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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

meine +/- 15V & 48V Stromversorgung - Teil 1 (LM7*15)

  • tobwen
  • 17. Juni 2005 um 06:08
  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 17. Juni 2005 um 06:08
    • #1

    Hallo,

    da ich momentan an einem Mikrofonverstärker bastel, möchte ich verschiedene Stromversorgungen ausprobieren.
    Ihr sollt natürlich auch was davon haben.

    Hier ist Teil 1 - eine symmetrische (also +/-) 15V Versorgung mit 7815/7915-Lösung (PCBs mit sternförmiger Masse folgen!).

    Die +48V werden durch eine Kaskade erzeugt und via Transistor auf 48V runtergeregelt (also keine Fake-Phantomspannung).

    Eingangsspannung sollte mind. 18V betragen.
    Ihr müsst aufpassen, dass der Transistor dementsprechend viel Strom aushält.

    http://tobwen.homepage.t-online.de/pa-forum/netzteil_01.png

    Anmerkung: Ihr könnt natürlich auch 7812/7912 oder 7818/7918 verwenden. Für 7818/7919 sollte natürlich ein dementsprechend höherer Trafo vorhanden sein.

    Da ein paar Leute LM3*7-Netzteile bevorzugen, werde ich Euch das nachher auch mal aufmalen.

    Aber Ihr wisst ja: Ein Schaltplan ist nur 50% der Miete.

    Grüße
    Tobias

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Juni 2005 um 06:17
    • #2

    200mA Feinsicherung ? die 78er dürfen das 5-Fache.

    Und oben hast du vorn schon eine Led, wozu hinten nochmal ?
    Das Ding leuchtet ja im dunkeln :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 17. Juni 2005 um 06:21
    • #3

    Wie gesagt: Es dient der Entwicklung meines Preamps.
    Dieser braucht bei Weitem keine 200mA.

    Falls ich aber "hinten" einen Fehler mache (also am Preamp) under mehr als 200mA zieht, weiß ich sofort, dass ich einen Fehler gemacht habe.

    Das Gleiche gilt für die LEDs.
    Wenn ich einen Kurzschluss mache, knallen mir nicht die Regler durch, sondern ich sehe halt, WO der Kurzschluss ist (+15V, -15V oder 48V).
    Außerdem habe ich so gleich noch einen Verbraucher dran, damit ich Messungen machen kann.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Juni 2005 um 06:25
    • #4

    für einen pre amp fährst du da schon schweres Gerät auf.

    Vorschlag:

    simpler kleiner Print-Trafo 1x24V
    1x 7824

    nachgesetzter Spannungsteiler bestehend aus einem OP, Ausgang = MASSE

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 17. Juni 2005 um 06:27
    • #5

    Nein, ich rege mich über diese Antwort jetzt nicht auf.
    Ich bin ja in einem PA-Forum :)

    Aber mal ernst: Meinst Du nicht, dass Deine Lösung massiv schwingen würde?

    Einmal editiert, zuletzt von tobwen (17. Juni 2005 um 07:18)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Juni 2005 um 07:17
    • #6

    Recht hast du, ich bin eben schlimm 8)

    dein Netzteil wird auf jedenfall prima funktionieren.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 17. Juni 2005 um 07:19
    • #7

    Habe gerade etwas nachgeschoben, im gleichen Moment hast Du geantwortet *G*

    Hier nochmal (falls Du es überlesen hast):

    Zitat

    Aber mal ernst: Meinst Du nicht, dass Deine Lösung massiv schwingen würde?

    Das resultierende Signal müsste noch weiter geglättet werden...
    Also wieder Elkos dazu und im Endeffekt sind es genausoviel Bauteile *G*

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Juni 2005 um 07:50
    • #8

    das wird in preamps gern so gemacht weil die leute meist zu faul sind eine doppelte Versorgung so schön aufzubauen, man nimmt einfach einen 4-fach und reserviert sich einen der 4 als Spannungsteiler. Damit sinkt der aufwand, somit die kosten, und letztendlich isses dann das was man kauft 8)

    Der schöne Trafo mit Mittenzapf wär den meisten schon zu teuer.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 17. Juni 2005 um 09:36
    • #9

    Moin,

    ich habe mal gelesen (in einem englischen Röhrenbuch), dass die LM3x7 von den Rausch-Werten her besser sein sollen, als die 78/79er. Kann das jemand bestätigen?
    Und schwingen wird bei Manus Lösung wohl nichts (außer bei sehr besch... Aufbau), man könnte aber dem Eingangsspannungsteiler ruhig einen Parallel-Co spendieren; kostet ja nicht wirklich Geld.

    CU,
    AC.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
    "There's one more kid that will never go to school, never get to fall in love, never get to be cool!"
    "Yes they're sharing a drink they call loneliness, but it's better than drinking alone."

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 17. Juni 2005 um 09:39
    • #10

    Rauschen von Längsreglern: ich frag mich eh wie da die handhabe ist.
    Ein Elko, parallel ein 100nF, auf der Stromleitung direkt an der Platine, müßte doch das Ganze recht zuverlässig "entrauschen" oder?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 17. Juni 2005 um 10:08
    • #11

    in dem Buch sind sie so vorgegangen:

    Eingang: großer C, 100n zum Entschwingen nah am LM
    Ausgang: 100n zum Entschwingen nah am LM (wer aufs Rauschen achten will, kann hier ja anstatt Keramik auch Glimmer oder FKC nehmen), danach eine Serienschaltung 10R-10µ, also nicht den C direkt am Ausgang. Soll angeblich besser sein, wurde in Elektor auch schon irgendwannmal propagiert.
    Und dann ein Serien-R und hintendran erst einen großen C.
    Skizze:

    Bringt das wirklich Verbesserung? Hat das mal jemand gegengemessen?

    CU,
    AC.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
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  • MatzeRockt
    Profi
    Reaktionen
    310
    Beiträge
    2.370
    • 17. Juni 2005 um 13:08
    • #12

    Hallo,
    wenn schon Luxusnetzteil dann noch je 100n Keramik über die Gleichrichterdioden wegen Flussspannungssprung.

    Grüße
    Matze

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 17. Juni 2005 um 15:04
    • #13

    Yop, die 3*7 soll weniger Rauschen - aber auch nur, wenn es keine Billigversion der Bauteile sind.

    Die Schaltung von AmpChamp ist sehr grundlegend, aber schon korrekt.
    Wie gesagt, war dies erst Teil 1 und der 2. Teil mit 3*7 Lösung folgt :))

  • Bassti
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.055
    • 17. Juni 2005 um 22:07
    • #14

    Wolln ma die Kirche im Dorf lassen, das wird ja schliesslich nur ein Pre-Amp :)
    Mal eine (sicherlich blöde) Frage:
    Warum wird diese Phantomspeisung generell bei 48V gemacht?
    Ich meine, ich hab so Elektretkapseln mit 12V betrieben, und das tut
    einwandfrei, wozu ist die hohe Spannung nötig?

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 17. Juni 2005 um 22:22
    • #15

    weil sie bei 48V die Spezifikationen des Herstellers erfüllen
    naja, manche Mikros tun das natürlich schon früher ...

    aber OPAs betreibt ja auch niemand an der unteren Grenze und nur die wenigstens Tanken Benzin für einen Super-Motor.

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 19. Juni 2005 um 13:08
    • #16

    der Serienwiderstand in AmpChamps Schaltung bildet mit dem C einen Tiefpass.
    Wenn man es ganz fein machen will ersetzt man ihn durch eine kleine Induktivität. So oft bei Klark und co gesehen.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • moogman
    Beiträge
    353
    • 28. Juni 2005 um 19:06
    • #17

    Ich bin auch noch auf der suche nach einem Netzteil für nen portable pre amp.

    Hat jemand ne idee wie ich aus ca 8 - 16 Volt Gleichspannung
    +15Volt, -15Volt und +48 machen kann und das wenns geht ohne grössere störgeräusche?

    für die +48 Volt hab ich an einen MAX668 gedacht ist damit was anzufangen?

    Eine Festinstallation kann auch im Wohnzimmer stattfinden. Das Publikum sind in diesem Fall die Nachbarn. ;)

  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 28. Juni 2005 um 19:29
    • #18

    DC-DC-Konverter ... kannst Du entweder mit fertigem IC machen oder selber bauen.

    Ich würde empfehlen, erst auf >48V hochzugehen und dann runterzuregeln.
    Für die symmetrische Spannung dann noch einen Inverter oder OP-Amp dazu.

    Was meint Manuela?

  • moogman
    Beiträge
    353
    • 28. Juni 2005 um 19:49
    • #19

    hm erst hoch auf 48 Volt und dann wieder auf 15 runter hmm
    wird das nicht ein bisschen ineffizient was den strombedarf angeht?

    OK 48 Volt bei 1A kann man mit dem Maxim IC machen.
    Nur was nehm ich dann um aus den 48 Volt meine 15 zu machen?
    Gibts da ein IC für??

    Eine Festinstallation kann auch im Wohnzimmer stattfinden. Das Publikum sind in diesem Fall die Nachbarn. ;)

  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 28. Juni 2005 um 19:52
    • #20

    mmh, sorry ... ich war wohl etwas neben, sorry.
    habe Weisheitszahn-Schmerzen, OP am Donnerstag.

    naja, wenn Du 12-16V hast, dann einfach invertieren.
    such doch mal bei Reichelt nach DC-DC Konvertern, das sind solche ICs.

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