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Welche Marke und welches Pult.....

  • hausmeister
  • 6. Mai 2005 um 20:40
  • hausmeister
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    • 6. Mai 2005 um 20:40
    • #1

    Hallo zusammen,

    wir sind ein kleiner Verleiher der sich aber langfristig etwas vergrößern will. Wir machen div. Arten von Veranstaltungen wie z.B. Band / Sprachbeschallungen / Musicals / Stadtfeste etc ... aber alles auf kleinem Niveau.

    Wir planen ein neues Pult zu kaufen. Der Monitormix kommt derzeit noch vom FOH Pult aus. Sollte aber langfristig über einen Monitorplatz laufen.

    Als Alternativen stehen gerade folgende Pulte im Raum :

    MIDAS VENICE 320
    AH GL 2800
    SC GB4

    Ich habe auch gehört das auf vielen Ridern steht kein AH .

    Die Ausstattung vom GL2800 ist aber ja die beste ..

    Mich würde vor allem die Ridertauglichkeit und Erfahrungen von euch mit den Pulten interessieren.

    Danke und Grüßlis aus dem Frankenland.

    Michi

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  • gerald1
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    • 6. Mai 2005 um 21:01
    • #2

    Det ist soweit alles ok :) . Das eine mehr so, daß ander mehr so :wink: .
    Für Live ist vielleicht das Veni etwas vorzuziehen. Für häufig wechselnde Anforderungen halt mehr die GL. Beide sind innerhalb ihres Anwendungsfeldes riderfest. ok. ok. Nicht beim Festival größer als ......
    Gerald1

  • Wulfson
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    • 6. Mai 2005 um 21:16
    • #3

    die venice find ich nicht flexibel genug; a&h gibts oft zu lesen, das es nicht gewünscht ist; wenn gb, dann die gb8-die paar euro mehr machens kraut dann auch nicht mehr fett.

  • hausmeister
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    • 6. Mai 2005 um 21:43
    • #4

    Na ein paar Euro sind gut ...

    Ein paar viel Euro :-))

    Was ist den der Unterschied zwischen gb 4 und 8 ?

    Ich find irgendwie keinen auser ner meterbridge.

    Grüße Michael

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  • MIG
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    • 7. Mai 2005 um 02:27
    • #5

    Wenn ihr, wie du schreibst "alles auf kleinem Niveau" macht, würde ich keine Venice anschaffen sondern eher das "besser" (= mit mehr Funktionen )ausgestattete A&H Pult kaufen.

    Ich persönlich kenne jedenfalls keinen Rider bei Veranstaltungen mit "kleinem Niveau" auf dem steht "No A&H".

    Wenn ich die Verleiher bei uns in der Gegend ansehe, ist es meist andersrum: Die Mischer beim Dorffest wissen teilweise gar nicht, was sie unter den Fingern haben, wenn eine Venice am FOH steht.
    Und das GL kannst du auch ohne Dumpingpreis günstiger vermieten, was sich wiederum auf mehr Kunden auswirkt.

    Klar, ins mittlere oder obere Niveau kommt ihr damit nicht rein, aber das schaffst du aus dem Stand sowieso nur schwer.

    Gruß,
    Michael

  • hausmeister
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    • 7. Mai 2005 um 10:00
    • #6

    @ Mig

    und was sagst du zum GB 4 im Vergleich zum GL ?
    :?:
    Grüße Michael

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  • mischpultschorsch
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    • 7. Mai 2005 um 11:16
    • #7

    Aus klanglicher Sicht eindeutig die Venice.
    Allerdings muß man vielleicht auch das restliche Umfeld betrachten. Kann die verwendete Peripherie (und das Holz) den klanglichen Vorteil umsetzen?
    In ner Umgebung mit Behringer-Outboard und HK-Premium-Holz dürfte der klangliche Unterschied zwischen den genannten drei Pulten kaum ins Gewicht fallen....

  • hausmeister
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    • 7. Mai 2005 um 12:03
    • #8

    @ Mischpultschorsch

    da hast du absolut recht :)

    Allerdings wollen wir eben ein Pult mit dem wir auf längere Sicht nicht die großen Probleme haben sprich bei dem ein FOH Mann nicht das würgen anfängt wenn er das Teil sieht . Flexibel sollte es auch sein.

    Mir ist schon klar das wir mit keinem von den Pulten ne 5000 Mann VA fahren können.

    Meine letzte Empfehlung des Händerls unseres Vertrauens war eben das GB4. Hätte einer der Kollegen ein Problem mit dem Pult ?

    Grüße aus Franken

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  • Wulfson
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    • 7. Mai 2005 um 12:11
    • #9

    wie gesagt... in punkto flexibilität wäre das gb8 die bessere wahl. es ist eben ein 8bus mixer mit eben auch 8 subgruppen anstatt 4.

  • FG-com
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    • 7. Mai 2005 um 13:47
    • #10

    Also mal die Unterschiede GB4 zu GB8 zusammengestellt (aus Soundcraft Broschüre):

    GB 8 hat im Gegensatz zum GB4...
    - 4 statt 2 Stereokanalzüge
    - 4 statt 2 Stereoreturns
    - alle 8 Auxe sind pre/post schaltbar, beim GB4 sind nur 4 schaltbar, die anderen fix
    - 8 statt 4 Subgruppen, alle 8 mit Auxen "swapbar", beim GB4 sind die 4 Gruppen nur mit Aux 1-4 "swapbar"
    - konsequenterweise 11 auf 4- statt ner 7 auf 4 Matrix
    - zusätzlicher gelimiter Stereoausgang...
    - 1 kHz Oszillator
    - Meterbridge
    - Pre-Fade Auxe sind intern auf Pre-EQ umzubauen...

    Preisunterschied: Fast 50 % mehr fürs GB8 bezogen aufs GB4. Brutto beim T: 6400 gegen 4444, also leider net nur "ein paar Euro".

    Irgendwie ist GB8 das erwachsenere Pult....und wenns nur die Meterbrigde ist, die es "wichtig" und groß aussehen läßt ;)

    Das GB4 kommt mir wie eine vom Marketing erdachte abgespeckte Version, die von Ausstattung, optisch und preislich (klanglich auch ???) ne Kampfansage an Midas Venice sein soll.

    Die neuen A&H GLs sind wohl zu neu, als ob die hier schon viele unter den Fingern hatten und man detaillierte Tests und Erfahrungen erwarten könnte.

    Rein von der Ausstattung kann ein GL2800 für Brutto ca. 5000 schon mit nem GB8 mithalten. Der einzige Unterschied zu GL2800 zu GL3800 müßte nur noch die Meterbridge sein (mehr Unterschiede find ich bei A&H im Blockdiagramm nicht). Preis für GL 3800 ?

    Muss mich ja den Vorschreibern fast anschließen: Wenn Soundcraft, dann GB8, wegen Flexibilität. GB4 wäre fast wieder "wollen, aber net können". A&H ist halt zu dem Preis schon sehr verlockend. Mal die ersten Berichte über die neuen GLs hier abwarten...

    Und von wegen Riderfestigkeit und Akzeptanz: Bis der ganze Rest (Holz, Siderack, Amps...) riderfest ist, ist das Pult na auch scho fast abgeschrieben ;) und eher die kleinere Investition. Die alten A&H GLs sind doch hier bei uns doch recht verbreitet...

    Bernd

    Business-Fränkisch für Anfänger

    Fränkisch: "Su a Glumb, su a verreggds ..."
    Deutsch: "Im Moment besteht ein Qualitätsproblem mit ..."

    Einmal editiert, zuletzt von FG-com (8. Mai 2005 um 18:04)

  • guma
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    • 7. Mai 2005 um 14:25
    • #11

    Und nun der Rat eines alten Mannes:

    Bei aller Liebe zum Venice: Sowohl das Soundcraft GB 4 als auch das A&H GL 2400/2800 treten mit dem Anspruch an, gegenüber Ihren Vorgängern ( Spirits, GL 2200 ) preamp und EQ - mäßig verbessert worden zu sein. Ausstattungsmäßig stellen beide eher etwas mehr dar als ein Venice. Ebenso machen sie einen verarbeitungs- und bauteilmäßig besseren Eindruck als Ihre Vorgänger ( z.B. was die Klinkenbuchsen angeht ! ) Da die Pulte noch so neu sind, kann wohl kaum einer der bisherigen Schreiber behaupten, die Pulte schon so benutzt zu haben, daß er sie wirklich beurteilen kann. Die Erfahrung hat gezeigt, daß der Venice ganz sicher nicht frei von Verarbeitungsmängeln ist ( Siehe die "Fehlermeldungen" hier im Forum )

    Ich würde noch etwas warten, bis die ersten "Realtests" der neuen Pulte im Forum gelaufen sind. Dann würde ich bei einem großen Einzelhändler, der alle drei Pulte verkauft, mal zumindest einen "Inputkanalvergleichstest" machen und danach entscheiden.

  • Wulfson
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    • 7. Mai 2005 um 14:37
    • #12

    die venice ist bei mir schon aufgrund der wenigen auxe, subgruppen aus dem rennen geflogen. da kann ich beim lx7 bleiben (klang lassen wir mal aussen vor-wer von den geneigten usern kann aufgrund des gehörs ein mischpult unterscheiden?) die verarbeitungsqualität nimmt sich auch nichts (3 jahre oft genutzt und nur einen wackler an nem internen busstecker). dabei geh ich nicht sonderlich zimperlich mit meinem equipement um. so herr eichel und meine auftraggeber wollen, wird wohl noch in diesem jahr eine veränderung anstehen und dabei kommt das gb8 nicht ganz unrecht :wink:
    ne midas mit vergleichbarer austattung kommt da schon ein ganzes stück teurer...

  • welschi456
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    • 19. August 2005 um 08:09
    • #13

    habe mich auch für´s 2800er entschieden und die 32-kanal version angeschafft; die 10 aux wege sind einfach super, das pult ist sehr handlich und die knöpfe (mute gruppen) "greifen" im gegensatz zum alten 3300; gb4 schaut hinsichtlich verarbeitung (gehäuse) bei weitem nicht so gut aus wie das 2800er; leider muss ich mich aber von meinem baby wieder trennen, da ich zufällig ein gebrauchtes mh5 adoptieren konnte...
    wenns wer will, dann melden...

  • manuela
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    • 19. August 2005 um 09:51
    • #14

    obwohl das kleine Venice schon etwas nach Midas klingt kann man es nicht ruhigen Gewissens empfehlen. Midas hat hier versucht etwas sehr schönes in ein Billig-konzept zu verarbeiten und sowas steht denen einfach nicht gut.
    Das Hauptproblem
    Das Venice hat kurze grottige Fader ! Und die sind schließlich der Arbeitsplatz... hab zwar nur die 16- aber das ist auch bei den breiteren davon so. Bitte unbedingt ein Pult mit 100mm Faderweg aussuchen, das werden dir hier alle befürworten.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Seven
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    • 19. August 2005 um 10:35
    • #15

    manuela: CONTRA

    Ich schiebe lieber die 60 mm Midas Fader als die BILLIGST Fader des GB4. Ohne das ich mich eingehender bis jetzt mit dem Pult beschäftigt habe, war der erste Eindruck eher negativ. Wirkt doch sehr nach Spirit.

    Und ob die no A&H Rider in dieser Klasse wirklich relevant sind? Firmen wie Rockline hier aus dem Forum, die durchaus Veranstaltungen bis mehrere tausende Paxe durchführen setzen afaik auch in erster Linie auf A&H.

    Und da einige die Midas wegen der 60 mm Fader und der schnell greifenden EQs nicht mögen, werden diese Kritiker wohl mit einer GL eher zufrieden sein.
    Und wenn ich mir die GL 2800 so betrachte dann ist diese der V320 in den Features doch einiges voraus.
    Nebenbei ist die V320 auch ein 24er Tisch. Ich würde, wenn die 24 Kanäle reichen wohl zur Venice greifen. Die GB4 fällt für MICH schon durch aufgrund des ersten Eindrucks. Die Alternative zur Venice wäre dann die GL 2800, wobei ich mir dann auch gleich überlegen würde, die 40er Version zu nehmen.

    Ich denke mal, du bekommst mit ner V320 marginal weniger Riderprobleme als mit ner GL2800. Schön sind allerdings 8 Auxe und 8 Subgruppen, die werden irgendwann sicher mal gebraucht oder gefordert (Monitoranwendung). Stadtfeste sind ja auch ein weiter Begriff, da steht ja vom MX 8000 bis zur XL 200 eine weite Range an Tischen.

    gruß
    Jan

    gruß
    Jan

  • manuela
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    • 19. August 2005 um 11:05
    • #16

    SEven dir kann ich nur zustimmen. Obwohl ich das andere gerät nie vor mir hatte, wer mit den Faderchen zurechtkommt wird mit der Venice gut arbeiten.
    "No AH" Rider betrachte eher als kopiert, Scherz, nicht ernstzunehmen.
    Immerhin diemeistbenutzen Pulte überhaupt, undschon das alte GL enttäuscht nicht, bekanntlich werden Updates noch besser.

    Was Pulte mit "Billigfadern akzeptabler Länge" anbelangt, es gibt ja auch Modding. Wenn man einen Tisch wirklich liebt weil er fein klingt und tolle Arbeit macht, er hat jedoch schlechte (100mm) Fader, dann kann man diese ja gegen gute, zB Penny&Giles-Fader, austauschen, das paßt meistens ohne Kopfweh rein.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • hausmeister
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    1.075
    • 19. August 2005 um 13:45
    • #17

    hi,

    wir haben uns jetzt für ein neues GL 2400 entschieden.

    Selbst gebrauchte große Pulte konnten beim Preis nicht mithalten.

    Wir sind vollkommend zufrieden.

    Geniales Pult !

    Grüße und Danke für eure Meinungen

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  • Seven
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    • 19. August 2005 um 14:09
    • #18

    Auch wenn die Entscheidung gefallen ist. Beim Rider kommt es ja auch immer nicht nur auf das Pult an. Es sind ja durchaus GLs unterwegs mit BSS im Siderack und Director am anderen Ende der Signalkette.

    Und es sind GLs unterwegs mit lauter Ohren im Siderack und Thomann Boxen am Ende der Signalkette.

  • hausmeister
    Verifiziert
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    • 19. August 2005 um 14:33
    • #19

    hi seven,

    das is mir schon klar ...

    Mann muß halt auch mal langsam aufbauen und step by step oder mann hat ne erbachsft gemacht ..:-)) Wir haben auch mit 2 15/3 angefangen :)

    Grüße aus Franken

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