Ja, es gibt leider sehr wenige Hersteller, die noch Hornbässe anbieten. Das musste ich schon feststellen. Der Hauptgrund ist wohl, dass mehr Entwicklungszeit benötigt wird, die Kisten vom Schreiner mehr kosten uvm. Somit können die Hersteller nicht mehr so viel Gewinn machen, wie sie es an Br machen. Soundtechnisch sagt warscheinlich nur die Marketingabteilung der BR Hersteller was gegen Hörner :wink: Und die haben eh zu 90% keine Ahnung, wovon sie reden.
Lohnen sich Tiefton-Hornsysteme noch ?
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die gewinnspanne eines in 10min berechneten BRs ist halt um ein vielfaches größer, als bei einem schlüssig funktionierendem horn.
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Zitat von "flyingbeats"
Ja, es gibt leider sehr wenige Hersteller, die noch Hornbässe anbieten. Das musste ich schon feststellen. Der Hauptgrund ist wohl, dass mehr Entwicklungszeit benötigt wird, die Kisten vom Schreiner mehr kosten uvm. Somit können die Hersteller nicht mehr so viel Gewinn machen, wie sie es an Br machen.
... ich biete (als eher kleiner Hersteller ...
) überhaupt keine BR-Bässe an (und Bandpässe sowieso nicht :? ), weil ich grundsätzlich nur das mache, was ich für die Praxis auch als sinnvoll (... zumal ich auch selbst noch gelegentlich "mucke" ...) ansehe.Ich kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, daß sonst niemand Hörner anbietet ... :roll:
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im grunde ist z. b.der seeburger ein horn in der mitte :oops:
b10 ist da ähnlich -
Hallo SK,
im Prinziep schwebt mir soetwas vor:
Größe etwa Deinem SK-15" entsprechend, aber deutlich mehr Tiefgang und output bei tieferen Frequenzen. Klanglich sicherlich außerhalb jedes Zweifels :wink:
Es geht mir nicht um DAS Prinziep bei der Tieftonwiedergabe, bin ja selber Hornfan, sondern um eine emotionslose, wirtschaftliche Betrachtung, nicht mehr.
Gruß SRAM
P.S.: für sehr große Hörner und Hornarrays ist die Phasendrehung sicherlich geringer als bei einer BR-Lösung. Nicht aber bei "zu kleinen" und/oder "zu kurzen" Hörnern.
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aber den erhöhten stromverbrauch ( :lol: ) und den abwärme-"stress", den man dem chassis antut, wenn man ihm ständig x-viele kw reinbuttert, haste noch nicht erwähnt.
deinem anliegen zufolge tauscht man boxen-volumen gegen verstärkerleistung... ein durch die in den keller gehenden preise für (china-)amps eigentlich absehbarer trend.
obwohl man da ja auch geteilter meinung sein kann... :wink:p.s.: ich habe grade mein 1000. edelspam gepostet

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also in meinem tontechnischen-bekanntenkreis diskutiren wir eher in richtung "modulares riesenhorn" mit einem 12er oder so, ist noch nur träumerei, aber dabei haben wir auch schon folgende feststellung gemacht:
die menschen sind den BR sound mit relativ viel "soundmüll" so gewohnt, das sie ein sauberes hornsystem gar nicht hhören wollen, weil es nicht den hörgewohnheiten entspricht. ist alles sehr extrem, aber wir kommen immer wieder an den punkt wo man über große hörner nachdenkt. -
Ich möchte nochmal kurz den für mich sehr interessanten aspekt der verhältnismäßig überschnellen alterung eines LS Chassis bei grenz belastung aufgreifen...
Ich glaube das es heut' zu Tage immer besser möglich wird durch sehr kompakte mit geringen fertigungstoleranzen hergestellte antriebssysteme einen LS in punkto powerkompression einigermassen leistungseffizient zu machen auch jenseits von 1kw grade bei 4" spulen und neodym is dies tendenziell immer einfacher erreichbar grade wenns was kosten darf....
Mechanisch haben z.B. beschitungen auf sicke, konus und spyder bestimmt nich nur die funktion den armen TBF zu verschrecken sondern garantieren durch eine nie ganz aushärtende verbundschicht schutz vor mechanischer überbelastung natürlich im normalen arbeitsbereich d.h. im linear auslenkungsbereich...
auch denke ich das die pappen von bms durch hohe mms werte nicht nur haltbarkeit und stabilität suggerieren wollen sondern diese eigenschaften auch auf weisen (made bei uns???) :roll: :lol: was aber noch zu verifizieren wäre....
.. kurz: hochbelastung = schnellalterung Stimmt aber nich so gravieren das man sich vor ablauf des systemanschaffungsintervalls sorgen ,machen muss :wink:
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Zitat
(made bei uns???)
Leider Nein: Engineered in Germany, Built in Sofia, BG
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Zitat von "SRAM"
Größe etwa Deinem SK-15" entsprechend, aber deutlich mehr Tiefgang und output bei tieferen Frequenzen. Klanglich sicherlich außerhalb jedes Zweifels :wink:
... Ich denke, Du meinst das 15"-Horn (SK-15.BH), welches sehr flach (43 cm) ist. In Räumen mit einigen hundert Personen geht damit Top40 auch mit einem Bass pro Seite ... bei Zelten und Outdoor sollte man besser zwei nehmen.
Ich überlege daher auch schon einige Zeit, ob es sinnvoll ist, mit diesen Proportionen ggf. einen Basshybrid (... nach dem "Strickmuster" vom 18-BRH) zu entwickeln, da die Effizienz - im Einzelbetrieb - "untenrum" dann erheblich effizienter wäre. Und da diese Hybride gegenüber BR-Kisten nicht nur effizienter, sondern auch "trockener" klingen, ginge das ja - klanglich gesehen - in Deine Richtung.
Allerdings würde ich versuchen, den maximalen Hub (durch die Schallführung !) im Betrieb schon etwas einzuschränken, um die Lebensdauer der Chassis nicht unnötig zu verkürzen.
Ich hab da meine Zweifel, ob der Weg "viel Leistung auf Langhuber" wirklich richtig ist (... obwohl: es gibt im HiFi-Bereich Systeme, die so arbeiten ...). -
ein paar anmerkungen:
@BMS druid:
nein BMS ist eine "voll Bulgarische" Firma, ihren durchbruch (Hochtöner) erreichten Bulgarische Spitzeningenieure die aus D "etwas" Geld für "macht mal" bekamen entstanden sind outstanding Treiber. beiden Pappen genauso Hightech kommt nun mal immermehr aus "komischen" Ländern.
Da sich made & development in Bulgaria nicht so gut (hochpreisig) verkauft kommt immer noch BMS Hannover hinten aufs Typenschild drauf mit oder ohne Vertreibszentrum Sofia / HAnnover klingen die excellent nur das klnow how hockt in bulgarien.@BMS längsthuper
weiss nicht ob die auchin den Coda Boxen (die 15erund 18er kisteln die unters linearray gehören ) drin sind wenn dasdiese sind die sind sehr wohl unten rum brauch bar gut gehend insbes. um 60 HZ machensie gut druck drüber aber totenstille - das aht imho auchdazu beigetragen dass das line arrayvon leuten die boxen ohne grundton unterstützung nicht gut einschätzen können als eherspitzklingend beurteilt wurde weils halt untem im 15er breich harperte - mir gefiel das linearrayabergut. nur vor den 12 oder warens 16 war fürmeine verhältnisse kurortpegel
@Längsthuper allgemein:
was immer wiedervergessen wird ein längsthuper hat inhärente vorteile: DEr speaker findet immer und zu jeder zeit seine nullage weil der spule ist es egal ob sie jatzt durchalterung ein paar mm zurück oder nach vorne gezogen wurde oder ob ein resonator noch dran zerrt /verschiebt da xmax lang passt dienullage immer - die effekte wies beiein paarlustigen boxengibt dass es zu röchelndem aussetzenden bass kommtweil sich die spule gerade ausserhalb der nullage aufhält gibt es nimmer
der Nachteil ist halt nutzbassfreiheit, "wabbelige" wiedergabe und halt leider auch ein immenser leistungsbedarf - der auch bereitgestellt werden muss sonst tut sich nix@ Horn ersetzen: ja das will das marketing in zeiten wo Kunden immer weniger wert auf klang legen ist das optimal : 300 Euro herstellungskosten 15 minuten entwicklung 2800 Euro VK (mal allgemein überspitzt formuliert)
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TBF
... ist ja mal ein nett geschriebener Beitrag von Dir (... neue Tastatur gekauft ?
).Wenn ich Dich richtig verstehe, bist Du eher kein Befürworter ("preiswerter") ineffizienterer Systeme mit höherem Ampingbewdarf - richtig ?
Ansonsten: Weiter so ! :wink:
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Gelöscht wegen Mod Differenzen
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Zitat von "TBF"
... ich bin kein Freund von längsthupern, diese unter Sachgemässer Anwendung (gute, dicke Amps) und!! unter Berücksichtigung der zu erzielenden mindest Gewinne eingesetzt das ist ok -mehr nicht .
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... da ich "billige" lösungen die am problem nur herumdoktorn statt zu lösen ablehne haben "meine" bassprinzipien grundsätzlich eine Nullagenfindung durch Luftfeder - die verschleisst nicht und harte steife leichte membranen ...... und manchmal liegt der richtige Kompromiss - wenn neben Performance auch Gewicht und Kosten berücksichtigt werden - (ggf. sogar ohne das "Null-Lagen-Problem" ...) dann "irgendwo" dazwischen ... :wink:
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jaaa SK ich werd gleich morgen 1X BRH18 bei dir bestellen :?
Nicht bös gemeint zumal hinter dieser letztlich immer vortretenden KaufmichSchlußvolgerung eigentlich immer viel Kompetenz steckt aber nicht jedes Thema eignet sich für Werbung aus eigener Überzeugung....
Ich kann keinen Hybriden Bauen und Hörner sind mir zu Groß also versuche ich mit normalen Handwerkzeugs zum optimum zu tendieren und da kommt mir der vorschlag von Sram schon sehr genehm...
Frage: Was ist kompakter als ein echtes 15" Horn klingt nach 18er Hybrid bringt auch vergleichbaren pegel und kommt tiefer... na??
Ein simpler zu tief abgestimmter doppel 12" BR.. frisst etwas mehr leistung aber funktioniert z.B. mit dem JBL 2206 erscheckend gut

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den schlechtesten 'Mitteltöner der Welt" im Bass zuverwenden ist allerdings äusserst unfair
...kann bestätigen dass daswohl die "giftigste" Art des Reflüxbasses ist, nix gefällt mir besser ... das geheimniss liegt in der entwickelten Membran
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Die Frage, ob sich Hornsysteme noch lohnen ist ebenbürtig mit der Frage, ob es sich noch lohnt ernsthaft Musik zu machen.
Das Volk will Chartmukke, weils die überall gibt und weils alle hören, -man will ja schließlich "in" sein
(Es ist imho bedenklich, wenn mal in diversen Läden das Top100 - Regal genausogroß ist, wie der ganze Rest von Rock/Pop...)Das Volk wird auch die Kisten kaufen, welche es gibt-
Es ist dem Volk doch SOWASVONSCHEIßEGAL, ob in der Schwarzen Kiste, in die man sowieso nicht reinsieht, wegs Schaum, Gitter... nun eine gekonnte Hornkonstruktion verborgen ist, oder ein Reflüx, der aus dem letzten Loch (im wahrsten Sinne des Wortes) pfeifft.Das Volk muss alles haben, was der andere auch hat, bestes Beispiel:
Klamottenmode!
Und wenn der "Sound" Wie es einige vorher beschrieben haben "in" ist,
dann werden sich da keine Hörner durchsetzen können, Vom Preis schon garnicht.Hornbauer sind wie Jazzer - eine Randgruppe. :wink:, was jetzt überhaupt nicht heissen soll, dass Hörner und Jazz stehts besser sind.
Ich meinte vielmehr, dass man mit mehr Aufwand eine kleinere Menge Leute Begeistert. Die, die Jazz hören sind davon überzeugt, genauso wie die, die Hörner bauen davon überzeugt sind. Das ist aber nicht die breite Masse.
-Ich gebe zu, dass dieser Beitrag Technisch/Physikalisch nicht viel hergibt-
Die Message ist folgende: Wenn ein (ich sage nicht: angetrunkenes)Publikum den Anton aus Tirol hören will, dann muss es ihn kriegen, dann ist es glücklich, auch wenn Du lieber dein neukomponiertes u.U. geniales Solostück aufgeführt hättest. -
Sooooo...
Komme grad von einer sehr erfolgreiche VA zurück...
Passt grad zum Thema...Am start war mein neuer Prototyp (4*Beyma 10G40 Bass an LDPA1000 + 2*10"HPL u. RCF 350 auf RCF H110 Trennung: UD 132Hz 24db Butter an Peavey CS800X)
Es geht mir um den Beyma bass wo der TBF die 2206 sache schon ansatzweise in ordnung fand.. is dieser nochmal eine steigerung super sauber mit tendenz zum Brustbein, für die anwesenden 120 leute wars vom pegel voll aussreichend!
der 4*10" ist da beste was ich bist jetzt eigententwickelt im Lowmid bereich hatte...
D15er Pegel aus 150liter geil!!!! mir hats spass gemacht und ich werd wohl auf 4 stk aufrüsten :wink:
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Zitat von "MasterMatze"
... immer viel Kompetenz steckt aber nicht jedes Thema eignet sich für Werbung aus eigener Überzeugung....
Ich kann keinen Hybriden Bauen und Hörner sind mir zu Groß also versuche ich mit normalen Handwerkzeugs zum optimum zu tendieren und da kommt mir der vorschlag von Sram schon sehr genehm...
... eine LS-Box kein Mysterium, sondern bloß ein Werkzeug, mit dem Anwender Musik und Sprache übertragen können.
Da ich selbst die harte Praxis (.. schwere Kisten schleppen, aufbauen, abbauen ...) aus jahrelanger Muckerei kenne, strebe ich bei meinen Systemen immer einen Kompromiss aus Größe, Gewicht und Performance UND Kosten an ... Freakprojekte haben mich ernsthaft im Teeniealter und bis etwa "Mitte 20" interessiert. :wink:
Ich bin fest davon überzeugt, daß immer mehr Hersteller in den nächsten Jahren - aus praxisbezogenen Erwägungen - hybride Bass-Systeme anbieten werden.
"Klassische" (Bass-) Hörner werden vermutlich noch weniger werden ... BR wird dagegen immer - besonders im Selbstbau und HomeHiFi - seine Existenzberechtigung behalten - insofern will ich auch keinen davon abhalten, BR-Kisten zu bauen.Nur: Wenn BR, dann versucht auch, das Optimum herauszuholen (und dies ist NICHT eine möglichst tiefe Abstimmung ...).

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hallo forum,
m.e. gehts genau darum: erstmal den bedarf genau ermitteln, ohne sich dabei selbst in die tasche zu lügen, und dann herausfinden, welches system hat die meisten vorteile bei den geringsten nachteilen!
ich denke allerdings nicht, dass sich der bestand an basshörnern verringern wird, weil ab einer gewissen grösse hörner die meisten vorteile
für eine anwendung haben. wenn man selbst nicht in dieser grössenordnung mitspielt, ists halt einfach die falsche konstruktion.und übrigens: wenn man br so tief tunt, dass daraus eine qb7-charakteristik wird, ist das so dumm nicht, weil sich das groupdelay im wichtigen bereich rapide verbessert. die von sram vorgeschlagene konstruktion dürfte sich genau dahin bewegen (ohne dass jetzt nachgerechnet zu haben)
so long, alex
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