ich suche die optimale live-Abnahme für meine Shakuhachi
(japanische Bambusflöte, Ji na shi-No-bekan 2,3). Das Mikro muß in den höhen geradezu glänzen, der Klang lebt auch vom wind. Bislang hab ich ein MD441-U verwendet und finde das gut, jedoch nicht optimal.
Es darf nicht zu feedbackanfällig sein da wir große Stacks und laute Monitore betreiben.
Shakuhachi, live.
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Möchtest du ein Mikro auf einem Stativ bzw nutzt du verschiedene abstände zum Mikro zur zur dynamikverstärkung?
Je nach dem, was du ausgeben willst gäbe es nämlich wahrscheinlich 2 alterantiven:
1. Ein Querflöten-Clipmikro (Hatten wir letztens nen Thread drüber)
2. Ein kleines Schoeps mit Nierenkapsel (Wurst-Werner kann da wohl näheres zu sagen)Du könntest natürlich auch mal ein Oktava probieren, wenns günstig sein soll, da gibt es hier aber verschiedene Meinungen. Andere finden das NT5 von Rode schöner. Das wiederum löst die Höhen zwar schön auf, fällt aber nach 13k etwas ab.
Großmembran wird ja eher nicht in Frage kommen, oder?
Mir fiele da eventuell das 4050 von AT ein: Großmembran im small-diaphragma-Design: macht subjektiv bisschen mehr in den Mitten, als das Schoeps.
Ich habe hier aber nur den Drum-Mikro-Vergleich als Anhaltspunkt. -
Auf Stativ, ja. Der Abstand wird aber sehr genau gehalten wegen dem wind. Und es darf auch einiges kosten, 441 sind auch nicht günstig ..
Bei einem Großmembran hätte ich Angst das es selber losflötet , über den Monitor .
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Glanz in den Höhen = (in der Regel) Kondensatormikro. Wenns denn besonders hell sein soll: AKG C451 mit CK1, wenns etwas enger gerichtet sein soll mit CK3. Leider gibts dieses großartige Mikro nur noch gebraucht, die Neuauflage hat keine wechselbaren Kapseln mehr.
Für einen Eindruck bemühe doch mal die Files vom Mikro-Vergleichstest in Viersen. In der Kategorie Overheads (oder wars HiHat?) können IMO auch weniger geübte Hörer dieses Mikro wegen seiner besonderen Hochtonauflösung heraushören (manchmal ist mir dieses Mikro ZU crisp, z.B. Chor).Noch was Generelles: Eigentlich geht so eine Ferndiagnose nicht. Manchmal schlägt ein schnödes SM 57 ein zehnmal so teures Großmembran-Kondensator, manchmal nicht. Ab Studio-Oberliga wird z.B. für Gesang nicht nur ein Mikro bereitgehalten, sondern diverse, die je nach Stimme (und manchmal innerhalb eines Albums je nach Song) ausgewählt werden. Also: viele Mikros unter möglichst identischen Bedingungen ausprobieren.
Gruß vom Toff
Ach ja: das 441 ist ja nun wirklich kein schlechtes Mikro...
@Patric: wieso AT 4050 und Kleinmembran-Design? Verstehe ich nicht: Meinst du die Gehäuse-Größe? Oder den Sound?
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HM, jetzt wo die PLS bevorsteht, könntest du dir vielleicht auch mal die großen Neumänner anhören, di haben da mehrere Gesangskabinen stehen wohl...
Auch andere Mikrohersteller werden denke ich einige Mikros zum Test dahaben
Vom 441 zum 451 ists schon ein heftiger Schritt...mir persönlich ist das sogar als Overhead zu "crisp" :wink: An der Hihat kommts gut.
Für die Bambusflöte hab ichs nicht vorgeschlagen, weil ich dachte, dass dann vielleicht der Grundton doch etwas zu kurz kommt, aber man kennt ja das Instrument nicht...
Vielleicht ist es auch genau das richtige!Toff: Ja, vond er Gehäusegröße und Handhabung per Standard-Klemme.
Vom Sound her denke ich geht es schon bisschen in Richtung Großmembran, zumindest, was man an den Files vom Drum-Mikro-Vergleich so hört. -
Sie dürfte in ihrer Tonart der Panflöte ähnlich sein.
Die etwas längere 2,3 hat dabei einen wärmeren Charakter als die 1,8 - man bewegt sich zwischen 400 Hz und 17kHz.
Dynamische Mikrofone, ausgenommen das 441-U das schon eher nach Kondenser klingt, fallen da glatt bei durch.
Die Shaku wird am schönsten wenn man sie über einen A5 und ein leichtes Reverb der Mitten spielt. Es ist eine Musik mit sehr leisen Passagen und anteilmäßig viel Wind, typisches ZEN eben.Mit Ansteckmikrofonen hab ich keinerlei Erfahrung.
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Probier doch mal Schoeps CMC 6 aus. Eines meiner meistgeliebten Mikrofone überhaupt. Meist benutzt mit MK 4 Kapsel.
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Ich seh hier eine klare Mehrheit für die Fa Schoeps. Leider hatte ich nie eins von denen. Hoffentlich sind die auf der PLS, das kommt in die engste Auswahl.
vielen Dank
Manuela -
"Ich seh hier eine klare Mehrheit für die Fa Schoeps"
Eine gute Wahl, aber "dicke Brieftasche" nicht vergessen :wink:Grüsse
WW -
sind die dinger denn so teuer ? sie sehen nicht danach aus ..

kennt jemand das hier ? Shure KSM137
von der Kurve her scheint das ebenso ein recht brillantes Teilchen zu sein, und sogar als Päärchen bezahlbar...
http://www.musik-service.de/ProduX/Recordi…atched_pair.htm -
Rockshop verkauft Schoepse. Da kannste zumindest mal Endkundenpreise gucken. :wink:
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und wer verkauft mir das für die Hälfte ?
ich finde es gibt kein Kleinmembran-Mikrofon das vom Klang her wirklich 1000 Euro wert ist ... bin zwar selbst auch eine Freundin hochwertiger Sachen aber man kann es auch übertreiben !
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Ansonsten vielleicht mal das Neumann KM 184 probieren.
Kostet für Endkunden zB. bei MP "nur" 800,- -
Zitat
ich finde es gibt kein Kleinmembran-Mikrofon das vom Klang her wirklich 1000 Euro wert ist
Dann hör dir das Schoeps mal an. Du wirst deine Meinung ändern. :wink:
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hast du eins da Seven?

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Sennheiser MKH 50 käme noch in Frage, allerdings auch nicht billig.
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Audio Technica AE3300.
Ein Großmembranmikrofon im Gesangskorb, erstklassiger Ton, Kostet um die 230.-
Stefan -
Würde hier eher zum AE 3000 tendieren!
Hat eine dezentere Optik. -