danke ! übereinstimmung in allen punkten ! ![]()
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rider, kontakte, agenturen, usw...
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Mir fällt gerade auf, dass wir hier im Forum wohl keinen von denen erreichen werden, die sich nicht absprechen. Wer so unkommunikativ ist, dass er es nicht schafft mal ebend den Telefonhörer in die Hand zu nehmen, wird sich von einem Forum weit fern halten.

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Also eine kurze Rücksprache, wenn man etwas nicht erfüllen kann, halte ich für selbstverständlich (arbeite auch als Haustech). Meist wird auf die Gegenvorschläge ohnehin dankend eingegangen...
Das einzige was mich nun wirklich wundert ist, dass ihr alle telefoniert. Ich erledige alle Vorbesprechungen meist per Mail. So störe ich niemanden beim Soundcheck, hab alles schriftlich und außerdem ists deutlich billiger; telefoniert wird nur, falls ich bis knapp vor der VA keine Antwort habe.
Soweit ists bei mir immer recht gut gegangen
Lieben Gruß
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Naja "Telefonieren" war von mir als Synonym für "Fernkommunikation" gemeint. Es darf natürlich auch mailen ( oder trommeln
) sein. -
Das Thema hatten wir tatsächlich schon ein paar Mal:
Der Grund dafür dass einige Kollegen der vermietenden Zunft (Clubs mit fester PA mal ausgenommen) a) sich gar nicht melden oder b) ein gelogenes "jaja-jasicher, alles kein Thema" kundtun ist schlicht das sie sich damit den Job erkaufen, gegenüber dem Konkurrenten billiger sind der gegentelefoniert und dem Veranstalter gegenüber u.U. kommunizieren muss dass es xyz mehr kostet die Anforderung zu erfüllen. Das ist duchaus gängige Praxis. Sie sind damit für den Veranstalter augenscheinlich stressfreier & vor allem meist wesentlich günstiger.
Da ein Veranstalter sehr sehr oft gar nicht mitbekommt was tatsächlich vor Ort alles so schief geht/wie sehr sich Techs & Künstler ärgern wird sich an der leidigen Praxis solange nichts ändern wie sich die Künstler (deren Techs) nicht bei eben dem Veranstalter selber zu Wort melden und verkünden: "Nein, es war nicht gut, ganz & gar nicht gut: Wenn mein Auftragsbuch es zulässt komme ich nie wieder hierhin!". Was sie aber nicht tun um nicht unangenehm aufzufallen und sich uU zukünftige Buchungen nicht zu versauen. Genauso wie es am Markt zuviel Material gibt, gibt es zuviele Bands, dabei noch eine erschreckende Zahl derer die Worte wie "besser als kein Job" von sich geben. Also wird geschluckt, & nächtes Jahr sehen alle sich wieder....Für mich ist es das selbstverständlichste der Welt kurz telefonisch Hi zu sagen, auch wenn es KEIN Problem gibt. Oft ändert sich die Besetzung, ("...wie, schicken die immer noch den alten Rider raus?!?"), ausserdem weiss ich gern was mich -menschlich- erwartet. Aber oft brachte mich das auch in eine Zwickmühle zwischen Job ja/nein. Ganz so einfach wie Manuela das schlidert ist es oft leider nicht.
Wenn der Veranstalter also nichtmal mitbekommt das etwas nicht gut war, warum sollte er dann einen anderen Dienstleister beauftragen? Womöglich mehr Geld ausgeben? Wer sollte also etwas daran ändern können wenn nicht die Künstler? Mut zur Kritik vor Ort ist gefordert, und zwar nicht dem der´s verbockt hat (der hat ein seeehr dickes Fell), sondern dem Veranstalter gegenüber.
Zitat von "guma"....stelle ich bei meiner Beschallerkonkurrenz eine "Dumpfbackigkeit" fest, die denen hoffentlich noch vor der Rente das Genick bricht.
Dem Gesetz des Marktes nach müsste es so kommen, sie sterben aber einfach nicht aus. Es bleibt darauf zu hoffen.... -
Also ich bin gerade aktuell von *allen* lokalen Firmen angerufen worden die demnächst für uns Material stellen. Meist geht es dabei um den Monitorplatz.
Typische Frage: Wir haben so wenig Platz, können wir den Monitor auch vom FOH machen?
Antwort: Kein Problem, wenn euer Pult 8 Monitormixe kann.Nett war gerade ein Anruf von einer Company denen letztes Wochenende wohl ein Pult abgesoffen ist das für uns disponiert war. Ob wir denn mit einem PM5D auch klar kämen

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Also ich kenne auch wie so vile hier beide seiten, und zwar als bandtech rufe ich wenn ich ne nummer habe immer den beschaller an, und umgekehrt genauso. Es geht nicht nur um technisches, sonndern auch darum das musiker in den meisten fällen echte diven sind, und dem möchte ich schon gerecht werden, ich habe nämlich selber keine lust darauf das die musiker stinkig sind weil z.b. ein stuhl OHNE armlehnen fehlt etc.
Außerdem ist es einfach schön wenn man sich schon mal ein wenig auf den anderen einstellen kann. Außerdem lassen sich dann solche situationen vermeiden, wie vor zwei jahren, als ich als beschaller vor ort war, mir aber vorher keiner etwas über die bands sagen konnte, als die dann kamen sprachen sie ausnahmslos arabisch, da hätte man einen dolmetscher der sich auch mit musik auskennt gut gebrauchen können, und nicht nur der veranstallter der eh keine zeit dafür hat.Also mehr komunikation kann NIE! schaden.
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hmmm.. also ich mach ja nun recht oft kleine club-VAs mit oft unbedeutenden (und recht oft auch guten ) bands [ viel aus amiland.. ]. immerhin schaffe ich es als toner noch , die i-net seite der band zu besuchen, schauen, was an Mp3 zu bekommen ist und anzuhören. So zumindest staube ich mir oft noch Promo CDs von den Bands ab ( wenn sie mir gefallen) , wenn man ein bischen Mühe zeigt. Das zeigt sich immer wieder bei mir. Vor allem, wenn die Band keinen eigenen Techi hat...
Auch wenn kein rider rausgeht und ich sehe, dass da was mehr als der low-Budget rock ankommt, mail ich da mal bisi an. Notfalls anrufen. Ich hasse es, als mixer vor ort zu stehen und zu erfahren, dass die band da unzählige vocals benötigt undundund..und ausserdem kommt der fischerchor auch, "hat das etwa keiner gesagt??, merkwürdig... " .Nein ehrlich, stressfreier ist kommunikation vorab.
Wenn unbedingt mehr benötigt, schlage ich es dem VA in meinen Stammclubs ( mit absprache, das ist manchmal noch drin..) auf...
Da die meisten Rider ohnehin als Optimum für 8x6 oder grösser ausgelegt sind, ist nach kurzer absprache sogar noch der gute Composer i.O .... auch wenn im rider klark & co und 2324 monitorwege druffstehen..
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Agenturen und Techs sind wie Büro und Lager: andere Welten....PS ( da ich grad in meckerlaune bin::) Problem sind auch die VAs , die den Rider bekomme und ignorieren, ja nicht weiterleiten, damit sparen wollen... ( "naja, passt schon .." ) und dem VT damit den ruf kaputtmachen..
soo.. guet nacht zäme.. ! -
Es gibt auch den Fall des absichtlichen Nichtbefolgens. Ist mir letztes Jahr passiert, als ich neben Ton auch noch für Strom auf dem Open Air zuständig war.
... und ich habe dem Inhaber der Würstchenbude vorher noch persönlich gesagt, dass er maximal 10kW aus der Leitung ziehen kann, weil bei mehr Leistung die 3*16A CEE Sicherungen abschalten werden. Und was macht er in der Mittagszeit? :twisted:
... na klar, er steckt die vierte Friteuse an. Der Sicherungsautomat löst aus, und weil es ein gekoppelter ist für alle 3 Phasen, stehen alle 3 Friteusen. Keine Pommes mehr. Schade, dass er nicht zu mir gekommen ist, um sich zu beschweren. Oder vielleicht war es auch besser so

Er hat´s selber versucht auszubügeln, den Sicherungskasten gesucht, den Schlüssel für die Tür nicht gefunden, ... Er hat sich also selbst sein gesamtes Mittagsgeschäft verbaut - und später dann trotzdem von mir noch einen sachlichen Anschiss in Gegenwart des Veranstalters bekommen.
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super auch was hier letztens passierte
schönes open air ~1000 besucher
va hat vorher die rider gefaxt, und am tag der va beim aufbau kam er mit weißen zetteln in der hand:
ach das sind so zettel die andere bands geschickt haben, habe ich ganz vergessen.da schaut man natürlich schon doof, zum glück gab es dank amtlichen materials zu keinen problemen und alle kriterien wurden sowieso erfüllt.
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ich weiss garnicht genau was das problem ist....
man schriebt einen rider
die agentur verhandelt mit dem veranstalter einen gastspielvertrag.
Im gastspielvertrag wird der rider zum untrennbaren vertragsbestandteil ernannt. der veranstalter unterschreibt den gastspielvertrag und somit auch den rider.wenn ich in meinem rider 250 MAC2000 und 150 MAC600 sowie 500 Atomic Strobes und ne Hog mit overdrive fordere, dann hat der veranstalter das zeug so da hin zu buchen. (überspizt dagestellt...)
wenn der örtliche dienstleister der meinung ist, dass eigentlich 25 MAC550 und 15 MAC600 und n pearl2000 reichen, dann hat er mich zu kontaktieren und zu fragen ob das so ok geht.
Wenn der veranstalter den rider absegnet heist das für mich, dass er ihn gelesen, verstanden (oder wenigstens verstanden, was es kostet) und akzeptiert hat.
Wenn der rider probleme verursacht, dann redet man vor der unterzeichnung drüber und findet gemeinsam eine Lösung.Auch Tourtechs sind Menschen mit denen man reden kann.
Zum Thema veraltete Rider...
Wir haben es uns angewöhnt eine Zeitdauer anzugeben in der der Rider gilt. Ein Rider hat eine lebensdauer von 2 Monaten. Wenn sich in diesen zwei monaten nichts ändert -> fein, dann wird er weitere zwei monate am leben gehalten. Wenn sich etwas geändert hat, dann wirds geändert.
So erübrigt sich die Frage des Empfängers ob der rider noch aktuell ist.
Und bitte liebe lokalen Dienstleister, zerbrecht euch nicht meinen Kopf. Wenn ich etwas in einen Rider schreibe, dann meine ich das auch so.
Wenn ich 400A Powerlock fordere, dann legt mir bitte keine 4 CEE125 hin...
Wenn ich eine leere Halle fordere, dann möchte ich nicht dass dort eine Bühne aus Scherenschnakies steht, auch wenn meine Bühne später genau so groß ist und an dieser Stelle stehen wird.Zum thema Juze Bands... für Bands in dieser Liga erübrigt sich eine technische Bühnenanweisung (Rider) IMHO sowieso.
Von solchen Bands erwarte ich einen Stageplot, eine grobe Inputliste und das wars. Die Telefonnummer des Ansprechpartners und gut ist.
Ich möchte nicht wissen welche haarfarbe der bassist hat und auch die sexuellen vorlieben des schlagzeugers interessieren mich nicht.so... und nu zerreist mich
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da gibt es nix zu zerreissen, genau so sieht es aus.
der verleiher hat nicht zu entscheiden welches material passend ist, das ist die sache des künstlers.
wenn der rider übertrieben ist, dann bekommt der künstler wegen des zu hohen aufwandes eben weniger gastspiele, es ist also allein seine entscheidung!der verleiher kennt in der regel die veranstaltungsstätte besser.
wenn er hier probleme sieht - z.b. wenn man mangels platz keine traversen stellen kann oder die stromkapazität vor ort nicht ausreicht - dann sollte er das mitteilen und man findet zusammen eine lösung.die idee mit dem "verfallsdatum" des riders finde ich sehr gut.
ich werde mir überlegen, wie ich das in meine rider übernehmen kann! -