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das problem mit dem wachbleiben...

  • Anonymous
  • 9. Dezember 2002 um 22:17
  • Anonymous
    Gast
    • 9. Dezember 2002 um 22:17
    • #1

    hi

    ich hoff einmal, dass ich hier richtig bin mitm postingö....
    wie schafft ihr das eigentlich mitm wachbleiben? weil aufbau..va fahren und dann abbau da können es locker mal 34 stunden werden oder?

    gruß JL

  • KREISS
    Profi
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    4.542
    • 9. Dezember 2002 um 22:20
    • #2

    Solche Jobs einfach ablehnen oder ne zweite Crew einplanen - eigentlich ganz einfach...!

    Kai

  • bassmanjan
    Beiträge
    194
    • 9. Dezember 2002 um 22:31
    • #3

    naja, mir reichen eigentlich meistens schon die 4-5 stunden foh. danach bin ich eigentlich zum wegschmeissen. schliesslich muss man für jeden mucker auf der bühne mitdenken.

    und dann freu ich mich nur noch auf den abbau.

  • Carm
    Profi
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    2.715
    • 9. Dezember 2002 um 23:46
    • #4

    wie schon gesagt - job ablehnen, weiteren auf-/abbautag natürlich mit übernachtung einplanen. jobs sollten imho ca 18 std. nicht überschreiten. ab 14std arbeitet man meiner meinung nach nicht mehr wirklich produktiv, fehler häufen sich, unfallrisiko steigt!!! da gibts sicher auch untersuchungen von den berufsgenossenschafen o.ä. die exakte werte bringen, aber das ist was ich so beobachtet habe... abgesehen davon darf ja eigentlich eine tagesarbeitszeit von 10 std (oder waren es 12??) nicht überschritten werden!!!

    abgesehen davon:
    wenn auf der rückfahrt vom job mal ein unfall passiert und dir jemand draufkommt wielange du schon unterwegs bist bekommst du grosse probleme und dein auftraggeber auch (versicherungen haften nicht mehr etc.). abgesehen davon dass es - egal wie fit man sich fühlt - unverantwortlich ist nach 30 stunden oder mehr arbeiten noch auto zu fahren...

  • Thomas Knappich
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    • 10. Dezember 2002 um 02:00
    • #5

    also, ich könnt mir jedesmal den Finger in den Hals stecken wenn irgendein Volldepp zu blöd zum planen ist, und ich wieder ewig durch-buckeln muß.
    Nach 20 std. werd ich dann immer "ehrlich", und sag was ich denk, und zwar in meiner allseits beliebten und gnadenlos offenen Art !
    Aber manchmal gibt´s zuviele Hi-wis und zuwenige die mitdenken, und dann bleib ich lieber selber wach :wink:
    was soll´s, shit happens

    Grüße aus Friedberg

    Thomas Knappich
    Klangwerk
    Beschallungs-und Veranstaltungstechnik

  • Elias
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    219
    • 10. Dezember 2002 um 14:06
    • #6

    Ein Job von 34h gibt drei Tagesgagen.
    => ans Geld denken => sich freuen => und weiter arbeiten.
    ev. mal zwischendurch 1-2h schlafen.
    Kaffe trinken.

    Gruss Elias

  • Hami
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    • 10. Dezember 2002 um 14:22
    • #7

    Leider gibt ein Job mit 34 Stunden nicht UNBEDINGT drei Tagesgagen. Denn dann würden viele kleinere Companies nur Jobs machen, um einige Techniker am Leben zu halten, nicht aber sich selbst.

    Ich gehöre auch zu den Leuten, die bei so einer Situation direkt die Konfrontation mit dem Personalplaner suchen. Das sollte man tun und VOR! der nächsten Buchung fragen, ob so etwas noch einmal vorkommt. Ausnahmen gibt es ja überall. Aber EINMAL reicht so etwas.

  • Inselgert
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    • 10. Dezember 2002 um 16:33
    • #8

    Also ich finde auch das muss nicht mehr sein! Wer solche Gigs bucht ( Personalplaner) sollte unbedingt sofort seine Berufes entfernt werden und sich obdachlos melden! Fuer sowas habe ich kein Vertaendnis und man kann dann wohl auch nicht von proffesioneller Firma sprechen. Anfaenger!!!
    Wenn mir sowas unangekuendigt passiert rechne ich jede Stunde ab der 12ten mit £50 Euro ab und klage das Geld zur Not ein.
    Ich gehe dann sicher das diese Firma mich nie wieder anruft.
    Schlimm finde ich wenn solche Jobs von irgentwelchen jungen Agenturloosern als ganz normal angesehen werden. Denen muss man mit allesn Mitteln das Handwerk legen! Zur not beide Arme brechen!!

  • PA-Peter
    Profi
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    • 10. Dezember 2002 um 16:37
    • #9

    Hoppla, harte Worte Gert!
    Jedoch muß ich Dir in allen Punkten recht geben...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • Inselgert
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    717
    • 10. Dezember 2002 um 16:50
    • #10

    Freiberufler heist nur freie ausuebung des Berufes. Nicht das man frei von Rechten ist.
    Ich finde wer so gleichgueltig mit anderer Leute Gesundheit umgeht verdient nichts ausser Missachtung!
    Wenn mich jemand verpruegeln will darf ich mich ja auch wehren!

    _________________
    Beste Gruesse Gert

    Jetzt neu http://www.sound4concerts.com

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Inselgert am 2002-12-10 16:51 ]</font>

  • Fränkie
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    • 10. Dezember 2002 um 18:16
    • #11

    Ein Kollege hat sicch nach einem 34 h job mit diversen Betonbegrenzungen (leitplanken sind ja zu teuer9 gestritten Wagen schrott Brustkorb kaputt Lappen für 6 Monate weg Strafe die die Drei Tagessätze übersteigt.
    Zum Glück hat er niemand anders Verletzt,
    schade nur das ein Kraftfahrer dann auch noch das absperrende Pol.Auto gefahren ist.(oder wars der Krankenwagen?).

    Die Managerin der Zuletzt spielenden Band hatte nich so viel glück, sie hat einen Radfahrer überfahren, Tod.

    Wer war das noch mit dem

    "ans geld denken"

    Denk ans geld, und vermeide sowas,
    oder noch besser denk an deine und an die Gesundheit deiner Mitmenschen.

    Ziel sollte es wohl sein solche Über belastungen im Vorfeld zu vermeiden.
    Ich solte mal bei einer Tour als LKW-fahrer und Hand agieren. Als meine 2. worte "aber ich brauch genug schlaf, sonst fahr ich den LKw in klump" waren gab es zwar verwunderte gesichter aber gefresen haben sie's doch.

    Besonders liebe ich bei dem Thema den auswurf " It's Rock 'n Roll"

    Ob die Angehörigen Des Toten Radfahrers Verständniss dafür haben?????

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • Carm
    Profi
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    • 10. Dezember 2002 um 19:23
    • #12

    mit dem "das ist halt rock'n'roll" satz werden ja nicht nur überzogene arbeitszeiten "gerechtfertigt" sondern auch manch zweifelhafte truss-konstruktion etc.(nicht nur bei kleinen shows...) und spl-werte die imho schon körperverletzung sind

    naja - wenn DAS rock'n'roll ist, dann ist es in dem sinne nicht mein ding...

  • MIKE
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    • 22. Dezember 2002 um 23:12
    • #13

    Soweit ich weis ist da der VPLT auch schon irgendwie dran. Habe dieses Jahr einige Raves gemacht und die dauern ja bekanntlich!

    Aber ich habe immer Hotel bzw. Übernachtungsmöglichkeiten gehabt. Denn sonst geht es nicht!!!!!

    In anderen Jobs muss der Arbeitgeber sogar ein Taxi bestellen wenn die Arbeitszeit überschritten wird.

    Anfragen bitte an MIKERAUCHFLEISCH@gmx.de

  • Anonymous
    Gast
    • 22. Dezember 2002 um 23:31
    • #14

    Also ich mag mich da unbeliebt machen, aber mich stoert es nicht 1200km zu fahren, dann 3 tage bis in den morgen zu arbeiten, die letzte nacht durchmachen und wieder die 1200km heimzufahren. Das endet auch schon mal mit kreislaufkollaps im Spital, aber die Kohle nehm ich ja auch. und zu hause komm ich auch auf 16-18 Stunden Arbeit. irgendwie gewoehnt man sich dran. Mal sehen wie lange es geht. nach dem ersten hinterwandinfarkt kann man ja leiser treten. Ich sag immer ich will in 3 Jahren entweder eine jacht oder nen herzinfarkt. :smile:

    Alle leute die es zu was gebracht haben, hatten das Problem mal.
    Allerdings bring ich ich auch nur selbst um. Helfer etc sollen sich halt hinlegen. ich kann ja sowieso alles besser :smile:
    Es muessen ja nicht immer alle auf sein.

    CU
    martin

  • chris216
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    • 23. Dezember 2002 um 00:56
    • #15

    martin:
    Ja Klasse. Und Wenn Du auf der Rückfahrt nen Unfall baust? So nen post hatten wir zwar schon, aber:
    Was ist ne Yacht, wenn Du zB nen paar Kinder totgefahren hast???

    *kopfschüttel*

    Christoph

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • martin
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    3.234
    • 23. Dezember 2002 um 07:48
    • #16

    Naja, man kann sich natuerlich in Zweckpessimismus ueben und das schwarz sehen. Aber zu den uhrzeiten zu denen man da heimfaehrt ist ja selten ein Kind unterwegs. Um 2 Uhr frueh auf der Autobahn. ich bin bisher auch noch nicht richtig eingeschlafen auf der fahrt. Noe, das ist schon ein Killerargument.

    Bei nem Arzt fragt auch keiner, wenn der 36 Stunden durchmacht. Das wird halt heute unter "flexiblen" Arbeitszeiten verstanden. Das mag nicht OK sei, aber laesst sich kaum aendern.

    Ich muss aber zugeben, ich hab den job fuers naechste jahr abgesagt. In meinem Alter gehts halt irgendwann nimmer. Da muss man noch rechtzeitig die Kurve kratzen...

    Frueher wars auch leichter sich wachzuhalten, als die Pharmazie noch entsprechende Praeparate am Markt hatte. Heute muss halt Koffein reichen.

    CU
    Martin

  • tonzwerg
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    • 23. Dezember 2002 um 10:08
    • #17

    Wenn einige der hier wetternden Kollegen sich tatsächlich an die durchaus übliche Praxis mit den Tagessätzen halten würden - ab der 13. Stunde 1,5 Sätze, ab der 16. 2 volle Tage, ab der 20. alles bescheuert - dann würden die vielgeschmähten Persolnalplaner auch aufs Geld schauen und eine Abbaucrew oder ähnliches buchen. Klar, wenn ich den FOH-Mann für 23 Stunden noch für einen Tagessatz bekomme, dann baut der halt mit ab. Und wenn der auch gleich noch den LKW fährt und dann im Lager auslädt - bitte ! Mir passiert das nicht mehr, da sind nach solchen VA's gewisse Leute beim Lesen der Rechnung schon vom Stuhl gefallen. Seitdem werde ich immer pünktlich nach VA-Ende nach Hause geschickt - damit's nicht soviel Stunden werden.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: tonzwerg am 2002-12-23 10:09 ]</font>

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Fränkie
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    1.137
    • 23. Dezember 2002 um 14:40
    • #18

    Schön wenn du dann noch einen Job bekommst.
    Es ist und ist und ist eine Gratwanderung.


    Außerdem du mußt nicht ein Kind totfahren.
    Ein Lkw mit ner kompletten bühne in den Abgrung gefahren dürfte auch deutlich teurer als ein weiterer Tagessatz oder ein Hotelzimmer sein.

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • Inselgert
    Profi
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    717
    • 27. Dezember 2002 um 20:24
    • #19

    Da muss ich tonzwerg aber auch Recht geben. Es gehoeren zu einem Deal auch immer 2. Der der Bescheisst und der Beschissene.
    Wenn all an einem Strang ziehen geht sowas auch durchzudruecken.
    Mir ist es auch einfach zuwenig Kohle. 1 TS fuer 20 Stunden. Ich brauch ja dann auch noch 1-2 Tage bis ich mich wieder erholt habe. Also quasi 1 TS fuer 4 Tage. Da kann ich auch bei Mc Donald arbeiten!

    Gruss Gert

  • tonzwerg
    Profi
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    1.068
    • 29. Dezember 2002 um 18:56
    • #20

    Danke, Gert.
    Übrigens sollten gute Tonleute daran arbeiten, für ihren Sound und ihr Talent, den Kram zum Spielen zu kriegen gebucht zu werden. Reine Schönwettertechniker braucht auch keiner. Trucking, Kistenschleppen und Teppichverlegen gehört dann ausschließlich in die Kernkompetenz anderer Leute.
    Wer dann halt keine Jobs bekommt, sollte sich über die ersten beiden Punkte nochmal Gedanken machen und nicht, wie er noch besser truckt.

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    -- Douglas Adams

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