Vor- Nachteile von Neodymium?
woofer
Vor- Nachteile von Neodymium?
woofer
Ja-nein!
Aha! :lol:
Vorteil: Leicht
Nachteil: meist ein klein wenig teurer, aber nicht ganz so hoch belastbar (RMS) wie die Ferrit-Kollegen.
Klanglich sollte es keine Unterschiede geben.
Beim nächsten Mal bitte einen ganzen Satz als Frage formulieren. :roll:
Oder Forumssuche benutzen !!!
auf der homepage der uni bielfeld habe ich folgendes zum thema gefunden:
"Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Auswahl von Magnetwerkstoffen ist ihre Temperaturbeständigkeit.
Das wichtigste Maß für die Temperaturbeständigkeit eines Stoffes ist seine Curie-Temperatur, die angibt ab welcher Temperatur der Stoff seine magnetischen Eigenschaften verliert.
Im allgemeinen werden die magnetischen Eigenschaften auch schon unterhalb des Curie-Punktes beeinträchtigt, so weist z. B. das Neodym-Eisen-Bor eine Curie-Temperatur von 180-200 °C auf, wird aber in der Praxis nicht mehr bei Temperaturen über 120 °C eingesetzt."
entscheidend für den einsatz von neodym-magneten ist also die legierung des materials und die ausreichende kühlung des magnets.
neodym ist teuer in der herstellung, deshalb würde ich von preisgünstigen neodym chassis abstand nehmen. bei diesen verkleinert man in der regel die wirksame magnetmasse so sehr, das die schwingspule sehr schnell aus dem magnetfeld herausläuft.
das ergebnis ist ein kraftloser, verwaschener sound bei höheren schallpegeln.
neodymchassis sind um einiges leichter, das ist klar.
in topteilen finde ich den einsatz deshalb gerechtfertigt.
in subbässen sind imho normale magnetmaterialien besser geeignet.
In der Praxis gibt es aber Neodym-Treiber, bei denen durch dauerhafte Überlastung zwar die Schwingspule abgeraucht ist, der Magnet aber noch völlig intakt war. (Feldstärke gemessen)
Für kleine, leichte Subs für Kleinanwendungen ist Neodym völlig OK, bei grossen Sachen sollte man lieber zu Ferrit greifen. Da kommt es auf ein wenig mehr Gewicht auch nicht an.
das war dann aber sicher kein "preisgünstiger" und er war gut belüftet...
das temperaturproblem bei neodym gibt es durchaus, das habe ich ja nicht erfunden
15ND930, vermutlich BR.
folgende überlegung dazu:
wenn der magnet eines lautsprecher wirklich weit über 100 grad heiß wird, dann kann die schwingspule im luftspalt natürlich auch nicht mehr oder kaum noch gekühlt werden, da die umgebungsluft auch extrem heiß ist.
ich gehe deswegen auch eher davon aus, dass die spule verbrennt, als das sich die feldstärke des neodym magneten verkleinert.
beim einsatzgebiet stimme ich wora allerdings zu.
in tops sind neodym chassis gut.
im reinen bassbereich machen die 3-5 kg unterschied meist auch nichts mehr aus, da das gehäuse den großteil wiegt...
z.b. wiegen die neuen neodym b&c 18" auch 9 kg... da kann ich auch gleich nen 12 kg ferrit nehmen...