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Was Tun wenn die Ohren pfeifen

  • dödel
  • 9. Juni 2005 um 17:51
  • dödel
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    9
    • 9. Juni 2005 um 17:51
    • #1

    Was kann man tun wenn nach fast 24std. nach einem Konzert immer noch die Ohren pfeifen. Ich Frag das jetzt nicht als Azubi zum Fach, sondern als besucher eines konzertes. Das Konzert ging ca 2 1/2std und ich stand nicht direkt vor den boxen, noch nicht mal in der nähe sondern mehr kurz vor FOH wenn nicht hinter. Auf dem Konzert habe ich es auch noch nicht als zu laut eingestuft aber jetzt nervt dieser Pfeifton doch im Kopf. Wäre nett wenn ihr wisst ob man da irgendwas machen kann fals das pfeifen nicht aufhört.


    danke im vorraus
    dödel


    EDIT ADMIN: Ich habe mir mal erlaubt, den Titel etwas aussagekräftiger zu machen.

  • Loloverde
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    • 9. Juni 2005 um 17:53
    • #2

    Hallo

    Sofort zum Arzt und es behandeln lassen. Bei Tinnitus zählt jede Stunde.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • test
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    4
    • 9. Juni 2005 um 19:32
    • #3

    und danach gleich mal zum anwalt 8)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Marcel
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    • 9. Juni 2005 um 20:47
    • #4

    Und am besten schonmal fürs nächste Konzert VORHER einen Gehörschutz einplanen ;) Nur der Vorsicht halber...man kann ihn ja auch in der Tasche lassen.

  • dödel
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    9
    • 9. Juni 2005 um 21:01
    • #5

    was für chancen hat man dann beim anwalt, wenn man selber in der richtug zutun hat(sprich azubi zum VT). und was würde denn passieren wenn ich mich nach meiner ausbildung auf ton spezialisieren hätte gewollt, würden dir VA mir dann ein leben lang rente zahlen, weil ich dadurch berufsunfähig geworden bin?

  • Pfälzer
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    • 9. Juni 2005 um 22:47
    • #6

    Du hast schon zu lange gewartet!!!
    Setz Dich ins Auto, fahr ins nächste Krankenhaus und lass Dich auf Tinitus behandeln! Verlange nach "Haes"! SOFORT!
    Warte nicht bis morgen. Jede Stunde die Du zögerst kann dafür sorgen das Du den Tinitus nichtmehr wegbekommst!

    Ich kann die Dringlichkeit gar nicht genug betonen!

    Gute Besserung wünscht Dir der Pfälzer

  • ADMIN
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    • 9. Juni 2005 um 22:59
    • #7
    Zitat von "dödel"

    was für chancen hat man dann beim anwalt, wenn man selber in der richtug zutun hat(sprich azubi zum VT). und was würde denn passieren wenn ich mich nach meiner ausbildung auf ton spezialisieren hätte gewollt, würden dir VA mir dann ein leben lang rente zahlen, weil ich dadurch berufsunfähig geworden bin?

    Üblichwerweise ein paar tausend Euro Schmerzensgeld (die an Dich gehen) und die Feststellung, dass der VA die künftigen Behandlungskosten zu tragen hat (das freut eher die Krankenkasse).

    Berufsunfähigkeit kam in den bisherigen Urteilen nicht vor. Das wäre Neuland, dementsprechend wäre das Prozesskostenrisiko. Beim Schwerzensgeld ist die Rechtslage durch ein BGH-Urteil weitgehend abgesichert, da stehen die Chancen gut, dass ob der Aussichtslosigkeit eines Rechtsstreits der VA sich gleich auf einen Vergleich einlässt.


    Aber der Anwalt ist der Zweite, mit dem man sich unterhalten sollte, der Arzt ist der Erste.

    Und: Nach dem, was ich so höre, soll Tinitus auch durch Flüssigkeitsmangel begünstigt werden. Wenn das so stimmt, dann könnte man als "erste Hilfe auf dem Weg zum Arzt oder ins Krankenhaus" mal eine Flasche Wasser leeren...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Pfälzer
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    • 9. Juni 2005 um 23:23
    • #8
    Zitat von "ADMIN"

    Und: Nach dem, was ich so höre, soll Tinitus auch durch Flüssigkeitsmangel begünstigt werden. Wenn das so stimmt, dann könnte man als "erste Hilfe auf dem Weg zum Arzt oder ins Krankenhaus" mal eine Flasche Wasser leeren...

    Tinitus ist häufig auf eine Durchblutungsstörung der Innenohrschnecke zurückzuführen, was zu einer Sauerstoffunterversorgung der Basilarmembran und Tektorialmembran führen kann. Starke körperliche Anstrengung ( z.B. durch Tanzen ) führt zu verstärktem Schwitzen, was eine Bluteindickung zur Folge hat. Diese kann in Verbindung mit hoher Lautstärke eine Tinitusentstehung begünstigen. Eine Blutverdünnung durch Wasserzufuhr kann nicht schaden, kann jedoch nicht als Hausmittel gegen Tinitus eingesetzt werden.

    Gruß Wolf

  • outliner
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    • 9. Juni 2005 um 23:27
    • #9

    @ volker & wora:ja,ich habs gelesen...^^^ :oops:

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • guessi
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    • 9. Juni 2005 um 23:48
    • #10

    als ich in einem ähnlichen fall einen HNO-arzt aufsuchte, hiess es eher lapidar, da könne man gar nichts machen. ich bekam dann ein mittel zur durchblutungsförderung in der wade (!) verschrieben.
    (bevor jetzt missverständnisse entstehen: ich bin es vollständig losgeworden - an den tabletten kann es nicht gelegen haben...)

    grundsätzlich würde ich sagen, daß sowohl nährstoffzufuhr als auch durchblutungsförderung nicht verkehrt sind. das heisst: essen, trinken und bei bedarf auch mal die ohren bzw. den kopf drumherum massieren. :)

    gute besserung!

  • treibsand
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    • 10. Juni 2005 um 00:09
    • #11

    Auf jeden Fall zur Vorbeugung bei VAs viel trinken - KEIN ALK!!!, regelmässig zwischendurch Frischluft und Ohrstöpsel (gibt's in unserem Club auch am Tresen - für besondere Notfälle...)

    Ohrstöpsel bitte, bitte, bitte NIE nur einseitig rausnehmen. Dann knallts auf der Seite richtig.
    Und bei Unterhaltungen während zu lauter Gigs: Nie jemand anderem direkt ins Ohr brüllen... :evil:

    Einen richtigen Tinnitus wirst du nicht mehr los.
    Dann lieber einen akuten Hörsturz - mit Krankenhaus und allem....
    Da hat man eine Chance auf Besserung.

    Die wünsche ich Dir in jedem Fall auch noch,

    Peter

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • test
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    • 10. Juni 2005 um 10:31
    • #12

    wie ist denn jetzt der stand der dinge?

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  • N-Dee
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    • 10. Juni 2005 um 10:46
    • #13
    Zitat von "treibsand"

    Und bei Unterhaltungen während zu lauter Gigs: Nie jemand anderem direkt ins Ohr brüllen...


    Kann mich dem nur anschließen. Wenn man schon jemanden anbüllen muss, dann sollte sich dieser wenigstens das Ohr zuhalten bzw. sollte man es dem Gegenüber zuhalten (oder sich selbst, je nachdem). Hat in etwa den selben Effekt wie Ohrstöpsel, wenn auch nicht so effektiv, dafür aber immer anwendbar!

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • LightFaden
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    • 10. Juni 2005 um 11:14
    • #14
    Zitat von "dödel"

    was für chancen hat man dann beim anwalt, wenn man selber in der richtug zutun hat(sprich azubi zum VT). und was würde denn passieren wenn ich mich nach meiner ausbildung auf ton spezialisieren hätte gewollt, würden dir VA mir dann ein leben lang rente zahlen, weil ich dadurch berufsunfähig geworden bin?


    Zu viele (falsche) Konjunktive, um damit vor Gericht was zu erreichen. Ein wenig Schmerzensgeld ist bei entsprechender Beweisführung sicher drinnen, aber Schadensersatz für gestorbene Träume gibt es (zum Glück) im deutschen Recht nicht.

    Liebe Grüße
    Mathias Burger

  • lok1414
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    • 10. Juni 2005 um 11:25
    • #15

    Ich bin nicht sicher, ob hier die Begriffe Tinitus und Hörsturz vermengt werden. Einen echten Tinitus habe ich glücklicherweise noch nicht gehört, dagegen ist mir Ohrenpfeifen nach Lärm wohlbekannt, und Hösturz auch. Wobei der Unterschied zwischen Ohrenpfeifen und Hörsturz schon spürbar ist: beim Hörsturz ensteht ein gigantisches Getöse aller möglichen Geräusche im Ohr, das Hörvermögen ist drastisch reduziert, und bei beiden Efeekten ist das, was das Ohr an Höreindrücken aufnimmt, stark verzerrt.
    Die Kurven der Hörempfindlichkeit des HNO sind äußerst eindrucksvoll, beim defekten Ohr (Hörsturz fast immer nur einseitig!) , kommt außer ein bißchen Gebrummel nichts mehr durch.

    In allen Fallen bei lauten Ohrengeräuschen : sofort!!!! den HNO bzw. Krankenhaus aufsuchen. Unbedingt die durchblutungsfördenden Mittel einnehmen (@ guessi: ob Wade oder kleiner Finger ist imho egal, hauptsache es fördert die Durchblutung) und sich entspannt an den Tropf hängen lassen.
    Während man vor -zig Jahren zwei Wochen ins Krankenhaus gelegt wurde
    :roll: geht dies heute auch angenehm ambulant :) .

    Übrigens: für einen Hösturz benötigt man keinen Lärm, der kommt von "allein" , wie der Herzinfarkt, meist in der Entspannungsphase nach erhöhtem Streß.
    Zum Thema Behandlungsmehtoden gab es in letzter Zeit Stimmen, welche meinten, daß Hörsturz keiner Behandlung bedürfe. Ich kann diese Meinung überhaupt nicht nachvollziehen, sondern nur den dringenden Rat geben, sich sofort in Behandlung zu begeben.
    Denn wenn der Schaden nur ein-zwei Tage ignoriert wird, bleibt er fürs Leben.

    Viele Grüße
    Lok1414

  • dj_drumm
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    • 10. Juni 2005 um 14:18
    • #16

    also ich hatte bis jetzt zum glück noch fast nie probleme mit pfeifen in den ohren. klar wenn man mal auf nem konzert oder so war hatte man ein leichtes taubheitsgefühl in den ohren. aber seit ich meine stöpsel(elacin 15) hab ist des kein problem mehr. und was verplüffent ist dass man mit den stöpseln einen gesprächspartner bei lauter musik besser versteht wie ohne!!
    woran liegt das?

    mfg
    mach

  • N-Dee
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    • 10. Juni 2005 um 14:52
    • #17

    Die sprachrelevanten Frequenzen gehen von so 300 Hz bis ca. 2,5 KHz. Durch den Ohrstöpsel (oder Finger in den Ohren :wink: ) werden hohe Frequenzen besser unterdrückt als tiefere (es klingt dumpfer). Die 'nervenden' hohen Musikanteile werden daher abgeschwächt und die Stimme des Gesprächspartners kann sich besser im Mid/LowMid-Bereich 'durchsetzen' (ausserdem tuts nicht mehr so weh, wenn einem ins Ohr gebrüllt wird :evil: ).

    Übrigens ein guter Tip für lautere Hintergrundmusik im Barbetrieb bzw. Partybeschallung: Am EQ im kHz-Bereich etwas absenken reduziert die Beschwerden wegen zu hoher Lautstärke und erleichtert die Unterhaltung (damit ist aber nicht die 'Badewanne' gemeint...).

    Greets,
    N-Dee

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  • Pfälzer
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    • 11. Juni 2005 um 12:57
    • #18

    Hey psy,
    was machen Deiner Lauscher?
    Wird es langsam besser, eventuell schon weitgehend weg?

    Gruß Wolf

  • dödel
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    9
    • 13. Juni 2005 um 14:06
    • #19

    so dan bin ich wieder, bei mir zuhause hab ich kein internet mehr ist sche****

    so meinen ohren geht es wieder gut. ich hatte schon vor am nächsten morgen gleich zum artz zulaufen aber dann wars zum glück schon weg danke wegen den tipps.

    In meiner Arbeitsjacke hab ich auch immer min. 2paare Ohropax bloß die trage ich privat auf fremden gis nicht mit mir rum...

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