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Dummes Gespräch - ich finds zum KOTZEN

  • Steffen
  • 5. Juli 2005 um 20:25
  • Geschlossen
  • Steffen
    Profi
    Beiträge
    1.817
    • 6. Juli 2005 um 10:30
    • #41
    Zitat von "Tobias Zw."

    Wir halten fest:
    Die Ansprüche einer Band müssen in gesundem Verhältnis stehen zu
    - dem Niveau, auf dem die Band steht (musikalisch / Bekanntheit)
    - dem Budget (Bandgage 1000,- €, Mehraufwand 5000,- € kann nicht gehen)
    - der Situation, in der sie spielt (Stadtfest! J.W.D.!) und
    - dem Ton, in der sie diese Ansprüche stellt.

    :D

    MfG Tobias Zw.

    Wohl wahr, wohl wahr...

    Hab grad übrigens mit dem Veranstalter telefoniert, die Band ist für nächstes Jahr schon mal auf der roten Liste...

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 6. Juli 2005 um 11:47
    • #42

    Ja, haben einige Jahre eine Weihnachtsfeier mit einem großen deutschen Schlagerstar gemacht. Unterwegs mit einer ganz wichtigen Crew (Der FOH Mann hatte 2 Kofferträger die stets hinter ihm standen und sagten wie geil der Sound doch ist)

    Naja, jedenfalls stand dort ein Tonsystem mit DSC28 als Controller der ja auch eine brauchbare EQ Sektion hat. Durch einen Kabeldefekt war der LA Audio EQ im Siderack nicht angekabelt. Für uns reichte der DSC EQ.
    Jedenfalls drehte der "Tonmann" kräftig am EQ. Ich grinste schon, aber seine Schergen sagten das es jetzt richtig geil wäre.

    Nach dem GIG habe ich den Kollegen dann aufgeklärt. War dem das peinlich. Naja, er macht den Künstler auch nicht mehr...

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • gezz-abba
    Gast
    • 6. Juli 2005 um 12:42
    • #43

    einige "techs" bekommen nichtmal mit , dass der Comp im Voc-Weg schon bei -20 angekommen war wovon eine rote lichterkette zeugnis gab ist und sich wunderte, dass es in den pausen immer koppelte ...
    ( es waren nur zwei comps am start) .....
    .Nunja, ich war so nett ihn aufzuklären . Aber zum testen ist das nun wirklich das augenfälligste ..

    :D

  • jbernhart
    Beiträge
    21
    • 6. Juli 2005 um 13:16
    • #44

    Hallo,
    ich lese gerade eure "lustigen" Tricks und Tests.
    Ich arbeite permanent auf verschiedenen Festivals und Clubs, und ich kann euch sagen, wenn die Örtlichen bei mir sowas versuchen abzuziehen werde ich stinksauer, auf gut deutsch scheißgrantig.
    Ausserdem ist es Erfahrungsgemäß so daß Leute die so etwas tun, fachlich selbst meist nicht voll auf Zack sind. Schon oft erlebt daß bei Ankunft noch flapsige Sprüche gerissen werden und beim Umbau dann die große Panik und tausende Fragen auftreten.
    Ich habe folgende Erfahrung gemacht: Wenn ich freundlich begrüßt und zuvorkommend behandelt werde ist technisch meistens auch alles in Butter.
    Nur mal so zum drüber nachdenken...
    Gruß
    Jakob

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 6. Juli 2005 um 13:54
    • #45

    Neenee, auf grossen Festivals passiert sowas nicht.. und wenn würdest du es nicht merken.
    Aber wie viele der Techs fordern ein PCM 90 und sagen dann "Stell doch mal nen schönen Hall ein, ich kenne das Gerät nicht"....

    In der Schlagerstar Situation wollte ich gerade sagen das der EQ nicht drin ist als die drei sich schon gegenseitig auf die Schulter klopften wie geil der Sound jetzt wäre...

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • bigbeatrobby
    Profi
    Beiträge
    50
    • 6. Juli 2005 um 14:02
    • #46

    ich wüsste ja gerne was daran professionell sein soll geräte nicht ordnungsgemäss anzudrahten, von tricks oder spass kann da nicht die rede sein wenn man als tourmischer unterwegs ist, eh kaum zum schlafen kommt ist so eine sch... das letzte was man brauchen kann.
    ich erwarte als fremdmischer ein komplettes system genauso wie ich das selber auf meinen veranstaltungen übergebe.
    ich bin wirklich der netteste typ wenn ich auf tour bin und helfe gerne mit wenn etwas noch nicht fertig ist, kam auch schon oft vor das ich das gefühl hatte ich bin ein reparaturservice auf tour oder musste alles selber machen weil die typen keinen schnall hatten, aber wenn mir jemand absichtlich nen equalizer nicht andrahten würde wäre es vorbei mit freundlichkeit, mir ist es egal wie fit der fremdtechniker ist , der bekommt sein material sofern es bezahlt wird, wenns sein muss und er es fordert kann er auch nen einlauf mit bockwurstwasser bekommen.

    gruss robert lienemann
    BIG BEAT PA SERVICE

  • jbernhart
    Beiträge
    21
    • 6. Juli 2005 um 14:02
    • #47

    Und wie ich dass merken würde, letzten Samstag in Biel bin ich vor den Foh Platz gegangen und höre dass einer am Masterfader fummelt, bin ich zurück und Frage die zwei Betreuer (Chef und Azubi) "Wer hat meinen Master angefasst?", der Chef nimmts auf sich. Nachher kommt er her und entschuldigt sich, er mache das immer so es höre eh nie einer. Da komme ich mir irgendwie verarscht vor. Ausserdem war der Chef total verplant, verliert 20 Minuten vor der Show meinen Rider und so fort. Es ist halt immer das gleiche: Wenn die Leute gar zu sehr einen auf locker machen wirds meistens nachher schwierig, ich hasse mittlerweile den Spruch "alles easy"

  • jbernhart
    Beiträge
    21
    • 6. Juli 2005 um 14:03
    • #48

    Sag mal Robert, hast Du in Oldenburg mich bei Eisbrecher auf dem Unifest betreut?
    Gruß
    Jakob

  • karel noon
    Verifiziert
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    • 6. Juli 2005 um 14:04
    • #49

    und der bypass ist bei mir fast immer an, da ich das system ja mit dem controler einstelle, und den dann selber nicht verwende, wenn ich dan sehe das derjenige das nicht merkt sag ich aber natürlich was.
    es ist ja nicht immer absichtlich das solche situationen auftreten.

    und man kann sich sicher sein das wenn ein fremdtech -mit dem ich ja idealerweise vorher schon ein nettes telefonat hatte- ebenso freundlich zu mir ans foh kommt ist doch alles in butter, nur wenn da erst drei "wichtige" auftauchen, den lauten machen, und dann mit dem bestellten nicht umgehen können ist auch meine gedult strapaziert aber nicht am ende.

    also fiese tricks sind ausnahmen, notfälle und nur dann zu benutzen solange der zuschauer und VA keinen schaden davon trägt.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • mischpultschorsch
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    • 6. Juli 2005 um 14:24
    • #50
    Zitat von "bigbeatrobby"

    ich wüsste ja gerne was daran professionell sein soll geräte nicht ordnungsgemäss anzudrahten, von tricks oder spass kann da nicht die rede sein

    Da gebe ich Dir recht. Schließlich steht man nicht zum Spaß am Pult, sondern weil es der verdammte Job ist. Und es kann auch nicht darum gehn, daß der Local und der Gasttechniker sich gegenseitig Fehler, Inkompetenz oder mangelndes Gehör nachweisen wollen.
    Aber dennoch: I´m sorry, wenn ich das System mit dem XTA einmesse und den Front-EQ dazu an der Frontplatte auf Bypass schalte, dann muß der Fremdtech den Bypasszustand erkennen, bevor er ständig neue Frequenzen rauszieht. Wir sind ja nicht im Kindergarten.

    Zitat

    wenns sein muss und er es fordert kann er auch nen einlauf mit bockwurstwasser bekommen

    :D Ist die Zitatensammlung eigentlich noch existent?

  • Sven M
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    • 6. Juli 2005 um 14:56
    • #51

    Hmm..hier haben ein paar Leute was in den falschen Hals bekommen. Entschuldigung.
    Natürlich ist es normal den Master EQ in den Signalweg einzuschleifen, das eine mal war ein Unfall:-) Und Schlagertechniker (Md+1 Mikro, jetzt steinigen mich die Schlagerjungs)

    Natürlich sollte alles was da ist funktionieren, wenn nicht sollte man darauf hinweisen. Hier entsteht auch ein vollkommen falsches Bild von mir.
    Aber andererseits gibt es viele Stadtfesttechniker die nichtmal ein Gate gescheit einstellen können.

    Ich spiele schon bei mehreren Jobs der oberen Mittelklasse mit. Da läuft natürlich alles streng professionell ab.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Apostoli
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    • 6. Juli 2005 um 15:05
    • #52
    Zitat von "mischpultschorsch"


    :D Ist die Zitatensammlung eigentlich noch existent?

    nee... die wurde sicherlich in das party forum verschoben, um die ernsthaftigkeit dieses forums zu unterstreichen. :lol:

    aber mal im ernst. ich habe mir gerade die mühe gemacht diesen beitrag zu lesen... und muss mich fragen

    "sach ma, habt ihr alle nen arsch offen, merkt ihr noch was????"
    Eq nicht einschleifen um zu testen, ob der Bandtechniker das merkt? Sorry leute, ihr seid doch nicht ganz klar in der birne... (oder heist es leuchtmittel?!)

    So langsam verstehe ich auch, wieso so viele Veranstaltungen auf technischer seite misslingen...
    Wenn nur 1% der Techniker in europa so denken wie ihr, dann ist mir alles klar....

    Bei einer F-Klasse Stadtfest VORgruppe kann ich noch - mit viel mühe -verstehen, dass man die Bühnenanweisung nicht erfüllen kann/will... Nur leider zieht sich diese Denkweise durch die kompklette Dienstleistung einer Firma...

    Leute, es geht nicht darum was ihr wollt oder toll findet, es geht darum dass der Künstler seine Performance so präsentieren kann wie er es für nötig hält. Und wenn er dafür einen eigenen Monitorplatz und diverse Wackelköpfe benötigt, dann soll er sie verdammt noch mal bekommen. Dem Veranstalter ein völlig überteuertes zusatzangebot zu schreiben, von dem man eh weiss dass es nicht angenommen wird - nur um sich die schlepperei und arbeit zu sparen - zeugt nicht gerade von professionalität sondern von übelstem garagenverleiherdenken....
    Für solche "Dienstleister" wirkt es sicherlich auch arogant, wenn ein Künstler mit eigenem Monitorbesteck anrückt und funktionierende spliter fordert....


    DAS ist doch das eigentliche Problem (hier im Forum)... erst als zweites kommt das Problem, dass viele der Hobby- und Semiprofitechniker nicht offen für material sind, dass sie nicht kennen....

    Mir ist es z.B. erstmal völlig egal mit welchen lampen ich arbeite... die hauptsache ist, dass sie das tun und können was ich von ihnen verlange. Ob sie nun von VARI*LITE, MARTIN, JB-SYSTEMS oder von STEINIGKE sind ist erstmal egal, solange sie das tun, was ich von ihnen verlange... (wobei das bei Steinigke zugegebenerweise relativ unwarscheinlich ist... :) )

    Zum Thema Bell: Die jungs haben (genauso wie HK) ein ganz großes Problem... Es gibt sehr sehr sehr viele Garagenverleiher, die mit Bell unterwegs sind, nicht wissen wie sie das "Holz" einsetzen müssen damit es funktioniert und so den ruf dieses Materials ruinieren. Wenn unser Tonmann Bell Hört dreht es sich ihm auch erstmal den magen um. nicht weil das material schlecht ist, sondern weil er mit Bell primär garagenverleiher in verbindung setzt....

    wenn er dann aber weiter zuhört und mekrt, dass am anderen ende jungs sitzen, die ihr handwerk verstehen.... dann ist wieder alles gut.

    eigentlich sollten doch alle techniker so agieren.... schade, dass das nicht der Fall ist....

    edit: Sven M hat zwischenzeitlich seine EQ geschichte etwas entschärft.... Also Sven, bitte mein geschreibsel oben nicht als persönlichen Angriff verstehen... es gibt nämlich leider genug techniker/firmen, die es genauso handlen....

    Einmal editiert, zuletzt von Apostoli (6. Juli 2005 um 15:21)

  • mischpultschorsch
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    • 6. Juli 2005 um 15:15
    • #53
    Zitat von "Apostoli"

    Dem Veranstalter ein völlig überteuertes zusatzangebot zu schreiben, von dem man eh weiss dass es nicht angenommen wird - nur um sich die schlepperei und arbeit zu sparen - zeugt nicht gerade von professionalität sondern von übelstem garagenverleiherdenken....

    Man muß aber hierbei die Kirche schon noch im Dorf lassen. Wenn eine VORBAND auf nem Wald- und Wiesenfest ein Ridergewichse abziehen will, dann kann man schon mal die Sinnhaftigkeit der Forderungen abwägen. Und außerdem sprach ich nicht von überteuert, sondern von ner Kalkulation, bei der was hängenbleibt. Soll man Deiner Meinung nach eine PM5D für umme stellen, weil der Techniker der Vorkapelle nachmittags um 5 das so will, wenngleich der Veranstalter nur bereit ist eine GL3300 zu bezahlen??

  • Apostoli
    Profi
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    • 6. Juli 2005 um 15:21
    • #54

    nein, natürlich nicht. dein geld sollst du bitte verdienen. auch hier gilt das, was ich oben in rot hinzugefügt habe....

    evtl habe ich eure beiträge auch - aus aktuellem anlass - etwas voreingenommen gelesen... werde mir heute abend, wenn ich etwas abgekühlt bin, nochmal die mühe machen den kompletten thread zu lesen und dann gegebenenfalls meinen obigen beitrag etwas revidieren....

  • rockline
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    • 6. Juli 2005 um 15:22
    • #55

    Uuuhhh.......da geht aber einiges daneben! Wir haben ja auch oft mit Gästen zu tun, und es würde mir nicht im Traum einfallen auszutesten ob er merkt ob alles funktioniert.

    Jeder Techniker bekommt erst einmal ein vollständig spielbereites System übergeben. Ich beobachte den Kandidaten natürlich genau wenn er beim SC loslegt. Bei den meisten lehne ich mich bereits nach 1 Minute locker zurück und merke das er zurechtkommt.
    Es gibt aber auch Kollegen, die stellen überall was ein, aber völlig absurdes Tun. Ich verweise nur auf den Kollegen, der mal an den Kompressoren lediglich den Outputgain auf +20dB eingestellt hatte!! Treshold, Ratio......? Fehlanzeige - er wußte nicht mal wozu das gut war. Da sollte man dezent aber bestimmt korrigieren.......

    Aber es ist tatsächlich so, kommt ein Gasttechniker ins FoH Zelt wird ihm genau gezeigt was da ist, was geht und was nicht. Keine Tricks - das ist unprofessionell!
    Zu den Ridern und Vorstellungen: Da habe ich inzwischen einen gesunden Blick. Ich sehe nahezu sofort, ob das wirklich nötig ist oder Musik Produktiv Katalogwissen ist! Gerade die letztgenannten sind dann vor Ort die hilfesuchenden, sind froh wenn man ihnen den kpl. SC abnimmt und die ersten 2,3 Lieder eincheckt.
    Im übrigen ist bei Proeindrücken ohnehin ein Telefonat nötig - man hat nie alles so wie es gewünscht ist. In aller Regel langt das hin, und beim Abbau gibt es immer noch nette Gesichter!
    Stefan

  • jbernhart
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    21
    • 6. Juli 2005 um 15:22
    • #56

    Na klar, der Robert vom Unifestival Oldenburg, der der Pickel bekommt bei Bands in denen Frauen mit französischem Akzent singen.
    Vielen dank nochmal für die nette Betreuung.
    Der Einlauf mit Bockwurstwasser hat aber nicht soviel Spaß gemacht wie Du versprochen hattest :?
    Kinders hört hört, der Robert rockt massiv

  • Sven M
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    • 6. Juli 2005 um 15:37
    • #57

    Ganz klar.

    Fordert eine Band extras können die gegen normale Berechnung natürlich hinzugefügt werden. Wenn der Veranstalter das mitbezahlt ist doch alles gut. Ich habe neulich auch einen Tag vor einer VA einen Monitortisch samt peripherie dazugestellt und selbst den Techniker gemacht.
    Die Band hat es gefordert, ich habe mit dem Veranstalter geklärt das er das zahlt und gut. Keine Diskussion.

    Die Gasttechniker bekommen immer ein funktionierendes Setup. Nur: wie man in den Wald ruft so schallt es heraus.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Sound-Klinik
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    7.900
    • 6. Juli 2005 um 15:43
    • #58

    ... interessante Reaktionen. :)

    Mich würde mal interessieren, wie eine "amtliche Verleihfirma" reagieren würde, wenn ein chaotischer "Soundtech" - mit einem optimal eingemessenes LS-System - per 31-Band-EQ einen schweinemässigen Sound abliefert und dadurch ggf. ein schlechtes Licht auf die Verleihcompany fällt (... und der Verleiher beim Veranstalter ggf. im nächsten Jahr "draussen" ist ...).

    Bei wirklich professionellen Produktionen wird kein Anbieter der Tonanlage irgendwelche "Gimmicks" einbauen ... bei viertklassigen Bands mit ebenso "talentierten" Tontechs könnte man die Sache - ggf. als Schadensbegrenzung - anders sehen.

    Ebenso sinnvoll ist das Einschleifen eines Brickwall-Limiters bei tauben oder durchgeknallten DJs, die - unabhängig von der verfügbaren Leistung - das Amping grundsätzlich in den roten Bereich fahren (würden ...).

    Wie ich bereits sagte: Man muß immer beide Seiten sehen, da es eine allgemeingültige Antwort nicht geben kann.
    Und wer einem Chaoten am Pult vollen Zugriff (vielleicht auch noch auf den Systemcontroller ... :wink: ) ermöglicht, wird dann sicher gewisse (ggf. unangenehme ...) Erfahrungen mit der Haltbarkeit seines Materials machen ...

  • Sven M
    Profi
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    • 6. Juli 2005 um 16:01
    • #59

    SK beschreibt etwas anderes interessantes. Ein Bekannter der eine Band in einem Stadion machen sollte wurde erst nach massiver Beschwerde beim Veranstalter Zugriff auf das Controlling gewährt.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

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  • wora
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    • 6. Juli 2005 um 16:21
    • #60

    das es im veranstaltungsbereich genug leute gibt, die ihren job nicht wirklich beherrschen, dürfte hinlänglich bekannt sein.

    ein verleiher sollte sich deshalb aber nicht dazu hinreissen lassen, alle bandtechniker erstmal als unfähige stümper anzusehen. das ist ein großer fehler, der fehlinterpretationen tür und tor öffnet.

    ich hatte neulich übrigens auch so einen fall, wo ein master-EQ keine funktion zeigte. man sagte mir auf meine frage, warum das ding nicht funktioniert: "oh, das haben wir wohl vergessen anzuschliessen".
    die art und weise, wie diese antwort rüberkam veranlasste mich dann dazu, mit dem typen einfach kein wort mehr zu wechseln. er war dann quasi nicht mehr existent.
    aber ich führe seit kurzem eine excel liste mit problematischen verleihern, da steht er jetzt erstmal drauf.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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