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Beratung: Günstige Multicores. Kaufen oder sparen?

  • Achim_S
  • 13. Juni 2005 um 21:17
  • Achim_S
    Beiträge
    15
    • 13. Juni 2005 um 21:17
    • #1

    Hallo,

    Ich hätte gerne noch ein paar Hinweise zum Thema günstige Multicores. Den Thread Günstige Multicores habe ich gelesen, bin mir aber noch nicht sicher, was ich daraus schließen soll. Einige Leute finden die günstigen Multicores ausreichend, aber Profis haben sicherliche andere Ansprüche.
    Mein Fazit hat "Peerless" schön beschrieben: "zudem isses wohl besser nen 24 billig core als gar kein core zu haben".

    Unsere Situation:
    Wir sind eine Hobby-Band, die in etwa 10 Auftritte im Jahr macht. Meist kleinere Veranstaltungen, Kneipen, usw. Mikros, Mischpult und Monitorboxen haben wir selbst. Die PA wird meist geliehen, ist am Ort vorhanden oder wird vom Veranstalter gestellt. Normalerweise ist dann aber kein Multicore vorhanden. Bisher haben wir immer viele Einzelkabel zum Mischpult verlegt. (Bei kleinen Räumen reichen dafür unsere 10m Kabel mehr oder weniger.)
    Diese Verkabelung ist oft sehr unübersichtlich, teils zu kurz und auch nicht schön. Nachdem wir letztens mal ein Multicore geliehen hatten und festgestellt haben, wie angenehm das ist, überlegen wir nun, aus unserer knappen Bandkasse eins zu kaufen.

    Die Auswahl:
    Ich habe mich nach 16/4 Multicores (fast immer 30m) umgesehen, weil das genau zu unserem Mischpult passen würde. Folgendes habe ich gefunden:

    Da gibt es die "billigst Klasse" von Kabeln, die alle ähnlich aussehen:

    • Thomann THE SSSNAKE MC164 30m für EUR 129,-
    • Music Store Multicore 16/4, 30m inkl. Stagebox (SKAH 104) für EUR 133,-
    • Adam Hall gefunden für EUR 145,-
    • musik-service.de MSA Multicore 16/4 für EUR 149,-
    • KEYTONE ML 09 16/4 für EUR 139,90
    • KEYTONE ML 09 16/4 bei e-Bay hier aber nur 15m für EUR 109,90


    Die beiden letztgenannten haben noch ein 21. Kabel im Multicore, was evtl. gut ist, falls mal ein anderes kaputt geht.

    Und für ca. 100 - 200 EUR mehr gibt es dann folgendes:

    • Musik Produktiv AudioTeknik ECON 16-4 für EUR 259,- (Sieht sehr ähnlich aus wie die vorherigen, ist aber teurer. Warum?)
    • musik-service.de Adam Hall Multicore 24/4 30m auf Trommel für EUR 333,-


    Meine Fragen:

    • Gibt es konkrete Empfehlungen in der "billigst Klasse"? Sind die alle etwa gleichwertig oder gibt es Unterschiede?
      Mir ist nur das 21. Kabel aufgefallen. Ist das wichtig oder gibt es andere wichtige Dinge?
    • Lohnt es, ca. 100 - 200 EUR mehr auszugeben? (Warum?)
      Gibt es für dieses Geld auch andere sinnvolle Angebote als die genannten?
    • Ist es besser, keines der neuen Kabel zu kaufen und stattdessen nach einem gebrauchten in dieser Preisregion zu suchen?
      Hat jemand eins im Angebot?
    • Eigentlich würde ich es ungern hören, aber wenn ihr der Meinung sein solltet, wir sollten besser sparen, dann bitte ich um konkrete Vorschläge, ab wann sich der Kauf lohnt.

    eine Frage am Rande:
    Was bedeutet 16/2/2 beim Thomann Kabel im Gegensatz zu 16/4 ?


    Ich würde mich sehr über Anregungen freuen. Bitte bedenkt, wie unsere Situation als Hobby-Band ist, sowohl technisch (bisher legen wir viele Einzelkabel) als auch finanziell (mehr Geld ist im Moment nicht vorhanden). Leihen ist auch so eine Sache, weil wir dann oft (wenn PA vorhanden) nur das Core leihen müssten. Das wäre sehr umständlich.

    Achim

  • mischpultschorsch
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    • 13. Juni 2005 um 21:23
    • #2

    Bei nur 10 Gigs per anno würde ich bedenkenlos zum Thomann 16er-Core greifen.
    Die 16/2/2 sollen heißen, daß ihr 16 Hin- und 2FOH-Rückwege + 2Monitor-Returns habt.
    Spareadern im Gesamtmantel habe ich noch nie erlebt. Machen wohl auch nur Sinn, wenn der Hersteller selbst wenig Vertrauen in die Kabelqualität hat...

  • karel noon
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    • 13. Juni 2005 um 23:14
    • #3

    Spareadern kommen häufiger vor, dann brauch der hersteller für 12er und 10er cores nicht extra eine produktionsschiene fahren, ist wohl günstiger.
    mir solls recht sein!

    Bei so wenigen auftritten kann man wirklich die günstigen nehmen, welches genau kann ich nicht sagen, ich habe bei einer band das T-core und bei einer anderen eins von DAP, und bei der dritten ein Musicstore.

    das schöne ist das auf zwei von denen der selbe schriftzug steht
    "Audio Frequency Controling cable"
    ich möchte doch mal sehen wie dieses kabel die frequenzen "kontroliert" :roll:

    auch kann man ja bei bedarf einzelne XLrs austauschen, bei dem einsatzzweck gehen wirklich nicht so viele kaputt.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • treibsand
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    • 14. Juni 2005 um 06:48
    • #4

    Das einzige, worauf man IMHO bei 10Gigs p.a. (per annum - nicht PA!!!) achten sollte ist, ein wenig pfleglicher mit dem Core umzugehen.
    Vorallem die Stecker bzw. der Split sind bei der untersten Preisklasse sehr anfällig...
    Aber da das ja bei euch wohl kein Problem darstellt, weil wenig unerfahrene Helfer zum Einsatz kommen, nur zu.
    Dern Split am besten immer in einem möglichst stabilen Beutel, Ledersack o.ä. aufbewahren und gut zukletten.

    Audio Teknik Cores kenn ich nur in etwas besserer Qualität.
    Hab noch eines, was ca. 20-25 Jahre (incl einiger Jahre RnR) aufm Buckel hat. Da sind nur original Switchcraft-Stecker verbaut.
    Bislang keine grösseren Probleme, obwohl es mittlerweile nur Havariecore und Unterverteilung ist.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • gerald1
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    • 14. Juni 2005 um 18:04
    • #5

    Ohne, daß ich jetzt die ganzen einzelnen Billigcore kenne, glaube ich, daß sie sich alle nicht viel nehmen und daß es für Dich warscheinlich gut ausreichend für die paar Einsätze ist. Ansonsten hätte ich für Dich ein Proficore, allerdings 50 m und zum gut 10fachen Preis :shock: . So ist das leider :cry: .
    Gerald1

  • Achim_S
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    • 14. Juni 2005 um 18:49
    • #6
    Zitat von "Gerald1"

    Ansonsten hätte ich für Dich ein Proficore, allerdings 50 m und zum gut 10fachen Preis.

    Danke für das Angebot :cry:
    So was ist leider wirklich nicht drin.

    Es festigt sich meine Meinung, dass wir wohl eines der billigen Cores kaufen werden.
    Schon mal vielen Dank für die Antworten.

    Achim

  • Loloverde
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    • 14. Juni 2005 um 19:52
    • #7
    Zitat von "Achim_S"

    Es festigt sich meine Meinung, dass wir wohl eines der billigen Cores kaufen werden.

    Noch zwei Tipps: Vor dem ersten Einsatz komplett durchtesten. Eine von mir betreute Band hatte eins, bei dem ab Werk 2 Kanäle falsch gelötet waren.

    Die Zugentlastung zur Stagebox entlasten. Meiner Meinung nach auch oft eine Schwachstelle.

    Das Core machte außerdem in 6 Jahren ca 50 Auftritte mit und liegt jetzt als Backup im Proberaum der Band. Das letzte Einsatzjahr hat aber nicht wirklich Spaß gemacht.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Achim_S
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    • 15. Juni 2005 um 09:29
    • #8
    Zitat von "Loloverde"

    Noch zwei Tipps: Vor dem ersten Einsatz komplett durchtesten.


    Das werde ich tun.

    Zitat von "Loloverde"

    Die Zugentlastung zur Stagebox entlasten.


    Was genau meinst Du mit "entlasten"? Soll ich einfach nur aufpassen, dass die nicht belastet wird (also möglichst wenig Zug drauf kommt)?
    Oder kann ich aktiv etwas tun?
    Zugentlastung verstärken? (Wenn ja: Wie?)

    Gruß, Achim

  • Loloverde
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    • 15. Juni 2005 um 10:25
    • #9
    Zitat von "Achim_S"


    Was genau meinst Du mit "entlasten"? Soll ich einfach nur aufpassen, dass die nicht belastet wird (also möglichst wenig Zug drauf kommt)?
    Oder kann ich aktiv etwas tun?
    Zugentlastung verstärken? (Wenn ja: Wie?)

    Halt nicht am Kabel durch die Gegend ziehen und die Biegeradien in der Nähe der Stagebox nicht zu klein machen. Kann man auch als pfleglich behandeln umschreiben.

    Gruß
    Rainer (der diesen Monat recht viel Kohle für ein neues amtliches Core ausgegeben hat)

    http://www.thewhitelodge.de

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