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Wurst Werner macht Klassenausflug zu den Fanta4

  • Wurst Werner
  • 20. April 2005 um 11:14
  • Wurst Werner
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    • 20. April 2005 um 11:14
    • #1

    Wer mich kennt, der weiß, dass ich einen begnadeten Körper habe. Da kam mir das Angebot mit den Jungs meiner Punk/Rock-Coverband auf das Fanta4 Konzert zu gehen, gerade Recht. Zudem ich auch neugierig auf die neue „König Pilsener Arena“ in Krefeld war. Immerhin hatte ich neue „voll krasse & freshe Skillz und Moves drauf“ mit denen ich mir den „fatten Fame in meiner Homebase“ einfahren wollte. ;)

    Hätte auch alles toll funktioniert, wenn man bei dieser verfickten Arena nicht die Parkplätze vergessen hätte. Der gleiche Mist, wie beim neuen Borussia Stadion. In der Halle angekommen, wurde selbst dem unbedarftesten Gemüt schnell klar: Hier waren wieder Volldeppen als Architekten unterwegs! Wir hatten Innenraum Karten, mussten uns mit allen anderen „Innenräumern“ durch einen Eingang quetschen, weil man die anderen Eingänge direkt zugelassen hatte. Das war noch gerade erträglich, weil die Halle nur zu 60-70% gefüllt war. In der Halle angekommen, merkte man am Raumklima, dass man in eine gute Akustik wieder mal keinen Cent investiert hatte. Na ja, ist ja eine „König Pilsener Arena“, daher wohl eher ein ausgewiesener Gesternsafttempel. Vielleicht auch reines Kalkül: Muss man sich den Sound halt schön trinken, sollte in dieser Halle mit besagtem Namensgeber wohl kein großes Problem sein. Ich schau mich nach einem Bierstand um, und entdecke am Ende des Innenraums eine kleine Theke mit zwei Zapfstellen für mehrere Tausend Leute! Was soll’s, also wie im Phantasialand in die Schlange gestellt und darauf gewartet, dass jemand ein Schild hochhält „Aber hier nur noch 30 Minuten“. Endlich an der Zapfe angekommen, wollte ich Bier kaufen. „Ja haben sie denn eine Getränkekarte?“. „Nein, nur Durst und Bargeld“ antwortete ich. „Ja, dann tut’s mir Leid, dann müssen sie erst eine Karte kaufen, diese wahlweise mit 5, 10, 20 Euro aufladen und hier wieder hinkommen.“ „Ich will doch nur ein Bier“ jammerte ich und musste wohl oder übel eine dieser tollen Karten kaufen. Ich hab diese mit 10 Euro „aufgeladen“ und stand dann ordnungsgemäß mit besagter Karte eine halbe Stunde später wieder vor dem Bierhansel. „Zwei Bier bitte“. „Ja, bitte die Karte hier ins Lesegerät stecken und bestätigen“. Gesagt, getan. „He, dass Ding zeigt 8,80 Euro an, ist wohl kaputt“. Darauf der Hansel „Nein, nein… 4,40 Euro kosten die beiden Biere und vier Euro ist Becherpfand“. „Dann bekommt man für 10 Euro gerade mal zwei Bier und darf sich dann wieder zum Kartenaufladen anstellen?“ Der Hansel zieht den Kopf zwischen die Schultern und will den nächsten durstigen Mann bedienen. Ich gab ihm aber noch einen Tipp mit auf dem Weg: „Wenn hier Motörhead mal spielen sollte…bleiben sie besser zu Hause, ist gesünder“.

    Apropos zu Hause. Da wäre ich mal auch besser geblieben, denn justament kommt Smudo auf die Bühne und macht eine kleine Ansage für den Voract. „Häh, wer spielt? Was sagt der da?“ In diesem Augenblick war klar, mit gutem Sound wird heute auch nix. Oder muss man dafür vielleicht am Mischpult eine Karte aufladen lassen? Um das zu klären gehe ich zum großzügig abgesperrten Mixer Platz. Vor Ort der übliche Wahnsinn, u.a. mit:

    Midas H3000
    PCM irgendwas
    PCM 70 (Hallo Thomas ;-))
    D-Two
    BSS Summen EQ
    Aphex Dominator Comps
    BSS Comps
    BSS Gates
    Pro Tools Wandler mit Rechner (ob für Aufnahme oder Playbacks – keine Ahnung)

    Die Vorgruppe wird über ein Yamaha 01V96 gemischt. Drei Vocals, zwei Kanäle für den DJ, das war’s. Da es ja nicht so voll war, bin ich durch den kompletten Innenraum gewandert. Vorne war dann auch das PA System zuerkennen. 16 Elemente L’Acoustics dVdosc, darunter 6 x Bässe geflogen und darunter auf dem Boden noch mal 4 x SB218 Bässe pro Seite. Vor der Bühne lagen dann noch mal sechs SB 218 verteilt. Kann von allem eine Box mehr oder weniger gewesen sein, so genau wollte ich es denn auch nicht wissen. Zumal wir hier am Niederrhein eher mit EAW beschallt werden (Go Audio, TDA usw.) und ich keine Ahnung von L’Acoustics hab. Sound war an jeder Position in der Halle mäßig. „Wenn die Fantas mit Live Band und H3000 kommen, dann wird es bestimmt besser“ sprach ich mir selber Mut zu. Kleiner Einschub: Am Ende hab ich mitbekommen, dass es sich um Afrob handelte, der als Vorgruppe fungierte.

    Vor den Fantas musste ich mal schnell Pipi, aber an „schnell Pipi“ haben die Architekten nicht so wirklich gedacht. Also erstmal durch das Nadelöhr „Innenraum Einlass“ wieder raus, dann die Treppe zu den Rangplätzen hoch und ein halbe Runde um die ganze Arena gelaufen, bis man an das erste Klo kommt. Bis ich wieder zurück war, waren 15 Minuten um. Also direkt wieder in die Schlange an der Biertheke eingereiht und pünktlich zum Showstart der Fantas mit vollen Bier am Mischplatz eingefunden. Was soll man sagen? Der Sound entsprach genau dem, was ich überhaupt nicht mag. Alles platt komprimiert – bis auf den Bass kaum noch Dynamik. Mäßige Sprachverständlichkeit, Bassist und Percussionist waren nur zu erahnen, hätten auch besser zu Hause bleiben können. Drum Sound, war mit Ausnahme der Bass Drum, sehr mäßig. Tom Sound …oh Gott. Hi Hat scheint im Hip Hop neuerdings auch keiner mehr hören zu wollen. Weia… musste man schon beide Augen zudrücken.

    Um das mal in ein Verhältnis zu setzten. Es gab ja viele negative Kritiken hier im Forum zu dem Sound in der Agora Stage auf der Frankfurter Musikmesse. Ich hab selbst am Donnerstag nur noch die letzte Nummer dieser Band mit Frank Itt am Basse über Dynacord Cobra gehört, bevor sie Ihre Sachen packten. Den Sound fand ich eigentlich in Ordnung. Mit Sicherheit nicht das tontechnische Evangelium, aber durchaus hörenswert und schon professionell. Die Fantas klangen eine komplette Klasse schlechter. Alles war furchtbar indirekt und mittenlos. Ich wollte das nicht glauben und hab mich mal wieder auf den Weg durch die Halle gemacht, bis ich nach langem Suchen einen Platz gefunden habe, wo der Sound gut war. Und zwar vorne auf dem Rang. Dort hat man zwei direktabstahlende, herkömmliche Tops (auch L’Acoustics, Typ kenne ich nicht –vom Gehäuse nach 2 x10“ oder 2 x12“) zu Rangbeschallung genutzt. Das war klanglich durchaus in Ordnung…aber in der Halle???

    Ich bin mit Kollegenschelte immer sehr vorsichtig, ich hab auch genügend Konzerte gemischt (natürlich im kleineren Rahmen), wo der Sound teilweise auch unterirdisch war (Halle Mist, PA Mist, Ich Mist – oder alles zusammen). Aber als ich beim Verlassen der Halle auf dem Summen EQ gesehen habe, dass der Kollege von ca.70-400 HZ wohl fast alles komplett raus gezogen hat und der Rest der EQ-Fader auch eher wie eine Profilabbildung des Matterhorns aussah, da wusste ich: Hier muss komplette Verzweiflung geherrscht haben. Mein Beileid an den Kollegen, aber mit der PA bzw. mit dem Set Up vielleicht auch der Halle war wohl einfach nicht mehr drin.

    Viele Grüsse
    WW

    PS: Die Fantas waren gut, die Perfomance hat selbst einem Rocker wie mir gefallen.

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Toff
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    • 20. April 2005 um 11:32
    • #2

    Schöner Bericht!
    Hast du erkennen können, was die mit den Dominatoren veranstaltet haben?
    Gruß vom Toff

  • Wurst Werner
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    • 20. April 2005 um 11:49
    • #3

    "Hast du erkennen können, was die mit den Dominatoren veranstaltet haben? "

    Ja, zuviel komprimiert :wink:

    Nein, keine Ahnung hab ich nicht so drauf geachtet. Hab nur mal kurz ins Rack gesehen, die üblichen Verdächtigen notiert und nur diese beiden hellblauen/grauen Aphex Teile gesehen. Ach so, waren noch so 4-5 dbx Kompressoren mit am Start...

    Grüsse
    WW

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  • Krusty
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    517
    • 20. April 2005 um 11:54
    • #4

    Die direktabstrahlenden Tops von L'Acoustics werden wohl ARCS gewesen sein.

  • soundworx
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    • 20. April 2005 um 12:15
    • #5

    Architekten...
    Wenn ich diese Berufsbezeichnung nur höre kriege ich schon Schreikrämpfe. :twisted:

    Das scheint eine der wenigen Berufsgruppen in Deutschland zu sein, denen es vollkommen egal ist, wie das von ihnen entworfene Produkt funktioniert. Und das augenfällig nicht nur im Bereich Akustik.
    Hauptsache das Modell, was man den Bauherren/Investoren vorstellt, sieht gut aus.
    Ich höre hier besser auf bevor ich mich richtig in Rage schreibe... :evil::evil::evil:

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • smartechnics
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    84
    • 20. April 2005 um 12:28
    • #6

    Material kam von Satis-Fy aus Ascheberg. Techniker / Mischer kommen soweit ich weiß über die Tour-Produktionsfirma, deren Name ich vergessen habe.

    Bin heute Abend in Kassel, mal gucken, was die Buben im Eisstadion so abliefern.

  • Wurst Werner
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    • 20. April 2005 um 12:36
    • #7

    "Bin heute Abend in Kassel, mal gucken, was die Buben im Eisstadion so abliefern."

    Ist 'ne gute Show, viel Spaß. Hoffentlich mit besserem Sound. Aber denk an die "Bierkarte" :wink:

    Grüße
    WW

    PS: Berichte mal, wie es war.

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  • gerald1
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    • 20. April 2005 um 13:17
    • #8

    Das ist schon alles manchmal gar nicht so einfach. Ich meine das natürlich mit dem Sound. Vor lauter vieler, vieler Technik wird öfters der Mensch vergessen und die daraus resultierenden Synergien.
    Man lese Volkers Diplomarbeit - Seite 53 - Absatz 7.2. (Anmerkung).
    Tja, hmmm, ick globe - naja, lest selber!

    Die Fanta4's habe ich mal vor so 10 Jahren gesehen. Das ging gut nach vorne!

    Gerald1

  • SimonFB
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    • 20. April 2005 um 14:26
    • #9

    Hab Fanta4 vor einem halben Jahr in der Deutschlandhalle in Berlin gesehen, da war der Sound imho sehr gut, aber die Show/Musik hat mir überhaupt nicht gefallen :?
    Zum Glück waren vorher genug bessere Acts da...

    Am Anfang war das Licht

  • oops
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    • 20. April 2005 um 18:42
    • #10

    war im winter auch bein fantas im orpheum in graz. da war der sound auch grotte, obwohl das frontbesteck durchaus ok war !

    der mixer faselte irgendwas von software fürs pult abgestürzt...

    frag mich nur was er damit meinte, bei ner h3000, die auch da stand.

    naja, wir haben einen tag später dort gastiert und da war alles dufte, was zum glück auch andere ausser mir mitbekommen haben...

    passt eigentlich auch gut zu "warum klingts bei den stars öfters mal scheisse"
    :? :? :?

  • KREISS
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    • 20. April 2005 um 18:59
    • #11
    Zitat von "oops"

    war im winter auch bein fantas im orpheum in graz. da war der sound auch grotte, obwohl das frontbesteck durchaus ok war !

    der mixer faselte irgendwas von software fürs pult abgestürzt...

    frag mich nur was er damit meinte, bei ner h3000, die auch da stand.

    naja, wir haben einen tag später dort gastiert und da war alles dufte, was zum glück auch andere ausser mir mitbekommen haben...

    passt eigentlich auch gut zu "warum klingts bei den stars öfters mal scheisse"
    :? :? :?

    Ich empfehle hin und wieder Dieter Nuhr als Lektüre.

    Gruß
    Kai

  • Alex04
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    • 20. April 2005 um 19:07
    • #12

    Also ich habe letzte bei nem Fanta4 Konzert gearbeitet.
    Sound war sehr Basslastig und sonst nichts besonderes aber ertragbar.
    Muss bei dieser Art von Musik scheinbar so sein.
    Das Pro Tools war übrigends für Effekete und als Insert. Da lief z.B. Sony Oxford drauf.
    System-Tech war ein Johan aus Holland, der "sehr" entspannt war.
    Die Show von den Jungs fand ich auch sehenswert, auch wen zwischendurch die Hog2 abgestürtzt ist und sich 10 Minuten nichts am Licht geändert hat. Hatten dann aber ne neue dabei

    Gruss Alex

  • oops
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    • 20. April 2005 um 19:07
    • #13

    ich bin `n bisl sensibel...

    hab ich jetz keine ahnung oder der ?

  • Apostoli
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    • 20. April 2005 um 19:09
    • #14
    Zitat von "Kai Reiss"


    .... Dieter Nuhr als Lektüre.
    ...

    sehr geil, kai! :?
    zum thema architekten:

    Zitat von "www.chrickel.de"


    In meiner Laufbahn als Veranstaltungsberater sind mir ja schon viele Linkshänder über den Weg gelaufen. Den Heimwerker den ich aber da bekommen habe, hat das Maß der OBI und Lichtorgelspezialisten echt gesprengt.
    Ich dachte zurück an die guten alten Zeiten, wo wir uns auf der technikignoranten Waldorfschule so unsere Gedanken zu Goethes Farbenlehre machen durften, wir lernten das weiß und schwarz keine Farben sind und trotzdem immer wieder jemand einen Flügel mich "leuchtendem schwarz" bei mir fordert.
    In einem nicht näher benannten Gespräch hatte ich mit einem Architekten und dem dazugehörenden technischen Berater zu tun. In der VA-Location ist es zu der morgendlichen und mittäglichen Zeit seht hell - Taghell um es genauer zu sagen. Das hatte sich nämlich der Architekt so gewünscht, als er damals das Haus baute - Glaspalast. Jedem von uns ist verständlich, das eine Projektion von ca 30qm in selbigen Raum bei Aufpro Sonne selbst einen R12 zu einem Teelicht degradiert, so daß eine LED Ilite 6 oder eine CubeWall das geeignete Mittel sind.
    Nicht von der Sonne, sondern vom Preis geblendet (und offensichtlich verwirrt), erklärte mir der Architekt, der mindestes 1 Semester seines Studiums auch mit Licht zu tun hatte, daß durch die Ausstellungsobjekte im selbigen Glaspalast ja Schatten entstehen würde. Wenn man diesen mit Leuchten jedweder Art verstärken würde, könne man in dem Schatten ja gut projizieren. Sollen all meine Gebete um Erleuchtung umsonst gewesen sein????

    edit: falscher smiley

    Einmal editiert, zuletzt von Apostoli (20. April 2005 um 22:41)

  • gerald1
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    • 20. April 2005 um 19:34
    • #15

    :lol: 8) :lol: 8) :lol:
    Gerald1

  • KREISS
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    • 20. April 2005 um 20:18
    • #16
    Zitat von "oops"

    ich bin `n bisl sensibel...

    hab ich jetz keine ahnung oder der ?

    Das kann ich Dir so nicht konkret beantworten.
    Allerdings würde ich gerne noch folgendes loswerden:

    Die Signalverarbeitung im H3000 ist zwar Analog, davon abgesehen werkeln dort aber auch digitale Baugruppen für die Steuerung der Automatisation, VCAs, Mutegroups etc.
    Es soll schon mal vorgekommen sein, wie man mir aus gut unterichteten Kreisen berichtete, das es damit hin und wieder Probleme gab.
    Je nach Situation und wie man seine Show auf dem Pult angelegt hat, kann das zu unschönen Effekten führen.

    Und wenn man schon über andere herzieht und ihnen quasi unfähigkeit unterstellt, sollte man wenigstens die Eier haben mit seinem Real-Name dazu zu stehen.

    In diesem Sinne...

    Gruß
    Kai

  • oops
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    • 20. April 2005 um 21:02
    • #17

    ok ! hab ich verstanden...

    ich bin demnäxt vorsichtiger was meine äusserungen betrifft, obwohl ich mir schon einbilde halbwegs erkennen zu können wo was im argen liegt...

    anyway ! keiner ist perfekt und jetzt bewerft mich bitte mit unrat !

    oops! industries roman conrad radiogaga@ohneen.de berlin

    wer uns schon mal ertragen musste, weiss auch welche band(s) ich betuddel...

  • Toff
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    • 20. April 2005 um 22:28
    • #18
    Zitat von "Wurst Werner"

    "Hast du erkennen können, was die mit den Dominatoren veranstaltet haben? "

    Ja, zuviel komprimiert :wink:
    (...)
    Grüsse
    WW

    Ich WUSSTE, dass du mit diesem Satz starten würdest :D .
    Toff (bekennender Kompressions-Fanatiker)

  • gerald1
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    • 21. April 2005 um 05:07
    • #19
    Zitat

    sollte man wenigstens die Eier haben mit seinem Real-Name dazu zu stehen.

    In diesem Sinne...

    Gruß
    Kai

    und nicht eiiern''' , . auch hart aber sauber 8),
    geht auch ohne ! Schreiben, Lesen, Zeit, raus
    Gerald1

  • smartechnics
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    84
    • 21. April 2005 um 15:09
    • #20

    So, gestern da gewesen.


    Vorab - das mit dem Bierholen hat extrem gut geklappt und lecker war´s auch. (Hasseröder). Die Worscht war auch noch ganz okay.

    Zum Setup:

    Fast identisch mit WW Liste. Bissel weniger L-Acoustics Mat.


    Sound:

    Bei Afrob ne Katastrophe. Nur Bass, sogar so viel, das die armen PHLs ihr bei einem Song ihr X-MAX überschritten hatten und kräftig am kotzen waren. Weiss nicht, warum die Limiter da nicht zu gemacht haben. Hatte auch Ampracks mit Vortex Endustufen gesehen, was meines Wissens kein Standard ist, weil eigentlich LAB die Hausmarke von LA ist. Der Bass an sich BOOOOM, ich dachte nur, oh weia, das kann ja lustig werden.
    WIe auch immer. Sprachverständlichkeit - naja, eigentlich kaum was verstanden, was wohl aber zum Größenteil am Künstler selbst hing.

    Bei den Fantas sah das dann schon ganz anders aus. Der Bass war genau wie er sein sollte, vielleicht ein bissel mehr. Ansonsten 18" typisch, dürfte ein wenig prägnanter sein, aber okay. Sehr gelungen fand ich die BAssverteilung - zumindest innenarena konnte ich keine Basslöcher, trotz großer Plexiflächen (Eisshockeystadion...) ausmachen - wobei ich aber auch nicht überall war. Die Höhen waren sehr schön, wenig Gezische und sehr angenehm. Mitten - hmm, da hat mir was gefehlt. Zumindest an meiner Postion vorne links. So zwischen 400 und 900 Hz tippe ich. Am FoH war das aber anderes, however. Insgesamt eigentlich recht okay, wenn auch etwas zu komprimiert - das war mir alles zu aalglatt... :D
    Sprachverständlichkeit gut. Der MAster-EQ sag relativ flatt aus, ich habs nicht genau gesehen - in der Mitte war ein etwas so um 1 viertel gezogen und der 6,7, oder achte Fader von links. Die Halle akustisch auch nicht der Brüller: Plexiglas rundrum im Innenraum, auf den Tribünen Plastiksitze, das Dach aus "Wellblech". Nicht wirklich ein Traum. Der Systemtech hat aber gute Arbeit geleistet - Reflexionen waren nur im hinteren Bereich direkt an den Plexischeiben zu hören und da stand eh niemand (Generell war nicht arg so viel los - erst auf Höhe FoH wurde es voller).

    Licht/Bühne/Show.

    Die Fantas haben einfach die Coolness gepachtet - das macht schon Spass bei zusehen. Vor allem sehr nett, lustig und intelligent. Bühnenbild sehr aufgeräumt, Effekteinsatz nicht überladen. Nette Projektionen, nicht übertrieben oft eingesetzt. Keine einzige 6er Bar - das ist wohl mittlerweile Standard. Coole Strobe und Blindereinsätze. Der drehbare Backdrop - auch schön.

    Wobei ich die letzte Tour (Unplugged) irgendwie nen Tick besser fand.


    Publikum:

    Zum großen Teil: Ganz merkwürdige Leute. Das war bei der der Unplugged Tour ganz anders - viel mehr Niveau. Hängt wohl an "Troy"...

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