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vertikal stark bündelndes System

  • dbeer
  • 31. Mai 2005 um 17:12
  • dbeer
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    • 31. Mai 2005 um 17:12
    • #1

    Hallo,

    kennt jemand 'nen Lautsprecher, der extrem bündelt, so dass man auf große Entfernung (30m) einzelne Bereiche gut ausleuchten kann, ohne Nachbarbereiche zu stören?

    Hat jemand vielleicht 'ne gänzlich andere Idee für so eine Aufgabe? Wie gut schafft es z.B. ein kleines Line Array?

    Danke

  • mäsu
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    • 31. Mai 2005 um 17:22
    • #2

    zBsp. Martin Audio W8CT / W8CM

    Zitat

    W8CM/W8CT Longthrow
    Die Geräte der Typen W8CM und W8CT Longthrow (Longthrow =
    große Reichweite) verkörpern eine Kombination der einzelnen Tiefen-
    Mitten-, Höhen-Mitten- und Hochfrequenzelemente der W8C in vertikaler
    Linienanordnung. Einzelne Reihen identischer Trichter sind in jedem
    Gehäuse senkrecht aufeinandergestapelt, um den Wirkungsgrad entlang
    der Achse zu erhöhen und die senkrechte Flächenabdeckung zu
    verringern.
    Longthrow-Gehäuse können mit dem W8C kombiniert und als Teil einer
    Geräteanordnung verwendet werden. Sie werden normalerweise in den
    oberen Reihen einer Geräteanordnung eingesetzt und innerhalb der
    Anordnung als Longthrow-Gerätebereich dediziert. Eine derartige
    Kombination ist äußerst leistungsstark und extrem flexibel. Mit einem
    Bestand, der vorwiegend aus W8C und einer Reihe von W8CM/W8CT
    besteht, können tourende Tonunternehmen Events und Freiluft-
    Veranstaltungen beliebiger Größe problemlos meistern.
    Longthrow-Gehäuse können ebenfalls allein verwendet werden.
    An einem Stadionende aufgestellte Gerätereihen können eine klare
    Tonübertragung über mehrere hundert Meter ermöglichen.

    Alles anzeigen

    Gruss Mäsu

    edit: bin ich etwa übers Ziel hinaus geschossen? :oops:

    Nimm meine Augen und schau!

    Einmal editiert, zuletzt von mäsu (31. Mai 2005 um 17:56)

  • Seven
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    • 31. Mai 2005 um 17:42
    • #3

    Gutes Top dafür Bose LT2702. Kenn kaum ein Top das definierter abstrahlt, dafür klingts net so gut, wie es Geld kostet. Kommt aber auf die Anwendung an. Ansonsten vielleicht Arcse...

  • Markus Verza
    Verifiziert
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    • 31. Mai 2005 um 19:18
    • #4

    EAW DSA250

    Nexo GEO-S
    L-Acoustic DV-DOSH

    EAW KF760
    EAW KF750

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 31. Mai 2005 um 19:23
    • #5

    Vertikal stark bündeln tut jedes Line-Array - je länger, desto besser funktioniert das auch bei tiefen Frequenzen.

    Wenn man die Boxen quer aufhängt, kann man damit natürlich auch horizontal relativ gut einzelne Bereiche beschallen.

    (Denke du meintest horizontal und nicht vertikal. Vertikal einzelne Bereiche gibt es ja eigentlich nur in Theater- oder Opernhäusern mit Emporen.)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • s`kceb gold
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    31
    • 31. Mai 2005 um 23:44
    • #6

    Welche Gradzahl stellst du dir denn vor ? Erzähl doch kurz was du machen möchtest?!?!?!??!? :lol:

    Das Leben ist kein bunter Teller!!!

  • soundworx
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    748
    • 1. Juni 2005 um 09:56
    • #7

    Für Sprachanwendungen bringe ich mal Intellivox Systeme von Duran Audio ins Spiel (http://www.duran-audio.com).
    Öffnungswinkel (je nach Ausführung/Länge bis auf wenige Grad), Azimuth und Anzahl der Abstrahlkeulen kann per Software eingestellt werden.
    Dafür sind die Teile allerdings auch sauteuer...

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • dbeer
    Beiträge
    70
    • 1. Juni 2005 um 13:46
    • #8

    @ Volker

    ich meine schon vertikal

    @ S`kceb Gold

    der zu beschallende Bereich liegt etwa 30m vor den Lautsprechern. Dazwischen und davor befinden sich zwei andere Schallfelder, die nicht gestört werden dürfen. So, und nun dürfen die Lautsprecher (LS) auch nicht innen - an den Übergang zwischen dem ersten Schallfeld und dem betrachteten Schallfeld gebracht werden, sondern müssen von außen strahlen. Problem ist dabei, dass sie kaum Pegel im ersten Schallfeld machen dürfen - das heißt möglichts hoch installiert werden müssen. Je höher, desto größer wird aber die beschallte Fläche, weshalb der Öffnungswinkel sehr gering sein muss. Also 50Grad sind schon zu viel. Hinzu kommt, dass sich alle Schallfelder auf einer Ebene befinden, die vom ersten zum zweiten um ca. 20 Grad fällt.

    Skizze1: Draufsicht


    LS LS LS
    ---------------------------------------------------

    erstes Schallfeld (30m)

    -------------------------------------------------------

    Schallfeld, um das es problembezogen geht (30m)

    ----------------------------------------------------------

    zweites Schallfeld

    ----------------------------------------------------------


    Skizze2: Seitenansicht


    LS
    --
    -- 1. Schallfeld
    --
    -- betrachtetes Schallfeld
    --
    --
    -- 2.Schallfeld
    --

    So, das ist verständlich.
    Mit Line Arrays geht einiges. Gehts aber auch mit kleineren Anordnungen bzw weniger Aufwand?

    Danke

    2 Mal editiert, zuletzt von dbeer (1. Juni 2005 um 13:53)

  • dbeer
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    70
    • 1. Juni 2005 um 13:49
    • #9

    Fehler in der Darstellung, die Skizze 2 wird anders dargestellt, als ich sie geschrieben habe. Die Doppelstriche ergeben eine Linie die nicht senkrecht nach unten verläuft , sondern von links oben nach rechts unten.

  • soundworx
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    • 1. Juni 2005 um 15:01
    • #10

    Das mit der 2. Skizze ist irgendwie nicht so verständlich... Kannst Du das nochmal versuchen?

    Dann wäre allerdings noch wichtig zu wissen:
    Was für Material soll übertragen werden: Sprache/Hintergrundmusik/DJ/Jazz Band/Rock Band/Blasorchester/Rammstein?
    Welchen Pegel (SPL) willst Du dort erreichen?

    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • wora
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    • 1. Juni 2005 um 15:29
    • #11

    zur frage von soundworx wäre noch hinzuzufügen, wie hoch der störpegel in den beiden anderen feldern sein darf, bzw. ob dort ein komplett anderes soundereignis eingespielt werden soll.
    ich sehe dabei große probleme...

    es gibt von meyer sound einen parabol-lautsprecher, mit sowas könnte es vielleicht am besten funktionieren (dann natürlich mehrere davon)

    SB-1 : Parabolic Long-Throw Sound Beam
    http://www.meyersound.com/products/indus…/sb-1/index.htm

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 1. Juni 2005 um 15:33
    • #12

    oha, sehe gerade, das das teil erst ab 500Hz funktioniert.

    na ja, je nach anwendung vielleicht trotzdem interessant

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dbeer
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    • 1. Juni 2005 um 15:50
    • #13

    Skizze 2 neu

    LS
    --
    ------- 1. Schallfeld
    -------------
    --------------------betrachtetes Schallfeld
    ---------------------------
    --------------------------------2.Schallfeld
    -----------------------------------------

    Also, in der Seitenansicht ist 'ne Tribüne zu sehen. Links oben müssen die Lautsprecher hin. In Schallfeld 1 und 2 darf der Störabstand nicht kleiner als 10dB sein. Zur Frontbeschallung muss hier Effekt geliefert werden.

    Danke

  • wora
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    • 1. Juni 2005 um 16:23
    • #14
    Zitat von "dbeer"

    ... In Schallfeld 1 und 2 darf der Störabstand nicht kleiner als 10dB sein. Zur Frontbeschallung muss hier Effekt geliefert werden...


    wenn ich´s richtig verstehe, muss der störpegel in den beiden anderen feldern (1+2) mindestens 10dB unter deren nutzpegel liegen?

    und im fraglichen bereich wird zu dem normalen signal noch zusätzlich ein effekt eingespielt?

    also das sollte doch machbar sein.
    allerdings ist eine scharfe akustische abgrenzung auf diese entfernung nicht mehr möglich, es wird zu überlappungen kommen.

    bei dieser anwendung wird sich zeigen, wie gut das curving-berechnungsprogramm des verwendeten linearrays funktioniert ;)


    eine ganz andere möglichkeit wäre, die beschallung mit vielen kleinen einzellautsprechern direkt an den sitzreihen zu realisieren. damit könnte man die bestmögliche abgrenzung erreichen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • irrlicht
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    • 1. Juni 2005 um 21:54
    • #15

    Wie wäre es mit d&b C3 (35°x5°)?

  • tonzwerg
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    • 2. Juni 2005 um 09:35
    • #16

    sieht die c3 aus wie eine lautsprecherbox oder wie eine taschenlampe ?
    die 5° vertikal werden halt nur im array erreicht, denn um einen so engen abstrahlwinkel zu erreichen, muß die zeilenlänge mal irgendwo im bereich der wellenlänge liegen. eher deutlich drüber, damit's scharf abgrenzt.

    wora: letztendlich funktioniert das alles erst im bereich über 500hz, wenn man mit zeilen unter 3m länge arbeitet, das zeigt die erfahrung.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • dbeer
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    70
    • 2. Juni 2005 um 11:50
    • #17

    wora

    die Überlappung ist das Problem. Das 1. Schallfeld liegt wesentlich näher an den LS als das betreffende, da müßte der Schall auch für tiefe Frequenzen gebündelt werden, damit den Leuten im ersten Schallfeld nicht die Ohren wegfliegen und die anderen noch was hören. Wenn der Effektpegel im problembezogenen Schallfeld etwa 85dB sein soll und wir als Quelle eine Punktquelle mit 35m Abstand annehmen, dann sollte in 1m Abstand vom LS der Pegel etwa 116dB habe. Damit bekommt das erste Schallfeld unter Berücksichtigung einer gewissen Höhe über dem Boden von vielleicht 8m im Extremfall etwa 98dB. Das ist dann schon zu viel.
    Also muß stark gebündelt abgestrahlt werden. Die Idee mit den Einzellautsprechern wäre 'ne Lösung, kommt aber nicht in Frage.

  • wora
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    • 2. Juni 2005 um 12:14
    • #18
    Zitat von "dbeer"

    ...da müßte der Schall auch für tiefe Frequenzen gebündelt werden,...Also muß stark gebündelt abgestrahlt werden...


    ganz ehrlich?

    auf 35m(!) auch im tieftonbereich nur auf einen bestimmten abschnitt im publikum zu treffen und das ganze noch scharf zu den anderen abschnitten abzutrennen...?

    vergiss es, das klappt nicht.
    dazu bräuchtest du einen idealen linienstrahler, und sowas gibt es nur in der theorie.

    einzige möglichkeit wäre die von mir erwähnte einzellautsprecher-lösung ganz nah am publikum.
    wenn diese möglichkeit ausfällt, kannste das knicken.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 2. Juni 2005 um 12:22
    • #19

    sag mal, ist der erwähnte effekt vielleicht nur ein tiefer ton?
    dann könnte man mit bass-shakern an den sitzen arbeiten, das macht überhaupt keinen lärm...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dbeer
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    • 2. Juni 2005 um 12:58
    • #20

    Bass-Shaker :D

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