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leidiges Thema Git.-Amps abnehmen

  • headcrash
  • 29. März 2005 um 23:48
  • headcrash
    Beiträge
    5
    • 29. März 2005 um 23:48
    • #1

    Hi Leute, obwohl ich hier neu bin, und auch schon die Suchfunktion zum Thema Gitarrenamps abnehmen bemüht habe, möchte ich dennoch einen neuen Thread zu dem Thema beginnen.
    Nachdem ich SM57, 58, Thomman CD11, Sennheiser MD419 und Red Box Line Outs durchhabe, bin ich auf der Suche nach dem heiligen Gral auf die E609 oder e906 gestoßen.
    Was mich an den meisten Mikros stört, ist daß der eh schon durch Vintage30 Speaker vorhandene Hochmittenpeak durch die 57'sche Hochmittennase noch verstärkt wird. Das klingt einfach sehr bratzig bei Zerr bis HiGainsounds (kein TiefböseNewmetal). Das e609 und das e906 hat ja laut Datenblatt im Gegensatz zu allen genannten, sowie zum e606 einen eher geraden bis "warmen" F-Verlauf. Das scheint mir schonmal sympathisch, genauso wie die Kabelabhängerei.
    Mich würde Eure Meinung interessieren in Bezug auf die nervige Hochmittennase: Hat man mit dem e906 einen ehrlicheren/echteren Sound als mit SM57 Derivaten?

    http://www.neversaid.de

  • rlp
    Beiträge
    341
    • 30. März 2005 um 08:03
    • #2

    Ich verwende das 609 an einem Fender Twin und bin damit sehr zufrieden. Das SM57 ist mir an diesen Amp zu "mittig". Das 906 werde ich ab der nächsten Woche testen.

    Saludos,
    Rainer

  • ibkoeppen
    Beiträge
    95
    • 30. März 2005 um 10:44
    • #3

    Hi -

    probiert doch mal das EV Cobalt CO 4.
    hab als Gitarrist mit verschiedensten Mikros rumprobiert.
    Im Vergleich zum SM 57 find ich das CO4
    - weniger "bratzig" (aber dennoch Höhenglanz)
    - druckvoller (bringt crunchiges "Knurren" gut)
    - leicht abgesenkte Bässe, gut für den Mix
    insgesamt für einen E-Git-Sound irgendwie perfekt, mit dem richtigen Mittenanteil
    (und dafür für alles andere unbrauchbar)

    Michael Koeppen

  • spector
    Beiträge
    377
    • 31. März 2005 um 02:03
    • #4

    ibkoeppen schrieb:
    "(und dafür für alles andere unbrauchbar) "
    Schraube das CO4 mal an die Snare und du wirst erstaunt sein :D
    Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den alten Shure Unidyne 515SB
    am Git-Amp. Das bringt den Hoch-Mitten-Peak nicht so penetrant rüber.
    Dafür hat man ein schönes Tief-Mitten-Brett. Bei Bedarf kann man ja
    am Pult-EQ etwas mehr Hoch-Mitten dazu geben.

    Gruss
    Spector
    ------------------------------------------------------
    هو ، هو ، هو! عيد ميلاد مجيد! الجميع يحب عيد الميلاد!
    ------------------------------------------------------

  • Oliver Derks
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    3.316
    • 31. März 2005 um 09:01
    • #5

    Großmembran!
    AT 4040/ 4050 usw.

    Bei Gitarenamps die in sich gut klingen das Non-Plus-Ultra!

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 31. März 2005 um 10:27
    • #6
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"

    Großmembran!
    AT 4040/ 4050 usw.

    Bei Gitarenamps die in sich gut klingen das Non-Plus-Ultra!


    Gleichfalls meine Meinung!

    4040 ist eigentlich ein recht gutes Produkt dafür:
    -relativ günstig
    -einfach gestrickt (keine Charakteristik-Wahl-Schalter usw)
    -robust
    -sieht auf der Bühne schick aus

    VK beim großen T: 329,- EUR brutto
    http://www.netzmarkt.de/thomann/audiot…0_prodinfo.html

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Lightsoundmartin
    Verifiziert
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    82
    • 31. März 2005 um 11:05
    • #7

    Moin !

    Großmembran hab´ich bisher nur im Studio verwendet.
    Live habe ich mit dem e 609 nur positive Erfahrungen
    gemacht. Klingt m.E. runder und weniger krätzig als das 57er.
    Es hat auch noch den "mechanischen" Vorteil, daß man es an
    die Box tapen kann. Nützt besonders auf kleinen Bühnen, weil
    dann etwaige Bühnenderwische nicht an den Mic.-Ständer
    rumpeln und die Position mitten im Set verändern können. :wink:
    Das neue 900er würde ich auch gerne mal ausprobieren.
    Hab´vereinzelt auch schon das MD 421 eingesetzt. Kommt
    dem e 609 näher, als dem SM 57.
    Beim e 609 stimmt aber auf jeden Fall auch das Preis-Leistung
    Verhältniss.

    Gruß
    Martin

    Die Basis ist die Grundlage des Fundaments !

  • Oliver Derks
    Verifiziert
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    3.316
    • 31. März 2005 um 16:30
    • #8
    Zitat von "Lightsoundmartin"


    Es hat auch noch den "mechanischen" Vorteil, daß man es an
    die Box tapen kann. Nützt besonders auf kleinen Bühnen, weil
    dann etwaige Bühnenderwische nicht an den Mic.-Ständer
    rumpeln und die Position mitten im Set verändern können. :wink:


    Da hast du Recht! Das ist wirklich gut.

    Ich nutze hald Großmembranen (AT 4040) mit dieser Mikrohalterung:

    Nicht vom Bild tauschen lassen! Das L Stück lässt sich auch Vertikal einsetzen.
    Somit kann die die Halterung am Amp oder Boxengriff festgemacht werden.
    Mikro drauf - fertig! Halt super!

  • Lightsoundmartin
    Verifiziert
    Beiträge
    82
    • 31. März 2005 um 22:10
    • #9

    Sieht interessant aus. Hab sowas ähnliches schon mal gesehen.
    War ein hakenförmiges Teil, das aussah, als würde es von der Drum-Hardware stammen.
    Via Klemme oben an die Kante der 4x12er Box geschraubt, Mic. dran und gut war´s.
    Ist die AT-Großmembran eigentlich pegelfest genug für Gitarren ?
    (Metal-Brett usw.)

    Gruß
    Martin

    Die Basis ist die Grundlage des Fundaments !

  • quark
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    • 1. April 2005 um 10:33
    • #10

    Das 4040 verträgt 133dB spl und hat zudem noch eine zuschaltbare 10dB Dämpfung.

    Hab auch mit folgenden Mics sehr gute Ergebnisse bekommen:

    - Beyerdynamic M88:
    Transparenter, brillianter Klang, ohne zu "sägen". Ist ausserdem ein sehr vielseitig einsetzbares Mikrofon. Auch auf Kick Drum und Vocals sehr gut.

    - Sennheiser MD421:
    Ebenfalls sehr durchzugskräftig, sehr gut in den unteren Mitten. Ergibt eine sehr gute Stereo Abbildung (für Recording mit doppeln von Gitarren sehr geeignet.) Auch für Toms sehr zu empfehlen.

  • niggles
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    • 1. April 2005 um 10:54
    • #11

    Wenn wir schon dabei sind:

    - EV RE20: klar und transparent in den oberen Mitten und Höhen, aber mit einem unglaublichen Brett im Tiefmittenbereich. Optimal für angezerrte, rotzig-fette Rhythmusgitarrensounds a' la "Ich, Roque" (Sportfreunde Stiller).

    - MD 441: irgendwo zwischen MD 421 und einem guten Kondensatormikro. Durch die enge RC (Hyperniere) sehr gut, um mit dem Abstrahlverhalten des Speakers zu "spielen" und durch die Mikroposition den optimalen Sound zu finden (kann live auch eher lästig sein, aber wenn mans einmal weiß wie es stehen muß super).

    - AKG D202: Klang ähnlich MD421, aber etwas "technischer" (bei entsprechendem EQing regelrecht metallisch :cool: ) und transparenter. Geniales Handling: Durch Zweiwege-Prinzip praktisch kein Nahbesprechungseffekt, Winkel und Entfernung zum Speaker wirken sich so gut wie gar nicht auf den Klang aus.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • guma
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    • 1. April 2005 um 13:56
    • #12

    Sehr schöne Vorschläge: AT Großmembranen ( auch das 4033a ), und EV PL20/RE20 oder Beyer M88. Diese beiden dynamischen Verianten haben gegenüber vielen anderen ( vor alllem dem unverständlicherweise viel benutzten 421 :D:evil: ) den Vorteil, daß sie durch ihre Bauform auch in den Lowmids ihre Richtcharakteristik beibehalten. Daher bleibt dieser Bereich wie bei Kondensatormics sehr direkt und kontrolliert während das 421 da schon ziemlich wabert.

  • Oliver Derks
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    • 1. April 2005 um 15:36
    • #13
    Zitat von "Lightsoundmartin"


    Ist die AT-Großmembran eigentlich pegelfest genug für Gitarren ?
    (Metal-Brett usw.)

    Einfache Antwort: Ja!
    Ich habe fast immer ein AT4040 an den Git-Amps.
    Bei "meinen" Jungs die technisch fest betreue (nur eine Git) auch gerne eine Kombi aus 4040 und SM57.

  • Loloverde
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    • 1. April 2005 um 18:08
    • #14
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"


    Bei "meinen" Jungs die technisch fest betreue (nur eine Git) auch gerne eine Kombi aus 4040 und SM57.

    Verwendest du beide gleichzeitig oder wechselst du je nach Song?

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Oliver Derks
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    • 2. April 2005 um 16:20
    • #15

    Ich nutze das SM 57 nur in den Passagen wo ich einen deftig aggressiven Sound brauche.
    Das kommt im Set nur drei, vier mal vor. Ansonsten ist das Mic gemutet.

    Gelegentlich spielt der Gittarist auch über zwei Amps und unterteilt die Sounds dann.
    Schön ist dann den Haubtamp mit zwei Mics (bevorzugt AT 4040) und den zweiten mit einem SM 57 abzunehmen.
    Ich habe dann die Möglichkeit die zwei AT4040 leicht unterschiedlich zu EQ´en und das eine Mic auf Rechts, das andere auf Links zu legen und so der Gitarre einen räumlichen Eindruck, quasi ein Stereobild zu geben. Den zweiten Amps mit SM57 lege ich dann in die Mitte, also Links und Rechts.

  • Loloverde
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    • 2. April 2005 um 19:51
    • #16
    Zitat von "Oliver/ RodeVT"


    Schön ist dann den Haubtamp mit zwei Mics (bevorzugt AT 4040) und den zweiten mit einem SM 57 abzunehmen.
    Ich habe dann die Möglichkeit die zwei AT4040 leicht unterschiedlich zu EQ´en und das eine Mic auf Rechts, das andere auf Links zu legen und so der Gitarre einen räumlichen Eindruck, quasi ein Stereobild zu geben.

    Das habe ich, als ich zwei Mikros vergleichen wollte, auch mal gemacht. Kommt richtig gut bei gitarrelastigen Stücken.
    Außerdem stellt man dann schnell fest, daß ein Lautsprecher der Gittaristenbox nicht mehr funktioniert ;)

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Der M
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    280
    • 13. Mai 2005 um 11:50
    • #17

    so bitte nicht schlagen:
    bei hinten offenen Amps
    von vorne 421 und 509 und von hinten 57 da kanmann nur durch an und aus schalten und Phase Sound machen der sich wusch.
    bei geschlossener box 421 und 57,
    bin genereller fan von 2 mics pro amp

    oder wnns mal wieder scnellgehn soll
    57 nehemen je nach musik von kallote zu sikke schieben.
    am pult den gain aufgemacht, wenns sein soll den Eq angefasst, Compressor reingemacht, bisschen raum dazu und weggerannt.

    MFG

    Der M

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