertraumes besitzt) ab einer Saaltiefe von 10m.
    Bei einer Aufstellungsbreite /-Tiefe des Chores von nicht mehr als 5m/3m läßt sich der Chor meist mit 2 Mikrofonen in X/Y-Aufstellung mikrofonieren. Dabei ist natürlich keine getrennte Aussteuerung einzelner Stimmen möglich. Die optimale Übertragung läßt sich in einer halbkreisförmigen Aufstellung leicht direkt vom Chorleiter kontrollieren, wenn die Mikros in seiner Nähe positioniert werden.
    Bei Stativmikros läßt sich das Ganze leicht mit einem hochausgezogenen Stativ mit einem Querbügel zur Aufnahme der beiden Mikros realisieren.
    Als Hängemikros empfiehlt sich noch das AKG-CHM-21 oder die modulare Lösung HM-1000 mit Wechselkapseln. Ein guter Tip, allerdings nicht ganz billig, ist das Crown GLM-200.
    Noch einige Basics zur Arbiet mit Chören: http://www.stageaid.de/stageaid/stage17.htm
    Gruß
    Jörg

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  • Humus
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    198
    • 19. Januar 2005 um 10:00
    • #15

    Hey,

    also ich habe jetzt noch mal ein micro raus gesucht das ist von Audio technica:

    http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-162777.html

    Ich würde mcih wirklich freuen wenn ihr mir weiter helfen könntet... =)

  • PA-Peter
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    7.614
    • 19. Januar 2005 um 10:19
    • #16

    Im Vergleich zum 3031er kannst Du dann in jedem Fall auch mal auf die "Artist Elite"-Serie schauen...
    ...das AE5100 wäre meine erste Wahl!

    Großmembran im Kleinmembran-Design!
    Spielt herrlich gut das Ding!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

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    • 19. Januar 2005 um 11:57
    • #17

    Das AE5100 kann ich auch nur empfehlen, habe auch schon Chor darüber gemischt, klingt super!!!!

    Gruß JS

  • Humus
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    198
    • 19. Januar 2005 um 15:25
    • #18

    Könntet ihr mir vielleicht noch eine Alternative zu dem AE5100 sagen!?
    Das ich 2 Mics. denen zur auswahl stellen kann....

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