Zitat von "Arieba"wora
da hast du mich falsch verstanden. Ich wollte hier nicht digital gegen analog-antreten lassen
deine folgende aussage konnte ich nur so werten.
Zitat von "Arieba"
Wichtig aber: Wenns High-End sein soll, dann muss die komplette kette digital sein ...
das wär dir vermutlich auch so gegangen.
Zitat von "Arieba"
...ich wollte nur klar-machen, dass man, wenn man wirklich alle vorteile der digitalen verarbeitung nutzen möchte (hier allem voran die quasi verlustfreie signalbearbeitung), sollte man gucken, dass die kette nicht durch irgendwelche schnöden DA/AD wandler unterbrochen wird. Bei GOA-Events sollte das eigentlich problemlos ab dem DJ-mischer möglich sein ...
also analog aus dem Dj-mischer raus, in den digital-controller.
soweit - so gut.
aber dann kann man ja schon wieder analog aus dem controller raus auf die amps und von den amps analog zu den spakern.
ich kann da keinen nennenswerten vorteil erkennen :wink:
höchstens man würde amps mit digitalem eingang nehmen.
aber da die amps in der regel im selben rack sitzen wie der controller sehe ich auch hier keinen nennenswerten vorteil.
:wink:
Zitat von "Arieba"
Einen Frequenzweiten-modulierten Verstärker kann man übrigens sehr wohl als einen Digitalenverstärker betrachten, dass ausgangsignal ist klar analog, aber derart nahe am digitalen, wenn er diese verstärker nicht mit "Digital" meint, welche dann?
so lange es keine lautsprecher gibt, die ein digitales eingangssignal verarbeiten können (einsen und nullen) - solange wird es auch keine digitalen endstufen geben.
ausser in den marketingabteilungen natürlich.
digital ist toll - und deshalb muss das auch auf den amps draufstehen...
einem PWM-amp darf man strenggenommen deshalb nicht als digital-amp bezeichnen, weil ein PWM-rechtecksignal nicht automatisch was mit digitaltechnik zu tun hat.
ich kann diese PWM stufe ja direkt mit dem analogen ursprungssignal modulieren.
ein digitales signal ist zwar auch ein rechtecksignal, aber es ist nach dem prinzip der binären zahlenlogik aufgebaut.
das hat mit PWM (puls-weiten-modulation) nicht unbedingt viel gemeinsam.
man kann eine PWM natürlich auch direkt mit den digitalen signalen modulieren, das "versteht" aber wiederum kein lautsprecher.
er rauscht dann einfach...
Zitat von "Arieba"
Ich würde übrigens ehr von einem integrator als von einem tiefpass sprechen (nicht alle tiefpässe werden als (integrierende) spule ausgeführt....) und damit nichts anderem als nem stink normalen DA Wandler für serielle Signale. (Das an diesem Ding natürlich der knackpunkt in sachen klang hängt ist klar)
schau dir mal einen D/A wandler genau an, auch diese einfachen mit der widerstands-matrix.
ich kann da im blockschaltbild nicht viel vergleichbares zu einem lautsprecher finden.
ich habe ja nur funkelektroniker gelernt, vielleicht kann uns das ein studierter etwas besser erklären.
ich bleibe jedenfalls dabei, diese "digital-Amps" sind nur augenwischerei.
sorry für off topic.