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Chor abnahme

  • Humus
  • 10. März 2005 um 14:06
  • Humus
    Beiträge
    198
    • 10. März 2005 um 14:06
    • #1

    Hey,

    ich muss in einer Woche einen Chor bei einer Benefitz veranstaltung abnehmen. Dazu habe ich 3 AE 5100 von Audio Technica zur Verfügung.
    Wie mache ich das am besten?!

    Der Chor ist so ca. 40 leute groß

    Viele Grüße

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 11. März 2005 um 13:00
    • #2

    Hi,

    was singt der Chor für Musik? Wie sieht der Raum aus? Welche Instrumente begleiten? Mit wieviel Zuschauern wird gerechnet? Wie stellt sich der Chor auf? (SATB, ...)

    ps: und die AE5100 kenne ich nicht - hört sich nach AudioTechnica an. Schreib mal etwas genaueres: dynamisch/kondensator, Klein-/Großmembran, Richtcharakteristik, ...

    Ansonsten kann ich nur folgende Pauschalempfehlung geben:

    1) Polymikrofonie, d.h. die 3 Micro´s gleichmäßig vor den Chor gestellt. (Hoffentlich sind das Nieren o.ä.)
    2) PANs am Mischpult nur wenig nach links und rechts einstellen
    3) Je nach Mikrofonfrequenzgang ggf. im oberen Mittenbereich mit dem Kanal-EQ etwas entzerren

    In trockenen Räumen (akustisch trocken natürlich), könnten die Mikrofone etwa 1-2m vor dem Chor stehen, bei "feuchten", also halligen Räumen sollten die Mikrofone eher bei 1m stehen. Auf keinen Fall den Anfängerfehler machen und die Mikrofone zu nah an den Chor stellen. Dann kommen viel zu schnell Einzelstimmen durch. Bei klassischen und sehr homogen singenden Chören werden die Mikrofone auch schon mal 3-5m weit weg aufgestellt.

    Was ich in jedem Fall empfehlen kann, wenn du auch gleichzeitig einen Livemitschnitt machen willst, ist ein AB-Laufzeitsystem mit einer Basis von min. 1,70m, um bei der nahen Chormikrofonierung einen natürlichen Raumeindruck zu bekommen. Bei Chorgesang versagen nämlich die meisten billigen Hallgeräte. Das brauchst du live aber nicht, da die Zuhörer/-schauer ja im Raum selbst sitzen.

    Ansonsten sollte man sich daran gewöhnen, dass ein Chor bei einem Konzert normalerweise den Raum schon fast allein füllt, also auch ohne Technik. Die Technik unterstützt also nur etwas, sie ist nur selten Hauptbestandteil der Übertragung.

    An Effekten ggf. an Dopplung, ... denken, z.B. SPX990 Good old Pitch Shift.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • Humus
    Beiträge
    198
    • 11. März 2005 um 22:29
    • #3

    Hey,

    du hattest schon recht mit Audio Technica.

    Des ist ein Schulchor, von einer Grundschule.
    Das ganze findet dort in der Turnhalle statt, also denk eher mal an einen halligen Raum.

    Reicht das echt, wenn ich die Mikros so ca. 1-2 m von dem Chor weg stelle und das nur vorne dran?!

    Die sind soweit ich weiß in 2er oder 3 er reien Aufgestellt.

    Also schon mal vielen dank für deine Hilfe. =)

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 11. März 2005 um 22:55
    • #4

    Kurze Rückfrage: Abnehmen zur Beschallung oder zur Aufnahme?

    http://www.davidheuer.de

  • Humus
    Beiträge
    198
    • 11. März 2005 um 23:01
    • #5

    Zur beschallung... Also keine Aufnahme!

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 11. März 2005 um 23:16
    • #6

    Versuch einen guten Kompromiss zu finden. Gehst Du zu nah an den Chor, bekommst Du nur Einzelstimmen, gehst Du zu weit weg bekommst Du keinen akzeptablen Pegel. Unbedingt die Mikros vorher mit dem Kanal-EQ oder noch besser mit einem 31-Band "entkoppeln". Vorrangig gucken, dass Du überhaupt ausreichend Pegel für die Beschallung bekommst, dann am Sound feilen.

    http://www.davidheuer.de

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 11. März 2005 um 23:19
    • #7

    Ach so, Aufstellung wolltest Du noch wissen. Möglichst hoch mit nach untem geneigten Winkel. Ich gehe Mal davon aus, dass normale Mikrostative zur Verfügung stehen. Die kannst Du beruhigt voll ausfahren. Winkel nach unten ca. 45°. Musst Du nach Gefühl gucken. So, dass die Mics von leicht oberhalb in den Chor zielen. Am Pult sanft mit Pan arbeiten, aber nicht übertreiben, dann geht Dir wieder zu viel Pegel verloren.

    http://www.davidheuer.de

  • Humus
    Beiträge
    198
    • 12. März 2005 um 00:46
    • #8

    Dankeschön für die Hilfe, leider habe ich keinen 31 Band EQ zur verfügung ich muss mich mit einem glau6 6 Band EQ vom Powermischer zufrieden geben!

  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 12. März 2005 um 08:34
    • #9

    Zum Entkoppeln kannst Du mit dem 6-Band natürlich nicht arbeiten. Da müsstest Du ganz viel Glück haben. Hast Du im Kanal-EQ denn wenigstens semiparametrische Mitten?

    http://www.davidheuer.de

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 12. März 2005 um 12:00
    • #10

    Also ein 31-Bänder zum Entkoppeln der Summe sollte es ohne min. 1-fach Parametrische Mitten dann schon sein :)

    Auch bei 1-Facher semi-Parametrik würde ich noch dazu greifen, wobei man da aufpassen muss, dass man nicht das billigste nimmt und sich somit Phasenschweinereien einfängt. Gerade auf Chor 1/3Oktav-Filter bei übermäßigem Einsatz imho schon hören.
    (Es klingt nicht schlecht, sondern irgendwie falsch..kommt natürlich auf die PA an, wie gut man das nachher hört...es dürfte im Low-Budget bereich vielleicht nicht soo problematisch sein)
    Ich versuche mittlerweile immer möglichst wenig am EQ zu drehen und lieber vorher eine gute Aufstellung mit guten Mics zu realisieren.
    1-3 Absenkungen sind , so denke ich noch unproblematisch, wird es mehr oder häuft es sich in einem Frequenzband
    überlege dir lieber warum das betreffende Band so über/unterrepräsentiert ist und versuche so Abhilfe zu schaffen.

    Man denkt am Anfang immer, bei den vielen EQs am Pult kann man fast alles ausbessern, aber mit der Zeit bemerkt man, dass die eigentliche Klangformung schon viel früher passiert und alles, was man am EQ außer Korrekturen und Einpassung in den Mix macht lange nicht so effektiv ist, wie eine gute Mic-Aufstellung.
    Schon alleine der Winkel der Mikros zueinander, der Abstand untereinander und der Winkel zu den Boxen sowie zum Chor sind hier ausschalggebende Parameter.

    Leider hat man selten genug Zeit:
    Wenn du die Zeit hast, lass jemanden mal redend auf der Bühne herumlaufen und versuche ein natürliches und homogenes Klangfeld aufzubauen. Man hört dann sehr gut, wo evt. Löcher sind und wie man die Mics noch verstellen muss. Ist das gegeben hat man normalerweise auch mit dem Pfeifen nicht soo ein Problem.
    Danach kannst du noch den Punkt finden, bis zu dem du hochziehen kannst, bevor die Ortung auf die Boxen umschlägt. Das ist für Stützmikrofonie eigentlich ein guter Wert.

    Alternativ: ein guter Feedback-Killer wie z.b. von Peavy könnte dir helfen, muss aber nicht unbedingt gut klingen, wenn er zu viel in den Mitten + Hochmitten machen muss. (s. EQ) -> Auch hier würde ich die Lautstärke nicht weiter anheben, wenn 6-8 Filter aktiv sind.

    Ich hoffe, ich habe dich nicht erschlagen und wünsche dir gutes Gelingen ;)

    PS: Man neigt dazu bei beweglichen CHören trittschallfilter zu setzen, weil es sonst zu sehr rumpelt. Fich persönlich finde, man sollte über 50-60Hz nach möglichkeit nichts mehr zurücknehmen, weil dem Bass dann das Volumen fehlt. Prüfe bei festen Lo-Cuts, ob du sie wirklich brauchst, oder ob ein einfaches Runterziehen der Mikros in den Pausen nicht auch schon genügen könnte.

    Meine Ausführungen stellen wie immer keinen Anspruch auf Korrektheit und dürfen von Leuten, die es (wirklich) besser wissen, gerne korrigiert werden.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • jeff
    Profi
    Beiträge
    421
    • 12. März 2005 um 12:44
    • #11
    Zitat von "Patric A."

    PS: Man neigt dazu bei beweglichen CHören trittschallfilter zu setzen, weil es sonst zu sehr rumpelt. Fich persönlich finde, man sollte über 50-60Hz nach möglichkeit nichts mehr zurücknehmen, weil dem Bass dann das Volumen fehlt. Prüfe bei festen Lo-Cuts, ob du sie wirklich brauchst, oder ob ein einfaches Runterziehen der Mikros in den Pausen nicht auch schon genügen könnte.

    moin!

    @ Patric A.
    generell hast du ja recht aber das ist ein grundschulchor da wird ausser dem nervösen getrappel der kleinen im bassbereich nicht viel passieren.

    @ Humus
    versuche vorher zu klären ob die im halbkreis oder gerade stehen.

    du wirst das mittlere mic lauter ziehen können als die äusseren, gehe vorher (generalprobe) zum chorleiter und bitte dort die besseren sänger zu platzieren.
    und hol die boxen von der bühne. ;)

    grüße

    meine rechtschreibfehler sind urheberrechtlich geschützt und unterliegen der VG wort

  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 12. März 2005 um 13:24
    • #12

    Ups, ich hatte den 2. Post überlesen :roll:
    Dann ists natürlich unbedenklich ;)

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • Humus
    Beiträge
    198
    • 12. März 2005 um 16:43
    • #13

    Hey,

    ich durfte mir heute das ganze mal anschauen und ausprobieren, das Konzert ist aber erst am nächsten Sonntag.

    Also wie erwartet hatte ich feedback Probleme!
    Ich war dann irgendwann so weit das ich von dem 7 Band EQ alles auf - 12 db hatte! So schrecklich...

    Ein bisschen was dagegen kann ich noch machen, in dem ich die Boxen noch ein bisschen weiter weg stelle. Kann ich bei einem Powermischer einen 31 Band EQ irgendwie mit ein bauen!?

    Der Chor steht in einer Reihe...

    Ich hatte heute auch keine Zeit groß was einzustellen, ich wollte es mir ja eigentlich nur anschauen... Nächste Woche habe ich dann 2 h vor der Generalprobe zum Aufbau und ein Pfeiffen....

    Habt ihr vielleicht noch ein paar Tipps?!

    Viele Grüße

  • Jeremy
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.491
    • 12. März 2005 um 18:49
    • #14

    Gibt es einen besonderen Grund, das ganze nicht einfach unplugged zu lassen? Ein Chor mit 40 Stimmen sollte nämlich eine Turnhalle eigentlich füllen können.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Patric A.
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    562
    • 12. März 2005 um 22:24
    • #15
    Zitat von "Humus"


    Also wie erwartet hatte ich feedback Probleme!
    Ich war dann irgendwann so weit das ich von dem 7 Band EQ alles auf - 12 db hatte! So schrecklich...

    Ein bisschen was dagegen kann ich noch machen, in dem ich die Boxen noch ein bisschen weiter weg stelle. Kann ich bei einem Powermischer einen 31 Band EQ irgendwie mit ein bauen!?

    Der Chor steht in einer Reihe...

    Also zunächst mal macht es keinen Sinn, den EQ komplett auf -12dB zu stellen, da kannst du auch den Masterfader 12dB unten lassen...

    Einen Chor von 40 Schülern in EINE Reihe zu stellen finde ich schon ein bisschen komisch. - Was bewegt einen dazu???
    Einen Chor von 40 Schülern, die in EINER Reihe stehen abzunehmen sehe ich persönlich im Low-Budget bereich als sinnlos, im Pro-Bereich als etwas verrückt an....
    Das würde ich den Verantwortlichen (Lehrern?) auch so sagen. Abnahme unter von dir genannten Bedingungen macht wirklich erst ab 2, besser 3 Reihen Sinn. Man kann sie ja auch hintereinander auf verschieden hohe Podeste stellen oder so wegen dem gesehen werden.

    Man kann einen EQ zum Beispiel in den Summeninsert schleifen (wenn vorhanden) Btw: Hast du schonmal mit nem 31-Bander gearbeitet und findest die problematischen Frequenzen auf den Fader genau?

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • mirkot
    Profi
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    1.404
    • 13. März 2005 um 02:19
    • #16

    Wer bei nem 7-Band EQ Feedbackprobleme damit löst das er alle Fader auf -12dB stellt, der findet bei nem 31Kanäler bestimmt nicht die koppelnde Frequenz.

    Hm...versuchs doch einfach mal mit Placebo-Mikrofonierung.
    Lehrer und Eltern merken das bestimmt nicht - zumindest fährst du damit besser als mit einer oder mehreren bösen Rückkopplungen.

    Was sich bei der Aufführung zu deinen Gunsten auswirken wird ist das die Halle dann voller Eltern ist und nicht mehr ganz so schlimm reflektiert - die schlucken ein bisschen was, dann kannst du auch nen Tick weiter aufdrehen.

    Klatsch deine 3 Mikros einfach der ersten Reihe vor die Nase...ich hab noch keinen Grundschulchor gesehn der auch nur annähernd so gut so singt das das wirklich jemand hören will :roll:

    Besitzer einer 10-kanaligen DMX-Kaffeemaschine mit stufenloser RGB-Farbmischung und Remote-Brühvorgangsauslösung.

  • Humus
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    198
    • 13. März 2005 um 11:51
    • #17

    Hey,

    also erst mal dazu, warum überhaupt das mikrofonieren... Wärend die singen wird Kaffee getrunken.... Und durch das klappern würde man halt nicht mehr wirklich was davon mitbekommen!!!

    Nun zum EQ ich habe schon mit einem 31 Band EQ gearbeitet und ich kann auch die Frequ raus hören.
    Ich habe des ja nur gemacht, weil es bei der kleinsten bewegung des Master Faders ein feedback gab.

    Ausserdem habe ich mir gestern eigentlich nur diese "tolle PA" angeschaut.
    Und da war Geradeprode von diesem chor und da habe ich dann auch mal gleich gaschaut wie sich die PA so macht. Der Hausmeister hatte diese aufgebaut.

    Viele Grüße

  • Jeremy
    Reaktionen
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    Beiträge
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    • 13. März 2005 um 12:53
    • #18
    Zitat von "Humus"

    ... Wärend die singen wird Kaffee getrunken.... Und durch das klappern würde man halt nicht mehr wirklich was davon mitbekommen!!!

    Da kannst Du verstärken wie Du willst, mit der Lautstärke der PA wird nur der Pegel der Leute steigen. Wenn abzusehen ist, dass es die Leute nicht wirklich interessiert, ist es ein Grund mehr, dort keinerlei technischen Aufwand zu betreiben.

    Schade für den Chor. Ich kenne solche Situationen, wo sich junge und ganz junge Leute voller Eifer und Engagement auf einen Auftritt vorbereiten, der dann vor Ort keine Sau interessiert, das ist ganz schön bitter. Nur Wirst Du dieses Problem nicht mit der PA lösen können. Sobald Du nämlich Laut genug bist, um den Hintergrundlärm zu übertönen, wirst Du Beschwerden bekommen, dass man sich nicht mehr unterhalten kann.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Humus
    Beiträge
    198
    • 13. März 2005 um 22:13
    • #19

    Na ja ich meinte ja auch das es sinnvoller wäre danach des mit dem Kaffee zu machen... Aber na ja. Da das ganze von einer Grundschule ist und eine Benefitz Va für einen Aufbau einer Schule in Sri lanka. Und wenn die des halt so wünschen mache ich das halt.

    Deswegen nehme ich ja auch die PA die ich von der Schule gestellt bekomme.

    NA ja wird schon irgendwie werden;)

    ACh habe noch eine Frage hilft das etwas gegen das feedback, wenn die Mikros auf dann auf der Bühne stehen und die Boxen unten!?

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 14. März 2005 um 06:57
    • #20

    Hallo,

    na wenn das so ist ...

    ... dann versuchs dochmal nicht mit der Brille "Konzert" sondern vielleicht mit der Einstellung "Zonenbeschallung". Damit meine ich, dass bei einem Konzert eine zentrale Beschallung durchgeführt wird, die neben diversen Effekten auch für tanzbare, ... Beschallung vor der Bühne sorgt. Nun ist aber im Umfeld Kaffeetrinken das gar nicht gewünscht.

    Nimms also so, wie in Kaufhäusern. Vor der Bühne wird der Chor selbst schon laut genug sein. Zumindest so laut, dass die Eltern, die sich ihre Kinder anhören wollen, und das werden aus Erfahrung doch die meisten sein, auch zuhören können. Nun stell die Lautsprecher also nicht links und rechts von der Bühne auf, sondern z.B. im Bereich 1/3 der Turnhallentiefe. Wenn die Turnhalle also z.B. 30m tief ist, dann 10m von der Bühne entfernt. So erhälst Du eine viel gleichmäßigere Beschallung auch bei kleineren Lautstärken und, ganz wichtig, die Feedbackprobleme werden sich minimieren.

    Damit kommst du um die Plazebo-Mikrofonierung herum und kannst eine zielgruppen- und veranstaltungskonforme Beschallung anbieten.

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

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